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von Christian Schwarzer » Samstag 23. November 2013, 11:42
Eike hat geschrieben:Na, eigentlich hätte ich heute noch in Recklinghausen sein sollen für einen Zombiefilm(nach)dreh. Aber der Termin ist geplatzt. Jetzt geht es doch erst Montag los ins Entlegene. Vöhl-Buchenberg nahe des Edersees, zum Kartoffeln Sortieren und Einlagern, ich helfe da aus bis Monatsende, gegen Kost und Logis. Wird sicher ganz nett, wenn auch etwas kalt. Mit 'nem Kumpel zusammen, also auch unterhaltsam.
Ach, du bist nebenberuflich Zombie? Und ich dachte schon, es geht nach Tasmanien, oder so.  Nun denn, viel Spaß. Klingt nach einem durchaus lohnenden Unterfangen, wenn man körperliche Arbeit schätzt und etwas (zumindest in Ansätzen) nicht "entfremdetes" mache will. Zumal du ja in guter Gesellschaft bist.
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von salisbury » Samstag 23. November 2013, 12:44
 GOLD - Interbellum Ich hab grad mal nachgeguckt. Soundcheck 12/2012 Platz Neun mit 7,5 P im Schnitt. Nils gibt 9,5 und schreibt ein sehr feines Reviewchen. Ich schreibe "Erdiger Damen-Rock" (aha!) und vergesse die Scheibe. Erinner mich aber, dass es gut war, als die auf dem Lineup zur AUDREY HORNE-Tour auftauchen. Finde es live ziemlich cool, auch wenn die Sängerin etwas angepisst war, gehe ab zu 'Ruby', ärger mich, mal wieder nicht genug Geld als für zwei Bier dabei zu haben (da steckt aber eine versteckt Strategie dahinter, für die der schwäbische Finanzbeamte in mir verantwortlich ist), denn die CD hätte ich gerne mitgenommen, obendrein gab es noch schönes Vinyl dazu. (Jede Band bringt wohl jetzt auch Vinyl mit. Zu Retro-Hype gehört Vinyl-Hype, ich liebe beides, best hype ever!). Tja, olle MP3 gibts ja auch, ich schiebe sowieso immer seltener die Original-CD rein, Platz für einen Plattenspieler schaffen ist sowieso grad ein hoffnungsloses Unterfangen (Punkt 1: Zimmer aufräumen), und mit zwei Klicks in iTunes findet man in Sekundenschnelle auch "Interbellum". Ich gewöhne mich an die digitale Schnelligkeit, bin genervt wenn etwas langsam geht aber ich mag dan nicht. "Interbellum" dreht sich grad, neben JEX THOTH und KAMELOT ständig, es ist ein wunderbar gutgelauntes, wohlklingendes, verteufelt eingängiges Album. Mein Musikgeschmack hat anno 2013 einen großen Dreher in diese Richtung gemacht. Ich glaub, ich weiß jetzt auch, warum die Sängerin genervt war live. Sie lag dort doch einige Male daneben und wenn man so eine tolle Stimme hat, nervt das, da kann man schonmal wütend staubend von der Bühne stampfen, vor allem wenn es dem Publikum sowieso bumsegal scheint. Na, zumindest einen Fan hat sie an diesem Abend gewonnen. Kann mich an "Interbellum" nicht satthören. Und 'Ruby', herrje, zum Niederknien KAMELOT - The Black Halo Nach den tollen Live-Gig dreht sich jetzt endlich auch mal diese Scheibe, die ich mir auf einem der Sommerfestivals mitgenommen habe. Und sie ist verdammt gut. Ich meine, es ist ein Grower, der mit einigen Passagen zwar schon an Anfang zündet, aber sich erst nach 5-6 Songs entfaltet. Symphnic-Progressive-Power-Metal und zwar von seiner Sahneseite. Ich habe die Befürchtung, dass KAMELOT einer der wenigen Bands sein wird, bei denen ich die Diskografie komplett braucht. Im YouTube-Kreuzver-Hör fand ich nicht eine schlechte Note. Danke an Soundcheck, Frank und Luca Turilli, die mir diese Band so stark ans Herz gelegt haben  . More to come here. Ach Rüdiger, mich tät interessieren, ob KAMELOT schon außerhalb oder noch knapp innerhalb Deines Metalliversums liegt!?  