Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 23. April 2016, 17:56

salisbury hat geschrieben:...und der Trueheits-Berater von der Promo-Argentur hat ihm dann verklickert, zu erzählen, alles live und analog aufgenommen zu haben weil wegen Authentizität und Echtheit und so. Attitüde, genau!


Rüdiger Stehle hat geschrieben:... und immer noch eins...
:-(


:dafuer:

Ich wusste, ich kann auf diese Reaktion auf mein eigenes polemisches Gepolter zählen. Das war gewollt. Danke, Rabe!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 23. April 2016, 20:12

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die größten Probleme habe ich an sich mit der Aussage, dass Ihsahn überschätzt sei. Wie ich allgemein diese objektivierenden Formulierungen hasse. Ansonsten kann man das schon so sehen wie MT. Vergeistigt, verkopft, komplex um der Komplexität Willen, den Blick für den Kern der Musik verlierend. Für mich nachvollziehbar. Das muss nicht heißen, dass das jeder so empfinden muss, aber es ist auf jeden Fall eine Wahrnehmung, die viele teilen, daher schadet es auch nichts, wenn sie mal jemand etwas überspitzt in Worte fasst.


Mit dem über- und unterschätzen ist halt auch letzten Endes genau dasselbe wie Geschmack. Wenn man es nicht sonderlich mag, dann hält man es natürlich subjektiv auch für überschätzt. Und wenn man so rein gar nicht nachvollziehen kann wieso das viele total genial finden dann kann das subjektive auch als objektiv empfunden werden. Versteht ihr was ich meine? Finde es zwar auch nicht so angebracht das in einem Review zu schreiben aber auch nicht wirklich schlimm. Wenn das seine Meinung ist. Ok.
Fast mehr ärgert mich ein Satz wie "Komplex um der Komplexität Willen". Das liest man immer wieder. Aber halt von Leuten die die Musik nicht mögen oder für die das einfach zu viel des Guten ist. Das heißt aber nicht, dass der Künstler sich nichts dabei gedacht hat oder das selbst super findet und genau so haben möchte. Vor allem passt diese Aussage mal eben gerade nicht zum neuen Album "Arktis.", da dieses wie ich schon im Thread geschrieben habe mit das einfachste und unkomplexeste Werk von IHSAHN ist. Wem dieses Album zu viel ist, der lässt es echt besser sein mit IHSAHN. Die Note wiederum ärgert mich nicht. Dann schon wieder eher die Tatsache, dass ausgerechnet er das Review geschrieben hat. Oder war das ne Plus/Minus-Kritik? Dann wäre es wieder ok. Ach. Eigentlich egal...hauptsache wir haben mal wieder was zu schreiben hier in diesem Forum. :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Siebi » Samstag 23. April 2016, 20:34

Bitte nichts durcheinander würfeln. Keine Hypothesen, kein Konjunktiv, kein Glaskugeln, sondern etwas mehr an Fakten halten, das wäre schön.

Das Zitat von M.T. ist aus dem Albumthread des Forums. Das Heftreview wurde von Andreas Schulz geschrieben, das Album mit einer "8" von 10 benotet. Abtippen spar ich mir, schaut einfach in die aktuelle Ausgabe.

Ein Threadbeitrag ist subjektive Meinung. Viel Rauch um Nichts, es ist nur das, was es ist: Die Meinung eines Einzelnen. Das ist doch kein Staatsakt von solch großer und bedeutender Tragweite, dass man sich so echauffieren muss, aber darf, okay, genehmigt.

Zu mir. Kenne weder das Album noch den Künstler. Sollte ich es hören, kann ich einen Eindruck schildern. Da ich aber den Künstler in keinen mir bekannten Kontext setzen kann, erübrigt sich meine Meinung. Meine Maxime ist, wenn ich nichts von der Materie verstehe, bin ich, vor allem bei Nichtgefallen, ganz ruhig. Sollte es gefallen, beschäftigt man sich automatisch mit dem Lebenswerk und ist dabei.

