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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Kenneth Thiessen » Montag 16. Februar 2026, 13:44
Loomis hat geschrieben:Kenneth Thiessen hat geschrieben:40 WATT SUN war wirklich sehr mitreißend und die fünf Songs vergingen ziemlich schnell.
War das Konzert denn so kurz oder die fünf Songs so lang?
Die Songs von 40 WATT SUN sind eher lang, meist zwischen 6-10 Minuten.
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Kenneth Thiessen
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von Dekalog der Elemente » Montag 16. Februar 2026, 23:02
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Jens Wilkens hat geschrieben:40 WATT SUN / STYGIAN BOUGH (Café Glocksee, Hannover) 14.2.2026
Besonders gefreut hat mich, dass auch Kenni auf dem Konzert war. Eine sehr schöne Überraschung! Wir waren uns ja zuvor noch nie begegnet.
Kann ich nur so zurückgeben! Das Konzert selbst hat mir auch sehr gefallen. 40 WATT SUN war wirklich sehr mitreißend und die fünf Songs vergingen ziemlich schnell. Aber, wie du schon sagtest, hat man es Patrick angemerkt, dass es die letzte Station der Tour ist und er etwas müde war, aber das war der Musik und der Stimmung recht zuträglich. Die CD vom aktuellen Album "Little Weight" wollte ich mir auch holen, aber CDs und Platten gab es keine mehr, nur noch Shirts. STYGIAN BOUGH hatte ich mir im Vorfeld nicht angehört und ich habe mir auch nicht den ganzen Auftritt der Band angeschaut, das hat mich nach dem überragenden Auftritt von 40 WATT SUN ziemlich kalt gelassen.
Patrick wirkte schon in München etwas müde und sieht ja generell immer so aus als müsste man ihn mal drücken, auch die Tonträger waren da schon weg. Schön, dass ihr das Konzert genossen habt. Ich kann durchaus verstehen, dass STYGIAN BOUGH da nicht mithalten kann. Das ist zwar durchaus feiner Doom, aber halt bei weitem nicht so intim. Patrick schafft es halt irgendwie bis zur Seel vorzudringen. Mit seiner Stimmer ist er sowas wie der wage Lichtschimmer in einer Welt voller Regen. Er sagt nicht "keine Angst, das geht vorbei, bald scheint die Sonne", aber er sagt irgendwie "hey, es wird niemals ganz aufhören zu regnen, aber verdammt genieß die Pausen darin". Kein Ahnung ob das völliger Bullshit ist, den ich da Schreibe, aber zumindest mir geht das so, wenn ich ihn höre.
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Dekalog der Elemente
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von Kenneth Thiessen » Dienstag 17. Februar 2026, 00:26
Dekalog der Elemente hat geschrieben:Kenneth Thiessen hat geschrieben:Jens Wilkens hat geschrieben:40 WATT SUN / STYGIAN BOUGH (Café Glocksee, Hannover) 14.2.2026
Besonders gefreut hat mich, dass auch Kenni auf dem Konzert war. Eine sehr schöne Überraschung! Wir waren uns ja zuvor noch nie begegnet.
Kann ich nur so zurückgeben! Das Konzert selbst hat mir auch sehr gefallen. 40 WATT SUN war wirklich sehr mitreißend und die fünf Songs vergingen ziemlich schnell. Aber, wie du schon sagtest, hat man es Patrick angemerkt, dass es die letzte Station der Tour ist und er etwas müde war, aber das war der Musik und der Stimmung recht zuträglich. Die CD vom aktuellen Album "Little Weight" wollte ich mir auch holen, aber CDs und Platten gab es keine mehr, nur noch Shirts. STYGIAN BOUGH hatte ich mir im Vorfeld nicht angehört und ich habe mir auch nicht den ganzen Auftritt der Band angeschaut, das hat mich nach dem überragenden Auftritt von 40 WATT SUN ziemlich kalt gelassen.