IN SOLITUDE - Sister Auch eine ganz besondere Scheibe mit Ohrwürmern des Todes, die mich dieses Jahr einiges an wertvoller Hörzeit gekostet hat. Ich kann mir aber nicht vorstellen, was ich hätte besseres hören können. Ein sehr genialer Sänger, satanische Melodien, die den Teufel an den Hörnen packen, schöner, unstressiger end-seventies-proto-Metal-Sound, der gleichzeitig rau und dennoch klar ist (kaum zu beschreiben), und immer wieder die erstaunlichen und sicher völlig zufällig entstandenen Parallelen in der Harmonik zu den finnischen Postrockern CALLISTO. Dunkel-"blauer" Rock mit blutrotem Unterton.  MAYFAIR - Schlage Mein Herz Schlage Das Rückkehr-Album der Vorarlbrger Knuffis wächst mir immer mehr ans Herz und mittlerweile bin ich von 3 Songs, die ich nicht absolut fantastisch finde runter auf einen. Das ist der für mich unverständliche Ausflug des MAYFAIR-Stils in Richtung Schnarchdoom, 'Bitter Or Sweet'. Alles andere habe ich als Teil von mir inkorporiert. "Schlage..." wird sicher das "Album des Jahres" bei mir, allerdings nicht mit meilenweitem Vorsprung. Jessica ist dicht auf den Fersen.  JEX THOTH - Blood Moon Rise Ich habe einen schönen Kommentar auf 'Pysar', das ich bei Facebook als "Gute-Nacht-Song" gepostet habe. Das war mein Klampfen-Kollege bei meiner alten Band, der gute Lutz: "Ich versteh das nicht. Die ertsen 5 Minuten erinnern mich an die Kelly Family. Und das Ending Solo erinnert mich an meiner ersten Gehversuche auf der Gitarre- als ich erkannt habe- das das Ding mehr als eine Saite hat. Technisch grottenschlecht, emotional nichtssagend...Sorry" Balsam auf die Seele aller, die vielleicht von meinem JEX-Hype hier ein wenig genervt sind Mehr war es in eine stressigen Woche nicht an vollständig durchgehörten Alben...
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von Eike » Samstag 23. November 2013, 15:25
Christian Schwarzer hat geschrieben:Ach, du bist nebenberuflich Zombie?
Manchmal auch hauptberuflich, leider. Das ist mehr so ein Freundschaftsprojekt, anlässlich einer Kurzfilmidee. Der Kumpel, der das angestoßen hat, ist allerdings vom Fach (also Film, nicht speziell Zombiefilm). Etwas nicht entfremdetes tun, das trifft den Kern der Sache ganz gut. Bin mal gespannt... salibury hat geschrieben:Platz für einen Plattenspieler schaffen ist sowieso grad ein hoffnungsloses Unterfangen (Punkt 1: Zimmer aufräumen)
Das kenne ich. Meiner steht bald ein halbes Jahr schon unausgepackt in der Ecke.
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von Havoc » Samstag 23. November 2013, 16:00
Spock's Beard: Feel Euphoria / CD Zählt sicherlich nicht zu den besten Werken, dieses erste Album nach dem Abgang von Morse. Gut ist das Album aber auch und enthält neben der etwas zu oft verwendeten Elektronik auch ein paar Highlights. Nett! Oceansize: Self Preserved While The Bodies Float Up / CD Wie schon vorher im Thread beschrieben ist das auf jeden Fall Pflicht for Oceansize Fans. Besonders die beiden Longtracks schweben schön vor sich hin. Und insgesamt ist das Album gar nicht mal so sperrig wie ich es erwartet hatte. Jolly: The Audio Guide To Happiness / CD Also das gefällt mir mal richtig gut. Das macht echt Laune, auch wenn ich nicht glaube, dass das mit den binauralen Tönen zusammenhängt. Das Album enthält einfach richtig gute Songs. Stellenweise ist es was ruhiger, dann wieder hart (teilweise lassen sogar Meshuggah grüßen). Toll. Die treffen voll meinen Nerv....Teil II ist bereits im Anmarsch. Zudem gibt´s die zumindest noch bis Ende Nov günstig. Ist in der InsideOut Aktion drin und dadurch natürlich auch bei amazon und so günstiger zu haben. Transatlantic: The Whirlwind / CD Siehe Thread. Gut zum reinigen und massieren der Ohren. Wattestäbchen geht nach Hause!! 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 23. November 2013, 18:42
Eike hat geschrieben:Extrem-Doom ist auch "Metal aus dem Metal", von daher würde ich dem "einzigen"-Punkt immer noch widersprechen, ansonsten ist schon klar (und nachvollziehbar), wie Du das gemeint hast. 
