Im Prizipt geh ich diesmal aber eher hin um Freunde zu treffen. Ich hoffe auch, einen Tragic_Idol mal endlich kennen zu lernen.
Es wäre mir eine Freude!

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Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-Erlebnisse
Es wäre mir eine Freude! ![]()
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Ja, die waren sozusagen der Headliner und haben 1,5 Stunden oder so gespielt.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseGerade eben:
Avatarium, Vintage Caravan und Honeymoon Disease. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseAm Mittwoch Shining (SWE) mit Imperium Dekadenz und Der Weg einer Freiheit als Support. Von den Vorbands hab ich leider nicht so viel mitbekommen, da mich der Mischer vor die Wahl "(Halbwegs) guter Sound" vs. "Nach dem Konzert funktionierendes Gehör" gestellt hat und ich mich für Letzteres entschieden hab. Folge: Sobald der Drummer etwas Gas gegeben hat, bestand der Sound für mich aus Drums und Bassgewummer. Musikalische Feinheiten oder gar Melodien waren nicht mehr zu hören. Schade, denn die ruhigeren Passagen bei Der Weg einer Freiheit haben mir durchaus gefallen.
Bei Shining war der Sound dann besser, so dass ich die Musik tatsächlich genießen konnte. Kvarforth war offenbar recht gut aufgelegt, keinerlei Selbstverletzungen und ab und zu blitzte auch sein Humor auf. So hat er erzählt, dass der Drummer im Februar heiraten wird und verknüpfte das mit der Ansage, dass sie dann wohl einen neuen bräuchten und er Bewerbungen gern entgegen nimmt. Ansonsten waren die Interaktionen mit den Leuten in der ersten Reihe zumindest zwiespältig. Einerseits hat er sich manchen für Selfies zur Verfügung gestellt und sich von einer ihr Nietenhalsband geliehen, was er dann den Rest der Show getragen hat, andererseits gab es auch ausgestreckte Mittelfinger zu manchen und zum Ende hin wurden einigen von ihm erst mit Rotwein, später mit Whiskey abgefüllt, wobei er da nicht gerade treffsicher war. Aber ansonsten war es super, hat viel Spaß gemacht. Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseWie ich ja schon geschrieben habe, ich letzten Samstag beim Hammer Of Doom in Würzburg. Unser Blautier hab ich übrigens in der Tat getroffen - allerdings nicht aufm Festival sondern am Tag darauf, da wir beide in dem selben Hostel eingecheckt haben. Musste dann leider ja schon recht bald aufbrechen, aber man sieht sich hoffentlich bald mal wieder in München!
Zu den Bands kopier ich mal das rüber, was ich vor ein Paar Tagen auch schon im Deaf Forever-Forum geschrieben habe:Lord Vigo: Als Opener gleich mal eine sehr positive Überraschung. Fand die sehr eigenständig, gerade wegen den coolen Vocals die so ne Mischung aus knödeligem und schrofferem Gesang waren. Doomshine: Hier fand ich die Vocals wiederum vielleicht etwas zu brav und 0815, ansonsten hab ich aber nix zu meckern, gut gemachter traditionellerer und melodischerer Doom. Sehr schön auch die Ansagen des Sängers (u.a. "Wir haben ein neues Album raus, wie das heißt weiß ich jetzt gerade nicht..." und die Erzählung von einem Traum mit Bobby Liebling) Black Oath: Bei denen war die Black Metal-mäßige Optik noch mit das interessanteste, irgendwie liefen deren Songs komplett an mir vorbei. Ich kann ja nicht mal genau sagen, was mir nicht gefallen hat, deren Musik wollte mich einfach nicht mitreißen. Caronte: Hell Yes! Wie unglaublich stimmgewaltig und charismatisch deren Fronter ist und wie energetisch der auf der Bühne auftritt. Dazu noch ein herrlich bratender Gitarrensound, ich hatte hellste Freude! The Order Of Israfel: Logischerweise eine relaxtere Angelegenheit als Caronte, aber ebenso nur so vor Motivation und Spielfreude sprühend und dazu mit sehr toller Gitarrenfraktion ausgestattet. Wahrscheinlich brauch ich deren Scheibe früher oder später doch. Skepticism: Wohl das Love-it-or-hate-it-Ding des Festivals, als Funeral Doom-Band im Billing vielleicht auch etwas deplatziert. Naja, mir hats auf jeden Fall gefallen, konnte die (meiner Meinung nach) eher intensive Musik auf jeden Fall auf mich wirken lassen und hab Zugang zu denen gefunden. Rosen ins Publikum werfen ist aber wirklich eher ein Kuriosum. 40 Watt Sun: Die Band, auf die ich wohl am meisten Gespannt war. Zumindest war ich schon etwas vorbereitet auf das was kommen sollte, hab zumindest vorher schon gelesen dass bei den bisherigen Shows viele unveröffentlichte Songs zum Einsatz kamen - dass aber dann wirklich nur "Carry Me Home" gespielt wurde hat mich dann aber doch noch überrascht. Egal, das neue Material konnte sehr viel, das stand teilweise fast schon (Achtung, seltsamer Vergleich!) näher an 90er Slowcore-Bands wie Codeine, als jeder (Doom) Metal-Band. Zudem hab ich wohl noch nie so eine emotionale Gesangsperformance erlebt, bei "Carry Me Home" hatte ich Tränen in den Augen. Kurz nach dem Auftritt war ich dann vielleicht doch ernüchtert, ob der vielen großartigen Nummern von "The Inside Room" und "Watching From A Distance", die sie hätten spielen können, aber inzwischen ist das wieder komplett verflogen - das war schon was ganz ganz Besonderes. Candlemass: Auch wenn Mats Leven kein Rob Lowe oder gar Messiah Marcolin ist (hab Candlemass leider nie mit den beiden sehen können) - gestern hat er wie ich finde schon ziemlich geherrscht. Unglaublich mitreißende Darbietung und dazu halt noch eine Setlist, bei der sich Übersong an Übersong gereiht hat. Da ist auch das Fehlen von "Samarithan" eigentlich gar nicht so schwer ins Gewicht gefallen. My Dying Bride: Haben mich auf jeden Fall wieder genauso gepackt wie auch schon beim Party.San. Bei vielen Sängern würde so ein ausgiebiges "Leiden" auf der Bühne sicher gekünstelt und zu theatralisch wirken - bei Aaron Stainthorpe ist das ganze einfach nur glaubwürdig und ergreifend. Dazu noch mit tollen Überraschungen wie "The Songless Bird" und "From Darkest Skies" und drei Songs von der neuen Platte, die sich ausgesprochen gut in die Setlist eingefügt haben. Besser hätte das nicht enden können!
