Die Weihnachtsgeschichte 20.10

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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Frozen » Sonntag 19. Dezember 2010, 20:33

Nja, der Wichtel, aber der sagts nicht ;)

Scheint aber einiges zu haben was auch mich interessiert. Werd ich gespannt weiterverfolgen ^^
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 20. Dezember 2010, 09:24

So, dann melde ich mich mal: Japp, ich bin es. Da wurde die automatische Doppel-Bewichtelungs-Maschinerie durch den Nicknamewechsel wohl ausser Kraft gesetzt :=) - aber eh cool, so hatte ich die Chance, ein Jahr nach dem letzten Versuch erneut etwas auf die Beine zu stellen. Sehr cool ist, dass du diesmal deutlich mehr mit dem Teil anfangen konntest, ich werde ein paar Auflösungshiweise geben, sobald ich es schaffe. Dass du gerade mit dem dritten Song soviel anfangen konntest, macht mich richtig glücklich, denn ich höre diese (Live-)Album gerade mehr oder weniger in Dauerschleife :)
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon firestarter » Montag 20. Dezember 2010, 11:12

Stimmt, der Nicknamewechsel wirds gewesen sein. Bei Song 3 bin ich echt sehr gespannt auf die Auflösung.
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon firestarter » Montag 20. Dezember 2010, 19:56

Ein paar Tips wären nett. :)
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 20. Dezember 2010, 20:09

Alles klar, schauen wir mal:
firestarter hat geschrieben:Dann mal los...

1. "Es blaut die Nacht..." - angenehmes Akustikgitarren-Instrumental. Klingt spanisch. 1:58

2. "... dort durchbricht den tunklen Tann ein warmes Licht..." - mehrstimmiges, ruhiges Gitarren-Intro, einsetzende Percussion und eine schöne Frauen-Stimme. Ein kräftiger Bass und eine männliche Stimme gesellen sich dazu. Die Instrumentierung ist richtig aufwendig. Folk-softrockige Atmosphäre, teilweise keltisch angehaucht, aber auch mit recht orientalisch klingenden Flöten. "Hear the voice of the seventh..." Der Basseinsatz bei 1:27 ist Putenpelle pur! "See the shade of the seventh spirit..." Ich hab nicht die geringste Ahnung, was das ist, es ist aber wunderschön! 3:32

Die beiden ersten Songs gehören zusammen, auch wenn sie auf dem Originalalbum nicht nacheinanderkommen. Es stammt von einer Band, die eher dem Gothic-(Metal)-Bereich zugeordnet wird (glaube ich). Dies ist das zweite Album in einer Kollaboration mit einer externen Sängerin. Kubi und Salisbury sollten dir hier eventuell helfen können - auch wenn sie nur das erste Album kennen.

firestarter hat geschrieben:3. "... Im Forsthaus kniet die Försterin im Herrenzimmer..." - Klavier - ich dachte spontan "DIDO", dann kommt auch eine Frauenstimme, aber nicht Dido... Mann, das Lied haut mich aus den Socken!! Supergefühlvoll gesungen und am Piano begleitet, sehr ruhig, aber mit thrillenden Spannungsbögen. Puh, wahrscheinlich ist das jetzt eine Sängerin, über die ich hier schon abgeläster hab... egal, das Lied ist wunderwunderwunderschön, zugleich ergreifend-traurig und würdevoll-erhaben! Augen-Pippi-Gefahr. 12 von 10 Punkten! 3:40

Gibt es hier einen Irish-Folk-Experten? Eike? Diese Lady hat etwas mit Kate Rusby zu tun und hat auch schon mal Mike Oldfield begleitet. Hm, ausserdem hat sie mehrere Preise als Nachwuchskünstlerin gewonnen und darüberhinaus habe ich mich in ihre tolle Stimme und in ihre großartige Technik verliebt. Da fällt mir ein, vielleicht kann auch Fabi was dazu sagen?

Aber vielmehr freut mich, dass du gleichermaßen begeistert bist wie ich, denn an dieser Stelle konnte ich gar nicht sagen, wie du reagieren würdest. Als T(h)rasher ;P

firestarter hat geschrieben:4. "... sie hat den Förster umgebracht..." - und das hört man auch, denn jetzt bricht die Hölle los! Wildestes Gekeife und eine moderne Extreme Metal-Instrumentierung, die ich allerdings stilistisch kaum einordenen kann - Deathcore? Mathcore? Modern Black Metal?... keinen Plan. Der Song lässt nicht locker, es wird permanent Gas gegeben, eine einzige Raserei. Zum Ende hin gibt es irres Gelächter. Puh, das war heftige Kost, die aber thematisch perfekt zum Abgesang des Försterburschen passt. 3:25

Ja, das war ein harter Übergang, aber du kannst das ab, nech? ;)

Diese Band hat etwas mit HIM zu tun, auch wenn sie hier wie Antipoden arbeiten. Und es beinhaltet eine Maultrommel - gehört? ;)

firestarter hat geschrieben:5. "... seit langer Zeit schon sehr im Wege..." - das scheint jetzt die Aftermath zum Jägergeschnetzelten zu sein - Tremolo-Picking, dezentes Blasting und Gekeife - hier herrscht die "Farbe" Schwarz. Unaufdringlicher, zwischenzeitlich leicht symphonisch angehauchter Black Metal mit sehr guter Produktion und einem hübschen Gitarrensolo. Ich habe keinen Schimmer wer das ist, die Aufnahme wird aber noch recht neu sein und stilistisch ist das moderater, authentisch klingender BM. Kann ich mir sehr gut anhören, ohne in Begeisterung zu verfallen. 3:37

