
|
|
SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothSW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothNun, mein Wichtelsampler liegt hier auch schon eine Weile, hat auch schonmal die Runde gedreht und mein Wichtel (d.h. firestarter bzw. Klaus, wenn mich nicht alles täuscht) möge mir bitte verzeihen, dass ich bislang noch nichts näheres dazu habe verlauten lassen. Ist gerade alles etwas voll bei mir und zudem höre ich recht wenig Musik. Sobald ich in der Simmung bin, diesen angemessen zu würdigen, wird auch baldigst die Besprechung erfolgen. Nein, es wird nicht noch Wochen dauern.
![]()
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothHier also endlich zumindest ein Großteil meines 16-Track-Samplers mit dem poetischen, obigen Titel "So Loud & Smooth", welcher das Gebotenen ziemlich adäquat zusammenfasst. Aber lest - und ratet vor allem, denn ich habe absolut keine Ahnung! - selbst...
1. XXX – ‚Forever In Hell‘ ?? (6:58) Cleanes Gitarren-Intro, dann geriffter Anfang irgendwo zwischen Hard Rock und Metal, also recht klassisch angehaucht mit kleiner doublebass-attacke, dann die erste Strophe und hier haben wir eine Sängerin, die leicht angeraut singt. Im Refrain-Teil kommen auch Growls aus dem Off zum Zuge, dann wieder ein kleiner cleaner Break und es wird wieder losgerifft. Im zweiten Refrain schreit die gute dann selber. Der erwartete Soloteil bleibt aus, stattdessen gibt es die dritten Strophe + Refrain und aus Textfetzen danach könnte man schließen, dass der Song ‚Forever In Hell‘ heißt. Das Ende wird dann wieder clean gesungen: „He watchs people die / they all die as they prey for … the heavens break …the end of the road” 2. XXX – ‚Three Steps From Heaven‘ ?? (5:13) Wieder ein cleangitarren-Anfang, mehrstimmig und recht hochtonig, leicht chromatisch, bass und gitarre spielen ein und der Sänger kommt dazu: „I was three steps from heaven / … // I was three steps from heaven and I fell (wiederholen) / and I never find the answer …“ Nach diesem eher ruhigen Intro wird losgerifft, allerdings auf leicht angeproggte Art und Weise (weswegen ich mich beschreibungstechnisch gerade vermutlich voll in die Nesseln setze). Alles sehr treibend und intensiev, der Schlagzeuger gefällt mir sehr gut. Nach dem zweiten… naja „Refrain“ gibt es einen Soloteil, welcher auf schon verwendetem Hauptriff basiert. Am Ende Reprise des Intros (inklusive Sänger) 3. SACRED STEEL – ‘I Merry The Witch’ ??? (3:23) Oha, hier stimmt jemand runter, also die Rhytmusgitarre, welche absteigend Powerchords spielt, darüber passende Arpeggien. Es wird losgegroovt, der Sänger growlt aber nicht, sondern ist ein Kauz. Könnte SACRED STEEL sein? Mit denen wollte ich mich sowieso befassen. Typischer Aufbau, d.h. Strophe, Refrain (laut dem der Track ‚I merry the witch‘ heißen könnte), kurzes Solo and so on. Klingt cool, wenn ich in Trad Metal-Stimmung bin, läuft mir das sehr gut rein. 4. XXX – ??? (6:16) Na, wo kämen wir denn hin, wenn es nicht schon wieder ein „cleanes“ Intro geben würde? Mid-Tempo, das Schlagzeug groovt sanft dazu und dann kommt auch die e-Fraktion auf groovige und dezent verkopfte Weise dazu. Das hier ist das genaue Gegenteil zu Nr. 3, recht modern, also vergleichsweise weniger meine Baustelle, was vor allem am abgehackten Riffing in der Strophe liegt. Nach den ersten zwei Strophen gibt es jeweils immer eine bridge, in der Anlauf genommen wird um dann abzubremsen. Der Refrain selber nach Bridge 2 ist recht schwelgerisch, dann gibt es einen schönen, teils zweistimmigen Solopart der beiden Gitarren. Es wird wieder ruhig, die Leadgitarre hat einen Moment die fast alleinige Stimme und nutzt deswegen etwas wah-wah. Steigerung zu Bridge und Refrain (im welchem übrigens von „chosen ones“ die Rede ist). Zum Ende gibt es einen Growler oben drauf. 