Retrograde&Anterograde

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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 04:53

Regina Löwenstein hat geschrieben:aber nichts, was mich zu Begeisterungsstürmen verleihen würde, dazu ist es viel zu traditionell 80er-lastig.

Wenn ihr den Satz einmal von mir hören solltet, dann lasst mich entsorgen, okay?
;-)
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Sonntag 19. Dezember 2010, 15:48

Hmmm, habe in den zweiten Sampler reingehört (schwafelige Beschreibungen folgen demnächst irgendwann) und die andere Geschmacksfacette meines Wichtels entdeckt: Ein Liebhaber von ausgefallenem Prog. Da würde ich doch glatt den Oliver verdächtigen, ist der schon raus?
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Loenz » Montag 20. Dezember 2010, 17:20

Mhmm du hast ja scheinbar schon einiges aufgelöst. Beim Rest selber hab ich selber kaum eine Ahnung. 11 hätte ich ja auf sowas wie Mars Volta getippt. Da wärst du aber sicherlich auf den Gesang gesondert eingegangen. Der ist ja so ein wenig Helium mäßig.
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Dienstag 21. Dezember 2010, 22:42

Ja, der Gesang bei TMV ist schon sehr spezifisch, während bei Track 11 das eher Shouting ist. Außerdem ist das ein bisschen eine andere Prog-Spielart.
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Loenz » Dienstag 21. Dezember 2010, 23:10

Auch der folgende Song ist ganz solide, aber nichts, was mich zu Begeisterungsstürmen verleihen würde, dazu ist es viel zu traditionell 80er-lastig. Ein etwas nöliger Sänger fängt, zunächst so gut wie ohne Begleitung, etwas von „I can’t believe what I see…“ an. Bald dreht der Songs allerdings zu etwas rockigeren Ausmaßen auf, mit typisch hallenden Drums, während der Sänger im Refrain etwas von „far too long“ klagt. Generisch statt energisch. Ui, der kommt ins Falsett hoch. Wie süüüüth. Ganz gutes Gitarrensolo, weil verspielt und nicht zu straightforward. Auch das zweite melodische Zwischenspiel weiß zu gefallen. Wenn da bloß nicht der langweilige Refrain wäre …


Ich setz mich sicher voll in die Nesseln. Aber damit Reginas Thread nicht untergeht. Ich rate einfach mal wild. The Darkness, könnte ja passen Kopfstimme und so. So ein Oldschool Feeling hat das auch.
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Dienstag 21. Dezember 2010, 23:13

Nein, so schwul ist es dann doch nicht. Aber jetzt hab ich einen schönen Lachanfall über ein The Darkness-Musikvideo bekommen. :subber:
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Loenz » Dienstag 21. Dezember 2010, 23:34

11:
Gib’s zu, Wicht, all die mehr oder weniger harmlosen Hardrock-Nummern bisher dienten nur dazu, meine Wachsamkeit einzulullen, damit ich völlig unbedacht in das folgende Extremprog-Inferno hineintapse. Tja, Intention erfüllt – dieses Feuerwerk von einem Track lässt mich in einem Zustand ähnlich dem der Überlebenden eines Lovecraft-Schockers zurück, nur fähig zu stammeln und zu faseln: „Dieses… dieses Ding… es kam nicht von hier…“
Der Song scheint wirklich nicht von hier zu sein, mit all den exotischen Elementen. Nach einem Percussion-Gewitter im Intro lockert sich das straffe Drumming; das markante Motiv, welches sich durch den gesamten Song zieht, tänzelt nun zu treibenden Rhythmen und Flamenco-Gitarren daher. Ay caramba! Nach einem kräftigen Schluck von der Caipirinha melden sich die Bassgitarren zurück, am Strand wird gerockt!
Die jazzigen Melodienfetzen, welche in hallenden Breaks die eingestreuten Sprachsamples begleiten, kenne ich eher als Kniff aus des Technical Death Metal. Hier wirbeln Einflüsse aber auch in Derwisch-Manier umher! Was hör ich da? Ist es der Schwips vom feinen Rum oder holen jetzt die Cabana-Boys tatsächlich auch noch ein Cello hervor? Streicher klagen der untergehenden Sonne nach, eher wieder rockig abgefeiert wird. Tempo auf Anschlag aufgedreht, jetzt melden sich raue Shouts, die im Gemetzel zu „stop thinking right now“ aufrufen, und mit einem letzen Streicherseufzer verklingt ein Song, der dem Wort „progressiv“ eine ganz neue Bedeutung verleiht.
Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft ich mir das angehört hab. Bitte verrät mir jemand, was das ist! Ich bin auch ganz lieb. Mit diesem heftigen, unvorhersehbaren Meisterstück hat der Wichtel aber die Messlatte für die restlichen Songs ganz schön in die Höhe geschraubt …


Nachdem du sowas wie Mars Volta ja ausgeschlossen hast. Eine Frickel Core Band wie Protest The Hero evtl? Die haben ja auch immer wieder wirre Sachen am Start.
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 22. Dezember 2010, 16:34

ich komm einfach nicht drauf, ich frag mal die Verdächtigen. Oliver? oder vielleicht salisbury?
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Mittwoch 22. Dezember 2010, 16:48

Hier! Ich war's.

Bin gespannt auf Deine Reaktionen auf CD2.

...und vieviele Drinks mich das kostet... Nach Deiner Treffsicherheit auf CD1 geh ich jetzt schonmal vorsichtshalber in Deckung und checke mein Weihnachtsgeld ^.-
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Re: Retrograde&Anterograde

Beitragvon salisbury » Mittwoch 22. Dezember 2010, 16:52

Achso, der Zehner, der Dir so gefällt: ich laß Dich noch ein bischen schmoren, ich egoistischer Hund. Im Titel geht es um die schönste Nebensache der Welt...
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