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Da geht's heut Abend hin. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Jammjammjamm Ich glaub, da müsste ich auch mal hin. Aber Würzburch? Ich weiß nicht mal genau, wo das ist. Irgendwo im tiefsten Franken oder so, weit weg von Preußen. ![]()
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Als ich das Line-Up gesehen hab, war ich auch fast in Versuchung aber dann kam bei mir die gleiche Ernüchterung aus der anderen Richtung. Leider zu weit für ein Zwei-Tage-Festival...
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseSo, zwei Konzerttage in Serie habe ich eben hinter mich gebracht, und zwar die folgenden:
1. Avatarium, Vintage Caravan und Honeymoon Disease München, Backstage Zusammen mit den Kollegen Rohrer, Becker, Jäger und weiteren Freunden ein kleines Doom/Stoner-Package. Opener waren die Göteborger-Roadmovie-Rock'Roller von Honeymoon Disease, die mir ziemlich Spaß gemacht haben, wobei ich nur noch die letzten zwei bis drei Songs mitbekommen habe. Die Isländer von Vintage Caravan gingen mehr in die bluesige, psychedelische Richtung, allerdings mir etwas zu wenig straight und eingängig. Dafür tolle Musiker und ein sehr energischer Drive. Der Headliner dann, Avatarium, lebt vom Charme der Frontfrau, deren toller Stimme, Anders Ivers' toller Bühnenpräsenz und der Candlemass-Heaviness sowie einigen magischen Melodielinien. Der Einstieg war noch ein wenig reserviert, aber am Ende feierte der sehr gut gefüllte Backstage-Club die Schweden richtig gut ab. Aber gegen das, was dann heute folgen sollte, war das Ganze dann doch ein etwas laues Lüftchen... 2. Uriah Heep, Ulm, Theatro Denn heute Abend war in Ulm Altmeister-Zeit, und was diese Band im 45. Bühnenjahr vom Stapel lässt, das ist einfach der absolute Wahnsinn. Musikalisch sind alle fünf Musiker eine absolute Klasse für sich, dazu gibt's atemberaubende Tightness, einen perfekt ausbalancierten Sound, wirklich brachiale Heaviness, von den sanftesten, balladesken Tönen bis hin zum Speed-Kracher... hier passt einfach alles. Die britischen Veteranen haben den vollgestopften Ulmer Nobelschuppen Theatro absolut im Griff, das Publikum geht von der ersten Sekunde an bis in die letzten Reihen und auf die Emporen voll mit; Mitsingen, Mitklatschen, Ausflippen, verklärtes Staunen... alles inklusive. Mick Box versprüht mit seinen 68 Lenzen noch immer Spielfreude pur und zockt magische Soli, wie es eines Wizards gebührt; der schelmisch-liebenswerte Frontmann Bernie Shaw meistert alle Tonlagen und ist selbst in höchsten Höhen noch so souverän, dass ich heute mehrmals denke, dass ich gerade einen der absolut besten Rock- und Metalsänger überhaupt sehe. Phil Lanzon zaubert die urtypischen mystischen Keyboardteppiche, die Uriah Heeps Trademark-Sound ausmachen, und die beiden "Jungspunde" in der Band, Basser Davey Rimmer (den ich heute erstmals live sehe und überragend finde) und Schlagzeug-Uhrwerk Russell Gilbrook, haben ihren älteren Bandkollegen einen dermaßen harten Groove und brachialen Punch verpasst, dass die Band im Härtelevel inzwischen ohne Wenn und Aber locker als Heavy Metal gelten darf, und das ganz ohne ihre Trademarks zu verlieren. Ja, hier passt einfach wirklich alles, alles, alles, und ich bin mir sicher, dass das Konzert heuer kaum eine Band überbieten kann. Setlist? Ach ja, hier ist sie... kaum Wünsche offen... Gypsy Look at Yourself Rainbow Demon The Law The Outsider Sunrise Stealin' The Magician's Birthday Wise Man The Wizard One Minute Can't Take That Away July Morning Lady in Black -- Zugabe: Bird of Prey Easy Livin' Der Dreifach-Schlag zum Einstieg zwingt ja mal jeden in die Knie, die vier neuen Songs werden überraschend ausgiebig gefeiert und auch von vielen mitgesungen; und dann von den mystischen, balladesken und halbballadesken Songs bis zu den harten und schweren, schnellen und doomigen Klassikern wirklich alles am Start. Kurz: Ein Traum! ![]() alias Hugin der Rabe.
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Re: Eure letzten Live-ErlebnisseWow! Ich bin ja weit entfernt davon wirklich viele Alben von Heep zu besitzen, aber von denen, die Ich besitze, haben sie fast alle meine Lieblinge gespielt. Sieht fabelhaft aus!
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