5. XXX – ??? (4:49) Nach dem obligatorischen Intro geht es …. clean weiter! Ziemlich laid-back, wenn man so will. Das ist jetzt kein Metal, aber (Prog?) Rock mit einer ganz apart singenden Sängerin, die`s mit dem Hauchen nicht übertreibt. Und mir am Anfang erzählt, dass „communication doesn`t matter in what way / fragile string of human relationship“, womit sie sinngemäß recht haben dürfte. Auf der Mitte gibt es ein kleines, sanftes Solo, etwas Gesang, ein neuer Teil und ein zweistimmiges Solo, in dessen Verlauf zum ersten Mal etwas schwerer verzerrte Akkorde angeschlagen werden. Zum Ende gibt es die Strophe ganz nur mit Gitarre und den mehrstimmigen refrain, der mir etwas zu abgedreht ist. Plötzliches Ende. 6. XXX – ??? (3:53) Mini-Schlagzeug-Assault, und ja, haha, es wird in barocker Manier los-arpeggiert, so mag ich das. Death Metal, durch den raumgreifenden Gebrauch der Leadgitarre natürlich tendenziell melodischer, auf der Schwelle zum technischen angesiedelt. Der Sänger growlt nicht Hegg-mäßig und schreit zum Glück auch nicht wie der Fridèn oder eine noch schlimmere Version davon. Also eher mittig angesiedelt. Auf der Mitte ein Tapping-Part, die Technik spielt dann auch im weiteren Verlauf Strophen untermalend noch eine recht wichtige Rolle, bevor es zum ursprünglichen Muster zurück geht, welches im Wesentlichen triolisch ist und auf einem 4/4-Takt beruht. 7. XXX – ??? (6:53) Und wieder ein von meinem Wichtel anscheinend heiß geliebten clean-Intros. Was jetzt abwertend klingt, aber nicht sein soll. Mag ich ja auch, selbst wenn ich richtige Akustik-Gitarre in diesen Fällen dann vorziehe. Alles hat einen leicht melancholischen Touch und bleibt clean für die ersten wzei Strophen, die der Sänger im Falsett und sehr sanft singt. E-Gitarre kommt hinzu. Die Rhythmusgitarre spielt im Stechschritt in der Strophe genau einen Powerchord (also mehrmals). In der Mitte dann ein schönes Gitarrensolo, welches zwar durchaus flink, aber eher melodisch als virtuos zu nenen ist. Danach extremer break. Klargesang nur mit spärlichen Drums, später cleane Gitarre, e-gitarre usw. in steigernder Manier dazu. Sänger: „The pain is killing me / … / what a waste“ (jeweils mehrmals). Stechschrittrhytmusfraktion und sehr schönes Solo oben drauf. 8. XXX – ‘Blood On My hands’ ?? (6:38) Feedbackpiepsen, Schlagzeug spielt straight seine viertel (uptempo) auf dem Rand der Snare, Bass kommt hinzu in achteln, aufsteigend. Kurze Leadgitarre und es wird recht primitiv losgerifft. Das Drumming erinnert mit seinen merkwürdigen „Auslassungen“ etwas an Lars Ulrich. Natürlich ist das aber nicht METALLICA. Die Clean-Gitarre gibt es erst nach dem Intro in der ersten Strophe, bevor es in bewährter Manier weiter geht: Strophe, Refrain, verstärkt gerifft. Der Aufbau wird (inklusive des nichtverzerrten Teils) noch mal wiederholt. Der Sound des Schlagzeugs ist ein wenig hallig, die Becken recht dünn. Das alles klingt nach US Power Metal-Ursuppe, ist aber trotzdem nur bedingt mein Fall. Nach dem zweiten Chorus gibt es einen merkwürdigen Break mit Synthie-Sounds. Textfetzen: “I have believed the nightmare`s gone / … / blood on my hands”. 