Jakob hat geschrieben:Ist da nicht 'Too Many Friends' drauf?
Jap.
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Pillamyd's 20 Pillen!Re: Pillamyd's 20 Pillen!
Jap.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Den fand ich erst voll doof, mittlerweile gefällt er mir, wenn er mal im Radio kommt.
Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Na ja, es gibt ja auch bessere Songs auf dem Album
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Re: Pillamyd's 20 Pillen!Oha, PLACEBO.
Live war die Band beide Male, als ich auf den Konzerten war, durchweg eine Bank. Das letzte Mal ist zehn Jahre her. Und irgendwie ist die Band bei mir auch lange her. "Placebo" ist rauh und irgendwie anders, das Teil rockt auf seine eigene, alternative Art richtig gut. "Without You I'm Nothing" hat dann die filigranen Songs. "Black Market Music" hat lange gebraucht, von "nur" gut zu wirklich richtig gut aufzusteigen in meiner Wahrnehmung, und heute höre ich es noch am ehesten, wenn mir nach PLACEBO ist. "Sleeping With Ghosts" ist abwechslungsreich, keineswegs schlecht, aber da war der Stil der Band schon weitgehend abgesteckt, viel Neues kam nicht mehr rein. "Meds" habe ich, als ich es neu hatte, häufiger gehört, inzwischen kaum noch. Und dann war bei mir die Luft raus, kein Interesse mehr an weiteren Alben der Band, da ich mir von PLACEBO keine wirklich großen Würfe, keine Weiterentwicklung mehr versprach. Schade. Auch 'A Million Little Pieces', 'Purify' und 'Bosco' ändern daran leider nichts, dass mich das emotional nicht mehr wirklich packt, es mir zu kalkuliert erscheint, man bleibt eben im sicheren, kommerziell erfolgreichen Fahrwasser, zudem wirkt das inzwischen vorhersehbar und irgendwie auch langweilig auf mich. Okaye Hintergrundbeschallung, wenn es mal im Radio läuft, aber nicht mehr "meins". 'Bosco' gefällt mir von den dreien noch am Besten. Aber textlich ist das halt auch wieder das immergleiche Beschreiben kaputter Beziehungen. Auf Dauer nervt's. Das ist so, wie wenn dir irgendwelche Leute ständig mit ihren Problemen was vorjammern, aber keinen einzigen Ratschlag annehmen und sich jeder Selbsterkenntnis, die über Selbstmitleid hinausginge, verweigern. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Live würd ich die auch gerne Mal sehen. "Meds" ist meine liebste. Wie gesagt, nach der vorigen Platte dachte ich auch die Luft raus. Aber ich mag die Platte. Ich könnte mir halt auch Placebo nicht anders vorstellen. Happy Music passt halt so gar nicht zu Placebo.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Platz 13
![]() John Grant - Pale Green Ghosts Genre: Synthie Pop/Folk/Singer/Songwriter VÖ: 8. März 2013 Das zweite Album von John Grant ist mein Erstkontakt mit dem ehemaligen Sänger von „The Czars“, von denen ich überhaupt nichts kenne. Als ich auf youtube auf „Pale Green Ghosts“ stieß brachte mich der Song tatsächlich dazu das Album ein paar Tage später zu kaufen. Einer meiner „Blindkäufe“. Ich hatte keinen blassen Schimmer was mich da genau erwartete… Beim Hören des Albums wurde mir dann bewusst, dass das einer meiner besten Blindkäufe überhaupt war. Grant besticht mit seiner überaus angenehmen tiefen Stimme in den Teil ruhigen, teils wirklich dancigen Songs. Die aber trotzdem immer noch eine düstere Atmosphäre verbreiten. Die Mischung ist außergewöhnlich. Da gibt es Singer/Songwriterische Elemente, gemischt mit Synthies und einer guten Portion Pop. Da gibt es überaus ironische und mit Wortspiel versehene Texte. Aber auch ernste Texte, die sehr persönlich sind. Dass der Sänger kein Geheimnis um seine Person macht ist seit diesem Album bekannt. Da werden seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit (die er hinter sich gelassen hat) sowie seine HIV Erkrankung verarbeitet, sowie seine Homosexualität und die daraus resultierende Jugend verarbeitet. Das Album klingt wie aus einem Gus. Passend dazu übernimmt Sinnéd O’Connor die Backing Vocals zu dem ein oder anderen Track. Die ja bekanntlich auch kein einfaches Leben hat. Ich bin wirklich angetan von seiner Musik. Und gespannt was da noch weiteres kommen mag. Pale Green Ghosts Black Belt It‘ Doesn’t Matter To Him Ernest Borgnine I Hate This Town
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Hier habe ich tatsächlich mal wieder sämtlichen Anspieltipps gelauscht. 'Pale Green Ghosts' und 'Ernest Borgnine' gefielen mir am Besten. Alleine die Idee, einen Song nach Ernest Borgnine zu bennen, finde ich charmant. Das Saxofon kommt gut. Die blassgrünen Geister finden eine gute Balance aus Theatralik und Bodenständigkeit, Eleganz und Groove. Insgesamt ist das allerdings stilistisch nicht ganz meine Abteilung. Ziemlich "glatte" Musik. Aber er hat was.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Das Titelstück ist wohl nach das rauste Stück, wenn man so will. Glacier ist auch noch ein Klavierstück mit streichern. Auch sehr glatt, aber wunderschön. Toller Gesang. Hach, ich find das halt spitze.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Platz 12
![]() James LaBrie - Impermanent Resonance Genre: Progressive Metal VÖ: 26. Juli 2013 Dem Album sah ich echt kritisch entgegen. Hat mich die letzte Platte doch wegen diesem Brüllwürfel ziemlich genervt. Das war schon echt obere Grenze und passte überhaupt nicht so zu der Stimme von James LaBrie. Dann kam „Impermanent Resonance“ und ich war dann doch überrascht und hab den Versuch gewagt mir die Platte zu kaufen. Das Geschrei ist nun viel passender eingesetzt und nicht mehr so überpräsent wie zuletzt. An manchen Stellen sind trotz dem Göteborger Vergleich aber auch kleine, an Dream Theater erinnernde Spielereien enthalten. Das verpackt in wuchtigen, rhythmischen und mit Keyboards angereicherten Songs finde ich komplett geil. Das spannendste an der Platte ist aber James LaBrie selber. Was sich bei „A Dramatic Turn Of Events“ schon angedeutet hat, merkt man hier gleich dreifach. LaBrie singt viel entspannter und mit Seele seine Musik. Damit will ich nicht sagen, dass ich James LaBrie schlecht finde. Ganz im Gegenteil. Wer mich kennt, weiß dass ich sowas nie aussprechen würde. Aber die Lockerheit die er seitdem ausstrahlt merkt man auch in seiner Stimme. Songs wie „Agony“ oder „I Got You“ haben Ohrwurmcharakter und „Back On The Ground“ oder auch „Lost In The Fire“ haben schöne gefühlvolle Melodien im Gepäck. Jedenfalls ist dieses Album ein Beweis dafür, dass James LaBrie es kann. Er kann es einfach!!! Das war tatsächlich die große Überraschung im letzten Jahre.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Das ist die Sorte Prog, die mir zu "vollgestopft" ist.
'Back On The Ground' lässt mir noch Luft, bei 'I Got You' fühle ich mich beim Hören beengt. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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