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von Pillamyd » Freitag 5. Februar 2016, 16:46
Amputory | Ode To Gore "Illusion Of Insanity" reißt mich von den Dreien am meisten mit. Amputory gehören wahrscheinlich zu den Bands auf die ich niemals gekommen wäre bzw. ich hätte nicht reingehört. Und da liegt wohl mein Problem. So gehen mir trotz der Wahrnehmung solcher Bands, einige auch durch die Lappen. Das muss ich mir jedenfalls wieder angewöhnen. In teilen klappt das auch, auch wenn ich hinterherhinke. Früher war das kein Problem, heute schon eher.
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Pillamyd
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von Jhonny » Freitag 5. Februar 2016, 19:13
Und der Siebinger macht stark weiter. AMPUTORY haben schon tiefe Vocals Aber echt stark. Death Metal macht mir momentan sowieso Spaß. DEGIAL heute im Auto war genial. Ich hab das Gefühl, dass das nicht die letzte DM Scheibe in dieser Liste war...
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von salisbury » Samstag 6. Februar 2016, 00:05
Oh, jetzt hätt ich das ja fast übersehen, hier gibbet ja was Neues. Na, ja, wie fast zu erwarten ist das jetzt auch nicht so ganz meins. Aber dann auch nicht wirklich zu davon laufen. Gute Riffs, dynamisch gezockt, gut der Gesang ist halt wie er ist und sein muss. Das ist ganz sicher nicht schlechter als SULPHUR AEON wo ein Mords Trara drum gemacht wird. Vielleicht wär ich nach ner Scheibe am Stück schon entnervt, aber so für 2-3 Songs, why not? Good fastfood 
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von Siebi » Dienstag 9. Februar 2016, 11:25
Nach etwas lautem Death Metal muss das Ohr zur Ruhe kommen, entspannen. Da sollte die nächste Platte ausgiebig zum friedvollen Seelenleben beitragen. Leider handelt es sich um das letzte Vermächtnis in dieser Konstellation, was einerseits betrübt, andererseits auf neue Taten und interessante musikalische Ufer der Musizierenden hoffen lässt. So here we go, cari amici dell' Italia! 20. Adramelch (IT): "Opus" (Pure Prog)  Schnüff, großes Schnüffeldischneufz. Tränen gibt es zu verdrücken, denn hier ist es, das Abschiedswerk der fünf Italiani, die seit ihrem 88er Underground-Klassiker „Irae Melanox“ ein Garant für Musikgourmands in jeder hartmusikalischen Unterhaltung darstellten. Das letzte Abendmahl bietet dem Abgang entsprechend zwölf sahnige Stücke feil, die erfreuen, mitfühlen lassen, einfach nur ein Lächeln ins Antlitz zaubern. Bereits die flirrenden Gitarrenarrangements im Opener „Black Mirror“ erzeugen diese spezielle Gänsehaut der maritimen Art. Gefühlsmusik um der Musik willen, eine Platte zum Fallenlassen, um sich ausgiebig darin zu wälzen und einzutauchen. Kein Heavy Metal im klassischen Sinne, einfach nur tolle gitarrenorientierte Rockmusik, die in Sound und Songwriting Ihresgleichen sucht. Seid alle herzlich eingeladen, notenversunken die so prickelnde sommersonnendurchtränkte Luft Italiens zu atmen. Ciao e mille grazie cari tutti uomini, alla prossima! Trailer Part 1Trailer Part 2Trailer Part 3
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von Jhonny » Dienstag 9. Februar 2016, 12:52
Hat etwas gebraucht, bis ich die Scheibe wirklich schätzen konnte... an die Magie des Debüts reicht es nicht heran, auch der Vorgänger hatte mir etwas mehr zugetan, aber das ist schon wieder sehr stark, was die Italiener uns hie verzapften.
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von Siebi » Dienstag 9. Februar 2016, 13:50
Jhonny hat geschrieben:Hat etwas gebraucht, bis ich die Scheibe wirklich schätzen konnte... an die Magie des Debüts reicht es nicht heran, auch der Vorgänger hatte mir etwas mehr zugetan, aber das ist schon wieder sehr stark, was die Italiener uns hie verzapften.
Die Magie des Debüts ist mir bis heute verborgen geblieben. Seit "Broken History" finde ich die Scheiben durchgehend stark, höre ich regelmäßig mit der ihnen gebührenden Aufmerksamkeit.
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von Siebi » Mittwoch 10. Februar 2016, 11:03
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei"... Gut, nach dem tragischen Zugunglück gestern früh unweit meiner Geburtsstadt ist man gerade im oberen Bayern sehr betrübt und mit Bedacht unterwegs. Betrübt ist damit das passende Stichwort zur nächsten Platte, die sehr oft gehört wird. Ein letzter Meilenstein einer vormals lebenden Legende. Born to lose, live to win, so das Motto des Bandkopfes. Ein Charakterkopf, der durchaus aneckte, seine Meinung frei vertrat. God bless you, Mr. Ian Fraser Kilmister! 19. Motörhead (GB): "Bad Magic" (UDR)  Lemmys mächtig starkes Vermächtnis, so muss man leider nach seinem döch überraschendem Ableben könstatieren. Aber was für ein Geschenk er uns Mötörbangern hier hinterlassen hat! Diese Platte ist der Beweis lebendig gewördenen Röck’n’Rölls, der mir immer näher stand und steht als der eigentliche Heavy Metal, siehe meine Vörliebe für Kiss, AC/DC, Deep Purple, Thin Lizzy oder Status Quö. Wenn die ersten Töne des Openers „Victöry Ör Die“ erklingen, gibt es kein Halten mehr. Dieser sägende Söund der Campbell‘schen Gitarre, das krächzende Örgan Lemmys, der knarzende Bass, seine bärbeißenden Texte, man höre „Thunder & Lightning“, das rattenscharfe Vörwärtsdrumming Mikkey Dees. Das sind Trademarks, jederzeit hörbar. Leise geht es natürlich im Mötörcamp auch zu, nachzuhören im famös bewegenden „Till The End“. Hach, was ein geiles Mötör-Geschöss uns der Dreier hier in die Öhrmuscheln zum allerletzten Mal trömmelt! Laufen, kaufen, abhötten! Chapeau, tiefe Verbeugung vör einem Unbeugsamen, der bis zum Schluß den Röck'n'Röll lebte wie kein Zweiter. Thunder & LightningElectricityTill The End
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von Jhonny » Mittwoch 10. Februar 2016, 11:35
Wirklich ein großartiger Abschluss - hat es auch in meine Top 25 geschafft. Aus meiner Sicht wurde auch der gute Vorgänger noch mal locker getoppt. Seit "Inferno" habe ich keine MOTÖRHEAD mehr so gerne aufgelegt.
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von frankjaeger » Mittwoch 10. Februar 2016, 12:54
Endlich mal eine Scheibe, die ich auch mag 
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von Siebi » Mittwoch 10. Februar 2016, 13:33
Fränkie, das passt doch. Unser Geschmack ist generell nicht allzu kompatibel, wenn ich Deine SC-Noten und Anmerkungen wie Reviews überblicke.
Aber was ist mit der Adriamilch? Kein musikalisches Jägerlatein? 6,5 jagende Punkte und "Sind das die gleichen Adramelch"? Relation zu welcher Baseline? Dem Vorgänger mit 8,0 Points? Ei äm erstaunt.
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