9. XXX – ‚Sanctuary‘?? (3:25) Oha, Abrissbirne. Uptempo, moshen, nachschlagschlagzeug, flinke Doublebass-figuren, erinnert mich ziemlich an SUICIDAL ANGELS und das ist eine feine Sache. Nach dem sehr flotten Beginn und einem kleinen, eher melodischen Solo ein groovender Mittelteil mit schönem Stakkato-Riffing. „Sanctuary, sanctuary / everybody die tonight, everybody die tonight“ ist nicht das einzige was man vom Sänger/Shouter verstehen kann, der ziemlich verständlich unterwegs ist. 10. XXX – ??? (3:50) Schöner Twin-Gitarren Anfang als Teppich für ein melancholisches durchaus flinkes Solo. Es wird sich in triolen langsam vorrangeschoben, dann die auf angeschlagene Akkorde beschränkte Strophe, klarer Gesang. Der Sänger kann was, nur ich ihn nicht verstehen. Oder singt der kein Englisch? Doch, „building our strength / believing in ourselves…“. Alles wieder recht US Metallisch in meinen Ohren. Zum Ende gibt es einen abrupten Artikulationswechsel, war es bis jetzt verhältnismäßig ruhig, wird plötzlich mit doppelter Schlagzahl gespielt, bis man sich in Blasts reingesteigert hat. Doch kein US Metal? Die letzten sechs Stücke folgen as soon as possible.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothBei der 3 hast du den Sänger richtig erkannt. "I Married a Witch" ist allerdings von Tragedy Divine.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & Smooth
Das ist FATAL OPERA. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothJo, beides richtig. Und einmal hab ich sogar zur Hälfte mal was erkannt. Und dann auch noch den Sänger *schulterklopf*.
![]() 2. FATAL OPERA - 'Three Steps' http://www.youtube.com/watch?v=bk_34XrwzmA 3. TRAGEDY DIVINE - 'I Married A Witch' http://www.youtube.com/watch?v=wFeFtyZUtM0
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & Smoothdie 9 ist Cavalera Conspiracy - Sanctuary
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothJo, die 9 stimmt:
CAVALERA CONSPIRACY - 'Sanctuary' Zu dem gibts auch nen ziemlich lustigen Clip: http://www.youtube.com/watch?v=DD7ezZSjhQ4 ..und hier der versprochene Rest, wobei ich mir ziemlich beschreibbehindert vorkomme... 11. XXX - ??? (4:16) Semi-cleanes Intro, dann gemäßigter uptempo-Einstieg, es gibt einmal den Chorus (ohne Gesang, ganze Noten). Dann die erste Strophe, die ich gar nicht wirklich beschreiben kann. Ja, Klargesang… der Chorus ist dreiteilig und besteht aus dem schon erwähntem Teil mit den ganzen Noten, einem Mittelteil, wo ich so viel wie „into the cattle canyon“ verstehe, dann der erste Teil ohne Gesang mehrmals wiederholt. Auf eben diesem basiert dann auch das Solo, nachdem es als Reprise kurz das cleane Intro gibt, dann Kurzversion der Strophe und der Refrain wieder. Ich tu mich hier ziemlich schwer das zu klassifizieren… für „klassischen“ Metal erscheint mir alles zu schwebend und ätherisch (was ansonsten ganz schön ist), für Prog ist mir der Aufbau zu simpel… vielleicht der Epic-Sektor? 