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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Siebi » Donnerstag 8. Januar 2015, 11:05
Heya, das rot-weiß-rote Trommeltier ist auch da, kommentiert und diskutiert die relevanten Alben mit. Sehr schön, sehr leiwand und gfreit mi! Lay Down Rotten habe ich ein paar Mal live gesehen, gefällt mir wie auf Scheibe. Ziehen seit Karrierebeginn ihr Ding durch, meine Anerkennung ist ihnen gewiss. Unsilence würde ich gerne mal live sehen und hören. Leider wird das wohl ein frommer Wunsch bleiben. Genug gerotted und gesilenct. Weiter geht's! Skandinavisch bleiben wir, etwas südwestlich nach Dänemark rücken wir den Fokus, wo eine junge Band ihr erstes Album im Februar veröffentlichte. Abteilung "Schmeck den Prügel!", here we go... 19. Battery - Armed With Rage (Punishment 18)  Seit 2008 hat man einige Demos und eine EP im Katalog. 2014 war die Geburtsstunde für das Debüt der aus Aarhus stammenden Band. In guten 39 Minuten werden zehn thrashende Vorschlaghämmer geboten. Der rohe Sound, das fiese und dezent verwaschene Gitarrengeschrammel, der hörbar pumpende Bass und die rauen hardcorigen Vocals von Chris Stie heben die Band vom üblichen Old School-Thrashbreisüppchen der Neuzeit wohltuend ab. Schnell, laut, hart, Hirn aus, Sau raus, so das Motto. Jugendlich forsch geht der Vierer ans Werk. Ein herrlich reinigendes Gewitter erwartet Anlage und Gehör, freut euch mit mir! Indirect OppressionVermon Of Fukushima
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Siebi
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von Jhonny » Donnerstag 8. Januar 2015, 15:14
Hmm das ist mir gerade etwas zu stumpf. Vielleicht zu kurz reingehört, aber gerade nicht so mein Thrash irgendwie.
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von salisbury » Donnerstag 8. Januar 2015, 22:57
Nee, das ist irgendwie ned so dolle. Vor allem die Vocals. Und die Wischiwaschi-Klampfen. Also die Dinge, der Siebinger daran mag  . Old-School-Thrash ist bei mir aber meistens sehr schwierig.
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salisbury
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von Siebi » Freitag 9. Januar 2015, 09:49
Dachte mir, dass die dänischen Batteristen keine Musik für blaue Ohren kreieren. Versuchen wir es weiter mit... Thrash. Wo wir also so schön den Thrashprügel kreisen lassen, geht es zünftig und etwas technischer ans Eingemachte. Wir bleiben in Europa, schauen Richtung Balkan, genauer gesagt, Serbien ist unser heutiges Ziel. 18. Alitor - Eternal Depression (Witches Brew)  Diese vier jungen Serben haben mich quasi aus dem Stand umgehauen. Warum? Die Jung-Twens riffen und solieren technisch wieselflink vom Sechssaitensteg, dass die Kinnlade stante pede zu Boden klappt und das Wasser sabbernd aus dem Munde fließt. Wer Space Eater tagtäglich bejubelt, sollte sich deren vier hier musizierenden Landsleute geben, die mit ihrem knusprig reschen Sound nicht nur holgische Öhrchen erfreuen dürften. Technischer Thrash, der sich ohne großen Verknotungsalarm ziemlich rasch ins freudig entzückte Schädelchen wuchtet. Gleich mit dem brettstarken Opener „Realm Of Grief“ hatten sie mich und so ward das Kaufknöpfchen schnell gedrückt. Steigt mit ein in den serbischen Techno Thrash-Dancetopf! Realm Of GriefDrainedEmbittered
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von Raphael Paebst » Freitag 9. Januar 2015, 10:35
Hui, das klingt in der Tat super. Da brauch ich auch nicht mehr als den Opener zu hören, um zu wissen, dass ich das gut finde.
