Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 29. April 2022, 15:31

Die Zeiten sind komisch.

Ich habe mit Ausnahme des Samstags tatsächlich an 8 von 9 aufeinanderfolgenden Tage keine Musik gehört.

O_o
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 29. April 2022, 16:30

Das ist in der Tat komisch. Immerhin gab es am Samstag eine Vollbedienung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 29. April 2022, 22:44

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Zeiten sind komisch.
Ich habe mit Ausnahme des Samstags tatsächlich an 8 von 9 aufeinanderfolgenden Tage keine Musik gehört.
O_o


Das ist krass. Keine Ahnung, wann es sowas zuletzt bei mir gegeben hat. Würde fast vermuten, dass das 15-20 Jahre her sein könnte. Gibt immer mal ein zwei Tage an denen man gar keine Zeit hat. Aber diese Quote ist übel. Und Zeit ist wirklich fast der alleinige Faktor. Dass ich so lange gar keine Lust habe Musik zu hören....nee...das kam in der genannten Zeispanne nicht vor.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Samstag 30. April 2022, 01:02

Havoc hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Zeiten sind komisch.
Ich habe mit Ausnahme des Samstags tatsächlich an 8 von 9 aufeinanderfolgenden Tage keine Musik gehört.
O_o


Das ist krass. Keine Ahnung, wann es sowas zuletzt bei mir gegeben hat. Würde fast vermuten, dass das 15-20 Jahre her sein könnte. Gibt immer mal ein zwei Tage an denen man gar keine Zeit hat. Aber diese Quote ist übel. Und Zeit ist wirklich fast der alleinige Faktor. Dass ich so lange gar keine Lust habe Musik zu hören....nee...das kam in der genannten Zeispanne nicht vor.


Ob es auch Mal so lange am Stück war, weiß ich nicht, aber ich höre tatsächlich seit einiger Zeit (sprich Jahre) phasenweise deutlich weniger als früher.
Das hat allerdings weniger mit "keine Lust" zu tun, als mit immer breiter werdendem sonstigem Medienangebot (okay, streng genommen doch eine "Lust"-Frage, aber eben nicht "keine Lust auf Musik", sondern "mehr Lust auf was anderes"). Ich schaue irgendwie auch kaum noch Filme, obwohl ich einen riesigen Haufen ungesehener BluRays hier liegen habe.
Was sich bei mir auch geändert hat ist, dass ich gefühlt immer schlechter gut bei Musik arbeiten kann, das war halt früher gegeben und da hab ich am Tag halt alleine beim Coden oft mehrere Stunden gehört. Dazu fällt seit Corona die Fahrtzeit weg, noch eine Gelegenheit weniger. Schätze mal, dass sich das im Laufe des Jahres wieder ändert. Bei uns in der Firmengruppe wird ab Montag die Empfehlung zum Home-Office aufgehoben und wir gehen in eine Übergangsphase (dürfen, aber müssen nicht ins Büro, zudem weiter diverse Vorkehrungen). Mal sehen.
Dazu hat Musik bei mir eine große Konkurrenz durch diverse Podcasts bekommen... Beides Sachen, die ich recht gut "nebenher" machen kann, und irgendwie gewinnen da seit einiger Zeit oft die Podcasts. Auch unterwegs.

Ein anderer Punkt ist, dass ich es immer weniger mag, der Musik nicht wirklich Aufmerksamkeit widmen zu können, das führt dann absurder Weise dazu, dass ich immer weniger Höre, da ich mich für was anderes entscheide. (Wobei ich mein Zeitbudget oft auch völlig falsch einschätze, sprich ich mache am Ende viel zu lange Unsinn, in einem Zeitraum in dem ich locker ein Album oder gar einen Film hätte unter bekommen können... Muss ich dringend abstellen, schaffe ich aber nicht.)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 30. April 2022, 03:06

Ich glaube, dass es bei mir seit 24.02.2022 die fast völlig Fixierung des Medienkonsums auf Sachen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine ist, die mich fast komplett vom Musikhören abhält. Bei mir läuft quasi 24/7 CNN, NBC, BBC, Phoenix, DLF usw... oder ich lese Blogs, strategische Karten, Background-Artikel... Das Thema hat mich komplett im Griff, fast jeden Morgen bis 5 oder 6 Uhr, und nebenher geht wenig "Nebenherhören", weil das Thema doch ziemlich viel Aufmerksamkeit erfordert. Es ist echt nicht so, dass ich keine Lust auf Musik hätte, ganz im Gegenteil, aber ich verliere mich so sehr in der Kriegsberichterstattung, dass ich einfach gar nicht dran denke, bevor ich wieder übermüdet einschlafe. Seltsame Zeiten. Wobei es mich erstaunlicherweise nicht so fürchterlich belastet. Eher bannt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 30. April 2022, 10:52

Feamorn hat geschrieben:Das hat allerdings weniger mit "keine Lust" zu tun, als mit immer breiter werdendem sonstigem Medienangebot.
Was sich bei mir auch geändert hat ist, dass ich gefühlt immer schlechter gut bei Musik arbeiten kann...
Ein anderer Punkt ist, dass ich es immer weniger mag, der Musik nicht wirklich Aufmerksamkeit widmen zu können, das führt dann absurder Weise dazu, dass ich immer weniger Höre, da ich mich für was anderes entscheide. (Wobei ich mein Zeitbudget oft auch völlig falsch einschätze, sprich ich mache am Ende viel zu lange Unsinn, in einem Zeitraum in dem ich locker ein Album oder gar einen Film hätte unter bekommen können... Muss ich dringend abstellen, schaffe ich aber nicht.