Dass der Extrem-Doom (weitgehend) zum Metal zählt und Metal aus dem Metal ist, habe ich ja bereits unterschrieben, weshalb es auch der einzige Stil war, welchen ich auch aus meinen Antworten auf eure Listen ausdrücklich ausgenommen habe. Auf der Wirkebene müssen wir nicht darüber diskutieren, dass dieser im Vergleich zur Zweiten BM-Welle allenfalls á Novaele isch. Die kreative Innovation will ich dagegen keinesfalls minder bewerten, als jene im Black Metal. Auch wenn du das "für mich als Untergrundler" seltsam finden magst, gehört für mich zu einer Supernova oder einer Revolution dann doch ein massiver Einschlag und eine entsprechend große Wirkung dazu, die ein gutes Stück über den rein musikalischen Erfinder- und Pioniergeist hinaus geht. Was mal interessant wäre, ist, diese Doom-Entwicklung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, damit ich mal wirklich genau überprüfen kann, ob unabhängig von der Wirkebene, der Doom aus sich selbst heraus und ohne Crossover tatsächlich nach der Zweiten BM-Welle (also nach 1991) noch nennenswerte Evolutionsschritte genommen hat, die ich zumindest im kreativen Bereich als ähnlich bemerkenswert ansehen würde, wie die Zweite Welle. Da bin ich nämlich im Moment ein wenig überfragt, weil mir diverse Extrem-Doom-Ansätze und deren Fortbestehen erst im Zuge der DSR-Festivals Anfang bis Mitte der 2000er aufgefallen sind. Wenn wir die Doomologie mal unter die Lupe nehmen wollen: Traditioneller Doom: z.B. Ozzy-Sabbath-Schule, Saint Vitus, Count Raven, Maryland-Doom. 1970er-Modell. Epic Doom: z.B. Dio-Sabbath-Schule, Candlemass, Solitude Aeturnus. 1980er-Modell. Death Doom: z.B. Dream Death, Goatlord, Beyond Belief, frühe Paradise Lost, My Dying Bride, Anathema. Spät-1980er-Modell. Funeral Doom: z.B. Thergothon, Winter, Funeral, Fallen. Früh-1990er-Modell. Genesis etwa zeitgleich mit der Zweiten BM-Welle. Wobei der Übergang vom Death Doom zum Funeral Doom ja andererseits auch absolut fließend und wenig revolutionär ist. Zwischen M.D.B. und Thergothon liegen jetzt keine Welten, oder? Die Wikipedia zählt dann weiter noch zum Doom-Formenkreis die folgenden Genres, bei denen ich mir dann nicht so ganz sicher wäre, ob wir da noch von "Metal aus dem Metal" reden können: Sludge, Doomcore, Post-Metal und Drone. Da haben wir dann zumindest aus meiner Sicht sehr deutliche Crossover-Ansätze zum Hardcore, zum Post-Hardcore, zum Ambient, so dass diese Genres aus meinem Konzept eher heraus fallen. Im Endeffekt bleibt dann für mich der Abgleich zwischen Funeral Doom und der Zweiten BM-Welle übrig, um meine These zu belasten. Auf rein kreativer Ebene kann ich dir da vielleicht sogar zustimmen, denn ob der rein musikalische Schritt von Bathory und Celtic Frost zu Darkthrone und Burzum nun wirklich revolutionärer ist als der von Dream Death zu Thergothon, das will nun nicht einmal ich steif und fest behaupten.
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von Christian Schwarzer » Montag 25. November 2013, 23:43
Fyrnask - "Fjǫrvar ok benjar" & "Eldir Nótt" Ich schriebs schon letzte Woche – Eldir Nótt ist ein meisterhaftes Album. (Review ist auch schon längst zum Lektorat freigegeben…  …). Black Metal, der prinzipiell an atmosphärischen USBM mit Ambient erinnern sollte, in mir aber eher Erinnerungen an DRAUTRAN, HELRUNAR oder ARSTIDIR LIFSINS weckt, was aber eher an der “mythologischen“ Herangehensweise liegen dürfte. Auch die Demo zeigt schon mehr Talent als andere Bands der Szene nach langjähriger Aktivität, mit einigen Mängeln, die der Mann aber ziemlich schnell ausgebügelt hat. Demo bietet Last.fm kostenlos zum Dl an, hier eine Hörprobe vom aktuellen Album: http://www.youtube.com/watch?v=O13GjBnsQiU Agalloch - Ashes Against The… Wie Eike weiter oben schon schrob: Ein perfektes Winteralbum. Uch wenn ich glaube ich „The Mantle“ etwas vorziehe. Was aber gar nicht wichtig ist, bei dieser Band. Dødsengel – Imperator Woooow, DIE Entdeckung der Woche. Kenne ich oberflächlich seit VÖ letztes Jahr, hatte mich aber damals nicht gepackt. Da Jesus oder so sie letzt noch erwähnte, blieb sie mir im Hinterkopf und so hab ich sie aus Spaß noch mal angetestet. Heftig. Kaputt, psychedelisch, in seiner Art automatisch kryptisch okkult, so wie (eine Form von) Black Metal sein soll. http://www.youtube.com/watch?v=etlqZ797ZHw Twilight Of The Gods – Fire Under The… Was für ein Album! Nachdem mein WG-Kamerad als pur BMler die ziemlich geil fand, hab ich auch nochmal reingehört und seitdem lief sie immer wieder. Richtig geil, wie ich finde das beste Manowar Album seit… nunja, einer ganzen Weile. Und ich mag ja auch die neuen Manowar-Sachen. Zudem das unglaubliche Kunststück Texte