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von Eike » Freitag 9. Januar 2015, 14:19
Super Artwork auf der Hülle! Erinnert ein wenig an das von SIGH. Da werde ich dann trotz Technothrash reinhören.
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von salisbury » Freitag 9. Januar 2015, 20:28
Auch hier hab ich noch nie was von gehört! Aber ja, da geht was! Viel beweglicher als die Band davor, ordentlicher Klang, viel Gitarrenspielerei. Einzig den Gesang find ich jetzt nicht besonders. Der ist bei SPACE EATER (die ich voll cool finde!) schon deutlich origineller. Ansonsten nach drei Song: Daumen hoch!
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von Jakob » Freitag 9. Januar 2015, 23:21
In der Tat, not bad!
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von Siebi » Samstag 10. Januar 2015, 20:53
Nach diesem technischen Inferno muss das Gehör am Samstagabend zur Ruhe kommen. Was eignet sich also besser als eine Prise fluffiger Death Metal aus Schweden? Eben, nichts. 17. Miasmal - Cursed Redeemer (Century Media)  Analog zu Alitors rotzfrecher Dreschpladde begeisterten mich die Göteborger mit ihrem zweiten Album sofort beim ersten warmen Gitarrenton. Pontus Redig, Songschreiber, Mikroröchler und dreadlockiger Saitenhexer in Personalunion, hält den musikalischen Faden des Quartetts souverän in der Hand. Der teils groovige Death Metal besitzt rohes rockiges wie punkiges Feeling, dazu ist reichlich Dreck unter den speckigen Saiten vorhanden ohne aber zu grabesmuffig über das neblige Feld zu riffen. Dazu tragen vor allem die rock’n’rolligen Wah Wah-Leads bei. Leider ging die Scheibe im Wust der zahlreichen Dödsmetall-Veröffentlichungen in den metallisch orientierten Foren eher unter als quietschfideles Dauertagesgespräch zu sein. Also auf, gebt der Musik eine testende Ohrenabfahrt! Whisky Train2013
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von Siebi » Sonntag 11. Januar 2015, 11:14
Miasmal begeistern weniger oder sind alle verkatert? Okay, kein Problem, gleich ohne Umschweif weiter im Text, bevor es zum Frühschoppen geht. Wo wir beim Ballersound sind, darf eine meiner Alltime-Faves aus dem Kreuzüber des Thrash und Death Metal ran. Setzen wir mit der Fähre über in die Nordsee und segeln in die niederen Lande. 16. Thanatos - Global Purification (Century Media) Aaarrrggghhh! Ich wähnte diese im Jahr 1984(!) gegründete granatenstarke Combo abermals im siebten Metalhimmel, da seit dem phänomenalen 2009er „Justifed Genocide“-Getrümmer nichts mehr in Presse und Web zu lesen war. Einzige Ausnahme, dass die Musiker sich anderen, meist lukrativeren, Projekten zuwandten. Da kam aus dem Nichts eine mediale Anzeige, ein neues Album stehe an. Und was für eins! Bandkopf Stephan Gebédi und seine Mannschaft holzen auf ihrem sechsten Album mit einer Wucht durch die deathrashende Botanik, dass mir das Herzerl zu jeder Sekunde im Halse pocht. Das saitenzerfetzende Gitarrenduo Stephan und der nicht minder famose Paul Baayens (Hail Of Bullets, Asphyx, Ex-Cremation) zelebrieren abartig schnelle Läufe, Soli und Tremolo-Pickings, die zu jeder Sekunde ausgeklügelt wirken. Die eruptiven Ausbrüche werden teils dezent durch kleine melodische Ausflüge aufgelockert, das Tempo gedrosselt, bevor der Blinker links gesetzt wird und es auf die Überholspur geht. Dann dampft der bitumenöse Asphalt fett brutzelnd wie Schuhbecks gourmetgetopften Herdplatten. Mjam, Mahlzeit! The Murder Of InnocenceThe Demonized MinorityGlobal Purification
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