Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 13. Juli 2015, 23:40

Pillamyd hat geschrieben:Jemand ne Ahnung was noch kommen könnte? :P

Wie denn, wenn du so völlig unberechenbar bist? Vielleicht Gregorianische Chöre, Helene Fischer oder Napalm Death? ;-)
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Pillamyd » Montag 13. Juli 2015, 23:43

Martin van der Laan hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Jemand ne Ahnung was noch kommen könnte? :P

Wie denn, wenn du so völlig unberechenbar bist? Vielleicht Gregorianische Chöre, Helene Fischer oder Napalm Death? ;-)


Sehr kalt, Alaska, gabs doch nix im Jahre 2014 :grins:
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon salisbury » Dienstag 14. Juli 2015, 00:21

Pillamyd hat geschrieben:Haha danke :grins:

Meine Überlegung war mal kurzfristig eine reine Rock/Metal Liste zu erstellen und eine eigenständige Liste zu erstellen die dann die HipHop oder Pop Alben beinhalten. Aber dann dachte ich mir wozu? Sie soll ja so authentisch sein wie möglich und meinen Geschmack reflektieren und der kommt in dem Mischmasch besser heraus als wenn ich das differenziert hätte. So denke ich zumindest.



:dafuer: :dafuer: :dafuer:
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 15. Juli 2015, 22:24

Platz 2
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Kool Savas - Märtyrer Bild
Genre: Hip Hop
VÖ: 14. November 2014

Kool Savas habe ich nach seinem Debüt Album aus den Augen verloren. Das was ich danach mitbekam, war mir meistens zu sehr wischi waschi. Seichtes Popgedudel von Gastsängern die stark triefend irgendwelche Gesangsmelodien versuchen zu halten aber dann eher einem Leierkasten ähneln.

Mit diesem Album hat sich das aber geändert. Kool Savas ist in den letzten Monaten und Jahren von einigen anderen Rap-Künstlern in der deutschen HipHop Szene mal witzig aber auch mal echt derbe von der Seite angemacht worden. Und dieses Album dient eindeutig als Antwort. Auch wenn Savas keinen anderen Künstler direkt anspricht, merkt man das deutlich. „Ich bin nicht nur der King dieser Mukke. Ich bin diese Mukke“.
Diese Zeile eines der Lieder macht das wohl sehr deutlich.

„Märtyrer“ ist ein reines Battle Rap Album und in vielen Songs schimmert auch endlich wieder ein bisschen das old school Gefühl durch. Es ist die pure Freude den besten Techniker der deutschen Rapszene zuzuhören. Die Musik unterstreicht den hektischen Rapper und hebt ihn deutlich hervor. Immer wieder gibt es Anspielungen auf die Kritik bzw. Sticheleien die ihm die Jahre entgegenkamen. Vor allem dann auch, wenn Savas nur mit Vergleichen um sich schmeißt. Für viele zu einfallslos und stumpf. Ich aber finde sie simpel und stelle die Behauptung auf, dass kaum ein anderer Rapper das so gut hinbekommt wie Kool Savas. Einige brauchen dafür eine Millionen Wörter und Silben. Er macht es kurz und knapp und vor allem auch gut. Manchmal schmunzelt man und manchmal sagt man sich „Wow“. Effektiv also.
Er lässt da einige Rapkollegen wirklich im Regen stehen. Jedenfalls ein tolles Album. Und Savas ist zurück.

Hörbeispiele:
Märtyrer
Matrix
Zweifel Und Bestätigung (gibts leider nirgends zu hören)
Summa Summarum (leider auch nirgends zu finden)
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon salisbury » Mittwoch 15. Juli 2015, 22:42

Hab mal in 'Märtyrer' reingehört. Gerate aber nicht in den Flow dieser Musik. Sie ist auch extrem weit weg von meinen Hörgewohnheiten. Hatte mir aber Anfang des Jahres die Soloscheibe von Rosko John geholt, dem ARCHIVE-Rapper, die fand ich ziemlich cool. Und so weit weg ist das Ganze hier auch nicht, also vielleicht annem anderen Tag... ;-) .
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 15. Juli 2015, 22:49

Nein. Pyllamid, sorry - nein. Nicht meins.
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Schaf » Mittwoch 15. Juli 2015, 22:58

Kool Savas?! Nein, Pilly. Nein.
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 15. Juli 2015, 23:27

frankjaeger hat geschrieben:Nein. Pyllamid, sorry - nein. Nicht meins.