12. XXX - Mr. Know-it-all ?? (3:53) DAS hier ist aber Prog. Und vermutlich schon am Anfang wird eine ganze Reihe von Forenmitgliedern klar sein, was das hier ist, nur ich habe keine Ahnung. Denn, es gibt erstmal einen kurzen gesprochenen Part, der auch sonst Bestandteil der Strophe ist (und der Sprecher geht mir nur mit diesem einen Satz unglaublich auf die Nerven): „They call me mister know-it-all, I will not compromise…“. Danach gibt es das Hauptmotiv des Songs, welches ziemlich cool ist, wie auch ansonsten diese musikalisch ziemlich ansprechend gestaltete Geschichte. Wenn nur dieser Sänger nicht wäre… 13. XXX – You Loose ?? (3:23) Von den gedoppelten Leadgitarren und dem Drumming könnte das im Intro auch ein Melo Death-Song sein, dann geht es aber doch ziemlich anders weiter. Aufgrund des rhythmisch etwas interessanteren Riffings wird das evtl. auch schon in die Prog-Schublade gesteckt, im Refrain (der auch Gangshouts hat), klingt der Sänger verstärkt nach Mr. Hetfield. Nach dem zweiten Refrain plötzlich ein Break, „You Loose it all now“ und ab geht nette twin-solo. Die ganze Kiste erinnert durchaus auch an MEGADETH und gefällt gut. 14. XXX – ??? (5:29) Jo, und jetzt wieder cleanes Intro. Diesmal in schöner ICED EARTH-Manier. Eher langsam marschierend angesiedelt hat dieser Song genau diese Mitte zwischen Maiden-Terzen und Metallica-Stakkato-Riffing und der Sänger klingt auch etwas nach der Ecke Hetfield. US Metal also, mit klassischem Song-Aufbau und dem Drang Faustreckend und Kopfschüttelnd durchs Zimmer zu springen. Nach dem Solo gibt’s nen neuen Part, der Tiefergestimmt nach typischer Bolt Thrower-Dampfwalz klingen könnte. Dann Reprise des Intros. Leider kann ich vom Text quasi nichts verstehen. Aber der Refrain hat Gangshouts. Gefällt gut. 15. XXX – ??? (4:42) Haha, Death Metal… das ist aber nicht DEATH, oder? Der fies keifende Sänger (Sängerin?) erinnert mich etwas an Chuck. Wieder mal stimmlich nicht meine Baustelle. Uffta-Beat in der Strophe, dann eine bridge (Doublebass) in der mir zweimal verkündet wird ich sollte „fear the…“, Strophe, neue Bridge und der heftig abgebremste Refrain: „Reap the …/ liquid blood/ …/ one by one“ oder so ähnlich. Break und es geht mit Blasts in die neue Strophe, das Motiv bleibt und man geht zur Doublebass weiter und lässt sich schließlich darauf ein Solo aufbauen. Der letzte Teil besteht im Wesentlichen aus der ersten Strophenform und dem groovenden Refrain. 16. XXX - ??? (5:13) Wieder ein Anfang der aus der melodischen Ecke des Todesmetalls stammen könnte. Dem ist aber nicht so. Naja, so halb. Der Song erinnert stark an Nummer eins, in dem Sinne, als dass es auch eine Sängerin gibt, welche im letzten Teil des Songs auch schreien darf, die Dramaturgie der Songs ähnelt sich in der Hinsicht sehr. Es kann sogar die gleiche Sängerin sein, sicher bin ich mir nicht. Die Aufnahmen sind jedenfalls von verschiedenen Alben, hier ist der Sound wesentlich klarer und druckvoller. Auch hier wird in der Strophe eher classic Metal/ Hard rock-kompatibel gerifft, später angereichert durch angerautes Riffing (inklusive sehr präsenter Leadgitarre). Der Aufbau ist eher konventionell, inklusive ziemlich ausgedehntem Lead- und Soloteil auf der Mitte.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & Smooth
Primus - Mr. Know It All? Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & Smooth12. PRIMUS - 'Mr. Know It All' stimmt soweit.
Re: SW 2013: Silent Steel - So Loud & SmoothDa hier keinerlei Nachfrage kommt, frage ich jetzt einfach mal, ob Tipps überhaupt von Interesse sind.
Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste |
|