Mein musikalisches Jahr 2018

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:35

Pillamyd hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich hab sie auch dreimal, aber in anderer Zusammenstellung:

1 x Black Dragon VINYL (1986, 13 Tracks)
1 x Hellion Rerelease (1999, 15 Tracks)
1 x Death Rider Rerelease von Oli Weinsheimer (2012, 20 Audio Tracks + DVD)


Ich schaue ja immer wieder Mal nach ob ich die zu einem angenehmen Preis bekomme. Nichts zu machen. Ob ich mich bei den Re-releases von Anacrusis ranhalten sollte? :hmmm:

Oh, den Death-Rider-Rerelease gibt es auch nicht mehr? Wusste ich gar nicht.

Anacrusis sollte nicht eilen, Metal Blade macht seine Re-Releases normal immer unlimitiert und in ausreichender Auflage. Aber Anacrusis ist so gut, dass man schon aus dem Grund nur im Notfall zögern sollte.


Pillamyd hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Feiner Doom, gefällt mir. Könnte sein, dass ich da bei Gelegenheit mal einkaufen werde. Jetzt weiß ich auch endlich, woher der Begriff "Anaal Natrakh" kommt und was er bedeutet.


Freut mich das es dir gefällt. Und das mit "Anaal Natrakh" ist mir tatsächlich nicht aufgefallen.


Jo, das rezitierte Mantra ganz am Anfang.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 18. Oktober 2019, 11:22

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Parkway Drive | Reverence
Genre: Metalcore
VÖ.: 04. Mai 2018

1. Wishing Wells (05:03)
2. Prey (04:15)
3. Absolute Power (03:43)
4. Cemetary Bloom (03:10)
5. The Void (03:53)
6. I Hope You Rot (04:50)
7. Shadow Boxing (03:50)
8. In Blood (04:20)
9. Chronos (06:20)
10. The Colour Of Leaving (03:19)

Ende Dezember hat mich ein Kumpel darauf angesprochen ob ich nicht bock hätte ihn auf das Konzert zu begleiten. Hätte ich mich in dem Moment entscheiden müssen, hätte ich wahrscheinlich nein gesagt. Nachdem aber Konzerttechnisch schon lange nichts mehr ging und ich tatsächlich Sehnsucht nach Live-Musik hatte, habe ich mich dazu entschieden hinzugehen. Auch wenn ich skeptisch war.

Das Album kam auch erst ein paar Monate nachdem Konzert in meine Sammlung. Das Konzert hat mir gut gefallen. Haben gut die Meute mitgerissen. Im letzten Jahr hat der besagte Kumpel auch immer wieder versucht mir die Band vergebens näher zu bringen.

Das ich mal ein „Parkway Drive“ Album mögen würde hätte ich auch nicht gedacht. Aber tatsächlich sind es die Hits wie „Prey“ und „The Void“ die mir nicht mehr aus den Ohren gegangen sind. Und auch die anderen Songs haben mich positiv überrascht.

„Reverence“ klingt ganz schön heavy. Die Songs haben überwiegend ganz viel groove. Doppelte Leadgitarren. An manchen Stellen fühle ich mich an „Machine Head“ zu „The Blackening“ Zeiten erinnert. Aber auch an „klassischeren“ Heavy Metal. Auch wenn das nur Nuancen sind, sind die ich da meine rauszuhören, sind es genau die Punkte die mir das Album leicht zugänglich gemacht haben. Der sonst so gewohnte Brüllwürfel Gesang in dem Genre finde ich auf diesem Album ausgewogen und weniger störend. Der weiß sogar richtig zu gefallen. Und das kam live nochmal eine ganze Ecke kräftiger rüber.

Witzig auch, dass vielen Die Hard Fans das Album ja nicht so zu gefallen scheint. Mir schon, weil ich den Heavy Anteil mag auf dem Album.

