EPs

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

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Beitragvon Eike » Montag 22. August 2016, 13:26

Was haltet ihr vom Format EP?
Was sind eurer Meinung nach EPs, die man auf gar keinen Fall links liegen lassen sollte? Persönliche Favoriten und welche, die aus eurer Sicht prägend für ein bestimmtes Genre waren, sind gleichermaßen gefragt.
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Re: EPs

Beitragvon Stephan Voigtländer » Montag 22. August 2016, 14:05

Beispiel für eine wegweisende EP, die eigentlich gar keine EP ist (74 Minuten Länge):

Reverend Bizarre - Harbinger Of Metal (2003).

Generell mag ich EPs nicht so und bevorzuge "richtige" Alben, aber an manchen kommt man einfach nicht vorbei.
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Re: EPs

Beitragvon Schaf » Montag 22. August 2016, 14:07

Was soll man davon halten? Irgendjemand meinte irgendwann einmal, dass man ein bestimmtes Verhältnis von Tonträgerlänge zu Songanzahl nicht als LP, sondern als EP bezeichnen sollte und das ist wohl der Unterschied zwischen ISIS' "Mosquito Control" EP und SLAYERs "Raining Blood" LP, obwohl beide 28 Minuten lang sind und beide nur neue und originale Songs beinhalten. Erste eben vier und zweitere 10. Oder der Unterschied zwischen NAILS' "Abandon All Life" LP (10 Songs, 17 Minuten) und TYRANNYs "Bleak Vistae" EP (3 Songs, 45 Minuten). Im Endeffekt entscheidet der Künstler, ob es eine EP oder LP ist.
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Re: EPs

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 22. August 2016, 14:30

Hmm, es gibt schon einige EPs, die ich ganz fantastisch finde. Ob es nun eher ältere Sachen wie die QUEENSRYCHE-EP, SAVATAGEs "The Dungeons Are Calling" oder NEVERMOREs "In Memory" oder neuere Scheiben von meinen geliebten Australiern, wo DEAD LETTER CIRCUS, THE BUTTERFLY EFFECT, LIKE THIEVES, MASS SKY RAID, GUARDS OF MAY, U:CODIA etc etc... die Australier lieben das Format eh und veröffentlichen oftmals vor dem ersten Album 1-2 EPs, um ihren Sound und eine erste Fanbase zu finden. Gerade dafür ist das Format auch wie geschaffen.
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Re: EPs

Beitragvon Schaf » Montag 22. August 2016, 14:55

Stephan Voigtländer hat geschrieben:Generell mag ich EPs nicht so und bevorzuge "richtige" Alben, aber an manchen kommt man einfach nicht vorbei.


Warum magst du die denn generell nicht so? Was macht die denn schlechter als LPs? Wenn gute Songs drauf sind, ist doch egal, ob es sich bei einem Album um eine EP oder LP handelt, oder? Der Inhalt zählt doch. Es gibt reichlich großartige EPs, die den Boden aufwischen mit so ziemlich jeder LP (oder in deinen Worten: "richtige Alben", was auch immer das genau heißen mag).
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Re: EPs

Beitragvon Jhonny » Montag 22. August 2016, 15:09

Mit SAVATAGE und QUEENSRYCHE hat Peter zwei Pflicht-EPs genannt... auch die "Deliver Us" EP von WARLORD gehört für mich in diese Kategorie.
Sonst habe ich nur eine überschaubare Zahl an EPs zu Hause...
Wirklich notwendig sind für mich davon bisher:

ATLANTEAN KODEX - The Pnakotic Demos
DREAM THEATER - A Change Of Seasons
GEHENNA - First Spell
ISEN TORR - Mighty & Superior
JAG PANZER - Tyrants
LUNAR SHADOW - Triumphator
PAGAN ALTAR - The Time Lord
POWERLORD - The Awakening
QUEENSRYCHE - Queensryche
SAVATAGE - The Dungeons Are Calling
WARLORD - Deliver Us
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Re: EPs

Beitragvon Schaf » Montag 22. August 2016, 15:39

Hmmmmm... *nachzähl*

Mini-CD / EP 87
Mini-CD / EP + 10" 1
Split-Mini-CD / EP 1
CD + Mini-CD / EP 1
7" 2

Und eine meiner 12" ist auch eine EP. Das macht immerhin 93 EPs. Kann man schon mit arbeiten, aber wenn ich die jetzt wie Jhonny alle im Thread aufliste wird's bestimmt langweilig.
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Re: EPs

Beitragvon Jakob » Montag 22. August 2016, 16:07

Ich bin da bei Peter: Ein Extended Player macht vor allem Sinn, wenn eine Band sich vorstellen möchte, noch vorm Debüt-Album. Ich mag das Format aber auch nicht sonderlich, ist nix Ganzes und nix Halbes. Als Band hat es aber einen großen Vorteil: Ne EP hat einen geringeren finanziellen und zeitlichen Aufwand, weshalb das Format mE in letzter Zeit auch so attraktiv ist.
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Re: EPs

Beitragvon Stephan Voigtländer » Montag 22. August 2016, 17:53

Schaf hat geschrieben:
Stephan Voigtländer hat geschrieben:Generell mag ich EPs nicht so und bevorzuge "richtige" Alben, aber an manchen kommt man einfach nicht vorbei.


Warum magst du die denn generell nicht so? Was macht die denn schlechter als LPs? Wenn gute Songs drauf sind, ist doch egal, ob es sich bei einem Album um eine EP oder LP handelt, oder? Der Inhalt zählt doch. Es gibt reichlich großartige EPs, die den Boden aufwischen mit so ziemlich jeder LP (oder in deinen Worten: "richtige Alben", was auch immer das genau heißen mag).


Natürlich zählt der Inhalt - was ich meinte, ist die Länge. Aber gut, eine 45-minütige EP ist mir dann natürlich doch lieber als eine 30-minütige LP.
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Re: EPs

Beitragvon Schaf » Montag 22. August 2016, 18:24

Mir ist die Länge egal. Die Qualität muss stimmen und EPs haben den Vorteil, dass die Bands sich oftmals das Füllmaterial sparen. Zum Bleistift zählen "Haunting the Chapel" von SLAYER, "Mystérion Tés Anomias" von OFERMOD und "Wolf's Lair Abyss" von MAYHEM zum Besten, was die jeweiligen Bands verbrochen haben. Und ebenso bei vielen anderen Bands sollte man EPs beim Vervollständigen der Diskographie nicht nebenbei liegen lassen, nur weil es angeblich keine "richtigen Alben" sind. Stattdessen sollte man schauen, ob sich die enthaltene Musik lohnt. Man kann als Musiker bzw. Band zwei CDs mit 130 Minuten Musik füllen, die außer den Soundcheckern jeder Mensch langweilig findet oder eine EP mit einem Song, der eine halbe Stunde geht und außer den Soundcheckern jeder Mensch großartig findet...
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