zu schreiben, die alle Klischees buchstabieren, aber nicht beinhalten. Und zu guter letzt: Viel (viel vieeel vieeeel) weniger BATHORY als gedacht, die Welt bracuht nicht unbedingt noch eine allzu offensichtliche Tribut-Combo (ja, die Ironie ist mir in diesem Fall bewusst). Kennt ja eh jeder schon, aber der Song ist einfach zu gut: http://www.youtube.com/watch?v=oCeFKljhvOs Darkthrone – The Underground Resistance Hmjoaa… cooles Album, definitiv, noch coolere Protagonisten (because of… big sunglasses, not emperor sunglasses, y’know?) Ich bin im Nachhinein mit meinen acht Punkten auch ziemlich zufrieden, vielleicht hätt ich auch “nur” 7 oder 7,5 geben sollen. Black Metal ist das eindeutig nicht. Und hat für mich auch wenig mit dem Spirit zu tun. Aber Spirit hat es, eben einen anderen. Diese Woche mal Norwegens Folk-abteilung – das, was ich davon habe – (da fällt mir ein, ich hab nichts von ISENGARD gehört… wird dann jetzt nachgeholt) quergehört. … Storm – Nordavind Fenriz und Satyr (+ die Folksängerin Kari Rueslatten) kollaborieren für ein Norsk Nationalromantisk Musik-Werk, in dem sie norwegische Volkswlieder vertonen. Ich mag Fenriz' Gesang sehr gerne. http://www.youtube.com/watch?v=ejJVtbHNXvAMyrkgrav – Trollskau, Skromt og Kollabrenning Nowegisches Folk BM-Projekt. http://www.youtube.com/watch?v=DGcoHRAhMCkSorgSvart – Vikingtid Ok Anarki Amüsant, dieser anarchistische Alleinkämpfer Sorg, der ein kauziges und wirklich gutes zweites Album veröffentlicht hat. Hier die absolute Hymne: http://www.youtube.com/watch?v=F9mmvih0m34Windir - Arntor Hm... mag ich schon, ist mir aber teils zu merkwürdig melodisch und keyboardig. Weiß nicht. Ulver – Bergtatt Mag ich. Sehr gerne. Mein aktueller Beitrag zum Erhalt des Ahnenerbes fand dann in Form der folgenden vier Alben statt: Menhir – Hildebrandslied Die Basis dessen, was man "deutschen Pagan Metal" nennen kann. Episch, erhaben, nicht frei von grammatischen Eigenheiten, aber stets ergreifend und mit herausragendem Klargesang und in diesem Fall auch einem wunderschönen Solo: http://www.youtube.com/watch?v=GvL1JDlMXy8XIV Dark Centuries – "Skithingi" Pagan Metal aus Turingia, die zweite. Eines der "Einstiegsalben", hiermit: Falkenbach –"Tiuridia" & "Heralding The Fireblade" Kann sein, das ich die Neue besser als die beiden Vorgänger finde... Arstidir Lifsins – "Jotunheima Dolgferd" Taake – „Over Bjoergvin Graater Himmerick“ & „Hordalandens Doedskvad“ Erstaunlich, wie sich Meister Hoest doch in meiner Gunst hochgespielt hat. Erstaunlich nicht, weil ich TAAKE schlecht gefunden hätte, keineswegs, aber erstaunlich, weil ich dachte "nun gut, das bleibt halt für mich immer in der zweiten Reihe". Aber grad die ersten, epischeren Alben werde ich vermutlich ziemlich ins Herz schließen. Kampfar – Kvass Eiskalte, leicht folkiger Norsk Svart Metal. Kvist – For Kunsten Maa Vi evig Vike - Einmal durchgehört, klang schon sehr gut (nachdem ich vor zwei Jahren noch keinen Zugang fand) Arckanum – þþþþþþþþþþþ Wird sich als Band bei mir duaerhfat im Player etablieren. Nargaroth – Herbstleyd Deutsches .. naja, “Monument” ist zu viel gesagt. Die Band ist faszinierend und hin und wieder kam dabei auch mal ein gutes bis sehr gutes Stück heraus. Weitere liebe Freunde und das Maß an Abwechslung, die ich auch mal über ein ganzes Album zum sonstigen Kram brauch… Alles wunderbare Alben zwischen 8,5 und 10 Punkten. Mir fehlt grad nur der Nerv was zu schreiben, hab ich zumeist auch schone rwähnt. Empyrium – Where At Night The Wood… Nhor – Within The Darkness Between… October Falls – A Collapse Of Faith Negura Bunget – Om In Solitude – The World. The Flesh… Týr – Eric The Red Hamferd – Evst Hamferd - Vilst er Síðsta Fet
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von frankjaeger » Dienstag 26. November 2013, 00:12
Bei dem Wort "duaerhfat" dachte ich erst, das sein auch eine Band... ist ja auch kaum zu unterscheiden.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 26. November 2013, 00:20
Christian, da sind wie immer einige erlesene Sachen dabei, wobei mir jetzt die Zeit fehlt, auf alle im Detail einzugehen. Daher heute mal im Wesentlichen ein Kurzdurchlauf: Tolle Scheiben ohne weitere Kommentare: Kampfar, Kvist, Arckanum, Týr, Hamferð, Taake, Arstidir Lifsins, Falkenbach, SorgSvart, Windir, Storm (!!!). Isengard unbedingt nachholen! Fyrnask: Bei mir steht nach wie vor nur "Bluostar" zu Buche. Die war mir 7 Punkte wert: http://powermetal.de/review/review-Fyrn ... 18993.htmlAgalloch - Ashes Against The… Wie Eike weiter oben schon schrob: Ein perfektes Winteralbum. Uch wenn ich glaube ich „The Mantle“ etwas vorziehe. Was aber gar nicht wichtig ist, bei dieser Band.
