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von Holger Andrae » Montag 7. Juli 2014, 10:28
Jhonny hat geschrieben:Mist - ich hab Rush 2 mal drin.
Da ich 1975 nix besseres finde, rutschen dann Journey auf 1981 mit Escape, und 1983 kommen dann Manowar mit Into Glory Ride.
Judas Priest sind gar nicht drin bei mir, Rainbow auch nicht! Dabei wären das beides Truppen, die an der Top 30 meiner Albencharts sicher nahe dran sind, aber im jeweiligen Jahr gibts halt immer Scheiben, die sie teilweise knapp schlagen.
Öhm, dann hast Du Manowar zwei (zu oft) drin. 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von mike » Montag 7. Juli 2014, 11:33
Holger Andrae hat geschrieben:Sanctuary ist 1990 und Tori 1991  Wer jetzt noch etwas ändern möchte ...
Wenn dem so ist, nehme ich für 1989 Titan Force - Titan Force.
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von Jakob » Montag 7. Juli 2014, 11:37
Hat IMMORTAL 1999 nicht "Sons Of Northern Darkness" rausgebracht, Rüdiger? Edit erkennt: Du hast Recht. Zeit rennt^^
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von Siebi » Montag 7. Juli 2014, 12:14
Geburtsjahrgang bis letztes Jahr umfasst meine Auswahl. Habe nur VÖs aus meiner Sammlung berücksichtigt.
Die 80er waren das für mich stärkste Jahrzehnt, da war es schwieriger zu entscheiden. Die 70er relativ einfach, weil da fast nur Rock/Hard Rock-Klassiker in der Sammlung sind. In den 90ern und 00ern ist vieles drin, was eigentlich auch raus könnte. Interessant, dass weder Priest, Motörhead, Accept, Lizzy, Ufo noch Metallica als ultimative Siebi-Favoriten dabei sind.
1969: The Rolling Stones - Let It Bleed 1970: Deep Purple - In Rock 1971: Alice Cooper - Love It To Death 1972: Uriah Heep - The Magician's Birthday 1973: Status Quo - Hello! 1974: Kansas - Kansas 1975: Black Sabbath - Sabotage 1976: Rainbow - Rising 1977: Queen - News Of The World 1978: Van Halen - I 1979: AC/DC - Highway To Hell 1980: Rush - Permanent Waves 1981: Kiss - (Music From) The Elder 1982: Scorpions - Blackout 1983: Iron Maiden - Piece Of Mind 1984: Bryan Adams - Reckless 1985: Exodus - Bonded By Blood 1986: Helstar - Remnants Of War 1987: Sanctuary - Refuge Denied 1988: Flotsam & Jetsam - No Place For Disgrace 1989: Aerosmith - Pump 1990: Queensrÿche - Empire 1991: Nirvana - Nevermind 1992: Psychotic Waltz - Into The Everflow 1993: Atheist - Elements 1994: Mystik - Perpetual Being 1995: Fear Factory - Demanufacture 1996: Spock's Beard - Beware Of Darkness 1997: Vanderhoof - Vanderhoof 1998: Iced Earth - Something Wicked This Way Comes 1999: Artillery - B.A.C.K. 2000: Alchemist - Organasm 2001: Falconer - Falconer 2002: Thunderstorm - Witchunter Tales 2003: Pothead - Tuf Luv 2004: Invicta - We Live For Heavy Metal 2005: End Of Green - Dead End Dreaming 2006: Crescent Shield - The Last Of My Kind 2007: Sieges Even - Paramount 2008: Warrel Dane - Praises To The War Machine 2009: Steel Assassin - In Hellfire Forged 2010: Procession - Destroyers Of The Faith 2011: Onslaught - Sounds Of Violence 2012: RAM - Death 2013: Fates Warning - Darkness In A Different Light
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von Loomis » Montag 7. Juli 2014, 13:33
Siebi hat geschrieben:1991: Nirvana - Nevermind
Im Ernst? Nicht, weil ich jetzt ein "Grunge vs. Metal"-Fass aufmachen will, ich finde die Nevermind nur einfach nicht besonders gut. Heute wie damals nicht. Findest Du die Nevermind echt besser als z.B. die alle: Armored Saint - Symbol Of Salvation Cirith Ungol - Paradise Lost Cyclone Temple - I Hate Therefore I Am Dark Angel - Time Does Not Heal Death - Human Overkill - Horrorscope
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von Klaus » Montag 7. Juli 2014, 14:29
Ich finde die "Nevermind" sogar deutlich besser, als alle aufgeführten Alben. Wenn in dem Jahr nicht das Über-Album "Within The Veil" erschienen wäre, hätte ich die Nirvana auch ganz klar nominiert.
