Soundcheck bei PM.de

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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Februar 2010, 20:15

7.0 - 7.5 Ein gutes Album, dem der letzte Kick fehlt, um es dauerhaft auflegen zu wollen. Interessierte sollten dennoch reinhören.

Von Schrott kann da keine Rede sein.
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Germon » Mittwoch 17. Februar 2010, 21:31

Immer schön langsam.
Ich sagte "nah an" und nicht 7 ist gleich Schrott.


Mal Hand auf´s Herz Leute. Ihr wollt doch auch keine durchschnittlichen Alben, oder etwa doch ?
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Februar 2010, 21:39

Das ist laut Deskription auch nicht nah dran. Solche Scheiben landen auf meiner Einkaufsliste außer es ist nicht mein Stilistik.
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Germon » Mittwoch 17. Februar 2010, 21:58

Ich will ja garnicht an der offiziellen Sprachregelung von PM.de rütteln... aber wenn ich bei der Beurteilung eines Albums schon weiß, daß ich das nicht dauerhaft auflegen möchte ??? Dann hab ich das also und das verstaubt im Regal.

Offenbar kann ich mal wieder nicht das transportieren, was ich meine.
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Februar 2010, 22:11

Natürlich kauft man nicht bewusst durchschnittliche Alben, das ist klar. Aber das hat gerade nichts mit den 7 Punkten bei uns zu tun. :grins:
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. Februar 2010, 23:23

enemy-of-reality hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Oder wie hast du das "erschreckend" gemeint?

Bin nicht sicher, ob ich das richtig interpretiere, aber ich hätte das so verstanden, dass jemand, der 4 von 18 Prüfungsaufgaben richtig gelöst hat (bzw. 4 von 18 Punkten erreicht hat oder wie auch immer dieses Prüfungssystem funktioniert) bereits bestanden hat. Und das wäre in der Tat erschreckend, denn wer 22% richtig hat, hat immerhin 78% falsch.

Nein. Du kriegst ja nur eine Prüfungsaufgabe. Die hat in der Regel zwischen 4 und 15 Seiten Text als Sachverhalt, und den Fall musst du lösen. Sprich ein Gerichtsurteil, einen Anwaltsschriftsatz, ein Gutachten, einen behördlichen Bescheid oder ähnliches entwerfen. Im Zuge dessen müssen alle sich möglicherweise stellenden Rechtsfragen behandelt und nach Möglichkeit gelöst werden. 4 Punkte bekommst du, wenn du die Techniken der Rechtsanwendung beherrschst und zu einer vertretbaren Lösung kommst. Für jeden rechtsdogmatischen Fehler, für jedes nicht behandelte Problem, für jeden nicht erörterten Ansatz gibt es Abzüge. Das System ist also prinzipiell genau umgekehrt, wie du es verstanden hast. Es gibt nicht 18 Fragen und für jede richtig beantwortet gibt es einen Punkt, wenn du 4 hast, hast du bestanden; sondern genau umgekehrt. Es gibt 18 Punkte zu holen, dabei sind - je nach Fall - grob geschätzt 30-70 - rechtliche Fragestellungen vertretbar zu lösen. Für jede nicht vertretbare Entscheidung oder nicht perfekte Lösung wird dir ein Punkt abgezogen. Das heißt, dass du in einer Scheren Klausur unter Umständen von 70 möglichen Fehlerquellen 55 umschiffst und in 15 reintappst. Dann bist du durchgefallen. Natürlich rechnen die Korrektoren viel komplizierte, aber so ist das Prinzip: Du bekommst nur volle Punkte, wenn du aus einer Aufgabenstellung jedes denkbare Rechtsproblem vollständig erfasst, bearbeitest und nach herrschender Rechtsprechung vertretbar löst. Für jede Abweichung von diesem Goldenen Weg werden dir Punkte abgezogen, selbst wenn das Endergebnis absolut praxistauglich sein sollte.
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Jesus » Donnerstag 18. Februar 2010, 05:43

7 Punkte ist nah an Schrott? Oje. Sammelt man die qualitativen Eigenschaften aller Metal-Alben und trägt sie in einen Graph ein (y-Achse wäre die Menge), so bekommt man eine typische Glockenkurve gaußscher Normalverteilung. Danke, Herr Gauß. Teilt man die x-Achse ein in 0 bis 10, so ist der höchste Punkt genau in der Mitte auf der 5. Das ist der Durchschnittswert. Addiert man alle Noten zusammen und teilt sie durch die Menge, bekommt man als Ergebnis 5. Die meisten Alben sind also durchschnittlich. Alles links davon ist unter- alles rechts davon überdurchschnittlich. 7 Punkte ist also besser als ein nicht unbeträchtlicher Großteil aller Metal-Alben. Wie kann ein 7-Punkte-Album dann nah an Schrott sein?
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 18. Februar 2010, 10:46

Germon hat geschrieben:Ich will ja garnicht an der offiziellen Sprachregelung von PM.de rütteln... aber wenn ich bei der Beurteilung eines Albums schon weiß, daß ich das nicht dauerhaft auflegen möchte ??? Dann hab ich das also und das verstaubt im Regal.

Offenbar kann ich mal wieder nicht das transportieren, was ich meine.
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"Nicht dauerhaft auflegen" heißt ja nicht, dass du es in Zukunft nicht mehr hören willst (dafür gibt es die Notenbeschreibung "froh wenn man es nicht hören muss"), sondern dass man es nicht rund um die Uhr hören will, wie beispielsweise die neue Unleashed, sondern ab und zu mal. Es ist eine gute und interessante Scheibe, die man sich sehr gerne zulegt, weil man davon überzeugt ist, hin und wieder Lust darauf zu haben und die deshalb wieder aus dem Schrank zu ziehen.

Wenn du von Frank und mir ausgehst, dann sind alle Alben ab 6 Punkten potentielle Kaufkandidaten, was sich in etwa mit der messianischen Beschreibung deckt; alles was rechts der Fünf liegt ist überdurchschnittlich gut. Hinzugefügt sei, dass 5 natürlich nur der theoretische Mittelwert ist. Da ja im Soundcheck eine Vorauswahl stattfindet, was rein kommt und was nicht, wird das arithmetische Mittel immer höher als 5 liegen.
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 18. Februar 2010, 11:31

Zumal man davon ausgehen kann, dass professionelle Musiker auch überdurchschnittlich gute Musik machen. (Ähnlich wie die Studenten mehr als die Hälfte wissen).
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Re: Soundcheck bei PM.de

Beitragvon Julian Rohrer » Donnerstag 18. Februar 2010, 12:07

Peter Kubaschk hat geschrieben:Zumal man davon ausgehen kann, dass professionelle Musiker auch überdurchschnittlich gute Musik machen. (Ähnlich wie die Studenten mehr als die Hälfte wissen).

Das finde ich eher problematisch... warum sollte das so sein? Ich kann auch einem handwerklich perfekt eingespielten Album (professionelle Musiker) nichts abgewinnen, wenn die Atmosphäre nicht stimmt oder ähnliches. Da kann dann auch eine unter 4 Punkte Wertung rauskommen.
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