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von Schaf » Dienstag 4. September 2018, 08:30
Peter Kubaschk hat geschrieben:https://powermetal.de/content/artikel/show-POWERMETAL_de_-_The_Essentials__Platz_2,9392.html
Hätte ich bei der Thematik "den eigenen Lebensweg prägende Alben" höchstwahrscheinlich auch recht weit oben platziert  Und wenn auf der 1 nicht "In Rock" von DEEP PURPLE kommt, habt ihr alle unrecht! 
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von Jhonny » Dienstag 4. September 2018, 09:09
Das ist jetzt natürlich keine große Überraschung. Eine Band, die (zumindest mit den ersten drei Alben) absolut verdient in fast allen solchen Listen weit oben auftaucht.
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von Siebi » Dienstag 4. September 2018, 11:16
Platz 3 mit DIOs Debüt. Auwehzwick, das ist überraschend.
Am Wochenende sah ich mir den auf Festplatte gespeicherten Rockpalast-Auftritt von Heaven & Hell in Bonn 2009 an, sehr geil. Der amerikanische Mann mit italienischen Wurzeln hat Charisma, hat Stimme und scheint ein herzensguter Mann gewesen zu sein. Rainbow und Black Sabbath sind essentiell für mich, DIO solo eher lauwarm, mir gefällt "The Last In Line" besser, weil stimmiger. Aber auch die Scheibe läuft so gut wie nie. Wenn Ronald James Padavona ins Ohrenpaar singen soll, dann sind es eben Rainbow, Sabbath oder H&H. In der Tat überraschend, wie oft dieses Album mit dem alles überragenden Titelsong und einer Menge Durchschnitt genannt und anerkannt wird.
Platz 2 ist MEIN Metalalbum aller Zeiten! Jede Superlative ist gerechtfertigt. Der Sound, die Klampfen, die Soli, die Akustischen, die Harmonien und Melodien, das Songwriting, alles à la bonne heure, nein, das ist benissimo! Acht brillante Kompositionen, die mich IMMER flashen werden! Bang that head that doesn't bang!
Zuletzt geändert von Siebi am Dienstag 4. September 2018, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
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von Siebi » Dienstag 4. September 2018, 11:18
Schaf hat geschrieben:... Und wenn auf der 1 nicht "In Rock" von DEEP PURPLE kommt, habt ihr alle unrecht!  
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 4. September 2018, 11:25
Peter Kubaschk hat geschrieben:Schaf hat geschrieben:Hm. So ist das. Ich sehe auch nur eine MOTÖRHEAD, nämlich die "1916". Bei essentiell würden mir jetzt "Overkill", "Bomber" und "Ace of Spades" in den Sinn kommen und wenn ich mit am Format basteln würde und dabei überlege, was denn der geneigte Leser vielleicht kennen und kaufen sollte, würde ich jetzt auf den ersten beiden Plätzen "Paranoid" und "Ace of Spades" einbauen. Da hat man ein paar der wichtigsten Hits des Schwermetallertums in durchgehend soliden Alben. Doch wer weiß, wie ihr alle da entschieden habt. Beispielsweise hätte ich nie und nimmer "Act III" als essentiell empfunden und bestenfalls die dreiundsiebzigmal bessere "The Ultra-Violence" annähernd in Betracht gezogen und dann nicht in die Liste eingebaut. Aber genau das macht es auch interessanter als immer nur die ewig gleichen Alben zu sehen: "Jaja, diese SABBATH und diese MOTÖRHEAD ist ja immer auf solchen Lis---oh, DEATH ANGEL? Sind die gut?"
Ich glaube, wenn es um "essentielle Alben für das Genre Metal" geht, dann kann es bei den Topplatzierungen eh kaum zwei Meinungen geben. Das sieht dann ungefähr so aus: 01. Black Sabbath - s/t 02. Led Zeppelin - I 03. Deep Purple - In Rock 04. AC/DC - Highway to Hell (oder "Back In Black") 05. Iron Maiden - s/t (oder "The Number Of The Beast") 06. Metallica - Kill' em All 07. Judas Priest - Sad Wings Of Destiny 08. Motörhead - Ace Of Spades 09. Pink Floyd - The Dark Side Of The Moon 10. Mayhem - De Mysteriis Dom Sathanas 11. Death - Scream Bloody Gore So, fertig. Da hast du Hard Rock, Doom, Stoner, Heavy Metal, Speed/Thrash Metal, Death Metal, Prog, Black Metal. Alles andere ist dann bloss noch die Folge dieser ersten Elf. Man mag das ein oder andere jetzt ersetzen können durch ein anderes, aber diese haben Geschichte geschrieben und den Hard Rock & Heavy Metal massiv beeinflusst.
Die Mayhem ist natürlich essentiell, aber sie war - bedingt durch den einen oder anderen Zwischenfall - halt verhältnismäßig spät (1994). Wenn du die Initialzündung und die wesentlichsten Einflussgeber der zweiten Welle nennen willst, dann wäre das im Zweifel "A Blaze in the Northern Sky" von Darkthrone oder die s/t von BURZUM, ggf. auch noch "Diabolical Fullmoon Mysticism" von IMMORTAL. Was mir in der Liste allerdings fehlt, das ist die "First Wave", sprich zumindest ein Album aus dem Gesamtwerk von VENOM+BATHORY+CELTIC FROST.