Anderes Beispiel wären Omen oder Metal Church. Hier erlaube ich mir nur zu gerne meine bashende Orgie, denn bei denen kenn ich mich aus. Nicht aber um der Bashonanie Willens, sondern weil es Ausdruck meiner Enttäuschung, meines Eindrucks, im Kontext der Bandhistorie ist. Nur meiner, den niemand teilen muss.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 23. April 2016, 20:46

Havoc hat geschrieben:
Mit dem über- und unterschätzen ist halt auch letzten Endes genau dasselbe wie Geschmack. Wenn man es nicht sonderlich mag, dann hält man es natürlich subjektiv auch für überschätzt. Und wenn man so rein gar nicht nachvollziehen kann wieso das viele total genial finden dann kann das subjektive auch als objektiv empfunden werden.


Absolut. Ich persönlich versuche es, den Begriff "überbewertet" in Reviews zu vermeiden. Es geht ja darum, die Musik selber zu bewerten und nicht diejenigen, die Musik bewerten zu bewerten. Ich gehe davon aus, dass jeder, der ein Album bewertet, dies aus Überzeugung tut und dann auch wirklich gut findet. Sogar ATLANTEAN KODEX finden einige super toll und warum sollten diese Leute das Album "über-bewerten"?

Fast mehr ärgert mich ein Satz wie "Komplex um der Komplexität Willen


Ja, aber das ist doch das uralte, ausgelutschte Klischee über Prog-Musiker. "Oh, 4/4-Takt is kein Prog. Machen wir noch n Break rein und ein bissl elektronisches Gefiepse". Super-öde, und vor allen ernüchternd, wenn's von einem kommt, der als Szene-Sprachrohr gilt. Am Ende regt dann genau der sich darüber auf, wenn man Metal mit Proll-Image und Fell-Hosen verbindet...

Aber jeder soll seine Meinung haben, man muss ja nicht immer alle verstehen ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Sonntag 24. April 2016, 09:22

salisbury hat geschrieben:Aber jeder soll seine Meinung haben, man muss ja nicht immer alle verstehen ;-)


Genau. Darum geht es doch in einem Forum und auch in Musikheften. Um Meinungen!
Und das jemand der vor allem solche Bands wie ATLANTEAN KODEX super findet sowas wie IHSAHN für Mist halten kann ist genauso
logisch, wie dass ein IHSAHN-Fan nix mit HELENE FISCHER anfangen kann. Das wiederum heißt nicht, dass HF überschätzt ist auch wenn
ich das subjektiv so empfinde. :P
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 24. April 2016, 10:50

Warum nun ausgerechnet so ein Ihsahn-Album für so einen Wirbel sorgt, erschließt sich mir nicht. Dieses Forum wird mir immer fremder ...
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Sonntag 24. April 2016, 10:52

Holger Andrae hat geschrieben:Warum nun ausgerechnet so ein Ihsahn-Album für so einen Wirbel sorgt, erschließt sich mir nicht. Dieses Forum wird mir immer fremder ...


In der Tat sehr verwunderlich. ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 24. April 2016, 11:05

Holger Andrae hat geschrieben:Warum nun ausgerechnet so ein Ihsahn-Album für so einen Wirbel sorgt, erschließt sich mir nicht. Dieses Forum wird mir immer fremder ...


Hier sorgt nicht das Album für Wirbel, sondern die "Meinung" eines "Szene-Sprachrohrs". Das war ja der Anstoß des Ganzen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 24. April 2016, 11:05

Holger Andrae hat geschrieben:Warum nun ausgerechnet so ein Ihsahn-Album für so einen Wirbel sorgt, erschließt sich mir nicht. Dieses Forum wird mir immer fremder ...


Wirbel? Es war ein verregneter, öder Samstag-Nachmittag in München, den lediglich 2-3 Forenmitglieder genutzt haben, ein wenig zu diskutieren. Aber da es hier sonst eher still ist, war das vielleicht ja doch ein Wirbel ;-) .

Um das IHSAHN-Album an sich ging es ja nun auch gar nicht wirklich.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Permafrost » Sonntag 24. April 2016, 11:06

War doch eher der Beitrag vom Herrn Quartermass aus dem Deaf Forever Forum, und nicht das Album selbst.

EDIT: Blautier jinxd!
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