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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von frankjaeger » Samstag 2. Dezember 2023, 17:19
Alles sehr interessant hier, aber zu diesem Thread werde ich sicherlich in absehbarer Zeit nicht kommen... sorry.
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von Timon Krause » Samstag 2. Dezember 2023, 23:53
Danke Rüdiger und Kenny, ich komme hier wirklich nur ganz langsam hinterher, ich höre mir aber ALLES an was hier empfohlen wird. 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 3. Dezember 2023, 00:10
Timon Krause hat geschrieben:Nr.1-Melodic-Power-Metal-Hit: 'Against The Wind', STRATOVARIUS https://www.youtube.com/watch?v=2Udlw0BV_Ro30 Jahre hat das Teil bald auf dem Buckel.... !? 'Against The Wind' war mein Türöffner gen Metal. Ein Ohrwurm, der für mich alles verändert hat.
Diese Art von Core mag ich sehr. Übersong. Auch mein Erstkontakt mit STRATOVARIUS. Devoter Fan des großen hanseatischen Kürbisses war ich zu der Zeit aber schon, und da mag es niemanden Wunder nehmen, dass mich diese Windfeindschaft im Sturm genommen hat. Locker 10/10, das Stück. Aber die Herausforderungen kommen erst noch, was? Der Ur-New-Metal-Song: 'Engine No.9', DEFTONES https://www.youtube.com/watch?v=-UMl4BxzLV8Die DEFTONES sind noch um sooooo vieles besser geworden als bei ihrem Debütalbum "Adrenaline", aber wer kann sich bitte diesem Sog, diesem Groove entziehen? Auch schon 30 Jahre her...
Und schon geht's los. Als die Band auf der Bildfläche erschien, habe ich sie gehasst. Alles daran. Outfit, Auftreten, Genrebezeichnung, Stil, Sound, Gesang... alles eine Vollkatastrophe. Und dann hüpfen die auch noch zur Musik. Das stand einfach für alles, was Metal nie war, nicht sein durfte und niemals werden sollte. Heute ist die damals grassierende Angst längst verflogen, dass dieses Zeug den ganzen schönen Metal kaputt macht, und daher muss ich das nicht mehr hassen. Finde es sogar weitgehend nicht mehr furchtbar. Bis auf den Gesang, der geht für mich null, und das liegt nicht daran, dass ich Probleme mit uncleanem Gesang hätte. Bekanntlich ist das Gegenteil der Fall. Aber ich finde das Gebrülle - wie bei späteren Pantera - so völlig melodiebefreit, dass ich da keine Hooks finde. Ich mag Growls, ich mag Keifen, ich mag Brüllen und alles total gerne, aber das hier spricht mich einfach nicht an. Ehrfurcht und Staunen in Anbetracht des Universums: 'In Awe Of', CULT OF LUNA https://www.youtube.com/watch?v=WPJoge1wDs4Neben DIRGE hat glaube ich niemand so fantastisch und perfekt eine musikalische Schau der Unendlichkeit und Ehrfucht gebietenden Größe unseres Weltalls geliefert als CULT OF LUNA mit diesem, nun ja, Sludge-Hit, niemand so nachvollziehbar das eigene Staunen in Klänge gebracht, niemand die Relationen zwischen dem winzigen, reflektierenden Wesen und dem alles seienden Raum, in dem er sich befindet, musikalisch so stimmig nachgezeichnet.