Eben diese beiden Alben habe ich auch. Leider nicht besonders oft gehört. Ist mir irgendwie zu esotherisch, um regelmäßig dafür in Stimmung zu sein. Dødsengel: Da habe ich mir auch auf Jesu Empfehlung hin die erste und diese dritte Scheibe geholt. Sehr gut, aber den Tiefeneinstieg habe ich noch nicht geschafft. Dafür war es mir auf Anhieb zu anstrengend. Habe aber auch erst einmal den Versuch unternommen. Während des Autofahrens zum Wettkampf der Jungschützen. War wohl nicht der ideale Rahmen. Twilight Of The Gods – Fire Under The… Was für ein Album! Nachdem mein WG-Kamerad als pur BMler die ziemlich geil fand, hab ich auch nochmal reingehört und seitdem lief sie immer wieder. Richtig geil, wie ich finde das beste Manowar Album seit… nunja, einer ganzen Weile. Und ich mag ja auch die neuen Manowar-Sachen. Zudem das unglaubliche Kunststück Texte zu schreiben, die alle Klischees buchstabieren, aber nicht beinhalten. Und zu guter letzt: Viel (viel vieeel vieeeel) weniger BATHORY als gedacht, die Welt bracuht nicht unbedingt noch eine allzu offensichtliche Tribut-Combo (ja, die Ironie ist mir in diesem Fall bewusst). Kennt ja eh jeder schon, aber der Song ist einfach zu gut: http://www.youtube.com/watch?v=oCeFKljhvOs
So, jetzt sind wir endlich an dem Punkt angelangt, wo ich dir endlich mal vehement widersprechen darf. Nicht nur, dass ich generell kein besonders großer Freund davon bin, anderen Bands das "beste [Metallegende XYZ einsetzen]-Album seit drölfzig Jahren" anzudichten (das hat schon Tierra Santa für mich getötet), sondern außerdem hatte ich bei dem Album nun wirklich zu keiner Sekunde auch nur den Anflug einer Manowar-Assoziation. Bathory-Assoziationen auch kaum. Dafür aber wirklich permanent (positive) Twisted-Sister-Assoziationen. Im Ergebnis finde ich die Scheibe irgendwie schon ziemlich gut, aber tatsächlich unterhalb der Kaufschwelle, und das ist für diese Protagonisten an sich ein ziemlich bitteres Fazit. Davon abgesehen würde ich die Aussage betreffend Manowar selbst in dem Falle, dass ich solche Vergleiche ziehen würde, allenfalls auf den Zeitraum seit November 2012 auch nur in Betracht ziehen. Denn ganz ernsthaft und bei aller Liebe: Keiner der beteiligten Musiker hat jemals etwas gemacht, was auch nur den wirklich schwachen Manowar-Stücken das Wasser reichen könnte. Und das ist ausdrücklich keine negative Aussage über die T.O.T.G.-Mucker und deren Bands und Projekte. Darkthrone – The Underground Resistance Hmjoaa… cooles Album, definitiv, noch coolere Protagonisten (because of… big sunglasses, not emperor sunglasses, y’know?) Ich bin im Nachhinein mit meinen acht Punkten auch ziemlich zufrieden, vielleicht hätt ich auch “nur” 7 oder 7,5 geben sollen. Black Metal ist das eindeutig nicht. Und hat für mich auch wenig mit dem Spirit zu tun. Aber Spirit hat es, eben einen anderen.
