In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

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In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 1. Juni 2013, 15:24

Mit dem Kompass wollen wir euch eine Artikelserie vorstellen, die sich von den typischen Rezensionsthemen distanziert und sich Hintergründen, Analysen, Trends, Streitthemen und Abseitigem widmet. Den Anfang machen die Kollegen Stephan Voigtländer und Nils Macher, die sich ausführlich mit der Darstellung des Heavy Metal in den sogenannten Leitmedien beschäftigt haben. Während Stephan sich im ersten Teil auf die Online- und Print-Medien konzentriert, wird Nils im zweiten Teil, der Anfang Juli erscheinen wird, Radio und Fernsehen unter die Lupe nehmen. In Zukunft möchten wir euch dann wenigstens einmal im Quartal mit dem Kompass versorgen.

Den ersten Teil findet ihr hier:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... ,8029.html

Meinungen könnt ihr hier gerne kund tun.
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Drumtier » Sonntag 2. Juni 2013, 15:36

Sehr schön gemacht, umfangreich aber detailliert, sehr gut finde ich auch die direkte Verlinkung zu den besprochenen Artikeln (was im zweiten Teil wohl schwieriger werden wird) so kann man auch gleich im Original nachlesen ob es wirklich so schlimm/gut war. Auch aus eigener Erfahrung wäre ich ungefähr auf dasselbe Fazit gekommen, dass Klassiker, aktuelle (Todes-)Fälle und punktuelle Berichte die Medienlandschaft dominieren und ohne den Vergleich zu Klischees und Verallgemeinerungen früherer Zeiten zu kennen dürfte auch das insgesamt sicher besser und ausgewogener geworden sein.

Finde ich gut, weiter so :dafuer:
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Christian Schwarzer » Sonntag 2. Juni 2013, 16:32

Sehe ich auch so, besonders schön und fand ich auch die Beobachtung dieser "Zoo-Mentalität", will sagen, der "Heavymetallist" als Exot und Wunderling, den man nicht ganz für voll nehmen kann, aber natürlich auch lange nicht sooo schlimm ist, wie die so böse konservative Elterngeneration immer getan hat. In dieser Hinsicht wurde die Skandalgeileit einfach nur von normaler (Neu-)Gier nach Abnormalem (im strikten Wortsinn) abgelöst, ernsthafte Berichterstattung und Interesse ist doch eher selten. Umso mehr kann man sich wirklich über das BLACK SABBATH-Interview in der aktuellen Zeit freuen, welches ohne dumme Kommentare ein für die ungebildete Allgemeinheit recht annehmbares Gespräch darstellt.
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Jesus » Sonntag 2. Juni 2013, 18:18

Es ist sicherlich nett von der Mainstream-Presse, den gemeinen Metaller nicht mehr als Babys fressenden, Kirchen anzündenden, Blut trinkenden Soziopathen darzustellen. Ob man zufrieden sein sollte, von oben herab belächelt zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Aber mal ehrlich: Interessiert es den durchschnittlichen Metalhead wirklich, was die BILD oder FAZ von ihm hält?
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Drumtier » Montag 3. Juni 2013, 00:03

Wohl kaum, aber ich denke auch, dass die durchschnittlichen Reaktionen deshalb mit Zufriedenheit nicht unbedingt am besten beschrieben sind. Es ist wohl eher das fehlende sich-ärgern, da wohl die meisten Metaller ja auch in irgendeiner Form Mainstream-Medien nützen und da dann halt auch interessehalber die wenigen Anlässe bei denen über Metal berichtet wird, verfolgen. Nicht um sich detailliert und vollständig zu informieren sondern einfach um zu sehen was Außenstehende zu einem "internen" Thema sagen. Und wenn da dann halt (mittlerweile?) die üblichen Klischees und Aufmacher fehlen tut das neugierige Klicken auf die Stories unserer Welt nicht mehr so weh.
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Nils Macher » Montag 3. Juni 2013, 10:20

Tja, da ist der Artikel wohl auch im BILDBLOG gelandet:)

http://www.bildblog.de/49442/heavy-meta ... ann-doosh/
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Stephan Voigtländer » Montag 3. Juni 2013, 10:55

Danke für das Lob. Von Zufriedenheit würde ich da allerdings ob der gängigen Klischees nicht sprechen, ein sinnbefreiter Aufmacher wie "Sie sind Heavy-Metal-Fan und können trotzdem lesen und schreiben?" kann einen schon ärgern. Ich lese schon ganz gerne, was andere Medien so zum Thema vom Stapel lassen, da die ja einen etwas anderen Ansatz verfolgen als ein Onlinemagazin wie das unsere, das primär die Review- und News-Sektion befüllt. Auch wenn wir natürlich versuchen, darüber hinaus spannende Themen zu setzen. Aber z.B. so etwas wie über Heavy-Metal-Forschung findet man eben kaum (auch wenn das sicher nicht jeden interessiert), da muss man schon mehr oder weniger zufällig drüber stolpern.
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 4. Juni 2013, 11:56

Toller Artikel! Und die Kompass-Idee finde ich auch super. Alle Daumen himmelwärts also.
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Havoc » Sonntag 7. Juli 2013, 12:08

Zu dem Thema fällt mir grad ein. Ich war dieser Tage im ABBA-Museum in Stockholm. Da gab es abseits vom Thema ABBA auch ein kleines Museum zum Thema "Musik in Schweden" generell. Da wurden die bekanntesten und wichtigsten Bands und Songs aus Schweden vorgestellt. Und zwar nicht nur die ganz großen, sondern so ca. 20 bis 25 Bands pro Jahrzehnt. Ganz am Rande wurde man immerhin auf OPETH und WATAIN (!) hingewiesen. Ansonsten hab ich nix zum Thema Metal gefunden. Nicht mal AMON AMARTH. Aus meiner Sicht wirklich ein Witz. Naja. Jedenfalls hatte man generell das Gefühl, dass METAL ansich auch hier nicht wirklich Ernst genommen wurde und total unterrepräsentiert war. Naja. :(
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Re: In eigener Sache: Der Kompass schlägt aus

Beitragvon Jesus » Sonntag 7. Juli 2013, 12:22

Metal unterrepräsentiert in einem nicht auf Metal spezialisierten Museum? Du willst doch nicht etwa andeuten, dass Metal kein Mainstream ist und mehr Menschen lieber Pop anstatt Metal hören? Mei, sowas aber auch...
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