Die Beschreibung kann ich nachvollziehen. Ich mag postrockige Sachen von der Atmosphäre und der Ästhetik her total gerne. Für mich ist das Genre irgendwie ein Kind von Hawkwind, und von dieser Band bin ich ja bekanntlich großer Band. Das ist immer toll, was da gerade tönt, und ja auch ein starker Einfluss auf den modernen Post-Black-Metal, den Kaskadierkram etc... Daher von mir kein schlechtes Wort zu CULT OF LUNA. Tolle Mucke. Zum regelmäßigen Hören, ist mir das Universum bisweilen zu unendlich, sprich die Mucke zu ausgebreitet, zu flächig, zu sphärisch, zu... ja... langatmig. Wenn ich aber in Stimmung für Captain-Future-Tagträume und eine Odyssee ins Weltall, dann ist das tatsächlich ein sehr guter Tripbegleiter.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 3. Dezember 2023, 00:22
Holger Andrae hat geschrieben:Extra für Timon. Zehn Songs, die ich auf ein Insel-Tape packen würde. Möglichst kein Genre zwei Mal. Wobei ich da schon tief in die Sub-Sub-Genres gehen werde, damit das auch klappt. 1. Rainbow – 'Stargazer' : Für mich wohl einer der beiden besten Songs überhaupt. Egal, welches Genre. Hier findet verspielt-epischer Hard Rock seinen Höhepunkt. Klar, Ronnie singt und schon hat man gewonnen. Aber es ist das Zusammenspiel aller Beteiligten und die Untermalung des Textes. Wenn es textlich abwärts geht, spielt Ritchie das ebenfalls. Und: Cozy fuckin' Powell https://www.youtube.com/watch?v=cdDLMwUl2hA2. Psychotic Waltz – 'Butterfly' : Der andere beste Song. Dass es sich bei der Band um meine Lieblingsband heißt, ist kein Geheimnis. Diese Nummer umfasst aber alles, was ich an progressiver Musik schätze: Spielwitz, Wortwitz, Rhythmus-Witz und einen Sänger, der mich sofort umschmeichelt. Der Percussion-Part war live immer DER Hingugger. Und dann die grandiosen Zitate alter 60er/70er-Songs, die aufzeigen, welche Einflüsse die Jungs hatten. Dazu dann das ultimative Flirr-Gitarren-Doppel und Rhythmik, die von Black Sabbath bis King Crimson geht. Diese Band hat mir sehr viele Ohren für andere Musik geöffnet. Obendrein die beste Liveband ever. Darf ich sagen, habe sie mehr als 20 Mal gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=DgeZSozTT_83. Hades – 'The Cross' : Hier hören wir eine weitere Lieblingsband, dieses Mal mit meinem Lieblingssänger. Achtung, Achtung! Der singt arg hoch! Thrashiger US Metal, in diesem Fall mal die Ballade. Eine Band, die in ihren deutlicher rabiateren Songs schön verschachtelt gespielt hat, aber eben auch mächtig gradlinig nach vorn spielen konnte. Gitarrist Dan Lorenzo hat einen sehr markanten Stil und Tone. Ich verlinke hier nochmal eine typischere Nummer zum besseren Verständnis. https://www.youtube.com/watch?v=q7bw1U8uPashttps://www.youtube.com/watch?v=krqWEk836Ec4. Watchtower – 'The Fall Of Reason': Schon wieder dieser Sänger. Entschuldigung. Diese Band ist wohl das NonPlusUltra des Techno-Thrash. Wer sie einmal live gesehen hat, weiß was das Gegenteil von Shoegaze und Stelzenprog ist. In Wort und Bildern nicht zu schildern. https://www.youtube.com/watch?v=vKblXZ1OHnEhttps://www.youtube.com/watch?v=733WiSK9Y_I (Live Kostprobe, sicc) 5. Rob Lamothe – 'The Strongest Man In The World'. Der Sänger der RIVERDOGS mit einem Song seines ersten Soloalbums. So geht ergreifendes Storytelling. Geht selten ohne Wasser hinter der Brille. https://www.youtube.com/watch?v=CXS_HPHv7mI6. Tori