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von Jhonny » Dienstag 4. September 2018, 11:47
Ich mäkel jetzt auch mal an Peters Liste rum und würde die PINK FLOYD Scheibe rausnehmen.
Entweder eine essenzielle Prog Metal Scheibe (frühe DREAM THEATER / WATCHTOWER / FATES WARNING / QUEENSRYCHE) stattdessen rein, oder früheren 70er Prog, von YES, GENESIS, KING CRIMSON oder natürlich den metallisch bedeutsamen RUSH rein.
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von Schaf » Dienstag 4. September 2018, 12:49
Aber Pink Floyd ist früher 70er Prog? "Selling England..." kam im selben Jahr heraus wie "Dark Side...", "Close to the Edge" das Jahr zuvor. Und für die Platten zuvor hat sich außerhalb der Szene keiner interessiert. EInzig die "In the Court of the Crimson King" wäre "essentieller" im Sinne von einflussreich. Und Rush war vor der "Moving Pictures" nicht annähernd so populär wie Floyd, Yes oder Genesis.
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von Siebi » Dienstag 4. September 2018, 13:02
Interessant ist, dass Rush oft als Einfluss auf die Szene gesehen werden. Auf welche? Metal? Prog? Rush waren und sind eine Rockband mit anfangs teils längeren Kompositionen, aber Prog? War das neu? Revolutionär? Das war keine Band, die mit King Crimson, Genesis, Yes oder Pink Floyd verglichen wurde. Mit Art oder Krautrock a la Can, Amon Düül, Tangerine Dream, Nektar und Co. hatten sie rein gar nichts zu tun. Was ist an der "Moving Pictures" Prog oder Metal? Sind lange Songs Prog? Bin da jedes Mal aufs Neue erstaunt.
In Deutschland kräh(t)en nur wenige nach den drei Kanadiern, in Nordamerika sind sie Superstars. In München wurde in den Jahren nach "Presto" leider 3x der Tourstop wegen zu geringen Interesses abgesagt und auf Frankfurt oder Stuttgart verwiesen. Bitter. Nach der saugeilen BTBAM-Live-DVD der "Coma Ecliptic" leg ich meinen rushigen Liebling "Permanent Waves" auf.
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von Drumtier » Dienstag 4. September 2018, 14:04
Tja, RIDE THE LIGHTNING natürlich auch über jeden Zweifel erhaben, steht völlig zurecht regelmäßig auf den Spitzenplätzen in solchen Listen. Sollte ich auch wieder einmal hören!
Und ich hab in die Anspieltipps von METAL CHURCH reingehört weil ich ja mach was mir aufgetragen wird. "Hanging in the Balance" sollte eigentlich an der einsamen Spitze jeder Liste stehen! Äh, ja, also ich meine in Listen mit den schlechtesten Albumcovern. Wahnsinn!
Gefällt mir aber irgendwie sogar besser als [Edit] der Bonustrack des selbstbetitelten Debüts. Dabei aber vielleicht nicht musikalisch besser aber irgendwie "gefälliger". Hätte durch den Verweis auf ICED EARTH mehr Power Metal erwartet, höre da aber viel Heavy Metal und Rock. Das Debüt scheint da vielleicht bissiger und geradliniger. Es war übrigens keine gute Idee dabei mit dem ebenfalls erwähnten Bonustrack zu beginnen, der gefällt mir weniger, das Album selber sticht diesen und auch "Hanging in the Balance" locker aus. Aber auch damit ist es weit davon entfernt auch nur in Gedanken in die Nähe meiner Sammlung zu kommen. ICED EARTH waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, alles was danach kam hab ich halt gekauft aus Pflichtbewusstsein und weil es manchmal ganz nett zu hören ist.
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von Peter Kubaschk » Dienstag 4. September 2018, 14:28
Schaf hat geschrieben:Aber Pink Floyd ist früher 70er Prog? "Selling England..." kam im selben Jahr heraus wie "Dark Side...", "Close to the Edge" das Jahr zuvor. Und für die Platten zuvor hat sich außerhalb der Szene keiner interessiert. EInzig die "In the Court of the Crimson King" wäre "essentieller" im Sinne von einflussreich. Und Rush war vor der "Moving Pictures" nicht annähernd so populär wie Floyd, Yes oder Genesis.
Ja, sehe ich auch so und KING CRIMSON war auch meine Alternative, aber (sehr deutlich) populärer ist dann doch die dunkle Seite des Mondes. Popularität ist halt auch ein extrem wichtiger Faktor (gewesen) für den Einfluss auf Szenen. Wobei RUSH natürlich den Durchbruch schon mit "2112" geschafft haben, nicht in den Ausmaßen von Genesis, Yes oder Floyd, aber groß war RUSH auch da schon.
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Peter Kubaschk
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