Patrick wirkte schon in München etwas müde und sieht ja generell immer so aus als müsste man ihn mal drücken, auch die Tonträger waren da schon weg. Schön, dass ihr das Konzert genossen habt. Ich kann durchaus verstehen, dass STYGIAN BOUGH da nicht mithalten kann. Das ist zwar durchaus feiner Doom, aber halt bei weitem nicht so intim. Patrick schafft es halt irgendwie bis zur Seele vorzudringen. Mit seiner Stimmer ist er sowas wie der wage Lichtschimmer in einer Welt voller Regen. Er sagt nicht "keine Angst, das geht vorbei, bald scheint die Sonne", aber er sagt irgendwie "hey, es wird niemals ganz aufhören zu regnen, aber verdammt genieß die Pausen darin". Kein Ahnung ob das völliger Bullshit ist, den ich da Schreibe, aber zumindest mir geht das so, wenn ich ihn höre.
Ne, das Gefühl beim Hören von 40 WATT SUN hast du sehr treffend beschrieben. "Little Weight" lief in den letzten Wochen immer wieder bei Spaziergängen und ich kann mich in deinen Gedanken gut wiederfinden!
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von Eike » Freitag 6. März 2026, 14:15
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von Rüdiger Stehle » Freitag 6. März 2026, 15:48
Mein letztes Liveerlebnis war die METALLICA-Coverband ORION, die in München im Backstage mit einem kleinen Symphonie-Orchester eine S&M-Adaption auf die Bühne bringen wollte. Wir hatten Tickets geschenkt bekommen, zu Weihnachten. Da wir weder große Metallica-Fans sind, noch im Speziellen Fans der Orchester-Phase, waren die Erwartungen gering. Daher verbanden wir wohlweislich die Reise ins Herz des Wittelsbacher-Reiches mit einem vorbereitenden kulinarischen Ausflug in die Kultgaststätte "Ewiges Licht", die seit jeher gerne genommen wird, wenn es gilt, Events im Backstage vor- oder nachzubereiten. Und sie toleriert auch Reisende aus staufischen Gauen und hat Personal, das deren Zunge versteht. Sehr schön!
Das Münchner Schnitzel, paniert mit süßem Senf und Meerrettich, war dann - obgleich sehr süß geraten, süßer als ich es in Erinnerung hatte - auch besser als der folgende Konzertabend. Den haben wir dann nach einer guten Stunde abgebrochen, weil wir uns einig waren, dass man a) das Orchester nur hörte, wenn die Band Generalpause hatte, b) die Snare viel zu laut war, c) die Songauswahl einigermaßen schlimm (in der ersten Stunde mit 'Master' nur ein prä-Black-Album-Stück, dafür Grausligkeiten wie 'Fuel', 'Turn The Page' und 'The Memory Remains' [das schon im Original nur wegen Marianne Faithful was taugt]). Dann wären da noch d), und das ist meine persönliche Feststellung, dass für mich Metallica-Songs zu 95% wegen Hetfields Charisma funktionieren, sowie e) dass ich generell ziemlich wenig Lust auf Bands habe, die Megastars covern.
Klingt jetzt alles böser als es gemeint ist. Wir beide waren da einfach die falschen Typen am falschen Ort und zur falschen Zeit, und deshalb tödlich gelangweilt und zogen die A8 mit der albanischen Band CROSSBONES auf den Ohren vor. Die lokale Metallicat-Schickeria genoss es aus vollen Zügen. Gegönnt. Von Herzen.
P.S.: Ach ja, dass man vom Paulaner-Spezi extra 0,3-Flaschen macht, damit man das Clubpublikum besser melken kann, ist auch super. Man gönnt einem keinen halben Liter mehr in Deutschland. Beim Bier geht's doch auch...
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von Eike » Freitag 6. März 2026, 17:31
Rüdiger, Rüdiger, du alter kulturkritischer Grantler und Pessimist.
