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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Siebi » Donnerstag 18. Januar 2018, 17:21
Wir kommen in die 25 der Tops of the Tops 2016. Es führt der Weg uns nach Austria zu einer eigenwilligen Kapelle, die seit 2001 wieder am Start ist. 25. Disharmonic Orchestra - "Fear Of Angst“ (Eigenproduktion)  Die drei Klagenfurter haben nach langen 14 Jahren ein neues Lebenszeichen von sich gegeben. Ende der 80er mit Deathgrind gestartet, geben sie sich anno 2016 vielschichtiger, verspielter, etwas dunkel. Avantgarde nennt sich die Schublade. Was immer das im Metal sein mag. Brechen wir es einfach runter. Das Trio setzt auf kompakte Songs, die dennoch interessant gestaltet sind. Vielseitige Bassläufe, vertracktes Drumming und ein zauberhaftes Gitarrenspiel sind die Markenzeichen der groovigen Männer vom Wörthersee. Die Stimme ist mehr Kirkstein denn Kiske, das muss so. Mir läuft die Scheibe, wie auch der Backkatalog, bestens rein, auch wenn es etwas Zeit benötigt, mit der Musik warm zu werden. Versuchet und lauschet! The Venus Between UsAuraFear Of Angst - livePresale Teaser des Albums
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von mike » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:25
Das ist jetzt eine echte Überraschung. Ich konnte mit dem alten Zeug über nichts anfangen und habe somit in diese hier jetzt zum ersten Mal reingehört. Und ich finde das gar nicht mal schlecht. Die kommt auf die (erweiterte) Liste.
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von frankjaeger » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:42
Puuh, die fand ich mal total anstrengend und habe es dann nicht mehr probiert.
Zu BRAINSTORM: Andy B. Franck ist der beste deutsche Metalsänger.
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von Martin van der Laan » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:47
DISHARMONIC ORCHESTRA. Ich sag nur "Expositionsprophylaxe"! Fand ich damals großartig. Die neuen Songs werde ich mir mal in Ruhe anhören, für eine vorschnelle Meinungsäußerung ist das zu interessant. 
668 - Neighbor of the Beast
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von Siebi » Samstag 20. Januar 2018, 13:50
Vom südlichen Österreich fahren wir heute ins kalte Norwegen, genauer nach Bergen, wo so einige Musiker ihr beeindruckendes Handwerk verrichten. Mag es auch noch so kalt sein, die Musik wird uns wärmen. 24. SAHG – "Memento Mori" (Indie Recordings)  Schlichtes Cover, das alles ausdrückt, was den Hörer in acht Songs erwartet. Düstere Lyrik, teils zähe Musik, in die man sich fallen lassen kann. Fällt man, landet man weich und sanft über den schwebenden Melodiebögen, wie sie Skandinavier mit der Muttermilch geschenkt bekommen. Der transparente druckvolle Sound setzt das i-Tüpfelchen auf die vielfältigen Kompositionen, die sich nie verlieren, in die sich zu verlieren lohnt. Alles verloren? Iwo! Es gibt nur Sieger, denn Gewinner ist der Hörer, der Fan, der ich seit dem Debüt bin. Fünfter Schlag auf die Ohren, fünfter Sieg. Prüft selbst... Black UnicornSanctimonyTake It To The Grave
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von Schaf » Samstag 20. Januar 2018, 14:39
It's just porn mum, and it won't go away, wherever you turn, you find porn everyday! *sing*
Ach nee, falsche Olaf-Iversen-Truppe... Sahg ist nicht ganz so catchy, aber auch gut.
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von Siebi » Sonntag 21. Januar 2018, 18:54
Vom kalten Bergen in das kalte Salt Lake City im Mormonenstaat Utah, wo still der Salzsee ruht. Dort begeben wir uns auf ein stille wie mächtige Abfahrt mit... 23. SubRosa – "For This We Fought The Battle Of Ages" (Profound Lore)  Seit 2005 musizieren die beiden Damen Rebecca Vernon an Gitarre und Mikro und Sarah Pendleton an Geige und Mikro zusammen. Sie bieten mit der Geigerin Kim Pack und dem männlichen Rhythmusduo Andy und Kory eine einzigartige Mischung aus zart-zerbrechlichen Klängen einerseits und eruptiven schweren Ausbrüchen andererseits. Lustig oder lebensfroh klingt definitiv anders. Melancholie und Trostlosigkeit, so weit des Hörers Ohr reicht, machen sich breit. Sechs neue Kompositionen, die hart erarbeitet werden wollen, falls man aus dem zähen SludgeDoom-Cocktail zu probieren gedenkt. Setzt sich die betörende, teils schräg anmutende, Tonmischung einmal im Hirn fest, gibt es kein Entrinnen mehr. Sperrig und doch leichtfüßig, hart und doch herzlich, stets gewaltig in der Stille wie im Lärm spielen die drei Damen vom Salzsee ihre Melodien in die tiefschwarze Seele. Kommt mit auf den Trip der Sehnsüchte in Moll nach einer besseren Welt. Despair Is A SirenKilling RaptureBlack Majesty
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von Schaf » Sonntag 21. Januar 2018, 19:00
Die ist auch sehr schnuckelig.
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von Siebi » Montag 22. Januar 2018, 18:18
Für den Salzentzug siedeln wir nach Nordeuropa ins Land der 1000 Seen und so vielfältigen Musikszene über. Eine Band ist an der Reihe, die mich seit ihrem ersten Album in ihren Bann zieht, die nun versucht, eure Aufmerksamkeit zu erheischen. Wohl bekomm's! 22. Moonsorrow - "Jumalten Aika “ (Century Media)  Die Finnen, die spinnen, sind wieder unterwegs. Lange fünf Jahre hat’s gedauert, bis das neue Album das Licht der Welt erblickte und die Ohren endlich erfreut. Fünf neue, oft über 15 Minuten lange, Stücke spielen sich finnisch-folklorisch wie schwarzmetallisch unter die Schädeldecke. Es fällt der teils symphonische Charakter durch Chor und raumgreifende Keyboards ins ohrale Gewicht. Dennoch ist nichts überladen, sondern basisch erdig verwurzelt. Die Herren der nordischen Schöpfung agieren stets fernab von jeglichem Kommerzkalkül. Für den Mainstreamer ist das wohl zu viel Stoff je Song, dennoch sind es die vielen kleinen Details und süchtig machenden Melodien, denen man sympathisch ausgesetzt ist. Anspieltipps gibt es hier nicht, das Album spricht für sich, wie immer bei Moonsorrow. Moonsorrow - Jumalten Aika (Album)
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von Pavlos » Montag 22. Januar 2018, 22:47
Bis auf Xenophile (gut) und Euphoria (sehr gut) kenne ich hier gar nichts, werd aber mal, da der Siebinger stets einen guten Geschmack an den Tag legt, gewissenhaft reinlauschen. Feedback folgt, und bis dahin lese ich weiterhin fleissig mit.
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