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NeuentdeckungenRe: NeuentdeckungenDer zweite kleine Fanclub scheint sich nach DON'T DROP THE SWORD anzubahnen.
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Re: NeuentdeckungenDas gibt's immer wieder. Wir sind zwar ein kleines Forum, aber man findet immer wieder mal bei Musiksammler eine VÖ, die fast nur Leute aus dem Dunstkreis dieses Magazins und Forums haben.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Neuentdeckungen
Klingt echt stark! WHITE CRONE sagte mir bisher auch nix... danke jedenfalls für die Hinweise!
Re: NeuentdeckungenGerade habe ich noch etwas entdeckt. Werde ich morgen kurz vorstellen. Das sollte Dir auch zusagen.
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Re: NeuentdeckungenGestern habe ich ein bisschen im Netz gestöbert und da fiel mir eine ganz frische EP aus deutschen Landen sehr positiv auf:
Æternia - The Quest Es handelt sich um ein Projekt mit Sven Hamacher, dem Bassisten von LUNAR SHADOW. Beim Intro denkt man zunächst an HÄLLAS, doch gehen die eigentlichen Songs in eine andere Richtung. Ich höre hier Anklänge an MANILLA ROAD, 'Dynamite' und andere schnelle Stücke von den SCORPIONS und vielleicht etwas VISIGOTH. Das gute Stück macht eine Menge Spaß. Vielleicht kann sich ja jemand im Forum für "The Quest" erwärmen. Käuze sollten allerdings zu den Lieblingstieren gehören. Ich habe mal nachgefragt, ob es physische Tonträger geben soll. Bisher scheint nur ein Download auf der Bandcamp-Seite angeboten zu werden. Das Artwork stammt von Adam Burke. So etwas verlangt doch zumindest nach einer CD. Bandcamp sagt mir zur Besetzung: Daniele Gelsomino - Vocals David Ponwitz - Guitars Steffen Schmidt - Guitars Sven Hamacher - Bass Hendrik Czirr - Drums https://www.youtube.com/watch?v=SB23q2AhQcc
Re: NeuentdeckungenGroßartiges Artwork jedenfalls!
Leider kann ich grad nirgends reinhören...
Re: NeuentdeckungenZu Æternia - The Quest:
Ich habe jetzt eine Rückmeldung von der Band. CDs wird es wohl in etwa vier Wochen zu kaufen geben. ![]()
Re: NeuentdeckungenKeine echte Neuentdeckung, aber die neue Single der Schweden THE RIVEN 'Fly Free' ist wieder sehr gelungen. Das Stück wurde schon im Juni veröffentlicht, was ich übersehen hatte.
Der melodiöse und kraftvolle Heavy Rock macht einfach gute Laune und Lust aufs neue Album. Sängerin Totta Ekebergh ist auch wieder richtig gut in Form: https://www.youtube.com/watch?v=8QhziDHpqvs
Re: NeuentdeckungenNINI MUSIC - 'Long Ma'
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: NeuentdeckungenHin und hergerissen, wie ich die Band angehen soll, habe ich mich jetzt dafür entschieden, das ganze hier reinzusetzen. Für den Kurzreview Thread wäre das zu lang. Für einen eigenen Thread, ist die Aufmerksamkeit im dafür vorgesehenen Forumsabschnitt zu wenig. Auch wenn ich wahrscheinlich hier kaum Reaktion hervorrufe, möchte ich das dann doch von mir geben. Um welche Band es sich handelt?
Levellers....anyone? Im Zuge meiner weiteren Erkundungsreise zu "New Model Army" und "The Cure" bin ich irgendwann durch den Algorithmus auf eben jene Band gestoßen. Reingehört und für gut, aber nicht für superduper gut. Also zu Seite gelegt. Aber irgendwie blieb mir die Band in Erinnerung und ich unternahm immer wieder neue Versuche. Und irgendwie blieb die Meinung. Die Band aber immer noch im Kopfe und wollte nicht loslassen. Da ich pro Album gerade mal etwas mehr als 2 Euro ausgegeben habe und ich fand ich mache damit nichts kaputt sind dann folgende Alben in die Sammlung gewandert: "Levelling The Land"; "Levellers" und "Zeitgeist". Und was soll ich sagen? Der Einkauf hat sich sichtlich gelohnt. Die Songs entwickeln im Albenkontext nochmal einen ganz gewissen Charme und ich möchte das Forum daran teil haben lassen. Ja, es sind gleich drei Alben, die ich euch ans Herz legen möchte. Bestimmt ist die Band einigen bekannt. Und bestimmt erzähle ich deshalb vielen nichts neues. Ob man das in irgendeiner Weise mit eben erwähnter Band vergleichen kann? Ein bisschen vielleicht. Am meisten Schnittpunkte gibt es wohl in den Texten beider Bands. Die „Levellers“ spielen Punkrock, vielleicht zu großen Teilen mehr Rock als Punk. Aber die Band zeichnet vor allem auch aus, dass sie Folk Klänge in ihren Sound einarbeiten. Und das mal aber richtig, richtig gut! Aber das war ein kleiner Prozess bis ich zu der Erkenntnis kam. Was es genau war, was mich störte? Nun, ich hatte das Gefühl, dass das alles schon sehr gut gemacht ist, aber mir der Punch etwas fehlte. Für Punk hatte ich das Gefühl, dass es etwas zu zahm klingt. Auch