Amos – 'Winter'. Ein Fräulein und ihr Piano. Reicht manchmal. https://www.youtube.com/watch?v=_PDlGUdDF8Y7. Warning (UK) – 'Bridges' Doom. Fast Instrumental, aber eben nur fast. Die zerbrechliche Stimme von Patrick Walker gibt mir jedes Mal den Rest. Unglaubliches Stimmungsalbum. Bei der Zeile 'Can Someome Feel Too Much?' kann man auch mal kurz kaputt gehen. Dieses Jahr solo gesehen. Die witzigen Ansagen zwischen diesen melancholischen Nummern waren eine schöne Stütze, nicht mit gesenktem Haupt und einer verbrauchten Schachtel Tatüs die Halle zu verlassen. Kostprobe? Da am gleichen Tag Metallica in HH spielte, sagte er:" Today you either had the choice to kill 'em all or to kill yourself. Thank you." Ganz großartig. https://www.youtube.com/watch?v=_QhEeWidJ7Q8. Thin Lizzy -'Emerald' Die Erfindung der doppelläufigen Gitarren. Scott Gorham und Brian Robertson. Dazu diese Stimme. Entenpelle schon beim Tippen dieser Zeilen. https://www.youtube.com/watch?v=pPTPrEoT9BI9. Voivod – 'Ravenous Medicine' Hier ist es schwer einen Song hervor zu heben, weil die Band sich während der ersten Alben konstant weiter entwickelt hat. Hier noch ziemliches Gemisch aus Punk, HC und Thrash. Aber schon mit Hit-Potential. Für mich eine der wenigen Metal-Bands, die im Wortsinn progressiv war. https://www.youtube.com/watch?v=SVJjbUsS2OU10. Exodus – 'Strike Of The Beast'. Der beste Thrash-Song. Das Gespann Holt/Hunolt regiert hier mal eben über allen Kollegen. Ja, auch Slayer. Bay-Area-Thrash ist für mich immer Herzensmusik. Die Szene dort fasziniert mich seit 1984. Da könnte ich jetzt ein bisschen ausholen, aber das habe ich hier im Forum schon mal. Hier soll der Song an sich reichen. https://www.youtube.com/watch?v=iSHsNbhQkw0
Diese wundervollen Songs muss ich nicht anhören, da mir die alle schon begegnet sind. In der eigenen Sammlung und/oder bei konspirativen Treffen. Daher lasse ich es damit bewenden, hierzu einfach mal nonchalant mit 10x10/10 zu kommentieren und diese Zeichenkombination der freien Interpretation der Leser zu überlassen. 2 davon habe ich im Übrigen selbst nicht zu Hause stehen. Es dürfte klar sein, welche. Doch auch die sind perfekte Songs. Maus, Faden, Zahnlosigkeit.
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von Holger Andrae » Sonntag 3. Dezember 2023, 00:32
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Extra für Timon. Zehn Songs, die ich auf ein Insel-Tape packen würde. Möglichst kein Genre zwei Mal. Wobei ich da schon tief in die Sub-Sub-Genres gehen werde, damit das auch klappt. 1. Rainbow – 'Stargazer' : Für mich wohl einer der beiden besten Songs überhaupt. Egal, welches Genre. Hier findet verspielt-epischer Hard Rock seinen Höhepunkt. Klar, Ronnie singt und schon hat man gewonnen. Aber es ist das Zusammenspiel aller Beteiligten und die Untermalung des Textes. Wenn es textlich abwärts geht, spielt Ritchie das ebenfalls. Und: Cozy fuckin' Powell https://www.youtube.com/watch?v=cdDLMwUl2hA2. Psychotic Waltz – 'Butterfly' : Der andere beste Song. Dass es sich bei der Band um meine Lieblingsband heißt, ist kein Geheimnis. Diese Nummer umfasst aber alles, was ich an progressiver Musik schätze: Spielwitz, Wortwitz, Rhythmus-Witz und einen Sänger, der mich sofort umschmeichelt. Der Percussion-Part war live immer DER Hingugger. Und dann die grandiosen Zitate alter 60er/70er-Songs, die