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Mein musikalisches Jahr 2018Re: Mein musikalisches Jahr 2018Oh ja, die ist gut. Die fehlt mir allerdings noch.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Myles Kennedy | Year Of The Tiger Genre: Blues Rock/Folk ![]() VÖ: 9. März 2018 1. Year Of The Tiger (03:40) 2. The Great Beyond (04:50) 3. Blind Faith (04:29) 4. Devil On The Wall (03:44) 5. Ghost Of Shangri La (03:32) 6. Turning Stones (03:38) 7. Haunted By Design (03:39) 8. Mother (03:42) 9. Nothing But A Name (05:00) 10. Love Can Only Heal (05:32) 11. Songbird (04:04) 12. One Fine Day (04:50) Myles Kennedy auf Solopfaden unterwegs. Ich hatte das zunächst gar nicht so arg verfolgt, weil ich im Nachhinein das letzte „Alter Bridge“ Album als schwächstes Werk der Band betrachte. Und auch war ich irgendwie davon überzeugt, dass dieses Soloalbum stilistisch sicher nicht weit entfernt von der Musik seiner Band ist. Was sich natürlich als falsch erwiesen hat. Denn anders als sonst, präsentiert sich Myles Kennedy auf dem Album sehr bluesig und folkig. Das macht der Eröffnungstitel auch gleich mal klar. In der Art wie Kennedy sich stimmlich präsentiert im Zusammenhang mit den einprägsamen Gitarren zeigt nicht nur in welche Richtung das Album geht. Ohrwürmer en masse!!! Fester Bestandteil der Songs sind immer wieder kehrende Slide Gitarren. Die Abwechslung in den Songs kommt trotzdem überhaupt nicht zu kurz. Erstens weil die Songs erstklassig komponiert wurden und zweitens bringt Kennedy immer mal wieder eine Mandoline oder ein Banjo zum Einsatz. Auch kommen in „The Great Beyond“ Streicher zum Einsatz die den ganzen Song sehr schön begleiten. Generell ist die Gitarrenarbeit atemberaubend auf diesem Album. Innerhalb der Songs variiert das Tempo auch gern mal, sodass es hinten raus auch mal schneller wird oder groovig wird, wie zum Beispiel in „Mother“. Oder es wird viel mit Atmosphäre herumgespielt, die Gitarre sehr minimalistisch gespielt um dann am Ende doch noch etwas auszubrechen wie zum Beispiel im herzzerreißende „Love Can Only Heal“. Hier ist ein wunderschönes Album gelungen, das mich sehr begeistern konnte. So kann er gerne weitermachen. Man merkt aber auch das Herzblut, welches er in dieses Album investiert hat. Denn der Titel kommt nicht von ungefähr. 1974 ist sein Vater verstoben, nachdem chinesischen Kalender das Jahr des Tigers.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Yeah, für mich auch ein klasse Album, das die letzte ALTER BRIDGE mal locker in die Tasche steckt.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Ja, starkes Album!
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Ich bin ziemlich langsam...
YOB aber auch. Ich kann mir schon vorstellen, dass man da in der richtigen Stimmung schon auch mitleiden kann (Ablaze). Die Band hat auch durchaus ne eigene Note. Ich hör aber nur selten so schwerfällige Musik. Auf die Kaufliste muss es jetzt erstmal nicht. W.E.T. : ja, klingt ganz nett, rockt WITCH MOUNTAIN ist was, das auf meiner Checkliste steht, meine Jagdgründe sozusagen. 'Mechanical World' ficht mich erstmal nicht so an, das ist recht verholzt, irgendwie. Aber dann geschehen doch interessante Sachen. Wenn es das nächste Mal zum Review ausgeschrieben ist, werd ich es wohl mal nehmen, um tiefer einzusteigen. Dann kommt ANGELUS APATRIDA. Ich habe mitgemacht, als die Band Soundchecksieger wurde. Mich hat sie zu ersten Mal überzeugt, da ist Power und Melodie drin. Wenn die so weiter machen, will ich vielleicht in ein paar Jahren auch mal eine Scheibe von denen haben .ARENA zählte mal zu meinen Lieblingsbands, hab ich ja oben schonmal kommentiert. Das Cover kann ich ned angucken. Ich habe am Freitag meine neue Gleitsichtbrille bekommen. Da bin ich also eh schon durchn Wind. Dann das Cover. Das wird mit Brille ja noch schlimmer. Mucke: Ja. Klingt nach ARENA. Da hab ich aber eh schon ein paar Scheiben, die ich mal wieder hören könnte.. Die GAZPACHO war für mich eine Enttäuschung. Ich hab das