Wenn man über das Jahr 1982 musikalisch philosophiert, kommt man unweigerlich irgendwann auf das nun folgende Album, welches ich zwei Mal in meiner Liste hatte. Die Rede ist natürlich von "The Number Of The Beast" von IRON MAIDEN. Das ist ein Album, welches gern mal auf den Sockel des vermeintlich besten Heavy-Metal-Albums gehievt wird. Dass ich das natürlich nicht unterschreiben kann, ist den meisten Anwesenden klar, denn für mich ist es noch nicht einmal das beste Album der Band. Noch nicht einmal das beste Album mit dem neuen Sänger. Diese völlig subjektive Meinung ändert natürlich wenig an der Klasse des Albums.
Ich erinnere mich noch, wie fassungslos wir alle waren, dass Paule (eine Parallele zu Exodus?) nicht mehr hinterm Minkro stand.Samson fand ich bis dahin nur ganz nett, sodass sich meine Erwartungshaltung auf dieses Album etwas im Rahmen hielt.
Gut, das Artwork und der Titel waren für den 14jährigen Luftgitarren-hölg natürlich ein Träumchen und auch der erste Rundlauf wurde euphorisch zelebriert, denn das rattenscharfe 'Invaders' eröffnete den bunten Reigen ja doch recht ruppig. Leier entpuppte sich ausgerchnet diese Nummer auf mittelfristige Sicht mal eher zum abnutzende Müffelsong, der in dieser Hinsicht aber noch vom ungewürtzten Gurkensalat namens 'Gangland' überboten werden sollte.
Damit hätten wir die Ausfälle auch schon abgefrühstückt und können uns auf die guten bis tollen Songs konzentrieren.
Ich nominiere hier das mystisch-düstere 'Children Of The Damned' als zweitbeste Nummer. Hier kommt die tolle Stimme wunderbar zur Geltung und die Melodie ist einfach sensationell. Wisst ihr alle, ne?
Dass die beste Nummer natürlich der Abschlusskracher 'Hallowed Be Thy Name' ist, steht wohl außer Frage. Nicht umsonst an manchen Tagen mein Lieblingssong der Band und in der Jahresbilanz sogar auch Platz Zwei.

Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.