aufzeigen, welche Einflüsse die Jungs hatten. Dazu dann das ultimative Flirr-Gitarren-Doppel und Rhythmik, die von Black Sabbath bis King Crimson geht. Diese Band hat mir sehr viele Ohren für andere Musik geöffnet. Obendrein die beste Liveband ever. Darf ich sagen, habe sie mehr als 20 Mal gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=DgeZSozTT_83. Hades – 'The Cross' : Hier hören wir eine weitere Lieblingsband, dieses Mal mit meinem Lieblingssänger. Achtung, Achtung! Der singt arg hoch! Thrashiger US Metal, in diesem Fall mal die Ballade. Eine Band, die in ihren deutlicher rabiateren Songs schön verschachtelt gespielt hat, aber eben auch mächtig gradlinig nach vorn spielen konnte. Gitarrist Dan Lorenzo hat einen sehr markanten Stil und Tone. Ich verlinke hier nochmal eine typischere Nummer zum besseren Verständnis. https://www.youtube.com/watch?v=q7bw1U8uPashttps://www.youtube.com/watch?v=krqWEk836Ec4. Watchtower – 'The Fall Of Reason': Schon wieder dieser Sänger. Entschuldigung. Diese Band ist wohl das NonPlusUltra des Techno-Thrash. Wer sie einmal live gesehen hat, weiß was das Gegenteil von Shoegaze und Stelzenprog ist. In Wort und Bildern nicht zu schildern. https://www.youtube.com/watch?v=vKblXZ1OHnEhttps://www.youtube.com/watch?v=733WiSK9Y_I (Live Kostprobe, sicc) 5. Rob Lamothe – 'The Strongest Man In The World'. Der Sänger der RIVERDOGS mit einem Song seines ersten Soloalbums. So geht ergreifendes Storytelling. Geht selten ohne Wasser hinter der Brille. https://www.youtube.com/watch?v=CXS_HPHv7mI6. Tori Amos – 'Winter'. Ein Fräulein und ihr Piano. Reicht manchmal. https://www.youtube.com/watch?v=_PDlGUdDF8Y7. Warning (UK) – 'Bridges' Doom. Fast Instrumental, aber eben nur fast. Die zerbrechliche Stimme von Patrick Walker gibt mir jedes Mal den Rest. Unglaubliches Stimmungsalbum. Bei der Zeile 'Can Someome Feel Too Much?' kann man auch mal kurz kaputt gehen. Dieses Jahr solo gesehen. Die witzigen Ansagen zwischen diesen melancholischen Nummern waren eine schöne Stütze, nicht mit gesenktem Haupt und einer verbrauchten Schachtel Tatüs die Halle zu verlassen. Kostprobe? Da am gleichen Tag Metallica in HH spielte, sagte er:" Today you either had the choice to kill 'em all or to kill yourself. Thank you." Ganz großartig. https://www.youtube.com/watch?v=_QhEeWidJ7Q8. Thin Lizzy -'Emerald' Die Erfindung der doppelläufigen Gitarren. Scott Gorham und Brian Robertson. Dazu diese Stimme. Entenpelle schon beim Tippen dieser Zeilen. https://www.youtube.com/watch?v=pPTPrEoT9BI9. Voivod – 'Ravenous Medicine' Hier ist es schwer einen Song hervor zu heben, weil die Band sich während der ersten Alben konstant weiter entwickelt hat. Hier noch ziemliches Gemisch aus Punk, HC und Thrash. Aber schon mit Hit-Potential. Für mich eine der wenigen Metal-Bands, die im Wortsinn progressiv war. https://www.youtube.com/watch?v=SVJjbUsS2OU10. Exodus – 'Strike Of The Beast'. Der beste Thrash-Song. Das Gespann Holt/Hunolt regiert hier mal eben über allen Kollegen. Ja, auch Slayer. Bay-Area-Thrash ist für mich immer Herzensmusik. Die Szene dort fasziniert mich seit 1984. Da könnte ich jetzt ein bisschen ausholen, aber das habe ich hier im Forum schon mal. Hier soll der Song an sich reichen. https://www.youtube.com/watch?v=iSHsNbhQkw0