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von Siebi » Montag 7. Juli 2014, 14:59
Loomis hat geschrieben:Siebi hat geschrieben:1991: Nirvana - Nevermind
Im Ernst? Nicht, weil ich jetzt ein "Grunge vs. Metal"-Fass aufmachen will, ich finde die Nevermind nur einfach nicht besonders gut. Heute wie damals nicht. Findest Du die Nevermind echt besser als z.B. die alle: Armored Saint - Symbol Of Salvation Cirith Ungol - Paradise Lost Cyclone Temple - I Hate Therefore I Am Dark Angel - Time Does Not Heal Death - Human Overkill - Horrorscope
Das Fass darf gerne zubleiben, hehe. Um besser oder schlechter geht es nicht, eher um einen bleibenden Eindruck, eine Art Spur, die brandzeichnend hinterlassen wurde. Ein paar Infos dazu. "Nevermind" stellte meine Musikwelt damals auf den Kopf. Da gab es plötzlich eine Band, die dreckigen Rocksound spielte, kein Image hatte, aber einfache prägnante Songs, die mich sofort in den Bann zogen und -bis auf den totgenudelten Teenspirit- noch heute fesseln. "Come As You Are" war und ist mein Slogan. Kack auf Metalaussehen oder sonstiges Posertum, sei wie und wer Du bist! Ist bis heute mein Motto, das ich gerne an meine Kinder weitergebe. Was andere sagen, wenn sie etwas zu sagen haben, höre hin, bilde Dir Deine Meinung, vertrete sie, aber respektiere den anderen und seine Meinung... Ähem, ich schweife ab. Die von Dir aufgezählten Alben sind alle wunderbar, laufen immer wieder gerne im Hause Siebi. Jedoch haben sie in diesem Jahr nicht den Stellenwert, wie eben jenes Album mit dem schwimmenden Säugling, der nach dem ersten oder letzten Dollar angelt. Starkes Cover mit nachdenklicher Botschaft. Und ja, trotz 80er Metalsozialisation war und bin ich ein Grungefreund. Anfang der 90er kamen viele tolle Alben. Temple Of The Dog, Dirt von AIC oder eben rockende oder alternative Sachen wie Jane's Addiction, My Sister's Machine, Saigon Kick, Galactic Cowboys, Gypsy Kyss, Mindfunk oder das Überalbum "The Real Thing" Faith No Mores oder mein Soundgarden-Liebling "Badmotorfinger". "Jesus Christ Pose", halleluja, was für ein Gottsong, was für ein vokalgeiler Chris Cornell! Ich behaupte aber im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, dass dieser Stil nicht den Metal "tötete", sondern der Metal das ganz von selbst schaffte bzw. wieder in den Underground zurückgedrängt wurde. Das Maß war voll, der Markt übersättigt, eine Art Selbstreingungsprozess musste durchlebt werden, um Ende der 90er mit einem projektierten Album aus Schweden wieder voll durchzustarten. Wie alles im Leben eine gelebte Sinuskurve. Dass es auch davor tolle Metalalben gab, zeigen Demos und Re-Releases aus diesen Jahren.
