Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 3. März 2019, 19:09

Der Mühlmann war aber schon immer so ein Trumpel, den und sein Gelaber mocht ich eh nie :D 8-) :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 3. März 2019, 19:20

Ah, noch eine andere Frage zu meinem Lieblingswort, Holg. Du schreibst vom "aktuell bös behaftete Wort "Authentizität""? Stimmt das? Ich dachte ich wäre der einzige, der sich an der ständigen Verwendung gestört hat? Aber offenbar ist dies wohl doch noch vielen andren aufgefallen. Ich stelle fest, dass ich das Schlagwort in der Tat sehr viel seltener in Reviews und auf Promozetteln lese. Ich bespreche aber auch selten authentische Bands :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 3. März 2019, 20:06

Ach Thommy, der wrm hat halt "sein" Vokabular, welches für seine Zielgruppe auch passt. So bierernst nimmt das keiner außer Dir offenbar. Er würde Journey buchen oder Pearl Jam, wenn es nicht den finanziellen Rahmen sprengen würde. Dich nervt es, wenn hier auf Deinen Damen-Bands andauernd herum gehackt wird, anders herum kannst Du es aber auch nicht lassen, in Deinen aktuell wenigen Beiträgen dann ausgerechnet wieder auf so einer Nummer herum zu reiten.
Wenn man es genau betrachtet, wird doch jeder Festivalveranstalter kopftechnisch genau diese Einteilung beim Buchen betreiben. Wrm bennent es halt für Dich mit befremdlichem Vokabular. Selbst wir entscheiden doch indirekt, welche Bands wir für würdig befinden, hier eine Plattform zu finden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, weshlabt Du Dich so sehr auf WRM und alles, was er so treibt, eingeschossen hast. Du wirst Deine Gründe haben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 3. März 2019, 20:52

Holger Andrae hat geschrieben:Ich weiß ehrlich gesagt nicht, weshlabt Du Dich so sehr auf WRM und alles, was er so treibt, eingeschossen hast. Du wirst Deine Gründe haben.


Haha, ich hab tatsächlich schon seit langer Zeit nicht mehr über das Thema nachgedacht. Aber Dich hat es ja auch beschäftigt, sonst hättest Du im Interview nicht das Triggerwort gesagt, auf das er dann halt sein Program abspult :grins: . Ist bei mir auch passiert, sorry.

Ganz generell fühle ich mich in einer Metal-Community wohler, in der alle willkommen sind, so wie das in den 90igern in den Vorwörtern der großen Magazine propagiert wurde. Heute wird da vielmehr abgegrenzt. Und eine Gruppe meint halt, sie wäre die Elite. Du bist halt eher bei den Guten, ich bei den Schlechten. Von meiner Seite ist jetzt aber auch wieder Schluß, versprochen!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 3. März 2019, 22:45

Hmm, WRM sagt doch nur, dass er selbst eben die Bands aussucht und von denen überzeugt sein muss. Das gilt doch für den Raf und sein Festival, das Keep It True, das Euroblast oder oder oder oder auch so. Fast alle kleinen Festivals arbeiten so, weil sie sich dadurch auch abgrenzen. WRM sagt auch nirgends, dass nur sein Weg richtig ist für alle, sondern lediglich, dass es sein Weg ist. Dich stört das doch nur, weil er (und seine Zeitschrift) gerne gegen Bands wettert, die du magst. Aber so viel besser ist es andersrum - wie holg bereits richtig sagte - ja auch nicht.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 3. März 2019, 23:26

Peter Kubaschk hat geschrieben:Dich stört das doch nur, weil er (und seine Zeitschrift) gerne gegen Bands wettert, die du magst


Ich glaube, Du verstehst nicht, was ich meine. Versteht es den irgendwer?

:schade: :schade: :schade:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 3. März 2019, 23:33

Ich habe ig"Dich so verstanden, dass es Dich stört, dass WRM Bands in "würdig" und "nicht würdig" für sein Festival unterteilt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Sonntag 3. März 2019, 23:50

salisbury hat geschrieben:Ich glaube, Du verstehst nicht, was ich meine. Versteht es den irgendwer?


Ich denke du meinst, dass es halt insgesamt etwas albern ist hier irgendwo eine Grenze zu ziehen. Wer ist echt und Untergrund genug um auf einem bestimmten Festival zu spielen?
Immer wieder schön zu sehen, wenn es mal wieder eine ach so undergroundige Band weiter nach oben schafft und ein paar Platten mehr verkauft. Dann sind sie auf einmal kein Underground mehr und fallen schnell durch das Echtheitsraster, auch wenn sich die Musik und die Band vielleicht kaum verändert haben. Aber Festivaltechnisch macht das schon Sinn, weil es eben von der Zielgruppe so gefordert wird.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 3. März 2019, 23:57

Wobei man sich man aber gerade beim HOH als Nichteingeweihter kaum stilistische Grenzen sehen kann. Night Demon, Mgla, Mega Colossus, Neptune Gebimmel, ANgel WItch, Argus, Truppensturm, Universe 217 etc. Quer durchs Stilistik-Beet. Da ist die selbst gezogene Grenze halt eine andere. Das scheint Thommy zu stören.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 4. März 2019, 00:02

Es ist doch eigentlich ganz einfach. Ein Festivalveranstalter bucht halt einfach Bands, die dem, was er sich unter Heavy Metal vorstellt entsprechen, und die vielleicht seine Vision von dieser Musik teilen. Ob man das dann "authentisch" nennen und damit implizieren muss, dass andere ggf. nicht authentisch seien, ist eine andere Frage. Klar schwingt da ein gewisser Elitarismus mit, wobei man den ja nicht aggressiv interpretieren muss. Letztlich will er halt seiner Zielgruppe sagen, dass bei seinem Festival nur Bands spielen, deren Vision seinem Festival entspricht, und denen er abnimmt, dass sie es damit ehrlich meinen.

Denk dir doch einfach, dass Wolf halt keine Ahnung von melodischem Euro-Power mit Frauenstimmen hat, und einfach nicht beurteilen kann, was in dem Bereich authentisch ist und was nicht. Fertig. Beyond The Black will ja auch gar kein authentischer WRM-Hammaburg-Sound sein. Die haben andere Ziele und Zielgruppen.
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