Klar. Wenn man dann mal Zeit hat, dann stehen einem so viele Sachen offen. Auch das Musikangebot selbst ist ja riesig. Ich habe irgendwie ständig das Gefühl zu wenig Zeit zu haben.
Selbst wenn ich mal viel Zeit habe. ;-)
Musik beim Arbeiten anhören geht bei mir gar nicht. Selbst nebenher Zeitschriften lesen mache ich nicht mehr so oft wie früher. Ich bin schon ein ziemlich extremer Intensivhörer. Wenn ich nicht intensiv hören kann, dann höre ich eigentlich gar nicht. Auch das minimiert natürlich die Zeit. ;-)

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich glaube, dass es bei mir seit 24.02.2022 die fast völlig Fixierung des Medienkonsums auf Sachen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine ist, die mich fast komplett vom Musikhören abhält. Bei mir läuft quasi 24/7 CNN, NBC, BBC, Phoenix, DLF usw... oder ich lese Blogs, strategische Karten, Background-Artikel... Das Thema hat mich komplett im Griff, fast jeden Morgen bis 5 oder 6 Uhr, und nebenher geht wenig "Nebenherhören", weil das Thema doch ziemlich viel Aufmerksamkeit erfordert. Es ist echt nicht so, dass ich keine Lust auf Musik hätte, ganz im Gegenteil, aber ich verliere mich so sehr in der Kriegsberichterstattung, dass ich einfach gar nicht dran denke, bevor ich wieder übermüdet einschlafe. Seltsame Zeiten. Wobei es mich erstaunlicherweise nicht so fürchterlich belastet. Eher bannt.


Zu Beginn des Krieges ging dafür bei mir auch viel Zeit drauf. Aber ich kann und will mich nicht zu viel damit beschäftigen. Erstens zieht mich das runter und zweitens kann man es dann auch irgendwann nicht mehr hören. Auch wenn es natürlich noch so wichtig ist. Ich kann eh nichts an der Sachlage ändern. Es kommt was kommt. Aber das dich das auch einfach sehr stark interessiert kann ich schon gut verstehen. Ist ja teils auch echt hochinteressant. Aber ich gucke mittlerweile eigentlich nur noch die Tagesschau und hin und wieder mal eine Talkshow. Und halt auch etwas im Netz. Aber ansonsten bringt es mir da echt mehr auch wie immer Serien zu schauen und Musik zu hören. ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 30. April 2022, 19:15

Feamorn hat geschrieben:Wobei ich mein Zeitbudget oft auch völlig falsch einschätze, sprich ich mache am Ende viel zu lange Unsinn, in einem Zeitraum in dem ich locker ein Album oder gar einen Film hätte unter bekommen können... Muss ich dringend abstellen, schaffe ich aber nicht.


Darauf wollte ich ja eigentlich auch noch eingehen...das Phänomen kenne ich auch. Man trödelt rum oder zappt sich durch das Programm und dann ist der Feierabend vorbei und man ärgert sich, warum man eigentlich nicht gerade eine komplette CD gehört hat.
Andererseits ist es wohl auch so eine Unart der heutigen Zeit, dass man immer meint man müsse Zeit nutzen oder irgendwas sinnvolles machen. Einfach mal gar nix machen und sich nichts vornehmen ist manchmal sicher auch nicht schlecht. Wobei die Frage nach dem, was denn sinnvoll ist, natürlich auch weit auseinander gehen kann. Aber Musik hören ist für mich schon mehr als sinnvoll. :) :subber: ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Dienstag 3. Mai 2022, 18:36

Völlig an mir vorbei gegangen, AUSTERE sind wohl wieder aktiv, ick freu ma :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Dienstag 17. Mai 2022, 22:04

Die aktuelle "Sing meinen Song" Staffel ist großartig. Nicht nur weil Floor dabei ist, sondern weil da auch Songs dabei sind, die ich auf Grund von Radiovermeidung nie auf dem Schirm hatte, die aber tatsächlich großartig sind und/oder großartig interpretiert wurden.

Erkenntnis Nummer zwei: Es ist immer wieder faszinierend wie wunderschön die hässliche Fratze abgrundtiefer Verzweiflung auf musikalischer Ebene sein kann.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Samstag 28. Mai 2022, 11:56

In letzter Zeit ist die Musik echt in den Hintergrund gerückt. Das bereitet mir gerade echt ein bisschen Kopfzerbrechen. Ich weiß nicht mal woran das liegt. Aber ich scheine gerade echt zu wenig Zeit und Muse dafür zu haben. Das intensive Hörvergnügung leidet gerade massiv. Und so zum nebenbei Hören ist mir das meistens einfach zu schade. Ich merke mir fehlt etwas. Aber daran etwas zu ändern...da ist gerade irgendwie eine Blockade drin.

Ich hoffe das ändert sich bald wieder :-S
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