Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Freitag 30. Juli 2010, 02:08

Havoc hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:Ich wüsste sonst zumindest keine Band, die annähernd nach MASTODON klingt. Obwohl, da war doch was in einem der letzten Wichtelsampler...


BARONESS vielleicht?
Nee, NAUTICUS war das. Das klingt aber auch ruhiger als MASTODON.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Freitag 30. Juli 2010, 12:41

Ich verstehe immer weniger, wie man sich wahllos durch seine Musiksammlung hören kann. Ich war zwar schon immer eher ein Albumhörer, aber ich stelle bei mir selbst immer mehr fest, dass eine "zufällige" Abfolge von einzelnen Songs verschieder Künstler/Alben mich nicht einmal in Ansätzen so befriedigt wie ein ganzes Album oder auch nur eine EP. Als ob mir bei einem "Gesamteindruck" von unter 10 bis 15 Minuten irgendetwas fehlen würde... (sprich, irgendwelche Songtrilogien à la Iced Earth gehen durchaus für sich alleine, aber fünf Minuten dies, vier Minuten jenes, sechs Minuten das geht irgendwie sogut wie gar nicht mehr).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Freitag 30. Juli 2010, 12:59

Wahllos finde ich doof. Aber hin & wieder gezielt einzelne Songs rausfischen, geht schon.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Freitag 30. Juli 2010, 13:08

Eike hat geschrieben:Wahllos finde ich doof. Aber hin & wieder gezielt einzelne Songs rausfischen, geht schon.


Mache ich auch manchmal, aber in vielen Fällen endet das dann damit, dass ich den Rest des respektiven Albums auch anhöre. Ich kam nur grad drauf, als ich zufällig mal wieder über zwei Last.fm-Seiten von Bekannten gestossen sind, deren komplette Playlist nur ein Potpourri aus verschiedenen Songs und Künstlern ist, meist auch mit komplett anderer Grundstimmung.

Wenn ich einzelne Songs höre, dann meist schon, weil ich eine gewisse aktuelle Stimmung befriedigen will. Kann also gut sein, dass bei mir mal eine Kettung von Immortal - Beyond The North Waves, Hypnos - I Am The Wind, Vader/Mayhem - Freezing Moon oder so findet, aber eben meist schon mit irgendeinem Bezug zueinander, bilde ich mir zumindest ein. :)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 30. Juli 2010, 13:29

Ich höre auch fast nie eine Aneinanderreihung einzelner Songs.
Das macht deutlich weniger Spaß, und viele Songs machen einfach v.a. im Albenkontext Sinn.
Nur wenn Gäste da sind, dann ist so eine lustige Playlist mal ganz nett - das sind aber dann Charthits von Phil Collins, Michael Jackson usw. die oft gar nicht so sehr für das Albenformat erschaffen wurden (wobei Collins und Jackson jetzt noch eher einen gewissen Künstlerstatus haben als viele andere). Da ist das dann wie Radio-Hören, nur mit bewusster Song-Auswahl.
Für Metal geht das so gut wie gar nicht. Alle paar Monate mal die neue RH-CD, aber selbst die nur in Auszügen.

Metal ist Alben-Musik. Zu 100% - anders kann man das fast gar nicht hören.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Sonntag 1. August 2010, 14:34

Endlich, nach über 2 Monaten, habe ich wieder meinen Schallplattenspieler in der Wohnung!
Mit Fifth Angel, Gillan, Helloween, Death Angel oder Crimson Glory hab ich einige geile Scheiben nur auf Vinyl, so dass das höchste Zeit wurde!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Dienstag 3. August 2010, 23:56

Cool, mal fünf Platten größtenteils auf "gut Glück" zu kaufen und alle irgendwie zu mögen. Kann mich zur Zeit gar nicht entscheiden, mit welcher ich mich beschäftigen soll.

edit: Auch die Nexus Polaris ist im Verlauf noch dick eingeschlagen. Zudem sehr cool, dass hier quasi der "Arcturus-Backbone" beteiligt war (Sverd und Hellhamer).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Mittwoch 4. August 2010, 23:40

Dass LAKE OF TEARS im Verborgenen blühen müssen ist schon eine Schande - das Schicksal von CEMETARY dagegen ist nur noch grotesk.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 5. August 2010, 00:37

hellknulf616 hat geschrieben:Dass LAKE OF TEARS im Verborgenen blühen müssen ist schon eine Schande - das Schicksal von CEMETARY dagegen ist nur noch grotesk.


Sprichst du von Lodmalms 2005er-Abschied, oder ist da etwas Neues passiert, was mir bisher entgangen wäre?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Donnerstag 5. August 2010, 12:13

Genau die meine ich. Nachdem ich beim Aufräumen eine total zerkratzte "Black Vanity" gefunden habe und sofort hin und weg war, stellte sich mir die Frage, warum diese Abteilung der schwedischen Metalkultur so ein Schattendasein fristet. CEMETARY, LAKE OF TEARS, GODGORY, evtl. noch TIAMAT - das sind durchweg unverwechselbare Kapellen, die irgendwie trotzdem kaum jemand mehr als kennt.

Klar, es gibt zumindest bei LOT und TIAMAT ein, zwei (spätere) Referenzscheiben, aber reizvoll erscheinen mir speziell die Frühwerke der Bands. Das war im Rückblick unglaublich eigenständiger Death Metal, den ich jederzeit für alles eintauschen würde, was ENTOMBED, UNLEASHED oder GRAVE je gemacht haben. Ironischerweise ist diese Spielart des Gothic/Death mittlerweile komplett verschwunden - mir fällt jedenfalls keine Band ein, die sich an Scheiben wie "Greater Art", "Headstones", "Clouds" oder eben "Black Vanity" orientieren würde.

Lodmalm hat meines Wissens nach "The Beast Divine" nichts Metallisches mehr gemacht, da er anschließend wohl eher elektronisch vereinnahmt war (SUNDOWN hatten das ja bereits angedeutet). Es gab danach eine Zeit lang einen Demotrack auf seiner Seite, der angeblich für CEMETARY gedacht war - allerdings ist das auch schon eine Weile her.
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