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von Loomis » Montag 7. Juli 2014, 15:16
Siebi hat geschrieben:Loomis hat geschrieben:Siebi hat geschrieben:1991: Nirvana - Nevermind
Im Ernst? Nicht, weil ich jetzt ein "Grunge vs. Metal"-Fass aufmachen will, ich finde die Nevermind nur einfach nicht besonders gut. Heute wie damals nicht. Findest Du die Nevermind echt besser als z.B. die alle: Armored Saint - Symbol Of Salvation Cirith Ungol - Paradise Lost Cyclone Temple - I Hate Therefore I Am Dark Angel - Time Does Not Heal Death - Human Overkill - Horrorscope
Das Fass darf gerne zubleiben, hehe. Um besser oder schlechter geht es nicht, eher um einen bleibenden Eindruck, eine Art Spur, die brandzeichnend hinterlassen wurde. Ein paar Infos dazu. "Nevermind" stellte meine Musikwelt damals auf den Kopf. Da gab es plötzlich eine Band, die dreckigen Rocksound spielte, kein Image hatte, aber einfache prägnante Songs, die mich sofort in den Bann zogen und -bis auf den totgenudelten Teenspirit- noch heute fesseln. "Come As You Are" war und ist mein Slogan. Kack auf Metalaussehen oder sonstiges Posertum, sei wie und wer Du bist! Ist bis heute mein Motto, das ich gerne an meine Kinder weitergebe. Was andere sagen, wenn sie etwas zu sagen haben, höre hin, bilde Dir Deine Meinung, vertrete sie, aber respektiere den anderen und seine Meinung... Ähem, ich schweife ab. Die von Dir aufgezählten Alben sind alle wunderbar, laufen immer wieder gerne im Hause Siebi. Jedoch haben sie in diesem Jahr nicht den Stellenwert, wie eben jenes Album mit dem schwimmenden Säugling, der nach dem ersten oder letzten Dollar angelt. Starkes Cover mit nachdenklicher Botschaft. Und ja, trotz 80er Metalsozialisation war und bin ich ein Grungefreund. Anfang der 90er kamen viele tolle Alben. Temple Of The Dog, Dirt von AIC oder eben rockende oder alternative Sachen wie Jane's Addiction, My Sister's Machine, Saigon Kick, Galactic Cowboys, Gypsy Kyss, Mindfunk oder das Überalbum "The Real Thing" Faith No Mores oder mein Soundgarden-Liebling "Badmotorfinger". "Jesus Christ Pose", halleluja, was für ein Gottsong, was für ein vokalgeiler Chris Cornell!
Nachvollziehbare Erklärung, danke! Siebi hat geschrieben:Ich behaupte aber im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, dass dieser Stil nicht den Metal "tötete", sondern der Metal das ganz von selbst schaffte bzw. wieder in den Underground zurückgedrängt wurde. Das Maß war voll, der Markt übersättigt, eine Art Selbstreingungsprozess musste durchlebt werden, um Ende der 90er mit einem projektierten Album aus Schweden wieder voll durchzustarten. Wie alles im Leben eine gelebte Sinuskurve. Dass es auch davor tolle Metalalben gab, zeigen Demos und Re-Releases aus diesen Jahren.
Das sehe ich auch so. Ich finde es auch Unsinn, wenn immer wieder gesagt wird, Machine Head und Pantera hätten "den Thrash" kaputt gemacht. Nein, nein, das hat der Thrash schon selbst geschafft. Welche genialen Thrash-Alben im ursprünglichen Stil gab es denn 1994 noch? Divine Intervention passt vom Stil vielleicht noch, ist aber längst nicht mehr genial. Die Alben von Testament (Low) und Forbidden (Distortion) mag ich zwar, haben mit deren jeweiligen Ursprüngen nicht mehr viel zu tun. Exodus? Aufgelöst. Dark Angel? Aufgelöst. Death Angel? Aufgelöst. Meta... ähem.
