SW 2013 - von Fabian für Siebi

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SW 2013 - von Fabian für Siebi

Beitragvon Siebi » Montag 12. August 2013, 13:16

So, am WE Songs auf CD gebrannt, so will ich mal mit ein paar Worten zu Fabians Sammlung sommerlicher Töne beginnen. :)

01. 01:44
Ein Klavier stimmt sanft in die nächsten elf Runden ein...

02. 06:25
Heftiges Bass- und Gitarrenfeuer über Offbeat, ab 01:06 setzt der Keifgesang ein. Black Metal mit einem gehörigen Schuss rotzenden Rocks vermischt. Verstehen tu ich erstmal nix, der „Gesang“ wird teils gedoppelt, liegt sehr im Hintergrund. Dann wird’s schnell und Dissection-Gitarrenmelodien hüpfen in die Ohren. Klingt gut. Viel Text gibt es nicht, man zeigt musikalisches Wechselspiel mit einigen feinen Breaks, der verwaschene Gitarremmix gehört zum Black Metal wie das Augustiner nach München und in meine Kehle. Kann man prima hören, instrumental feines Gepolter, aber die "bösen" Vokills nerven mich einfach. Dagegen pumpt der Bass mit ordentlich Distortion.

03. 05:46
Flottes Gitarrenspiel, schöne Melodie, der Gitarrist auf dem linken Kanal schrubbt immer wieder dazwischen, Break, poppig anmutendes Zwischenspiel, die Rhythmussektion ist der Sieger. Der Mann an den Kesseln behandelt seine Hi-Hat nach allen Regeln der Copeland’schen Kunst. Da sich nach gut drei Minuten immer noch keiner ans Mikro wagt, es zum Schluss hin postrockend wird, stelle ich mal die Frage. Immer ohne Gesang? Sind das Scale The Summit?

04. 03:04
Schrammelzeit, the first time. Wild, ungestüm und rotzig geben sich die Barden hier. Hat was von Children mit etwas Punk untergehoben. Natur, also diese amerikanischen Metaleros fallen mir dank des knusprigen Gitarrensounds ein. Singt der was von einem „Blackout“?

05. Sungrazer – Sea (08:07)
Langsam, beschwörend nimmt der Bass mich mit auf die Reise. Wohin? Zur See geht’s, das Stück heißt „Sea“. Ab 03:43 wird es ruhig, gaaanz ruhig, die Musiker steigen langsam wieder ein, Dopetime? Der Bass macht’s aus. Nicht zu fett, aber doch mit Schmackes werden die dicken Stahlsaiten bearbeitet. Cooler Song, macht Lust auf mehr. Es gilt, weitere Songs der niederen Länder unter die Lupe zu nehmen.

06. 05:26
Singer, Songwriter, ok, haut mich nicht um, passende Entschleunigungsmusik nach einem anstrengenden Arbeitstag. Der singende Barde erschallt seine Stimme zu „wandering into your eyes i beg for salvation… wandering into your arms i pray for salvation …“. Keine Ahnung, wer das sein könnte, das Metier ist nicht mein Spielfeld.

07. Kadavar- Creatures Of The Demon (04:50)
Oha, das ist 60er, 70er, das aber auch ganz neu sein könnte. Links Gitarre, rechts Schlagzeug, der Gesang kommt ums Eck, jawohl, das sind die Berliner Recken von… Kadavar? Geile Musik, die rockt. Eine der ganz wenigen Bands, denn ich was abgewinnen kann. Hier wird mit Dampf und Fuzz-Gitarren gespielt, dass es nur so eine Freude ist. Geiler Song! Die beiden Platten sind rausgelegt.

08. 05:31
Keys, Synthies im Hintergrund, links und rechts die Breitwandgitarren, skandinavischer (?) Text zu folkloristischer Melodie, die mit Doppelbassdrums zugeballert wird. Norge? Sverige? Pagan Metal Folk? Oh weia, da bin vollkommen blank. Viele Spuren liegen übereinander, teilweise etwas breiiger Sound. Besser klingt es ab 02:44, wo die Gitarren weg sind. Eine Minute später breiten sich Klangeffekte aus dem Synthie aus, weit öffnet sich der Horizont vor dem geistigen Auge.

09: 03:40
Schrammelrock, die nächste. Gehört das zum Postrock? Verträumte Melodien, wie sie Agalloch nicht besser spielen können. Das Stück bleibt instrumental, geht gut ins Ohr. Da bin ich gespannt, wer das ist. No clue…

10. Hexvessel - His Portal Tomb (10:10)
Zehntes Stück, die Zeitanzeige nimmt die Zahl in Minuten und Sekunden auf. Schicksal? Zufall? Absicht? Wer weiß… hm, was ist das? Folk Post Rock? Zähes Ding, das sich durch die Boxen quält. Mehrstimmige Strophen und Refrains, Flötenspiel, 70er Prog Rock, mit dem ich mich, wenn er so langatmig wie hier kommt, recht schwer anfreunden kann. Hier muss ich in Stimmung sein, da mir über die gesamte Spielzeit zu brav und bieder musiziert wird, klingt stellenweise wie ein Soundtrack. Trotzdem interessantes Liedgut.

11. (08:17)
Schwer und zäh ist auch dieses Teil hier. Metallischer im Anstrich, erdiger, mehr Tinte auf den Stromgitarrensaiten. Doom! Klarer, leicht weinerlicher Gesang, einfache Beats, Hall auf dem Gesang, so zocken … Hm, ja, wer spielt in dieser Kategorie? Saint Vitus, Pentagram und ihre zig Klonen. Reverend Bizarre fiel mir ein, dafür fehlt aber etwas. Aber was? Tipps wären fein.

12. (06:31)
Langsam ist das Dutzend voll, der letzte Song auf dem Sampler kredenzt wiederum zähe lavaeske Tonkunst. Spoken words, gegrunzt und gefaucht wird, auf skandinavisch oder russisch? Egal, ein atmosphärisch getragenes Stück mit dem richtigen Schuss Härtegrad wird feil geboten. Da kann man sich fallenlassen ohne zu Boden zu fallen, man schwebt nahezu auf einer Soundwolke.

So weit in aller Kürze nach zwei Läufen. Tipps sind immer willkommen, ich werde weiter hören und mich mit dem ein oder anderen Song ratend versuchen. Danke für 12x Musik, die, bis auf wenige Ausnahmen, so gut wie gar nicht in meiner Sammlung ist und damit zu Gehör kommt. Danke!
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Re: SW 2013 - von Fabian für Siebi

Beitragvon Jesus » Montag 12. August 2013, 16:18

Damit Fabi nicht zweimal Tipps geben muss: hier der Link zu meiner Besprechung. Und damit hätten wir zusammen schon 60% des Samplers gelöst.
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Re: SW 2013 - von Fabian für Siebi

Beitragvon Siebi » Montag 12. August 2013, 17:03

Alles klar, der Samplername war mir nicht geläufig und aus dem Download nicht ersichtlich.
Kopiere noch meinen Eintrag dazu... dann machen wir dort weiter. :)
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