Auch hier kommt ein gewisser Widerspruch, denn zum einen ist mir das Album deutlich mehr wert als dir, und zum anderen würde ich auch die Aussage "Black Metal ist das eindeutig nicht" so nicht unterschreiben wollen, da es mir von eben jenem Spirit doch noch genug enthält, um hier keinen Stilbruch zu finden, der größer wäre, als vergangene Stilbrüche der Band. Wobei schon klar ist, was du meinst, und die Wahrnehmung teile ich, ohne die Konsequenz in der Schlussfolgerung zu ziehen. Letztlich ist mir die Schublade aber egal, weil es einfach 100% Darkthrone ist, und das reicht mir in dem Fall dick aus! Mit Myrkgrav habe ich mich noch nicht wirklich befasst, von Menhir fehlt mir dieses spezielle Album noch, XIV Dark Centuries kenne ich nur vom Gig mit Cruachan von vielen Jahren, Nargaroth und Negura Bunget sind weiterhin weiße Flecken auf der Landkarte, von Empyrium habe ich nur das erste Demo, von October Falls haben wir schon gesprochen. Nhor kenne ich nicht und von In Solitude habe ich das Debüt, die Band ein paar mal live gesehen, aber derzeit keinerlei Interesse, das zu vertiefen.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 26. November 2013, 00:56
So, dann noch meine neue Playlist: TORMENTOR "Anno Domini" Mayhems Attila Csihar mit seiner originalen Band und deren Proto-Black-Metal-Klassiker von 1989, der dann 1995 von Samoths Label Nocturnal Art Productions regulär auf CD heraus gebracht wurde. Eines der kultigsten Alben überhaupt, tolles Artwork, grandiose Songs, etwas dünner Sound, aber hey!? http://www.youtube.com/watch?v=w7AtgbonKEkDEATH SS "In Death Of Steve Sylvester" Mehr Proto-Black-Metal, wenn man so will. Wobei die Horror-Metaller aus Italien wohl keinen allzu großen Einfluss auf die Zweite Welle hatten. Musikalisch weit weniger extrem als das, was oben von Tormentor kam. Aber auf jeden Fall eine Band mit sehr plakativem Image, einer deutlich okkulten Ader und einem ausgeprägten Faible für die Geisterbahn. http://www.youtube.com/watch?v=H_kR2ie_cJ8DREAMING "II" Simonitische Versorgung mit Doom Metal aus Germanistan. Fein in der Spur von The Obsessed. Hatte erst zwei Durchläufe, aber das gefällt mir schon sehr gut. Danke Simon! http://www.youtube.com/watch?v=q0Co7Ix1Qqw (Liveclip vom DSR) ARMORY "Empyrean Realms" Preise ich ja schon ein paar Tage lang an. Für mich sehr guter Melodic Speed Metal der guten alten deutschen Schule, auch wenn er aus den USA kommt. Nicht zu viel Kitsch und Süße, dafür gute Riffs und Leads, guter Gesang, feine Songs. Passt! http://www.youtube.com/watch?v=f8RmHQyAMUgMECHANICAL POET "Woodland Prattlers" Für mich eine der größten Prog-Sensationen der letzten 10 Jahre. Die russische Band bietet auf diesem Debüt fantastisch verträumten Märchenprog mit tollen Atmosphären, genialer gesanglicher Vielseitigkeit und so viel liebe zum graphischen, musikalischen und lyrischen Detail, dass es einfach nur eine Freude ist. Auf späteren Alben haben sie etwas nachgelassen und sich in alternativere Bereiche entwickelt, sind aber immer noch gut. http://www.youtube.com/watch?v=810vdXAkNjsMETAL CHURCH "Generation Nothing" Darüber wurde ja in Forum, Review und Gruppentherapie schon sehr viel geschrieben. Für mich ein tolles, unerwartetes Comeback, das tatsächlich sehr große Chancen hat, für mich das beste traditionelle Metalalbum des Jahres 2013 zu werden. Ein bis zwei Mitbewerber gibt es noch, aber momentan sehe ich tatsächlich Metal Church ganz vorne. http://www.youtube.com/watch?v=xoRiVi2bzwsBLIND GUARDIAN "Tales From The Twilight World" Es ist schon irgendwie faszinierend, wie gut diese alten Klassiker aus der eigenen Metaljugend waren und noch sind. Auch wenn sie fast nie laufen, kicken sie dann, wenn man sie wieder ausgräbt, doch voll in die Kauleiste. Da kann ich halt immer noch jeden Song komplett mitsingen. Tolle Sache! Das schafft im Zweifel kein einziges nachwachsendes Album mehr. http://www.youtube.com/watch?v=R2akBF2EK28NOT FRAGILE "Shout To The Master" Dazu wird demnächst ein Review kommen. Gut gemachter Teutonen-Stahl mit sehr vielen Zitaten in Richtung der üblichen alten Helden (Gamma Ray, Rage, Accept usw...). Ganz gezündet hat es noch nicht, aber es hat