Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 26. Juli 2013, 11:09

Ich seh das alles anders. Den größten Metal-Faktor hat "Defenders Of The Faith" von Judas Priest, "Denim And Leather" von Saxon oder "Piece Of Mind" von Iron Maiden. Ach ja, "Kill Em All" natürlich noch.
Das definiert für mich Metal.

Aber Doom und Thrash mag ich auch ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 26. Juli 2013, 11:10

Jhonny, es geht gerade nicht um einzelne Alben, sondern um Genres. Ein Album, das für mich "Metal" umfasst wäre das Angel Witch Debüt. Trotzdem ist die NWoBHm nicht die "purest" Form of Metal.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 26. Juli 2013, 11:12

Ähm, und was ist mit dem ganzen Punk-Zeug im Thrash? Und wieso ist CANDLEMASS nicht Doom?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 26. Juli 2013, 11:14

Hmm, wie erkennt man, wie "pur" etwas ist?
US-Metal und NWoBHM empfinde ich persönlich auch als ganzes Genre als mehr Metal als frühen Doom (das verschwurbelt sich so oft mit Psychedelic Rock und ähnlichen alten Sachen).
Thrash Metal ist sehr purer Metal, das sehe ich auch so. Aber vor allem in seiner Frühzeit.
Pantera und Machine Head jedenfalls nicht, aber ich denke, da besteht hier große Einigkeit :D
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jesus » Freitag 26. Juli 2013, 11:15

Nils Macher hat geschrieben:Ähm, und was ist mit dem ganzen Punk-Zeug im Thrash?


Wir reden nicht von Crossover-Thrash. Falls Du die generellen Punk-Einflüsse meinst, die zur Entwicklung des Thrash führten: Diese halfen IMHO dem Proto-Thrash, sich von den Rudimenten des Hard Rock und Blues zu befreien und schälten den Kern des Metals heraus.

Jhonny hat geschrieben:Hmm, wie erkennt man, wie "pur" etwas ist?


Du musst das doch wissen, Herr "Reine Lehre" :weihraucher: ;)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 26. Juli 2013, 11:18

Jesus hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Ähm, und was ist mit dem ganzen Punk-Zeug im Thrash?


Wir reden nicht von Crossover-Thrash. Falls Du die generellen Punk-Einflüsse meinst, die zur Entwicklung des Thrash führten: Diese halfen IMHO dem Proto-Thrash, sich von den Rudimenten des Hard Rock und Blues zu befreien und schälten den Kern des Metals heraus.


Ja das sehe ich wohl auch so, aber das ist für meinen Geschmack auch nicht "reiner" als Doom, denn Thrash ist ja vielmehr als Doom noch durch ternäre Rhythmik geprägt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jesus » Freitag 26. Juli 2013, 11:26

Nils Macher hat geschrieben:ternäre Rhythmik


Na toll, jetzt kontert er mit Musiktheorie und ich muss nun auch noch die Wikipedia konsultieren! Aha, so so, Shuffle... Allgemeine ternäre Rhythmik im 4/4-Takt. Ja, das sieht mir nach einem typischen Thrash-Beat aus.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 26. Juli 2013, 11:29

Jesus hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:ternäre Rhythmik


Na toll, jetzt kontert er mit Musiktheorie und ich muss nun auch noch die Wikipedia konsultieren! Aha, so so, Shuffle... Allgemeine ternäre Rhythmik im 4/4-Takt. Ja, das sieht mir nach einem typischen Thrash-Beat aus.


Mag sein, dass andere Aspekte außer der Rhythmik im Thrash anders tradiert werden als im Doom und man daher die Destillation ableitet. Musiktheoretisch ist das schon schwieriger, wie ich finde.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dr. Best » Freitag 26. Juli 2013, 14:17

Komischer Thread, komische Meinungen. Traditioneller Metal, NWoBHM und US-Metal sind weniger Metal als Thrash? Ich verstehe immer noch nicht, wie man das so sehen kann (@Zündelmann: das war die Essenz der Metal Church-Aussage. Johnny schreibt das mit Priest, Saxon etc ähnlich). Was ist denn an Thrash so viel "mehr" oder "purerer" Metal? Für mich ist das schon ein deutlicher Schritt weg von dem, was ich als Essenz sehen würde. Der durchschnittliche Metal Song hat nen 4/4tel Takt, ist hymnisch, mittleres Tempo, etwas stampfend, gerne verspielt und hat wahlweise einen rauhen oder hohen Sänger. Ein Thrash-Song klingt hektisch, aufgeregt, bolzt und die meisten Sänger kläffen sich die Lunge aus dem Hals - das hat für mich nicht mehr so viel mit der Kernaussage. Dazu kommt ein deutlicher Hardcore-Einfluss vieler Ami Bands (Slayer und Anthrax etwa) oder ein Proto-Black-Einfluss der deutschen Brigaden (Sodom und Destruction etwa) bereits Anfang der 80er, der dem "destillierten Metal" in meiner Welt auch deutlich entgegensteht.

Für mich liest sich die Aussage in etwa vergleichbar mit "Motörhead sind die beste Metal Band der Welt". Motörhead spielen Metal?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Freitag 26. Juli 2013, 14:21

Verstehe ich.
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