Songtechnisch habe ich ja schon die zwei herausragenden Songs vom Album erwähnt. Reinhören könnte man noch in „I Hope You Rot“ reinhören oder in „In Blood“.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Havoc » Freitag 18. Oktober 2019, 21:23

Pillamyd hat geschrieben:Michael Romeo | War Of The Worlds // Pt. 1
So und wie hört sich jetzt ein Solo Album von Romeo an?
Genau, nicht besonders anders als „Symphony X“ Alben.
Und da liegt vielleicht auch das Problem. Auch wenn das hier mit Sicherheit alles andere als ein schlechtes Album ist. So erwische ich mich immer bei der Frage: Wie das jetzt mit Allen geklungen hätte? Der Sänger kommt mir hier nämlich an manch einer Stelle Kraft- und Saftlos vor. Hört euch einen Song wie „Believe“. Wie viel besser hätte das mit Russel geklungen.
„War Of The Worlds“ ist mit Sicherheit kein schlechtes Album, ganz im Gegenteil. Mich holt der Gesang bloß nicht 100 prozentig ab. Und die Nähe zur Hauptband, bringt halt keinerlei Überraschung mit sich.


Das sehe ich schon sehr ähnlich. Ich finde das Album ansich richtig stark. Der Sänger gefällt mir auch, aber es ist halt kein Russel Allen. Ich bin mir sicher...hätte er das Teil eingesungen und hätte man Symphony X auf das Cover geschrieben. Das Album wäre ziemlich eingeschlagen. Gerade der noch etwas pompösere Anstrich gefällt mir verdammt gut. Ich hoffe in der Tat auf ein 2020er SymX Album, dass in eine sehr ähnlich Kerbe schlägt. Also schön fett und pompös...und halt mit Allen. Dann könnte das richtig geil werden. "Underworld" war schon auch ein starkes Album, aber aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Überflieger.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Samstag 19. Oktober 2019, 12:49

Ich würde mich auch freuen wenn da was neues kommt nächstes Jahr. Das Konzert hat gezeigt wie Lust sie haben. Die Leidenschaft war zu spüren.

3-4 Alben werden hier noch aufgeführt. Dann ist Schluss mit dem Jahr. Auch wenn mehr Scheiben aus 2018 auf meiner Liste stehen. Aber ich setz dann mal einen Cut.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Montag 21. Oktober 2019, 19:16

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Craneium - The Narrow Line Bild
Genre: Stoner/Doom Metal / Rock
VÖ.: 07. Dezember 2018

1. Manifest (05:14)
2. I’m Your Demon (04:32)
3. Beyond The Pale (06:29)
4. The Soothsayer (04:58)
5. Redemption (06:44)
6. The Goat (In Command) (06:28)
7. Man’s Ruin (06:42)

Auch dieses Review fängt damit an, dass ich die Band zunächst wieder bei mir in der Stadt gesehen habe und darauf beide bisher erschienen Alben vor Ort gekauft hab.
Leider war das Konzert mau besucht. Tat der Band aber trotz allem keinen Abbruch. Die Band zockte ihren von Stoner und Doom geschwängerten Metal in einem gefühlt 50 Grad heißen Raum sehr authentisch den Besucher entgegen.

Das Konzert fing an wie auf diesem Album. Das einprägsame Riff in „Manifest“ zieht sich durch den kompletten Song. Ich war sofort drin. Und obwohl das schon schwer doomig einem entgegenprescht, ist der Stoner Anteil in dem Song sehr auflockernd. Krass das man das alles so locker raus hört.

Die Einflüsse von, ich würde mal sagen, „Vol. 4“ und „Sabbath Bloody Sabbath“ mit der Wucht die „Down“ uns mit ihrem dritten Album geschenkt habe kann man schon raushören. „Beyond The Pale“ ist hier vielleicht der Song, der das am besten ausdrückt.
Unerwähnt darf wie immer auch der Sänger nicht sein. Passender geht’s halt zur Musik nicht und trifft hier genau mein Nerv. Dieser besticht nämlich mit einem hohen wiedererkennungswert. Auch wenn es keine Ausflüge nach oben oder unten gibt. „The Soothsayer“ geht dann schon in die rockigere Richtung und wird vom treibenden Schlagzeug gut ans Ziel geführt.

Die Band aus Turku hat hier ein überzeugendes zweites Album geliefert, das nicht nur wuchtig und schwer durch die Boxen tönt. Immer wieder werden die Songs vom Gitarristen mit tollen Soli aufgelockert.

Die Band ist auch wohl schon am Schreibprozess für das nächste Album. Ich hoffe man kann die Band nochmal zu uns holen. Die hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, da die vier Herren auch mehr als sympathisch sind. Nicht nur weil alle über das deutsche Bier geschwärmt haben.
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