auf jeden Fall seine Momente. Mal schauen, was das am Ende drunter stehen wird. http://www.youtube.com/watch?v=xfaXH87khlcANTHRAX "Worship Music" Ein Album mit sehr starkem Anfang, dann mit einigen Durchhängern, aber insgesamt lange nicht so schwach wie es gerne gesehen wird. Mir gefällt das Artwork nach wie vor sehr gut. http://www.youtube.com/watch?v=TT76uz21TNgCARPATHIAN FOREST "Morbid Fascination Of Death" Die habe ich ja für das Review im CF-Thread ausgepackt. Starkes Album und eine guter Einstieg in das Schaffen des Meisters Nattefrost und seiner Mannen. Skurril, räudig, krank, teils eingängig und punkig, teils aber auch völlig abgedreht und psychedelisch. Hier der vermutlich beste Song der Band überhaupt: http://www.youtube.com/watch?v=9AaVPG2o3Do
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von Christian Schwarzer » Mittwoch 27. November 2013, 11:43
Sally hat geschrieben:IN SOLITUDE - Sister
Auch eine ganz besondere Scheibe mit Ohrwürmern des Todes, die mich dieses Jahr einiges an wertvoller Hörzeit gekostet hat. Ich kann mir aber nicht vorstellen, was ich hätte besseres hören können. Ein sehr genialer Sänger, satanische Melodien, die den Teufel an den Hörnen packen, schöner, unstressiger end-seventies-proto-Metal-Sound, der gleichzeitig rau und dennoch klar ist (kaum zu beschreiben), und immer wieder die erstaunlichen und sicher völlig zufällig entstandenen Parallelen in der Harmonik zu den finnischen Postrockern CALLISTO. Dunkel-"blauer" Rock mit blutrotem Unterton.
Irgendwann krieg ich auch mal das Album und dann können wir uns gemeinsam drüber freuen.  Das was ich gehört habe, hat mir immer ausnehmend gut gefallen. Frank hat geschrieben:Bei dem Wort "duaerhfat" dachte ich erst, das sein auch eine Band... ist ja auch kaum zu unterscheiden. Rüdiger hat geschrieben:Isengard unbedingt nachholen!
Aye. Is ja jetzt auch nicht so, als ob ich nie Isengard gehört hätt, im Gegenteil. Fyrnask: Bei mir steht nach wie vor nur "Bluostar" zu Buche. Die war mir 7 Punkte wert:
Hm... würd mich inetressieren, wie du die Stringenz der Stücke auf dem neuen Album beurteilen würdest. Das war ja so der Haupt-Kritikpunkt, scheint mir. An Raserei kann das Album alles killen (s. Link). Eben diese beiden Alben habe ich auch. Leider nicht besonders oft gehört. Ist mir irgendwie zu esotherisch, um regelmäßig dafür in Stimmung zu sein.
Wie findest du DORNENREICH? Da habe ich mir auch auf Jesu Empfehlung hin die erste und diese dritte Scheibe geholt. Sehr gut, aber den Tiefeneinstieg habe ich noch nicht geschafft. Dafür war es mir auf Anhieb zu anstrengend. Habe aber auch erst einmal den Versuch unternommen. Während des Autofahrens zum Wettkampf der Jungschützen. War wohl nicht der ideale Rahmen.  Wohl eher weniger. Ist aber auch ein ziemlicher Brocken, da hab ich mich noch lange nicht reingearbeitet und muss auch in Stimmung sein. Aber wenn... So, jetzt sind wir endlich an dem Punkt angelangt, wo ich dir endlich mal vehement widersprechen darf.
Langsam machte ich mir schon Sorgen... War aber bei den folgenden Sachen auch vorprogrammiert... Nicht nur, dass ich generell kein besonders großer Freund davon bin, anderen Bands das "beste [Metallegende XYZ einsetzen]-Album seit drölfzig Jahren" anzudichten (das hat schon Tierra Santa für mich getötet), sondern außerdem hatte ich bei dem Album nun wirklich zu keiner Sekunde auch nur den Anflug einer Manowar-Assoziation. Bathory-Assoziationen auch kaum. Dafür aber wirklich permanent (positive) Twisted-Sister-Assoziationen. Im Ergebnis finde ich die Scheibe irgendwie schon ziemlich gut, aber tatsächlich unterhalb der Kaufschwelle, und das ist für diese Protagonisten an sich ein ziemlich bitteres Fazit. Davon abgesehen würde ich die Aussage betreffend Manowar selbst in dem Falle, dass ich solche Vergleiche ziehen würde, allenfalls auf den Zeitraum seit November 2012 auch nur in Betracht ziehen. Denn ganz ernsthaft und bei aller Liebe: Keiner der beteiligten Musiker hat jemals etwas gemacht, was auch nur den wirklich schwachen Manowar-Stücken das Wasser reichen könnte. Und das ist ausdrücklich keine negative Aussage über die T.O.T.G.-Mucker und deren Bands und Projekte.
