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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von the seeker » Sonntag 9. Dezember 2012, 14:33
auf deine vielleicht, da sehe ich oft interessante Einkäufe  war nur so ein Gedanke, vielleicht nervt auch das "Gejammer" ihr Suchtis 
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the seeker
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von Nils Macher » Sonntag 9. Dezember 2012, 15:16
Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Sally & Havoc: Ich habe das ja schon öfters erklärt, dass ich eine etwas andere Sammelstrategie habe, als die meisten anderen Metalfans, indem ich eben nicht nur Sachen in der Sammlung haben will, die ich auch toll finde und regelmäßig anhöre, sondern auch all die Sachen, die aus musikhistorischen Gründen eben in gewisser Weise ein wichtige Rolle in der Entwicklung des Metals oder stilprägender Bands spielen. Das ist der Drang zum Archivieren. Ich habe nicht einmal zwingend den Anspruch auch all diese Scheiben wirklich kennen zu müssen. Viele davon laufen nur ein oder zweimal, und das ist dann auch okay. Ich möchte einen Eindruck davon haben und sie heraus ziehen können, wenn ich mich an anderer Stelle wieder mit der entsprechenden Band befassen muss, darf oder will. Es sind auch nicht die vielen günstigen Archivkäufe, die ich tätige, die mich zeitlich vom Hören meiner Lieblingsalben abhalten würden, sondern das sind im Wesentlichen "The Lord Of Steel" und der Termin zur Abgabe der Soundcheck-Noten. 
Sehe ich ganz genau so. Eine gute Sammlung ist wie eine Bibliothek, in der eben nicht nur Lieblingsbücher stehen. In meine Fachbücher gucke ich nur rein, wenn ich etwas wissen will. Erklärtes Ziel ist bei mir: wenn ich mal mit jemandem über eine Stilrichtung rede, von der ich nicht so viel Ahnung habe, kann ich ein paar Scheiben aus dem Regal nehmen und darauf zurückgreifen. Ich habe aber zumindest den Anspruch, jeden Kauf einmal zu hören bevor die CD ins Regal einsortiert wird. Klappt seltsamerweise nicht mehr, seit ich den Soundcheck höre Es ist aber überaus interessant, wie "objektiviert" hier alle von einer höchst subjektiven Angelegenheit sprechen. Das fällt mir immer dann auf, wenn nicht mit nicht-Musiknerds über Kaufgewohnheiten, Anzahl der Platten im Regal oder Hörgewohnheiten spreche. Ganz im Sinne: "Hallo, mein Namen ist Nils und ich bin Musikoholiker."
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von Hang Mai Le » Sonntag 9. Dezember 2012, 15:21
Nils Macher hat geschrieben: "Hallo, mein Namen ist Nils und ich bin Musikoholiker."
dafür gibts einen Daumen hoch  ! Leute ich fühl mich gut, denn jetzt muss ich nicht mehr als Suchti bezeichnen lassen mit meinen süßen 200 Platten Erkenntnis des Tages: Kamelot mit neuen Sänger ist jetzt angekommen 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 9. Dezember 2012, 15:49
the seeker hat geschrieben:ihr kauft zu viel auf Empfehlung,
Eher zu wenig auf Empfehlung. "must haves"
Want to haves. Werbung
Nie. SC-Ergebnisse
Nie. Lückenfüller
Lücken in der Sammlung? Natürlich. Promokiller
Portokiller? Ja, durchaus. Aber nie nur deswegen und nie Scheiben, die ich nicht sowieso gewollt hätte. "Komplettierungskäufe"
Ständig, sehr bewusst und mit Passion. Sammelsucht
Wird man mir vielleicht andichten, sehe ich aber nicht so. Ich kann auch eine ganze Weile ohne Neueinkäufe. Aber warum sollte ich, so lange das Budget völlig problemlos ausreicht. vielleicht auch aus dem Bedürfnis heraus mitreden zu wollen 
Wie schon gesagt: Ich will die Möglichkeit haben, aus meine eigenen Archiv heraus all das, was ich für relevant halte, unter die Lupe nehmen können, wenn sich die Notwendigkeit dazu oder der Wunsch danach einstellt. Aber weniger wegen der Außenwirkung ("mitreden wollen") als aus intensivem Eigeninteresse ("einordnen können") am Heavy Metal als Gesamtphänomen und an seiner Entwicklung. monatlich so viele Alben kann man doch gar nicht wirklich erschließen 
Hat ja auch keiner behauptet. 
