Jakob hat geschrieben:Ich hab die CORONER bisher noch gar nicht angehört, das habe ich jetzt mal nachgeholt. Ich muss das zu einem anderen Zeitpunkt nochmal intensiver machen, aber bisher nicht übel!
Unbedingt dranbleiben!
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Mein musikalisches Jahr im RückblickRe: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Unbedingt dranbleiben!
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Vielleicht kann der Holger auch noch ein wenig konkretisieren, was er mit Core-Elementen meint. Mir wäre sowas bisher aber auch nicht aufgefallen. Aber ich konnte auch den Tim Baker Vergleich beim Gesang nicht nachvollziehen. Aber Musik löst halt bei jedem was anderes aus und somit sind die Eindrücke eben manchmal auch sehr unterschiedlich.
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Das ist natürlich richtig und wollte ich auch nicht anprangern. Im Gegenteil, finde ich den Einwurf nur spannend ![]()
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Yes! Geiles Teil. Wurde ja quasi überall (PM, RH, DF) zurecht „abgefeiert“. Auch hier gilt für mich: hab ich nicht ständig Lust drauf, aber hatte ich zufällig ein paar Stunden vor deinem Post auch mal wieder durchlaufen. Muss das Album noch etwas mehr würdigen, denn ich bin noch 2-3 Spins von meiner „magischen“ 10-Spins-Marke weg, damit ich es auch noch mit seiner verdienten 8,5 oder 9 bewerten kann. Gute Wahl! ![]() Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickIch fand die CORONER schon auch geil, habe insgesamt 10 Spins gemacht. Ist meine meistgehörte Thrash Scheibe des Jahres. Für meine Top 20 hat es leider trotzdem nicht gereicht.
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Du sagtest ja einmal, wenn ich ich recht erinnere, dass 10 Durchläufe schon ein Top 10 Kandidat wären. Daraus ergibt sich mir die Frage, ob du dieses Jahr als wirklich so stark empfindest?
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickPlatz 02:
Sweeping Death | Devotion To The Absurd Night ![]() Es geschieht selten, dass ich nach einem ersten Reinhören, ohne zu zögern auf den Bestellbutton klicke. Doch genau das hier ist passiert. Von einem Moment auf den anderen rückte dieses Album in meinen Fokus – und schenkte mir seither unzählige Glücksmomente und selige Stunden. Es ist ein Album, das kaum Überzeugungsarbeit leisten musste, um klarzumachen, dass es sich einen Platz weit vorne verdienen würde. Mehr noch: Es gehört zu den wenigen Veröffentlichungen, bei denen ich sagen kann, dass sie mein musikalisches Jahr 2025 „beruhigt“ haben. In dem Sinne, dass ich nicht Panik verfallen musste, ob sich überhaupt ein echtes 10 von 10 Punkte Album darunter verbergen würde. Das mag übertrieben klingen. Doch meine persönliche Top 10 bestand bisweilen stets aus Alben, die dieses Prädikat verdient hatten – Werke, bei denen ich, ohne mit der Wimper zu zucken 9 oder 10 Punkte vergeben habe. Und deshalb viel auf, wie rar solche Alben in diesem Jahr bislang waren. Der besagte Song, den man aufgrund seines Namens nahezu als halben Titelsong bezeichnen könnte, hat mir vom ersten Moment an die Schuhe ausgezogen. Ein Stück, das sich nicht auf einen Reiz verlässt, sondern aus vielen Kraftquellen schöpft: charismatischer Gesang, melodisch robuste Gitarren und ein üppiges, variantenreiches Schlagzeug, formen ein Gesamtbild, wie ich es heute nur noch selten erlebe. Die Band geht dabei verschachtelt und progressiv zu Werke, spielt mit ihren Elementen, als wolle sie sich selbst um Kopf und Kragen bringen – und behält dennoch stets die Kontrolle. Trotz aller Windungen und Umwege, wird der klassische Heavy Metal nicht nur bedient, sondern bewusst ins Zentrum gerückt. Genau daraus erwächst eine bemerkenswerte Dichte. Kraftvoll, druckvoll, aber frei von jenem angestaubten Pathos, das vielen Newcomern anhaftet, die sich dem klassischen Heavy Metal verschrieben haben. Ich möchte hier ganz bewusst nicht von Innovation sprechen. Wohl aber von Frische. Von Eigenwilligkeit. Von einem Album, dass sein Grundgerüst kennt – und dennoch lebendig klingt, hungrig, wachsam und voller Eigencharakter. Der Gesang ist energiegeladen und scheut auch harschere Ebenen nicht, setzt diese jedoch stets mit Bedacht ein. Nie als Selbstzweck, sondern immer Dienst der Musik. So spannt sich über den gesamten Hörfluss ein Sapnnungsbogen, elastisch genug, um Kraft aufzubauen – und präzise genug, um den aufgesetzten Pfeil zielgerichtet ins Herz zu treiben. Besonders eingefangen hat mich dieses Album, weil es mich an das starke Songwriting des im letzten Jahr erschienenen Albums „The Host“ von PORTRAIT erinnert. Ich erkenne Parallelen im Handwerk, wie auch in der Ausstrahlung: eine stringente Mystik, Große Zielstrebigkeit und eine wuchtige Mischung aus Power und Punch. Geheimnisvoll in der Detaildichte – ein Album, das sich auch heute noch immer wieder neu erschließt. Nach genau einem solchen Werk habe ich mich im vergangene Jahr gesehnt. Dass ich dieses Gefühl nun von einer anderen Band zurückerhalte - und in dieser Konsequenz – Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Ich bin vollends bedient und überglücklich, dass dieses Album in diesem Nahr einen festen Platz in meiner musikalischen Landschaft gefunden hat. Mehr noch: Es ist eines jener Alben, bei denen man nicht viel erklären möchte, sondern schlicht dazu einlädt, ein Ohr zu riskieren – und sich selbst davon einfangen zu lassen. Devotion To The Absurd Night
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Auch hier habe ich reingehört. Klingt auch ganz gut. Aber nicht so, als könnte es derzeit in meine Top 10 gelangen. Sowieso habe ich in 2025 glaube ich echt sehr wenig normalen (Heavy) Metal gehört. Dafür umso mehr Death, Black und auch Thrash-Metal.
Re: Mein musikalisches Jahr im RückblickIch verstehe das Argument irgendwie nicht
Ist es das Ziel deine Top 10 hier umzuschmeißen? Ich denke doch nicht. Ich weiß nicht so ganz was ich mit der Aussage anfangen soll. Wenn du reingehörst hast, wirst du bemerkt haben, dass das alles andere als "normaler" Heavy Metal ist und sogar Einflüsse des Black und Death Metal in sich trägt. Ich hab diesen Teil bewusst im Review weggelassen um den Leser zu ermutigen reinzuhören. Wobei ich schon auch erwähnt habe, dass es ziemlich eigenwillig ist, deswegen verstehe ich auch hier nicht, woher das "normale" herkommt.
Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick
Nee. Das sollte nur bedeuten, dass ich dieses Album wahrscheinlich nicht so gut finde wie du.
Stimmt wohl. Sorry. Ich hätte besser noch nichts dazu schreiben sollen. Dafür waren die Eindrücke des Reinhörens zu knapp und flüchtig. "Normal" ist wahrscheinlich Blödsinn. Aber es klang für mich auf Anhieb halt mehr nach Heavy, als nach irgendeiner anderen Schublade. Ich sollte hier vielleicht später mal etwas mehr Zeit rein investieren. ![]()
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