Das ist natürlich alles purste Gesundheitsfür- und Diabetes-Typ-II-Vorsorge nach bestem Wissen und Gewissen und keineswegs einem spätkapitalistischen Zeitgeist oder gar - zu unser aller Glück gibt es so etwas lediglich rein ideologisch begründbares ja gar nicht, sondern nur die allseits gütige unsichtbare Hand im Himmel, deren Segen wir alle tagtäglich gleichermaßen verspüren - irgendwelchen systemimmanenten Marktmechanismen geschuldet.
Sei also bitte nicht so zynisch, sondern erfreue dich stattdessen daran, dass sowohl der Verschwendung als auch dem Zwang eine größere Menge Zuckerkaltgetränk auf einmal erwerben zu müssen weise vorgebeugt wurde. Das soll doch des Sparers Herz erfreuen!
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von Havoc » Freitag 6. März 2026, 18:46
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das Münchner Schnitzel, paniert mit süßem Senf und Meerrettich, war dann - obgleich sehr süß geraten, süßer als ich es in Erinnerung hatte - auch besser als der folgende Konzertabend.
...und deshalb tödlich gelangweilt und zogen die A8 mit der albanischen Band CROSSBONES auf den Ohren vor. Wunderbarer Bericht! Schnitzel und albanische Band im Auto besser als der Konzertabend...sowas liest man von Rüdiger auch eher selten würde ich meinen. 
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von lenbert » Freitag 6. März 2026, 20:53
Vor einem knappen Jahr habe ich ORION mit Orchester - oder ist es das ORION-Orchester mit METALLICA Cover Band? - auch live gesehen und hatte einen netten Abend. Das Orchester ging aber auch da eher unter.
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von Jhonny » Samstag 7. März 2026, 12:52
Also, Cover-Bands brauche ich in der Regel auch nicht. Aber ich würde gerne mal wieder ins Ewige Licht Gutes Essen, gutes Bier - das war schon bei einigen Backstage-Besuchen auch für mich ein Highlight.
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von cgrage » Samstag 7. März 2026, 23:51
Das war ein schöner Abend gestern im Hamburger Süden. Pünktlich um 17:50 Uhr kam Charlotte Wessels mit ihrer Band zu den finalen Klängen von Kate Bushs "Running up that Hill" auf die Bühne und legte los. Mit ihrem blumenbehangenen Mikroständer wirkte sie wie eine Waldfee. Songs waren ganz ok. Bei zwei Liedern wurde sie von ihrer Keyboarderin Elianne Anemaat als Duettpartnerin unterstützt. Ende war gegen 18:30 Uhr. https://www.setlist.fm/setlist/charlott ... b34fa.htmlUm 18:45 Uhr legten dann, zu meiner Überraschung, bereits Epica los und lieferten ein Super Set ab. Die Stimmung in der gut gefüllten Inselpark Arena kochte schon fast über. Für den Song "Sirens - Of Blood and Water" kam Charlotte Wessels nochmal als Gesangspartnerin auf die Bühne. Bei "Cry for the Moon" brüllte die Masse immer schön die Zeile "Forever and ever" mit. Die gute Stimmung im Publikum hat sich auch auf die Band übertragen. Der Auftritt endete gegen 20:10 Uhr.  https://www.setlist.fm/venue/inselpark- ... 15ae0.htmlUm 20:50 Uhr dann Amaranthe als "Headliner" und da ist der Funke nicht ganz auf mich übergegangen. Die Band hat gut abgeliefert, keine Frage. Elize wirkte aber, als ob sie mit angezogener Handbremse singen würde. Man entschuldigte sich auch für die Verzögerung, so das es den Anschein hatte, das die Reihenfolge der Auftritte kurzfristig geändert wurde. Das würde auch erklären, weshalb das Set von Amaranthe auch nur 70 Minuten dauerte und die Sache bereits um 22 Uhr beendet war.  https://www.setlist.fm/setlist/amaranth ... 84e99.html Es war ohnehin schon merkwürdig, das zwei Wochen vor dem Konzert eine Nachricht kam, das die Show statt um 18:30 Uhr bereits um 17:50 Uhr beginnt. Aber trotzdem brachte der Abend doch viel Spaß.
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cgrage
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