Review zu "Soyuz" geschrieben. Ich verehre die Band, vor allem für "Demon" oder "Tick Tock". Oder "Firebird". Auf "Soyuz" wird Ohmes Gewisper aber selbst mir zu viel. Ich merk aber auch, dass mir die Geduld für so Art-Rock-Zeug immer mehr abhanden kommt. JUDAS PRIEST. Hab ich noch keinen Ton von gehört. "Point Of Entry" läuft grad viel, aus Gründen, davor "British Steel". Dann wolln wir mal. Ich glaube, früher hat man das Schlagzeug viel leiser abgemischt.Nein. Hat man nicht. Klingt trotzdem anders. Klingt aber ziemlich cool, ich mag Halfords Stimme hier. Ja, ich denke, das will ich doch auch mal selbst haben wollen. SOLSTICE. Schunkeldoom mit schrägem Knödel-Gesang. Das hatten wir im Soundcheck. Die Leadgitarre tut mir im Ohr weh, kann man da nicht ein klein bischen Hall draufmachen? Ich glaub nicht, dass ich das groß mochte. Nachschauen. Oh. 4,5 P. So schlecht klingts grad aber auch nicht, doch schon ein bisschen nach ersten Gehversuchen einer Teenagerband. Wobei, nix gegen die Teenager heutzutage. Die blasen die alten Säcke technisch oft an die Wand...ohh, irgendwie nervt das kolossal mit der Zeit, jetzt erinner ich mich wieder...das macht Kopfschmerzen! Deswegen wohl die Note. MYLES KENNEDY. Stimme. Ein Sänger. Musik. Mit Feeling und so. Yippiieh! Ich liebe ALTER BRIdge, ich liebe Akustik. Wird gekauft, hab ich nämlich echt nix von mitbekommen. Blautier ist Up-To_Date!!!! Realer Name: Thomas Becker
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Sally
Oder ich zu schnell. Habe ich ja schonmal gefragt.
Ich habe komischerweise beim reinstellen meiner Gedanken zu diesem Album an dich gedacht. Ich glaube wegen der Sängerin.
Ich vernachlässige den Art-Rock ja auch immer wieder. Aber wenn er dann da ist, taugt es mir immer sehr gut. Gazpacho hat mich zum zweiten Mal in Folge mit einem Album voll in den Bann gezogen. Ich ziehe den Vorgänger dem Nachfolger auch vor. Und trotzdem ist Hypomania ein echter Hit.
Ich mag die Platte sehr, da so entspannt.
Krass, ich bekomme immer mehr mit, dass die auch viele nicht mögen.
Treffer!!!
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Nee, garantiert nicht . Bin gespannt wie es weiter geht. ![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Mike LePond’s Silent Assassins | Pawn And Prophecy ![]() Genre: Heavy Metal VÖ: 26. Januar 2018 1. Masters Of The Hall (06:25) 2. Black Legend (04:32) 3. Antichrist (04:45) 4. I Am The Bull (06:34) 5. Avengers Of Eden (03:33) 6. Hordes Of Fire (03:58) 7. The Mulberry Tree (06:31) 8. Pawn And Prophecy (21:37) Mike LePond dürfte vielen ja von "Symphony X" bekannt sein. Wenn man metal-archives bemüht, sieht man wo der Kerl überall seine Finger im Spiel hat bzw. hatte. Schon sehr beeindruckend. Zusammen mit Alan Tecchio stampfte LePond schon im Jahr 2014 ein Album aus dem Boden. Das mir bis zur Veröffentlichung des zweiten Albums völlig unbekannt war. Da ich keinen Schlagzeuger ausmachen kann, gehe ich davon aus, dass hier ein Drumcomputer zum Einsatz gekommen ist. Aber hier soll es um das Zweitwerk der Band gehen. Und da drauf befindet sich wahnsinnig gute Musik. Der Einstand mit „Masters Of The Hall“ und seinem einprägsamen Refrain und den Woohooos war für mich kein leichter Einstieg in das Album. Erweist sich aber doch als ziemlich cooler Song. Die Wuchtigkeit ist auf dem gesamten Album zu vernehmen. Ja ok, abgesehen von „The Mulberry Tree“. Der dann aber auch sehr anders ist als der Rest des Albums. Aber sehr abwechslungsreich wirkt mit seinem Dudelsack und den eher an Flamenco erinnerten Mittelteil. Ein wilder Mix aus Folk und südländischen Klängen. Die Produktion knallt ordentlich, der Bass ist omnipräsent ("I Am The Bull"). Tecchio gibt den Songs dann auch nochmal zusätzlich ordentlich Schwung. Zum Abschluss gibt sich die Band die Ehre um uns einen 22 minütigen Brummer auf den Leib zu hetzen. Und das macht die Band hier sehr gut. Der blubbernde Bass zu Anfang gefällt mir sehr gut. Abwechslung in dem Longtrack bringen auch die verschiedenen Gastsängerinnen. Hier wird gerast, gebremst, gefolkt. Laut, leise, viel Pathos. Alles drin, sogar Blues. Die knapp 22 Minuten vergehen wie im Flug. Ich hoffe da kommt noch mehr. Dieser Einstand in Mike LePond’s Silent Assassins war zunächst kein einfacher. Aber ich bin froh drangeblieben zu sein. Sehr abwechslungsreiches Teil, mit vielen ungewöhnlichen Ideen. Ich hab sie mögen gelernt. Ich hoffe da kommt noch mehr.