Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 10. Januar 2015, 23:27

Meine heutige Erkenntnis lässt sich auch mindestens zwei anderen Threads und zwei anderen Foren entnehmen, aber hier passt sie einfach auch noch hin, und das fast am besten:

Schwarze Feder hat heute gemerkt, oder es ist ihm wieder eingefallen, wie toll er eigentlich Glenn Danzig findet. Es ist nicht alles überragend, und ja, er hat auch durchaus schwächere Songs und Alben, aber davon abgesehen ist das doch ein faszinierend charismatischer Frontmann, dessen Feder unheimlich viele Düsterhits der Extraklasse entflossen sind, und zwar ohne Genregrenzen von Punk, über Gothic und Doom, bis hin zu Alternative, Industrial oder einfach Heavy Metal.

Schon jetzt meine erste Wiederentdeckung des Jahre, und dementsprechend lief heute auch noch nichts anderes als Danzig und Samhain.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Sonntag 11. Januar 2015, 00:01

Jakob hat geschrieben:Meine Anlage kann neben CD und Tape auch Minidisc. Kennt ihr das noch?

War eigentlich 'ne tolle Sache. War aber anfangs noch arg teuer. Dann, als es gerade anfing, sich zu normalisieren, kam MP3 und machte es kaputt. Leider. Sound in CD-Qualität, kleiner und handlicher als eine Kassette, kratzsicher durch das Case, und wiederbespielbar.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Sonntag 11. Januar 2015, 00:03

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Schwarze Feder hat heute gemerkt, oder es ist ihm wieder eingefallen, wie toll er eigentlich Glenn Danzig findet. Es ist nicht alles überragend, und ja, er hat auch durchaus schwächere Songs und Alben, aber davon abgesehen ist das doch ein faszinierend charismatischer Frontmann, dessen Feder unheimlich viele Düsterhits der Extraklasse entflossen sind, und zwar ohne Genregrenzen von Punk, über Gothic und Doom, bis hin zu Alternative, Industrial oder einfach Heavy Metal.
Du beschreibst damit genau jene Mischung, die mir eigentlich schwarztrüffelig sahnecremig reinlaufen sollte. Mit dem Herrn habe ich mich wohl zu wenig beschäftigt bis dato. Die zweieinhalb Songs, die ich bislang hörte, fand ich allerdings ganz nett, doch in Erinnerung blieb mir nichts davon.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 11. Januar 2015, 00:17

Mein heutiger Song für Eike:

https://www.youtube.com/watch?v=_eQ3fsilOks
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dark_girl » Montag 12. Januar 2015, 18:24

on Jakob » 10 Jan 2015 21:02
Meine Anlage kann neben CD und Tape auch Minidisc. Kennt ihr das noch?


Oh gott ich glaube dafür war bin ich dann doch etwas zu jung (oder ich hab das einfach ignoriert) - ich weiß noch ich hab mal in einem Roman davon gelesen und war total damit überfordert (was ist Minidisc O_o )^^

War das nicht so, dass es in größeren Städten in Elektroshops "Musikbars" gab wo man sich seine eigene Minidisc zusammenstellen konnte? und um die abzuhören brauchte mann entweder eine Steroanlage die auch Minidiscs spielen konnte oder einen sogenannten MD-Player also einen etwas kleineren Disc-Man?

Ich könnte mich nicht erinnern das jemand im bekanntenkreis sowas hatte
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Permafrost » Montag 12. Januar 2015, 18:35

Unter anderem hatten auch diese komischen LEGO Roboter (Bionics glaubs?) machnmal minidiscs mit irgendeinem Zeug drauf, das irgendwie die Story des Roboters erzählte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Montag 12. Januar 2015, 18:45

Eine Minidisk sieht ähnlich wie eine klitzekleine CD aus, liegt in einem kleinen Gehäuse, in dem sie sich auch dreht, ist also quasi ihr eigenes Laufwerk, wenn ich das richtig verstanen habe. Ich weiß nimmer, ob das auf Licht oder auf Magnetismus beruht, aber der große Vorteil gegenüber der CD war neben der minimalen Größe vor allem die Wiederbeschreibbarkeit. CD-Rewritable gab es damals nicht, jedenfalls nicht im üblichen Handel. Man brauchte keinen Riesenbrenner (die Teile waren damals noch schweineteuer), sondern eben einen MD-Player (gab es deutlich kleiner als Discman), also im Taschenformat (Discman kriegte man ja nichtmal in die meisten Jackentaschen). Man konnte sich an die Stereoanlage angeschlossen damit wie mit Mixtapes Musik zusammenstellen - in CD-Qualität, was echt revolutionär war! Es gab damals kein .MP3 - oder falls es das doch schon irgendwo gab, jedenfalls noch keinerlei tragbare Geräte im Elektrohandel, die MP3-Fähig waren (außer halt Laptop-Computer im Kofferformat). Es wurden also CD/CD-Brenner/CD-Player/Discman/Kassettenlaufwerk und Diktiergerät/Diktiergerätkassetten auf einen Schlag ersetzbar gemacht, deutlich geschrumpft, und das ganze noch einmal mit einem auditiven Qualitätssprung versehen. Die damaligen Brenner/Brennprogramme hatten zudem noch einen deutlichen Ausschuss durch Verbrennen von Ton/Daten-Trägern, welche zudem ebenfalls teuer waren.

Als MP3-Player aufkamen, wurde das Ganze damit nochmal deutlich billiger und deutlich kleiner, und die Masse hat sich halt nicht für Tonqualität interessiert, sodass MP3-Geräte schnell noch billiger und kleiner und praktischer wurden, und deren immer größeren Festspeicher und die immer leichtere Übertragbarkeit zwischen den Geräten (einfach Schnittstellen von MP3 zu internetfähigen Geräten und später eigene Internetfähigkeit von MP3-Spielern etwa in Handys) hat die MD dann halt ruckzuck gekillt. Vor allem halt die kostenlosen Tauschbörsen im Internet. Außerdem kann man Mp3 heutzutage schneller Rippen als das Einlesen und Schreiben auf Minidisk dauert (Echtzeit). Als die Minidisk aufkam, war das Einlesen und Brennen einer CD kaum schneller, selbst mit einem leistungsfähigen Brenner, der aber bei erhöhter Brenngeschwindigkeit auch das Ausschussrisiko erhöhte. Was physische Tonträger an sich angeht, war die Minidisk schon ziemlich cool. Wäre die fünf Jahre früher auf den Markt gekommen, gäbe es die sicher heute noch. Dann wäre die CD heute tot.

Das ist ein bisschen wie mit BluRay und DVD. Wäre BluRay früher gekommen, bevor DVD-Geräte flächendeckend verbreitet waren, wäre die DVD heute tot.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Montag 12. Januar 2015, 22:01

Ich habe früher auch CDs auf MiniDisc oder teilweise auch DAT überspielt für Reisen. So richtig vermisse ich das Handling aber nicht in Zeiten von Flash-Speichern. Dennoch war es viel besser als der Discman, den man kaum vernünftig bei Bewegung betreiben konnte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Dienstag 13. Januar 2015, 17:36

Joggen mit Discman, da hatte man immer eine Hand samt Arm als Stoßdämpfer in "entspannter" Beschäftigung.
Ich habe mir dann 2001 nochmal einen Walkman für Kassette gekauft.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dark_girl » Dienstag 13. Januar 2015, 20:22

@ Eike vielen Dank für die ausführliche info zur Minidisc
PS: Bei mir verstaubt auch irgendwo noch ein Walkman (das war einer der "moderneren" Geräte auf dem man auch Radio hören konnte). ^^
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