Das war jetzt aber auch nicht überraschend, oder?
Ist in meiner ganzen Top 20 nicht ein Album dabei, dass dir zumindestens Ansatzweise gefällt und deine Aufmerksamkeit mehr verdient hätte? Das soll jetzt kein Vorwurf sein oder sonstiges. Ich freue mich ja über jeden Kommentar hier. Also um himmels willen nicht falsch verstehn. Ich habe gerade bloß einen Gedanken hervorgerrufen, der mir im Alltag immer wieder begegnet und mich auch seit geraumer Zeit beschäftigt...
Also wie gesagt nicht falsch verstehen, ja? :)

salisbury hat geschrieben:Hab mal in 'Märtyrer' reingehört. Gerate aber nicht in den Flow dieser Musik. Sie ist auch extrem weit weg von meinen Hörgewohnheiten. Hatte mir aber Anfang des Jahres die Soloscheibe von Rosko John geholt, dem ARCHIVE-Rapper, die fand ich ziemlich cool. Und so weit weg ist das Ganze hier auch nicht, also vielleicht annem anderen Tag... ;-) .


Rosko John? Noch nichts gehört von. Sollte ich mal antesten?
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon salisbury » Donnerstag 16. Juli 2015, 00:37

Pillamyd hat geschrieben:
Rosko John? Noch nichts gehört von. Sollte ich mal antesten?


Ich weiss nicht, wie du so mit ARCHIVE bist. Rosko rappt ja englisch, die Arrangements finde ich komplexer als von deinem vorgestellten Künstler; aber da ist mir zu ersten Mal dieser sensationalle Flow aufgefallen, den diese Musik hat. Hab mich lang mit Eike darüber unterhalten, würde aber den Thread nie wieder finden, war irgendwo im Foren winkel.

Guck mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=antNr8kq2rg

Da findst noch mehr. Falls du das magstm reden wir weiter und zwar über ARCHIVE 8-)
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Re: Pillamyd's 20 Pillenverordnungen aus dem Jahr 2014

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 19. Juli 2015, 21:56

Platz 1
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Threshold - For The Journey Bild
Genre: Progressive Metal
VÖ: 19. September 2014

Die „March Of Progress“ war natürlich ein Leckerbissen und ist eingeschlagen wie eine Bombe. Die Ankündigung zu „For The Journey“ wurde dementsprechend heiß entgegengefiebert. Alles was vorab bekannt wurde, machte mich neugierig. Spiellänge, Tracklist und Cover.

Wo „March Of Progress“ sehr verspielt und komplex war, ist „For The Journey“ zwar auch verspielt aber auch deutlich kompakter. “For The Journey” hält sich deutlich mehr zurück und die Songs kommen mehr auf den Punkt. Trotzdem sind alle Trademarks erhalten geblieben. Die Refrains sind Königsklasse und durch die kompakteren Songs rückt der (wie ich finde) Gesang von Wilson noch mehr in den Fokus. Was mir absolut zusagt. Wie er bei „The Mystery Show“ „Autumn Red“, oder (bloß eine Konzertaufname) „The Box“ singt ist einfach grandios. Gefühlvoller scheint es kaum noch zu gehen.

Genau das gefällt mir einfach noch ein Stück besser als auf der „March Of Progress“. Nach ein paar Durchgängen bin ich mir sicher gewesen, dass dieses Album einfach das Album des Jahres sein muss. Und daran hat sich dann auch nichts mehr geändert. Platz 1 haben Threshold sich redlich verdient. Danke Threshold für dieses wunderbare Album!!!!
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