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von Jhonny » Sonntag 9. Dezember 2012, 17:47
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Sammelsucht
Wird man mir vielleicht andichten, sehe ich aber nicht so. Ich kann auch eine ganze Weile ohne Neueinkäufe. Aber warum sollte ich, so lange das Budget völlig problemlos ausreicht.
nett ausgedrückt. Sehe ich genauso. Wenn jemand in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten ist, sich die Stromrechnung oder die Lebensmittel nicht mehr leisten kann, dann ist das Sammeln ein Suchtproblem. Solange man guten Gewissens das Geld in die Sammlung investieren kann, ist es ein normales Hobby wie viele andere auch.
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von Christian Schwarzer » Sonntag 9. Dezember 2012, 17:59
Nils Macher hat geschrieben:Hallo, mein Namen ist Nils und ich bin Musikoholiker.
*brüll* Bin ich süchtig, weil ich in der Uni auf ein warmes Mittagessen verzichte?  " Nehmen wir doch mal den Metalcore als negatives Beispiel. Okay, natürlich wird auch hier eine handvoll Bands überleben. Aber Leute, die solche Musik hören kann man doch irgendwie nicht mit Metal-Fans vergleichen, wie wir sie kennen - Leute, die sich lieber alle Platten der Erde kaufen, als ein Stück Fleichwurst. Die haben nun mal lieber eine Scheibe einer geilen Band im Regal, als Essen im Kühlschrank." Husky, Drummer bei DESASTER
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von Havoc » Sonntag 9. Dezember 2012, 21:59
Jhonny hat geschrieben:Wenn jemand in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten ist, sich die Stromrechnung oder die Lebensmittel nicht mehr leisten kann, dann ist das Sammeln ein Suchtproblem. Solange man guten Gewissens das Geld in die Sammlung investieren kann, ist es ein normales Hobby wie viele andere auch.
Naja. So ganz stimmt das aber nun nicht. Das hieße ja, dass man nicht süchtig ist solange man die finanziellen Mittel hat. Und das ist ja nun mal absolut nicht richtig. Aber gut...solange es jemandem nicht schadet ist es ja nicht schlimm. Das bedeutet aber dennoch, dass man süchtig danach sein kann. 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 9. Dezember 2012, 22:02
Havoc hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Wenn jemand in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten ist, sich die Stromrechnung oder die Lebensmittel nicht mehr leisten kann, dann ist das Sammeln ein Suchtproblem. Solange man guten Gewissens das Geld in die Sammlung investieren kann, ist es ein normales Hobby wie viele andere auch.
Naja. So ganz stimmt das aber nun nicht. Das hieße ja, dass man nicht süchtig ist solange man die finanziellen Mittel hat. Und das ist ja nun mal absolut nicht richtig. Aber gut...solange es jemandem nicht schadet ist es ja nicht schlimm. Das bedeutet aber dennoch, dass man süchtig danach sein kann. 
Dogmatisch richtig. Aber wie du sagst: Eine unschädliche Sucht ist eine lässliche Sünde.
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von Jhonny » Sonntag 9. Dezember 2012, 22:46
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Havoc hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Wenn jemand in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten ist, sich die Stromrechnung oder die Lebensmittel nicht mehr leisten kann, dann ist das Sammeln ein Suchtproblem. Solange man guten Gewissens das Geld in die Sammlung investieren kann, ist es ein normales Hobby wie viele andere auch.
Naja. So ganz stimmt das aber nun nicht. Das hieße ja, dass man nicht süchtig ist solange man die finanziellen Mittel hat. Und das ist ja nun mal absolut nicht richtig. Aber gut...solange es jemandem nicht schadet ist es ja nicht schlimm. Das bedeutet aber dennoch, dass man süchtig danach sein kann. 
Dogmatisch richtig. Aber wie du sagst: Eine unschädliche Sucht ist eine lässliche Sünde.
ich bin davon überzeugt: Wer mit Geld umgehen kann, kann auch mit Ausgaben umgehen und geht (außer es kommen drastische äußere Umstände dazu) nicht pleite. Das betrifft natürlich auch das CD-Kauf-Verhalten. Wer haushalten kann, weiß genau, was er sich guten Gewissens leisten kann, und wann es auch passt, aufzuhören.
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von Hang Mai Le » Montag 10. Dezember 2012, 21:45
Das betrifft natürlich auch das CD-Kauf-Verhalten. Wer haushalten kann, weiß genau, was er sich guten Gewissens leisten kann, und wann es auch passt, aufzuhören.
Stimme ich dir zu. Alles hat seine Grenzen  Musikalische Erkenntnis: ADORNED BROOD Ich war auf der Black Troll Over Europe Tour 2010 dabei und kann mich kein Meter an sie erinnern xD
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