Diese wundervollen Songs muss ich nicht anhören, da mir die alle schon begegnet sind. In der eigenen Sammlung und/oder bei konspirativen Treffen. Daher lasse ich es damit bewenden, hierzu einfach mal nonchalant mit 10x10/10 zu kommentieren und diese Zeichenkombination der freien Interpretation der Leser zu überlassen. 2 davon habe ich im Übrigen selbst nicht zu Hause stehen. Es dürfte klar sein, welche. Doch auch die sind perfekte Songs. Maus, Faden, Zahnlosigkeit. Ja, ist klar. Wobei das in beiden Fällen schon extrem emotionales Storytelling ist, welches Dir ja eigentlich gefällt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jhonny » Sonntag 3. Dezember 2023, 12:21
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Extra für Timon. Zehn Songs, die ich auf ein Insel-Tape packen würde. Möglichst kein Genre zwei Mal. Wobei ich da schon tief in die Sub-Sub-Genres gehen werde, damit das auch klappt. 1. Rainbow – 'Stargazer' : Für mich wohl einer der beiden besten Songs überhaupt. Egal, welches Genre. Hier findet verspielt-epischer Hard Rock seinen Höhepunkt. Klar, Ronnie singt und schon hat man gewonnen. Aber es ist das Zusammenspiel aller Beteiligten und die Untermalung des Textes. Wenn es textlich abwärts geht, spielt Ritchie das ebenfalls. Und: Cozy fuckin' Powell https://www.youtube.com/watch?v=cdDLMwUl2hA2. Psychotic Waltz – 'Butterfly' : Der andere beste Song. Dass es sich bei der Band um meine Lieblingsband heißt, ist kein Geheimnis. Diese Nummer umfasst aber alles, was ich an progressiver Musik schätze: Spielwitz, Wortwitz, Rhythmus-Witz und einen Sänger, der mich sofort umschmeichelt. Der Percussion-Part war live immer DER Hingugger. Und dann die grandiosen Zitate alter 60er/70er-Songs, die aufzeigen, welche Einflüsse die Jungs hatten. Dazu dann das ultimative Flirr-Gitarren-Doppel und Rhythmik, die von Black Sabbath bis King Crimson geht. Diese Band hat mir sehr viele Ohren für andere Musik geöffnet. Obendrein die beste Liveband ever. Darf ich sagen, habe sie mehr als 20 Mal gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=DgeZSozTT_83. Hades – 'The Cross' : Hier hören wir eine weitere Lieblingsband, dieses Mal mit meinem Lieblingssänger. Achtung, Achtung! Der singt arg hoch! Thrashiger US Metal, in diesem Fall mal die Ballade. Eine Band, die in ihren deutlicher rabiateren Songs schön verschachtelt gespielt hat, aber eben auch mächtig gradlinig nach vorn spielen konnte. Gitarrist Dan Lorenzo hat einen sehr markanten Stil und Tone. Ich verlinke hier nochmal eine typischere Nummer zum besseren Verständnis. https://www.youtube.com/watch?v=q7bw1U8uPashttps://www.youtube.com/watch?v=krqWEk836Ec4. Watchtower – 'The Fall Of Reason': Schon wieder dieser Sänger. Entschuldigung. Diese Band ist wohl das NonPlusUltra des Techno-Thrash. Wer sie einmal live gesehen hat, weiß was das Gegenteil von Shoegaze und Stelzenprog ist. In Wort und Bildern nicht zu schildern. https://www.youtube.com/watch?v=vKblXZ1OHnEhttps://www.youtube.com/watch?v=733WiSK9Y_I (Live Kostprobe, sicc) 5. Rob Lamothe – 'The Strongest Man In The World'. Der Sänger der RIVERDOGS mit einem Song seines ersten Soloalbums. So geht ergreifendes Storytelling. Geht selten ohne Wasser hinter der Brille. https://www.youtube.com/watch?v=CXS_HPHv7mI6. Tori Amos – 'Winter'. Ein Fräulein und ihr Piano. Reicht manchmal. https://www.youtube.com/watch?v=_PDlGUdDF8Y7. Warning (UK) – 'Bridges' Doom. Fast Instrumental, aber eben nur fast. Die