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von Alex » Samstag 3. September 2011, 04:27
Liebe Geschwiser (ich weiss, dass sich hier bei "Powermetal" bekennende Christen tummeln und hoffe, dass alle Anderen, die einfach nur ihren "Schaf- und Trommelsenf" dazugeben wollen, schweigen!),
welche Gruppen hört ihr? Ich selber finde die Stimme von Mac Powell richtig Geil. "Third Day "ist natürlich eher Rockmusik. Ansonsten kenne ich "Tournique", "Bloodgood", "Petra", "Creed", "DC-Talk". "Tournique" ist recht abwechslungsreich, mir aber mitunter zu hart, zu dumpf. Ganz ähnlich sehe ich auch "Creed". "DC-Talk" ist für mich eher Cross-over oder Rock. Der Sound von "Petra" und "Bloodgood" sagt mir aber auf jeden Fall zu.
Was könnt ihr mir empfehlen?
Wie erklärt ihr als gläubige Christen euren Geschwistern, dass ihr Metal hört? Habt ihr schonmal Platten/ CD´s weggeschmiessen?
Schönes Wochenende,
Alex
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von Teichfrosch » Samstag 3. September 2011, 05:06
Hm, ob ich hier posten darf? Ich bin zwar ungetauft und verneine alles göttliche, aber ich finde die christlichen Werte und die damit verbundene, tradierte Kultur (im Guten wie im Schlechten, so ehrlich muss man sein) und wie sie unsere Gesellschaft grundlegend geprägt hat faszinierend. Das ist ein Thema für sich, und daher beschränke ich mich auf eine überragende Band die aus ihrer christlichen Überzeugung keinen Hehl macht: AUGUST BURNS RED - "Crusades""This is my time to be with my lord."
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Teichfrosch
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von Jesus » Samstag 3. September 2011, 08:40
Danke für die Warnung, Frosch. Ich hatte ABR schon auf meiner Einkaufsliste als potentiell interessant vermerkt. Und schnell wieder löschen.
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Jesus
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von Peter Kubaschk » Samstag 3. September 2011, 10:31
hmm, ich habe JACOB'S DREAM, SAVIOUR MACHINE, TOURNIQUET, NEAL MORSE & AUGUST BURNS RED. Und damit mehr White Metal als Black Metal. Aber im Grunde ist es mir bis zu einem gewissen Grad egal, ob sie Gott oder Satan besingen, so lange die Musik gut ist. Zu plakativ (wie bei Neal Morse zuletzt) darf es nicht sein, beim Black Metal stört mich häufiger die Musik als die Lyrik.
Zu den beiden Fragen. a) ich bin kein gläubiger Christ. Ich bin weit entfernt davon überhaupt Christ zu sein. Der einzige Jesus, den ich kenne, ist ein Schaf. b) CDs habe ich schon weggeworfen. Aber meist, weil sie einfach so kacke waren, dass ich sie nicht mal verschenken konnte. Egal, welche Farbe das Metall hatte.
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von Jhonny » Samstag 3. September 2011, 10:58
Die Spezialisten für "frommen" Metal hier sind sicher Stefan und Georg. Durch deren Reviews bin ich auch auf powermetal.de gestoßen. Ich bin Christ und auch auf jeden Fall sehr überzeugter Christ, höre aber kaum besonders "christlichen" Metal, weil mir das oft zu dumpf ist. "Christliche" Filme sind leider ja auch zu 90% Müll. Es gibt aber etliche Perlen, die ich jedem bedenkenlos ans Herz legen kann, v.a. Seventh Avenue's Between The Worlds, die frühen Mortification-Scheiben, das Jacobs Dream Debüt, die ersten beiden Saviour Machine Alben, quasi alles von Neal Morse, meine Bloodgood-Scheibe, das Stryper-Debüt, die vierte Narnia-Scheibe, die 80er Sachen von Petra, die z.T. famosen Ken Tamplin Sachen... dazu alles mögliche von bekennenden Christen aus großen Metal-Bands wie Dave Mustaine, Alice Cooper oder Nicko McBrain. Groß sind christliche Bands ja v.a. im Metalcore, August Burns Red, Living Sacrifice, ZAO oder As I Lay Dying sind sicher als szeneprägend zu bezeichnen. Mein Fachgebiet ist das aber nicht. Wie ich Leuten erkläre dass ich Metal höre? Ich mag gute Musik 
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von Teichfrosch » Samstag 3. September 2011, 11:38
Jesus hat geschrieben:Danke für die Warnung, Frosch. Ich hatte ABR schon auf meiner Einkaufsliste als potentiell interessant vermerkt. Und schnell wieder löschen.