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von Rüdiger Stehle » Montag 7. Juli 2014, 15:55
Ich schreibe zwar gerne mal etwas von "Bands, die den Metal getötet haben", aber das ist natürlich nicht gegen die Bands an sich gerichtet, sondern eher augenzwinkernd der Tatsache geschuldet, dass ich das Zeug damals gehasst habe wie der Teufel das Weihwasser, weil es plötzlich "meine" heiß geliebten TV-Metal-Formate infiltriert hat und ich eben nicht Bush, Soundgarden und Nirvana statt Judas Priest, Venom und Mercyful Fate auf dem Headbanger's Ball hören wollte. Das ist alles. Das hat mich damals gegen die Grunge/Alternative-Welle nachhaltig eingenommen, und bei mir eben den Schwenk gen Black und Death Metal ausgelöst. Von daher bin ich der Grunge-Explosion sogar irgendwie dankbar, weil sie dafür gesorgt hat, dass der mediale Mainstream für mich uninteressant wurde und ich so weiter und tiefer im Untergrund zu schürfen anfing. Heute mag ich sogar einige der Sachen, die für mich damals der Untergang der Musikkultur waren, halbwegs gerne, aber richtiger Alternative-Freund werde ich sicher nie werden. Die Aussage ist also mehr dahin gehend zu lesen, dass diese neue Szene dem klassischen Metal das mediale Interesse entzogen hat, ihm die Show gestohlen hat. Den "Vorwurf" müsste man eigentlich MTViva machen, und nicht den Bands, die etwas Neues versucht haben. Aber wenn dir diese Bands halt deine beiden wöchentlichen Fernseh-Fixpunkte am Donnerstag Abend und Montag Nacht vergellen, dann entsteht halt eine gewisse Aversion. Finde ich durchaus verständlich. Loomis hat geschrieben:Ich finde es auch Unsinn, wenn immer wieder gesagt wird, Machine Head und Pantera hätten "den Thrash" kaputt gemacht. Nein, nein, das hat der Thrash schon selbst geschafft. Welche genialen Thrash-Alben im ursprünglichen Stil gab es denn 1994 noch? Divine Intervention passt vom Stil vielleicht noch, ist aber längst nicht mehr genial. Die Alben von Testament (Low) und Forbidden (Distortion) mag ich zwar, haben mit deren jeweiligen Ursprüngen nicht mehr viel zu tun. Exodus? Aufgelöst. Dark Angel? Aufgelöst. Death Angel? Aufgelöst. Meta... ähem.
Hmmmm... ich grüble gerade. Bin ja nicht so der Parade-Thrasher, aber mir fällt bestimmt was ein. Für mich ist es das gleiche Phänomen wie beim Grunge. Der Thrash Metal hat halt das mediale Interesse verloren und ist aus dem Mainstream wieder in den Untergrund gewandert. Pantera und Machine Head waren dafür weniger der Anlass als vielmehr ein Symptom. Wobei es für mich durchaus die reinrassige, metalinhärente und schlüssige Weiterentwicklung des Thrash Metals im Black und im Death Metal gab. Diese Genres habe ich als Destillat der früheren Metalgenres empfunden, während der Groove Thrash, der Metalcore und der Nu Metal für mich eben gepanschte Verschnitte waren. Ich griff selbstredend zum Destillat und lehnte den Fusel ab. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 7. Juli 2014, 16:14
Loomis hat geschrieben:Ich finde es auch Unsinn, wenn immer wieder gesagt wird, Machine Head und Pantera hätten "den Thrash" kaputt gemacht. Nein, nein, das hat der Thrash schon selbst geschafft. Welche genialen Thrash-Alben im ursprünglichen Stil gab es denn 1994 noch? Divine Intervention passt vom Stil vielleicht noch, ist aber längst nicht mehr genial. Die Alben von Testament (Low) und Forbidden (Distortion) mag ich zwar, haben mit deren jeweiligen Ursprüngen nicht mehr viel zu tun. Exodus? Aufgelöst. Dark Angel? Aufgelöst. Death Angel? Aufgelöst. Meta... ähem.
Das mit der Genialität ist ja immer so eine Sache. Der eine findet's genial, der andere nur gut, und der Dritte schon langweilig. Es ist also sicher so, dass wegweisende klassische Thrash-Alben sicherlich in der Phase von 1994-2000 Mangelware sind; und dass es damals sicherlich Grund genug für den medialen Mainstream gab, sich vom Thrash Metal zu lösen und neuere harte Spielarten zu suchen, die sich gut und als "neu" vermarkten ließen. Pantera und Machine Head boten da neue Ansätze, ebenso auch Fear Factory, Biohazard oder Pro-Pain, und natürlich auch System Of A Down. Es gab aus meiner Sicht aber schon genügend gute bis sehr gute Thrash Alben, auch von etablierten Größen, die es, wenn man es so sagen will, für den Thrash-Metal-Fan nicht nötig gemacht hätten, von einem Niedergang des Thrash Metals ausgehen zu müssen. Die bereits erwähnte "Divine Intervention" ist dafür ein gutes Beispiel, ebenso Scheiben wie "Cause For Conflict" (Kreator), "Get What You Deserve" (Sodom), "Power Of Inner Strength" (Grip Inc), "Negatron" (Voivod), "Rebirth" (Headhunter), "Trust" (Baphomet), "W.F.O." (Overkill)...
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