zerbrechliche Stimme von Patrick Walker gibt mir jedes Mal den Rest. Unglaubliches Stimmungsalbum. Bei der Zeile 'Can Someome Feel Too Much?' kann man auch mal kurz kaputt gehen. Dieses Jahr solo gesehen. Die witzigen Ansagen zwischen diesen melancholischen Nummern waren eine schöne Stütze, nicht mit gesenktem Haupt und einer verbrauchten Schachtel Tatüs die Halle zu verlassen. Kostprobe? Da am gleichen Tag Metallica in HH spielte, sagte er:" Today you either had the choice to kill 'em all or to kill yourself. Thank you." Ganz großartig. https://www.youtube.com/watch?v=_QhEeWidJ7Q8. Thin Lizzy -'Emerald' Die Erfindung der doppelläufigen Gitarren. Scott Gorham und Brian Robertson. Dazu diese Stimme. Entenpelle schon beim Tippen dieser Zeilen. https://www.youtube.com/watch?v=pPTPrEoT9BI9. Voivod – 'Ravenous Medicine' Hier ist es schwer einen Song hervor zu heben, weil die Band sich während der ersten Alben konstant weiter entwickelt hat. Hier noch ziemliches Gemisch aus Punk, HC und Thrash. Aber schon mit Hit-Potential. Für mich eine der wenigen Metal-Bands, die im Wortsinn progressiv war. https://www.youtube.com/watch?v=SVJjbUsS2OU10. Exodus – 'Strike Of The Beast'. Der beste Thrash-Song. Das Gespann Holt/Hunolt regiert hier mal eben über allen Kollegen. Ja, auch Slayer. Bay-Area-Thrash ist für mich immer Herzensmusik. Die Szene dort fasziniert mich seit 1984. Da könnte ich jetzt ein bisschen ausholen, aber das habe ich hier im Forum schon mal. Hier soll der Song an sich reichen. https://www.youtube.com/watch?v=iSHsNbhQkw0
Diese wundervollen Songs muss ich nicht anhören, da mir die alle schon begegnet sind. In der eigenen Sammlung und/oder bei konspirativen Treffen. Daher lasse ich es damit bewenden, hierzu einfach mal nonchalant mit 10x10/10 zu kommentieren und diese Zeichenkombination der freien Interpretation der Leser zu überlassen. 2 davon habe ich im Übrigen selbst nicht zu Hause stehen. Es dürfte klar sein, welche. Doch auch die sind perfekte Songs. Maus, Faden, Zahnlosigkeit.
TORI AMOS und ROB LAMOTHE hast du nicht in der Sammlung Mir fehlt neben den beiden auch noch VOIVOD.
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von Holger Andrae » Mittwoch 6. Dezember 2023, 22:41
Kenneth Thiessen hat geschrieben:So, hier kurz meine Songvorschläge: Wie der ein oder andere möglicherweise an dem, was ich so im "Was hört ihr gerade"-Thread poste, gemerkt hat, bewegen sich meine Hörgewohnheiten zurzeit vorwiegend irgendwo zwischen Brutal Death Metal und War Metal/Bestial Black Metal. Klar höre ich zwischendurch auch mal anderes. Aber diese beiden Genres würde ich uneingeschränkt als meine beiden Lieblingsgenres bezeichnen, da mich hier halt nicht nur einzelne Bands interessieren, sondern ich auch großen Gefallen an jeder x-beliebigen Band haben kann, die einfach die bekannten Charakteristika des Stils wenig innovativ, aber von der Sache her gut, umsetzt. Für den Brutal Death Metal wähle ich eine Band, die mich wie wenig andere, immer wieder begeistern kann. Hierbei handelt es sich um DEEDS OF FLESH, hier mit dem Song 'Infecting Them With Falsehood' - https://www.youtube.com/watch?v=Hl6z4t9 ... lesh-TopicVon den ganzen Tempowechseln, der irrwitzigen allgemeinen Geschwindigkeit über den Wechsel von tiefen Growls und gequälten Schreien, die den „Refrain“ gekonnt in Szene setzen, ist das für mich Perfektion.