der Sänger wollte mir zunächst nicht zusagen. Nach ein paar youtube Videos, liefen Singles, die mich nicht wirklich packen wollte. Akzeptieren wollte ich das wohl nicht und so bin ich kurz zu medimops rüber und habe mir nach kurzer Recherche (wie schon eben erwähnt) und einheitlicher Meinung die 3 Alben für einen guten 10er bestellt. Levellers | Levelling The Land (1991) ![]() Und tatsächlich. Mit den ersten Tönen des Albums „Levelling The Land“ war ich sofort gefangen. Plötzlich war der Punch gar nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger waren bzw. sind die unglaublich gelungenen Kompositionen. Auf diesem Album gibt es so viel Großartiges zu entdecken. Und da ich euch auch Beispiele nicht vorenthalten möchte, sage ich, dass man in folgende Songs reinhören darf/sollte: One Way The Game Fitfteen Years The Boatman Liberty Song Der Kenner wird merken, dass das genau die ersten 5 Songs des Albums sind und das ist wahrlich ein starker Einstand eines Albums. Diese folkigen Anteile machen echt den Reiz in dieser Band aus und die Fidel ist zwischen den simplen Riffing und dem rhythmischen Schlagzeug auch sehr präsent. Das mag in einem Song wie „Far From Home“ für den ein oder anderen etwas zu viel des Guten sein. Für jemanden der dem Folk nicht so offen entgegen steht. Aber auch hier ist das Eingewöhnen von kurzer Dauer und man kann richtig spaß haben. Levellers | Levellers (1993) ![]() Zwei Jahre später erschien das selbstbetitelte Album und steht dem 91er Werk eigentlich in nichts nach. Und trotzdem erkennt man eine gewisse Weiterentwicklung. Die folkigen Elemente kommen aber trotzdem nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil. Die Stimmung allerdings ist aber trotzdem etwas düsterer, bedrückender, melancholischer, ja sogar bedrohlicher und wohl auch am ehesten mit der anderen Band vergleichbar, die ich weiter oben erwähnt habe. Das liegt zum einen am Gesamtsound. Der Bass sticht zum Beispiel stark heraus. Das Album geht nicht so schnell ins Ohr wie der Vorgänger, da etwas verschachtelter zum Teil auch unkonventioneller agiert wird. Und trotzdem fühlt es sich so an als hätte das Songwriting einen Schliff bekommen. Der Opener „Warning“ ist ein ziemlich „harter“ Song und gibt gut zu verstehen, was uns auf dem Album erwarten mag. Die Produktion ist direkter, eindringlicher und dominanter als zuvor. Auch der zweite Song „100 Years Of Solitude“ ist wieder sehr bassdominiert. Ein Album zum Eintauchen und entdecken. Man wird immer fündig. Das Banjo zum Beispiel in „The Player“ ist auch ein spaßiges Detail. So ein Instrument sticht ja meist mal gern heraus und dominiert. Wie die Band es allerdings geschafft hat, dieses Instrument so einzubetten, dass er den Song vorantreibt aber nicht als Alleinstellungsmerkmal sich in den Vordergrund schiebt. Doch das ist schon sehr gut gemacht auch. Oder das harte Riffing im letzten Song „Belaruse“. Heftige Mischung, aber eben sehr aufwühlend und wie gesagt, bedrohlich. Toller Abschluss eines tollen Albums. Levellers | Zeitgeist (1995) ![]() Was die Band halt wirklich drauf hat, zeigt sich schon im Opener „Hope St.“. Ein hartes Gitarrenriff leitet den Song ein, um dann auf null runterzufahren und die Folkelemente in den Vordergrund zu drücken und mit sanfter Stimme und akustischer Gitarre weiterzuführen, bevor das harte Riff wieder zum Zuge kommen darf. Tolle Gesangsmelodien mit inbegriffen. Einfach so. Im Gesamten ist auch hier zu sagen, dass auch „Zeitgeist“ den beiden Alben zuvor in nichts nachsteht. Für mein Empfinden ist das Album etwas wütender in seinem Wesen. Etwas unruhiger, zugleich aber auch im Songwriting vielleicht noch eine Spur flüssiger. Ein Song wie „Exodus“ hat dann auch tatsächlich viel „New Model Army“ Vibes. Und auch "4 AM" schlägt in die selbe kerbe, sogar noch etwas punkiger. Tolle Refrain. Vielleicht ist „Zeitgeist“ von den dreien Alben vielleicht auch das intensivste Werk. Hier passiert so unglaublich viel, dass man immer wieder Neues entdecken mag. Von Gesangsmelodien über die Fidel, bis hin zum transparenten druckvollen Sound der die Moderne, die typische Songstrukturen und folkige Elemente miteinander unfassbar gut verbindet. Ich bin mächtig begeistert von dem was ich hier hören darf und die Alben laufen seit Ankunft regelmäßig und haben eine phänomenale Wirkung. Ich frage mich, wie die Band hier ankommt. Ich kann mir vorstellen das Frank die Band kennt. Vielleicht kann mir der ein oder andere sogar noch ein Tipp zu weiteren Alben geben, die man kennen und hören sollte.
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