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von Kenneth Thiessen » Donnerstag 10. Februar 2022, 00:31
Da ich es einerseits, aus einigen Gründen nicht schaffe einen richtigen Perlenartikel zu schreiben und andererseits nur wenige Alben habe, die mich im letzten Jahr wirklich beeinflusst und beeindruckt haben, dachte ich, einen inoffiziellen Perlenartikel zu schreiben, da es auch hier allgemeiner Duktus zu sein scheint. Einleitend muss ich auch noch sagen, dass ich erst 2021 Metalfan geworden bin, d.h. einige Veröffentlichungen habe ich gar nicht wahrgenommen und ich habe mich zunächst darauf konzentriert Klassiker nachzuholen, weswegen kürzlich erschienene Alben erst einmal sehr kurz kamen.
9. CANNIBAL CORPSE - Violence Unimagined Ich habe das Album lange, sehr lange wegen des auffälligen Covers und auch der textlich Ausrichtung der Band, gemieden. Diese Gore- und Splattergeschichten haben mich eher angeekelt, als, dass sie mich fasziniert hätten, wie es bei machen Jugendlichen der Fall ist, die damit zum ersten Mal in Kontakt kommen. Als ich dann das Album zum ersten Mal hörte, war ich sofort hin und weg. Bis dahin hatte ich nur MORTIFICATION und DEATH im gleichnamigen Bereich für mich erschlossen, wollte aber tiefer einsteigen. CANNIBAL CORPSE kam da gerade recht und servierte eine Sahnescheibe. Diese Brutalität und die Riffs überzeugten mich schnell. Bis jetzt habe ich in die anderen Alben der Band noch nicht reingehört, werde ich aber noch machen muss. Gerade auf die ersten Alben, bin ich noch sehr gespannt. Bei "Violence Unimagined" fand ich 'Inhumane Harvest', 'Surround, Kill, Devour' und 'Overtorture' am Besten. Der Rest ist aber nicht minder schlecht und auf keinen Fall Füllmaterial. Wenn ihr das Album noch nicht gehört habt, holt das unbedingt nach. Es lohnt sich auf jeden Fall!
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Kenneth Thiessen
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von frankjaeger » Donnerstag 10. Februar 2022, 10:10
Oh je, CC? Das ist wirklich nicht meins. Ja, ich finde das Image doof und musikalisch gibt mir das gar nichts. Klar, die machen das instrumental schon gut, aber der Gesang nervt. Ich habe sie auch schon - ich glaube, zweimal - live gesehen und das war jedesmal einfach ermüdend. Sorry, Kenni, da werde ich nicht reinhören, dazu habe ich zu wenig Zeit  (MORIFICATION mag ich aber auch nicht, im DM-Bereich mag ich nur wenige ausgewählte Bands, meist die, bei denen mir der Sänger zusagt wir UNLEASHED, ENTOMBED A.D., BOLT THROWER, DEATH, NIGHTINGALES... ja, mehr fällt mir grad nicht ein - CC jedenfalls nicht).
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von Pillamyd » Donnerstag 10. Februar 2022, 10:38
Hey Kenneth! Ist ja super, dass du deine Perlen in dieser Form mit dem Forum teilst. Super Einstieg dein neunter Platz! Mir gefällt die "Violence Unimagined" auch unfassbar gut. Hat bei mir leider nicht ganz für die Top 10 gereicht. Aber Klasse, dass sich die Band dir mit diesem Album erschlossen hat. Die Band hält Konstant ihr hohes Niveau. Da kannst du auch bedenkenlos in die Alben zuvor reinhören. Die alten Scheiben haben natürlich ihren Charme. Vor allem auch weil Chris Barnes noch der Sänger war. Aber auf seine unfassbare tiefen Growls muss man halt auch mögen. Aber sobald du deine Eindrücke gesammelt hast, würde es mich freuen wenn du diese im entsprechenden Thread kundtun würdest Bin gespannt wie es hier weitergeht und freue mich drauf 
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von Kenneth Thiessen » Donnerstag 10. Februar 2022, 12:20
8. MAYHEM - Atavistic Black Disorder/KommandoJa, ich weiß, dass das eine EP ist und dazu habe ich die erst 2022 entdeckt. Ich pack die aber trotzdem in diese Liste, weil es meiner Meinung nach schon einer der besten Outputs des letzten Jahres gewesen ist. Dass ich mich etwas mehr mit MAYHEM oder den anderen großen Black-Metal-Bands wie DARKTHRONE, IMMORTAL und EMPEROR beschäftigt habe. MAYHEM ist von diesen Bands nicht meine meist-favorisierte hat aber auf jeden Fall meine Gunst erlangt. Und abgesehen davon, haben die anderen Bands im letzten Jahr nichts veröffentlicht. Also, kommen wir nun zur EP, die ganz klar in zwei Teile aufgeteilt ist. Der erste Teil besteht aus drei Black-Metal-Großtaten aus der "Daemon"-Session, die nicht den Weg in das eigentliche Album gefunden haben. Unter diesen möchte ich 'Everlasting Dying Flame' hervorheben, das mir am meisten gefiel. Schon das erste Riff haut einen richtig um, der Rest tut dies nicht minder. Die zweite Hälfte ist eigentlich ganz witzig. Hier sind vier Cover Songs von bekannten Punk-Bands vorzufinden, die alle nicht zu stark verändert wurden, aber trotzdem cool klingen. Was die EP auch noch auszeichnet, sind die verschiedenen Sänger, die mitgewirkt haben. Für so eine Veröffentlichung hat man zwischendurch immer mal wieder Zeit, weswegen man sich diese EP mal anschauen sollte. Wer kein Black Metal mag, kann sich auch nur die zweite Hälfte anhören, muss dann aber mit Ärger von Rüdiger rechnen 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 10. Februar 2022, 12:36
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Und abgesehen davon, haben die anderen Bands im letzten Jahr nichts veröffentlicht.