Der Beitrag war bewusst euphorisch geschrieben. Ich bin auch weder Freund (eher Feind) von Superlativen und dieser speziellen "Album-Formulierung". Allerdings hat es für mich schon ziemlich massive Manowar-Assoziationen, Bathory etwas im letzten Song, vielleicht auch noch an ner anderen Stelle, aber absolut zu vernachlässigen. Von Twisted Sister kenne ich nur die absoluten Standards. Sollte mich mal anscheined mit beschäftigen... Der Rest deines Posts findet im Stehle'schen Paralleluniversum statt, welches sich allerdings auch in dieser Hinsicht verhältnismäßig gut deckt. Ernstahft würde ich einfach nicht solche "bestes Album seit..."-Diagnosen im Bandvergleich anstellen. Auch hier kommt ein gewisser Widerspruch, denn zum einen ist mir das Album deutlich mehr wert als dir, und zum anderen würde ich auch die Aussage "Black Metal ist das eindeutig nicht" so nicht unterschreiben wollen, da es mir von eben jenem Spirit doch noch genug enthält, um hier keinen Stilbruch zu finden, der größer wäre, als vergangene Stilbrüche der Band. Wobei schon klar ist, was du meinst, und die Wahrnehmung teile ich, ohne die Konsequenz in der Schlussfolgerung zu ziehen. Letztlich ist mir die Schublade aber egal, weil es einfach 100% Darkthrone ist, und das reicht mir in dem Fall dick aus!
Kann ich verstehen, da teile ich aber diesmal wirklich nicht die Meinung (spreche natürlich vom zweite Welle-BM). da fehlt endgültig das Elitäre, alles Misanthropische, Eisige, finstere, frostbittene uswusw. Eine fuck-off-Attitüde allein macht nicht den Black Metaller. Was aber nicht heißt, dass das Album schlecht wär - reicht mir so gesehen auch dick aus. TORMENTOR war lustig, DEATH SS brauch ich nicht unbedingt. wobei das WATAIN-Cover auf der "Lawless.." ziemlich cool ist. DREAMING ist sympatjisch. METAL CHURCH hat mich bislang nicht so wirklich gepackt, das ist aber ziemlich cool, das Cover dafür ziemlich scheiße. Was NOT FRAGILE angeht... Ich mag ja Teutonen Metal sehr gerne, klingt mir aber viel zu schnell zu generisach, hier ist das der Fall. ANTHRAX hat mich in der ganzen Skater-Bermudashorts-Lustige Sonennschein-Mentalität noch nie angesprochen und wird es auch nicht. ARMORY - Preise ich ja schon ein paar Tage lang an. Für mich sehr guter Melodic Speed Metal der guten alten deutschen Schule, auch wenn er aus den USA kommt. Nicht zu viel Kitsch und Süße, dafür gute Riffs und Leads, guter Gesang, feine Songs. Passt!
Ich bin grad eigentlich garnicht in der Stimmung für sowas, aber das ist richtig gut! MECHANICAL POET - Für mich eine der größten Prog-Sensationen der letzten 10 Jahre. Die russische Band bietet auf diesem Debüt fantastisch verträumten Märchenprog mit tollen Atmosphären, genialer gesanglicher Vielseitigkeit und so viel liebe zum graphischen, musikalischen und lyrischen Detail, dass es einfach nur eine Freude ist. Auf späteren Alben haben sie etwas nachgelassen und sich in alternativere Bereiche entwickelt, sind aber immer noch gut.
DAS klingt richtig interessant und wie etwas, was ich in der Tat auch Symphonic Metal nennen würde. Cover gefällt mir auch sehr gut, ich bin ja Artwork-Fetischist. Die habe ich ja für das Review im CF-Thread ausgepackt. Starkes Album und eine guter Einstieg in das Schaffen des Meisters Nattefrost und seiner Mannen. Skurril, räudig, krank, teils eingängig und punkig, teils aber auch völlig abgedreht und psychedelisch. Hier der vermutlich beste Song der Band überhaupt:
Hab immer im CF thread mitgelesen, aber noch nicht die Zeit genommen, mich damit zu beschäftigen. Und das, wo mein Mitbewohner die ziemlich feiert. DAS IST JA SAUFETT! BLIND GUARDIAN muss ich ja nicht kommentieren.  ...im Übrigen sehen meine Kommentare beim Überfliegen total zurückgeblieben aus, ich weiß...
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Christian Schwarzer
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