Welcher katholische Heilige hat dich denn da geritten dass du das als "potentiell interessant" vermerkt hast? Ohrenstöpsel an sowie eine Mischung aus Koks, Heroin, XTC und Alkohol intus gehabt während du an deiner Crackpfeife ziehst? Mal ernsthaft, die sind ja sowas überhaupt ganz und garnicht Jesusmusik  Dass die bekennende Christen ist da nur die Extra-Sahne auf der Schokotorte mit Marzipanfüllung. Jhonny hat geschrieben:As I Lay Dying
Oh ja. Dann natürlich auch FOR TODAY, tolles 2010er Album. Ich kenn noch ein paar mehr Bands aber sie wollen mir nicht einfallen, grummel... Wie kommts dass die ganzen Christen so viel guten Metalcore machen? Peter Kubaschk hat geschrieben:AUGUST BURNS RED [...] ...so lange die Musik gut ist.
DIE findest du gut? Ich ... ich ... ihr verwirrt mich ... besser 'ne Runde Blackmetal hören gehen, da kennt man wenigstens Freund und Feind... 
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von Jesus » Samstag 3. September 2011, 11:43
Teichfrosch hat geschrieben:Welcher katholische Heilige hat dich denn da geritten dass du das als "potentiell interessant" vermerkt hast? Ohrenstöpsel an sowie eine Mischung aus Koks, Heroin, XTC und Alkohol intus gehabt während du an deiner Crackpfeife ziehst?
Nö. Das klang in der Frosch-Liste ganz okay und vor 2 oder 3 Jahren hatte auch jemand im alten Forum ein paar Stücke gepostet, die ich für modernen Metalcore weitgehend ansprechend fand. Hat sich jetzt natürlich erledigt, da ich in meinem Metal und dessen Randgebieten keine jüdischen Terrororganisationen ausstehen kann. Hehe, gerade läuft CHAOS INVOCATION mit 'Across Mental Borders' und in dem Moment, wo ich das mit den "jüdischen Terrororganisationen" schrieb, kreischte der Sänger "Fuck you, Adonai!". Zufälle gibt's.
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von Teichfrosch » Samstag 3. September 2011, 12:01
Jesus hat geschrieben:die ich für modernen Metalcore weitgehend ansprechend fand.
Eins muss man dir lassen, du steckst voller Überraschungen. Hat sich jetzt natürlich erledigt, da ich in meinem Metal und dessen Randgebieten keine jüdischen Terrororganisationen ausstehen kann.
Diese weit verbreitete Haltung grade im Metal alles christlich inspirierte doof zu finden werde ich wohl nie verstehen.
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von Drumtier » Samstag 3. September 2011, 21:10
Eigentlich hab ich ja Sprechverbot, aber wenn sich der Messias selbst nicht daran hält nehm ich mir dieselbe Freiheit heraus. Allerdings direkt zum Thema: Funeral sind eine fantastische norwegische Doom-Metal-Band mit teilweise religiösen/spirituellen Texten und Kommentaren die mir speziell auf dem letzten Album "As The Light Does The Shadow" schon unangenehm aufgefallen sind. Wegschmeissen könnte ichs aber nie, dafür is die Musik viel zu geil. Eine andere Band aus einer ganz anderen Richtung (geographisch und musikalisch) sind die grandiosen Quo Vadis aus Kanada. Technischer Death bei dem die Technik nur zufällig passiert und keineswegs Mittel zum Zweck ist, wie diesen manchen Genrekollegen oft vorgeworfen wird. Wer Death (die Band) mag, muss auch die lieben. Insgesamt ein wenig melodischer und auf dem letzten Album gleichzeitig brutaler als Chuck und seine Mannen aber zu hundert Prozent zu empfehlen. Die Texte sind zum Glück nicht missionarisch und nur ein klein wenig in die Richtung Religion/Spiritualität aber, so ehrlich bin ich, wenn die die ärgsten Nazis wären, Auschwitz abfeiern und auf jedem Albumcover ein Hitlerbild hätten würd ichs trotzdem hören. Großartige Band! Ansonsten fällt mir gerade nicht wirklich was ein, aber vielleicht kommt ja noch was.
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von Teichfrosch » Sonntag 4. September 2011, 13:55
Ach, QUO VADIS sind auch christlich inspiriert? Ist mir als ich mich durch deinen Thread gehört hab garnicht aufgefallen. Interessant.
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