Oh, DARKTHRONE schon, aber das macht ja die MAYHEM-EP nicht schlechter. 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Kenneth Thiessen » Donnerstag 10. Februar 2022, 12:41
Ach ja, DARKTHRONE habe ich ganz vergessen, mein Fehler. Ich hab mir die noch nicht mal angehört. Muss ich noch machen.
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von Kenneth Thiessen » Freitag 11. Februar 2022, 14:34
7. FLOTSAM AND JETSAM - Blood In The Water Weil ich mich seit Beginn meines Metal-Fantums mit Thrash Metal beschäftigt habe, kannte ich natürlich auch die Flots. Ich habe es aber nie wirklich geschafft, mich näher mit der Band auseinanderzusetzen. Klar, "Doomsday For The Deceiver" habe ich gehört. Aber das Interesse war nicht sehr groß, mir weiteres Material der Truppe einzuverleiben. Ich hab dann einmal durch Zufall gesehen, dass 2021 ein neues Album veröffentlicht wurde. Ich hab dann mal reingehört und es war wirklich eine Eröffnung. Von den superben Trashern, über die zwei tollen Balladen und den melodischen Rausschmeißer - alles hat gepasst. Ich hab es bis jetzt aber noch nicht geschafft, durch die Diskographie der Band zu hören, muss ich auf jeden Fall nochmal machen.
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von Pillamyd » Freitag 11. Februar 2022, 14:49
Die Mayhem EP ist super. Wer nämlich die "Daemon" nicht im Digibook hat, kommt hier zu den Bonustracks des Albums. Die Cover gefallen mir alle, auch weil eben schnörkellos und sehr nahe am Original. Und natürlich der Bonus, dass Messiah und Maniac dabei sind. Top! Zu "Flotsam And Jetsam" habe ich bereits bei Rüdiger meine Meinung abgegeben. Kenneth Thiessen hat geschrieben:Klar, "Doomsday For The Deceiver" habe ich gehört. Aber das Interesse war nicht sehr groß, mir weiteres Material der Truppe einzuverleiben. Bitte nochmal probieren. Und danach gleich die "No Place For Disgrace", in der Originalfassung!
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von Kenneth Thiessen » Sonntag 13. Februar 2022, 14:11
6. TRIVIUM - In The Court Of The Dragon Das Album, das mich auf Trivium brachte, war "Silence In The Snow". Das war eines der ersten Metalalben, das ich sehr mochte. Und es war auch eines der ersten, das ich ganz hörte. Was ich anfangs sehr daran schätzte, war der Klargesang, der über die Länge des gesamten Albums verwendet wurde. Mit der Zeit wurde ich aber gegenüber Screams, Growls etc. offener, sodass ich mir auch die anderen Alben der Band anhörte. Man bedenke mal, dass ich bis vor ein paar Monaten, Growls und Screams abgrundtief verabscheute. Was mir alles erspart bleiben würde, wenn das jetzt noch immer so wäre. Die anderen Alben der Band fand ich dann auch sehr gut, was dazu führte, dass ich mich mehr mit der Band beschäftigte. Ich hab dann mitbekommen, dass das neue Album bald veröffentlicht wird und auch fleißig die Singles gehört. Zunächst fand ich die nicht so gut, aber über die Zeit sind die echt gewachsen. Das Album vereint eigentlich alles, was man an Trivium mag. Zunächst das obligatorische Intro, das wirklich jedes mal gelingt. Die Härte des Titeltracks. Die Stadionrocker "Feast of Fire" und "No Way Back Just Through". Und dann noch die epischen Meisterwerke "Fall Into Your Hands" und "The Phalanx". Klar, man kann Trivium die Poppigkeit auf jeden Fall nicht absprechen. Aber mit Trivium ist man da noch in verhältnismäßig guten Händen, wenn es darum geht, was an Metal zurzeit populär ist.
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von Kenneth Thiessen » Dienstag 15. Februar 2022, 15:00
5. DEEP PURPLE - Turning To Crime Deep Purple war die Band, die mich dazu gebracht hat, mich mehr mit Musik im Allgemeinen und mit Musik der härteren Gangarten zu beschäftigen. Von Rock zu Hard Rock, von da zum Thrash Metal und von da zum Death- und Black Metal. Das geschah alles mit dem Album "Whoosh", das mich beim ersten Hören vor fast zwei Jahren sehr beeindruckte. Der Stil, den die Band bediente, gefiel mir sofort, weil ich ähnliches vorher schon gehört hatte, aber nicht genau den Stil der legendären Truppe. Ich freute mich natürlich als angekündigt wurde, dass ein weiteres Studioalbum erscheinen wird. Bei den ersten Singles hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass es ein reines Coveralbum wird. Das hat sich dann aber von selbst erklärt, als ich die Tracklist sah. Was mich an "Turning To Crime" so fasziniert ist diese Vielfalt. Das Album bietet so viel. Einiges wird im DEEP PURPLE-Stil veredelt, einiges wird in ganz neuen Stilen interpretiert. Und wie immer ist das Gespielte auf höchstem Niveau. Auch wenn ich außerhalb von Metal nicht viel höre, ist DEEP PURPLE eine Band, die mich immer wieder begeistert.
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