Interessant, dass du das im Black Metal verortest. Aber ich denke, dass du das kennen könntest. Soviel: Das Album stammt vom 2010er Album der Band.
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Jesus » Montag 20. Dezember 2010, 20:11

Julian Rohrer hat geschrieben:Diese Band hat etwas mit HIM zu tun, auch wenn sie hier wie Antipoden arbeiten. Und es beinhaltet eine Maultrommel - gehört? ;)


Ist dies evtl. von dem Grindcore-Projekt des HIM-Schlagzeugers? Der Name ist mir entfallen, aber da war doch mal was...
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon firestarter » Montag 20. Dezember 2010, 20:17

Hab mal gegoogelt... To Separate the Flesh from the Bones?
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 20. Dezember 2010, 20:17

firestarter hat geschrieben:6. "... Am Nikolausabend muss es sein..." - Manchmal steht man aber auch aufem Schlauch... das sind KORN mit "Are you ready to live?". Sehr geiler Song, der groovt wie Firnschnee!

Sehr richtig! Habe KORN erst dieses Jahr so richtig zu schätzen gelernt - womit vor allem die Live-Erfahrung zusammenhängt. Der Groove steht natürlich absolut im Zentrum, aber ich muss sagen, dass er gerade stimmlich unheimlich viel bietet. Ansonsten: Dito!

firestarter hat geschrieben:7. "... das Rehlein ging zur Ruh`das Häslein tat die Augen zu..." - Grillengezirpe oder Froschgequake am Bach, dann setzt ein sehr schleppender Rhythmus mit sehr lauten Drums (besonders die sehr knallige Snare) und fließender Gitarrenbegleitung ein. Sphärische Bassläufe und hypnotischer Gesang "No one catches you when you fall...". Der Song bleibt sehr gleichförmig, hält dabei aber ständig die Spannung hoch. Wirkt irgendwie wie ein Intermezzo. Stilistisch kann ich das gar nicht einordnen, aber irgendwie erinnert es mich an "Voices" von RUSS BALLARD. Angenehmer Song. 3:56

Ja, ich finde auch, dass dieser Song trotz seiner Ruhe seeeeehr spannend ist. Er hat sowas unterschwelliges, wie übrigens die ganze Scheibe (mit einem deutschen Titel). An dieser Stelle kann dir wiederum Salisbury, Fabi und Kubi weiterhelfen (wobei letzterer gar nicht so der Fan ist, wie mir gesagt wurde). Und deine Beschreibung sollte absolut ausreichen zum Lösen :)

firestarter hat geschrieben:8. "... über Kimm´und Korn..." - jetzt wird tatsächlich geballert - HEAVEN SHALL BURN mit "Combat". Feinster Modern Extrem Metal made in Teutoland!

Die Tatsache, dass ich HSB schon wieder auf einen Sampler gepackt habe, entspringt übrigens nicht meiner Faulheit, sondern der Tatsache, dass ich sie einfach sehr gerne mag - und dir eine Freude machen wollte.

firestarter hat geschrieben:9. "... und ruhet weiter süß im Dunkeln..." - ruhige Halbballade mit schönem Frauengesang. Ab 2:11 setzt ein tolles Power Metal-Riff ein, ohne das sich an der ruhigen Atmosphäre etwas ändert. Zum Refrain hin steigert sich das Ganze und bekommt leicht dramatische Züge. Hups, ein kurzes Geigen-Solo... Der Chorus ist sehr getragen und klingt bedeutungsschwer. Leider verstehe ich den Text nicht. Feines Lied. 4:40

Dieser Song stammt von einer Band, die ihr Album auf dem gleichen Label veröffentlicht hat wie die von Song 1 und 2. Ausserdem hat sie eine tolle Entwicklung hinter sich, kommt sie doch aus dem symphonischen Gothic Metal und spielt jetzt astreinen und modernen Rock. Vielleicht kommt schon jemand drauf?

firestarter hat geschrieben:10. "... da läuft des Förster Blut von hinnen..." - nach einem sehr amtlichen Power Metal-Einstieg mit Adrenalin-Riff und pfundweise Doublebass erzählt mir ein alter Bekannter aus Gladbeck eine Geschichte von Blut, Stolz und Victory... Boltendahls Chris und seine Totengräber mit "Paid in blood". Euro Power Metal der besseren Art, auch wenn ich mit den ursprünglichen GRAVE DIGGER deutlich mehr anfangen kann. Thematisch aber voll ins Schwarze. ich überlege die ganze Zeit, wer das Anfangsriff in den 80ern populär gemacht hat... waren es ACCEPT? http://www.youtube.com/watch?v=SfSNxj6Vk7o

Ja, ich fand das Ablum absolut überraschend und überragend - hast du es schon gehört?

Die ACCEPT-Analogie muss ich nachher gleich mal nachvollziehen.

firestarter hat geschrieben:Ok, ich hatte recht schnell den Julian im Verdacht und durch den DIGGER Song rückt er noch mehr in den Fokus. Das wäre aber dann schon der zweite Sampler, den ich von ihm bekommen hätte. Ist das möglich?

JA! :D

Nachher gehts weiter...
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 20. Dezember 2010, 20:18

Jesus: Ja, Firestarter: Nein. :)
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Re: Die Weihnachtsgeschichte 20.10

Beitragvon Jesus » Montag 20. Dezember 2010, 20:23

BENDOVER heißen die und haben ein Album namens "Roll Over! Play Dead!" veröffentlicht.

edit: also die andere Band mit dem Gas Lipstick. Ich meinte wahrscheinlich TO SEPARATE...
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