Hm, ich suche verzweifelt einen Anker in dem Duracell-Häschen-Geschepper. Ich finde leider weder ein griffiges Riffing, noch eine Rhythmik-Part, der mich mitreißt. Dazu noch ein krächzender Sänger, bei dem ich mich frage, ob er Worte artikuliert und Schnupfen hat. Das permanente Scheppern auf den Becken ist dem Gesamtsoundbild auch nicht zuträglich und die irrwitzige Geschwindigkeit ist für mich komplett undynamisch. Ich suche Tiefgang in dem höhenlastigen Krawallwulst. Nee, da bin zu alt für. Kenneth Thiessen hat geschrieben:Im War Metal greife ich dann auf meine Lieblingsband innerhalb des Genres zurück - nämlich REVENGE. Hier sei der Song ‚Annihilate Or Serve‘ genannt ( https://youtu.be/H2sy62o227I?feature=shared), der für mich irgendwie neben purer Aggression, Energie und Willen auch absolut abstoßend klingt. Merkt man besonders wenn die Zeile „We will conquer..“ intoniert wird. Daneben können an dieser Stelle auch die Songs 'Blood Of My Blood', 'Heathen Hammer', Final Doctrine - Push Forward', 'Oath Violator' von REVENGE genannt werden, die alle in ähnlicher Weise, die genannten Attribute, die ich der Band für mich zuschreibe, zeigen.
Oha. Dieser Sänger hat das Mikrophon wohl versehentlich ganzheitlich eingeatmet. Das tut weh. So klingt es auch. Du hast meinen ganzen Respekt, wenn Du da gar Worte erkennen kannst. Beim Attribut "abstoßend" bin ich komplett bei Dir. Nee, nee, nee  Kenneth Thiessen hat geschrieben:Edit: Durch die anderen Songs bin ich noch nicht durch, 'Stargazer' kenn ich aber ziemlich gut. Jahrhundertsong, wenn nicht sogar Jahrtausendsong. Aber davor kommt für mich tatsächlich sogar 'A Light In The Black'. Dieses Hardrock-Epos finde ich dann tatsächlich sogar noch besser. Aber das nimmt sich nicht viel und ist beides auf absolut höchstem Niveau.
Ja, der andere Song ist ebenbürtig.
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von Holger Andrae » Mittwoch 6. Dezember 2023, 22:43
frankjaeger hat geschrieben:Alles sehr interessant hier, aber zu diesem Thread werde ich sicherlich in absehbarer Zeit nicht kommen... sorry.
Es ist bezeichnend, dass sich auch hier nur die gleichen guten Seelen angesprochen fühlen.
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von kingdiamond » Mittwoch 6. Dezember 2023, 22:52
Holger Andrae hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Alles sehr interessant hier, aber zu diesem Thread werde ich sicherlich in absehbarer Zeit nicht kommen... sorry.
Es ist bezeichnend, dass sich auch hier nur die gleichen guten Seelen angesprochen fühlen.
Nachdem Timon geschrieben hat, dass er nur langsam hinterher kommt, hab ich mir gedacht, es reicht auch wenn ich meine Liste nächstes Jahr mal ergänze. Meine Prägungsphase war ja zu einer anderen Zeit, daher wäre die Auswahl von mir ganz anders… @Timon Wie wär’s wenn du beim aktuellen Forums-80s-Spiel hin und wieder mitmachst?! Da sind zumindest wohl (fast) immer „Lieblingssongs“ der Spieler nominiert. Wenn dir das zu viel ist, lass uns erst noch 2 Runden „aussieben“ und steig ab Viertelfinale oder so mit ein! 
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von Kenneth Thiessen » Donnerstag 7. Dezember 2023, 01:15
Holger Andrae hat geschrieben:Kenneth Thiessen hat geschrieben:So, hier kurz meine Songvorschläge: Wie der ein oder andere möglicherweise an dem, was ich so im "Was hört ihr gerade"-Thread poste, gemerkt hat, bewegen sich meine Hörgewohnheiten zurzeit vorwiegend irgendwo zwischen Brutal Death Metal und War Metal/Bestial Black Metal. Klar höre ich zwischendurch auch mal anderes. Aber diese beiden Genres würde ich uneingeschränkt als meine beiden Lieblingsgenres bezeichnen, da mich hier halt nicht nur einzelne Bands interessieren, sondern ich auch großen Gefallen an jeder x-beliebigen Band haben kann, die einfach die bekannten Charakteristika des Stils wenig innovativ, aber von der Sache her gut, umsetzt. Für den Brutal Death Metal wähle ich eine Band, die mich wie wenig andere, immer wieder begeistern kann. Hierbei handelt es sich um DEEDS OF FLESH, hier mit dem Song 'Infecting Them With Falsehood' - https://www.youtube.com/watch?v=Hl6z4t9 ... lesh-TopicVon den ganzen Tempowechseln, der irrwitzigen allgemeinen Geschwindigkeit über den Wechsel von tiefen Growls und gequälten Schreien, die den „Refrain“ gekonnt in Szene setzen, ist das für mich Perfektion.