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Haken | Vector Genre: Progressive Metal ![]() VÖ: 26. Oktober 2018 1. Clear (01:50) 2. The Good Doctor (03:55) 3. Puzzle Box (07:42) 4. Veil (12:35) 5. Nil By Mouth (06:51) 6. Host (06:45) 7. A Cell Divides (04:57) Mit "Vector" habe ich es dann doch mal probiert der Band etwas näher zu kommen. Zu Zeiten von "Aquarius" und "Visions" klang mir die Band immer etwas zu wenig eigenständig. Wobei ich der Band wohl damit unrecht tue…die Visions liegt erst seit kurzem hier. Muss ich noch intensiver hören. Egal!!! Hier soll es um "Vector“ gehen. Und die gefällt mir tatsächlich sehr gut. Ich hätte nicht wirklich ein solch hartes Album erwartet, nachdem ich in mehreren Songs reingehört hatte. Mit „The Good Doctor“ fängt das Album recht funkig an. Beeindruckend was die Band da in knapp 4 Minuten alles in einen Song reinpacken. Ich verstehe, wenn man das überladen findet. Ich hätte mir auch vorstellen können, den Song noch etwas zu strecken und die Ideen weiter auszuarbeiten. Allerdings soll das jetzt nicht von meiner Seite aus heißen, dass ich den Song nicht mag, im Gegenteil. Der hektische Song passt sehr gut zum Thema des Songs. „Veil“ gehört dann für mich auch zu den Highlights der Platte. Anders als die Songs zuvor, ist der Song weit ausladender und wirkt in seiner Länge sehr abwechslungsreich. Eines der Stärken dieser Scheibe ist das Spiel zwischen schnell und langsam. Das hat die Band hier nämlich extrem gut drauf. Und das merkt man sowohl in den kurzgeratenen Songs als auch in eben einem Song wie „Nil By Mouth“. Bei letzterem Song wirkt das ganze sogar noch mehr, da der Song komplett ohne Lyrics auskommt. Ein Song der ebenfalls hervorsticht ist „Host“, der in seiner Gesamtheit wohl zum ruhigsten Song der Platte gilt. Mir gefällt der Song hier auch sehr gut. Der Einstieg in die Welt von Haken ist hiermit wunderbar gelungen. Das Konzert im März war ganz großes Tennis. Ich freu mich über das was da noch kommen mag. Und erfreue mich auch darüber älteres zu entdecken!
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Accu§er | The Mastery (VÖ: 26.01.18) Genre: Thrash Metal 1. Mission Missile (04:14) 2. The Real World (04:33) 3. Solace In Sorrow (05:09) 4. Time For Silence (05:07) 5. My Skin (05:41) 6. Catacombs (04:46) 7. Mourning (05:21) 8. Ruthless (04:37) 9. Into The Black (04:01) 10. The Mastery (06:57) Ich hab immer wieder ein schlechtes Gewissen wenn ich an „Accuser“ denke. Ich hab es einfach nicht auf die Kette gebracht mich mit der Band seit 2010 zu beschäftigen. Dabei gefällt mir das Gehörte immer. Mit „The Mastery“ habe ich diesen Bann endlich gebrochen. Und das war auch gut so. Denn der Band gehört definitiv mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das Album klingt sehr brachial und driftet auch manchmal in den Death Metal ab („My Skin“). Die Jungs gehen nicht zimperlich mit den Riffs um und jagen uns einen Brett nachdem anderen um die Ohren. Unbegreiflich für mich ist wie viele Riffs „Accuser“ hier verwerten und dabei auch immer geil klingen. Sehr beeindruckend. In 50 Minuten holzt die Band alles ab und wirkt nur manchmal etwas zu lang und trotzdem kann man nicht von fehlender Abwechslung sprechen. Denn in vielen Songs streut die Band gekonnt häppchenweise melodische Parts ein. Schreihals Thoms könnte vielleicht etwas in seinem Gesang variieren. Der klingt dann schon manchmal etwas gleichförmig. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau. Ach ja und bevor ich es vergesse: Hört mehr Accuser!!!
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