Hm, ich suche verzweifelt einen Anker in dem Duracell-Häschen-Geschepper. Ich finde leider weder ein griffiges Riffing, noch eine Rhythmik-Part, der mich mitreißt. Dazu noch ein krächzender Sänger, bei dem ich mich frage, ob er Worte artikuliert und Schnupfen hat. Das permanente Scheppern auf den Becken ist dem Gesamtsoundbild auch nicht zuträglich und die irrwitzige Geschwindigkeit ist für mich komplett undynamisch. Ich suche Tiefgang in dem höhenlastigen Krawallwulst. Nee, da bin zu alt für.
Das man da nicht wirklich hinterherkommt kann ich gut verstehen. Manchmal ist es tatsächlich auch ziemlich schwer, irgendeinen Anker in den von dir genannten "Krawallwulsten" zu finden, jedoch finde ich, dass DEEDS OF FLESH es in dem Genre noch ziemlich gut schafft, in der Mitte zwischen "zu durchschaubar" und "keine Strukturen erkennbar" zu balancieren, denn, wie gesagt, kann man den Refrain mit bring your children, let me kill them meiner Meinung nach relativ gut erkennen. Doch trotzdem gebe ich dir recht, dass das auch sehr gut einfach komplett an einem vorbeirauschen kann. Im Brutal Death Metal kommen einem bisweilen auch Alben unter die absolut nicht griffig sind und man nichts findet, was einen daran erinnert, dass man das Album gut findet. Noch mehr Duracell-Häschen-Metal wäre in dieser Richtung dann wahrscheinlich sowas wie DISGORGE oder PUTRIDITY. Zu der aktuellen EP letzterer hatte ich ja auch eine Rezension geschrieben. Ich finde das phänomenal gut, aber kann es auch gut nachvollziehen, wenn man damit nichts anfangen kann. Holger Andrae hat geschrieben:Kenneth Thiessen hat geschrieben:Im War Metal greife ich dann auf meine Lieblingsband innerhalb des Genres zurück - nämlich REVENGE. Hier sei der Song ‚Annihilate Or Serve‘ genannt ( https://youtu.be/H2sy62o227I?feature=shared), der für mich irgendwie neben purer Aggression, Energie und Willen auch absolut abstoßend klingt. Merkt man besonders wenn die Zeile „We will conquer..“ intoniert wird. Daneben können an dieser Stelle auch die Songs 'Blood Of My Blood', 'Heathen Hammer', Final Doctrine - Push Forward', 'Oath Violator' von REVENGE genannt werden, die alle in ähnlicher Weise, die genannten Attribute, die ich der Band für mich zuschreibe, zeigen.
Oha. Dieser Sänger hat das Mikrophon wohl versehentlich ganzheitlich eingeatmet. Das tut weh. So klingt es auch. Du hast meinen ganzen Respekt, wenn Du da gar Worte erkennen kannst. Beim Attribut "abstoßend" bin ich komplett bei Dir. Nee, nee, nee 
Das kann ich auch nachvollziehen und es auch fast erwartet. Wenigstens teilst du die Bezeichnung "abstoßend" mit mir. Die Worte bzw. Texte erkennt man übrigens, wenn man etwas öfter mal was von der Band hört. Nach Anzahl der Spins neben SLAYER und MANOWAR wohl meine meistgehörte Band des Jahres, würde ich schätzen, ohne da meine genauen Statistiken vor Augen zu haben. Trotzdem vielen Dank fürs Feedback. Finde das immer spannend zu lesen, auch wenn mein Gefallen an den Songs nicht immer zu 100% geteilt wird 
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