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von Havoc » Donnerstag 3. Oktober 2019, 17:31
Mr. Know-It-All hat geschrieben:Aber du solltest unbedingt auch mal in die ersten Scheiben hineinhören. Das ist zwar stilistisch schon was anderes als "Wasteland", aber unverkennbar RIVERSIDE und unglaublich gut.
Die ersten drei Alben sind noch unverkennbarer RIVERSIDE als alles was danach kam. Was "Wasteland" betrifft stehe ich wohl etwas zwischen euren Meinungen. Ich finde nicht, dass es nahtlos an den Vorgänger anschließt bzw. eine logische Weiterentwicklung darstellt. Aber so richtig back to the roots geht es für mich eben auch nicht. Es ist einfach ein weiteres tolles Riverside Album, bei dem die Band aber auch eindeutig den Verlust von Piotr verarbeitet. Ich wette das nächste Album wird etwas weniger melancholisch und düster. Wie dem auch sei. Ich bin ein großer Fan von allen bisherigen sieben Alben. 
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von Pillamyd » Donnerstag 3. Oktober 2019, 20:29
Ja, die ersten vier brauch ich dringendst. Das ich die noch nich habe, nervt mich selber.
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von Pillamyd » Dienstag 8. Oktober 2019, 18:54
Vola | Applause Of Distant CrowdGenre: Progressive Rock  VÖ: 12. Oktober 2018 1. We Are Thin Air (04:07) 2. Ghosts (03:58) 3. Smartfriend (04:18) 4. Ruby Pool (04:09) 5. Alien Shivers (04:20) 6. Vertigo (04:04) 7. Still (04:10) 8. Applause Of A Distant Crowd (05:30) 9. Whaler (05:28) 10. Green Screen Mother (02:36) 06. März 2019. Stuttgart, im Wizemann. Das Konzert von „Haken“ war sehr toll. Eindruck hinterlassen hat aber auch die Band „Vola“. Nachdem wirklich intensiven Auftritt habe ich mir beide Scheiben der Band mitgenommen. Und um die aktuelle soll es hier gehen. „Applause Of Distant Crowd“ , so der Name der Scheibe beinhaltet gleich mit „Ghosts“ einen Song, der mich live echt umgehauen hat. Was mir aber bei „Vola“ gleich zuerst auffällt, ist das der oft beschrieben „djentige“ Sound auf der neuen Scheibe eher minimal Programm ist. Ich hatte nämlich die Befürchtung, dass mir das weniger zusagen würde. Allerdings war das live schon nicht so auffallend. „Applause Of Distant Crowd“ klingt rein soundtechnisch sehr differenziert. Etwa vergleichbar mit der „Destrier“-Platte von „Agent Fresco“. Man hört einige tolle Soundspielereien. Der Mix zwischen synthetischen Tönen und harten Gitarren ist sehr ausgewogen. Der wohl härteste Song „Smartfriend“ ist da ein super Beispiel dafür. Ich musste mich trotzdem erstmal daran gewöhnen, da mir viele Songs live noch eine Spur härter vorkamen als auf Platte. Ich hatte zum Konzertbericht geschrieben, dass mich der Gesang etwas an Mikael Akerfeldt erinnert. Dem kann ich heute nur noch bedingt zustimmen. Zumindest wenn ich das Album höre. Wobei eben der Gesang halt auch ein echter Pluspunkt ist. Man höre sich nur „Vertigo“ an. Gerade da wird mir klar, dass der Gesang sehr eigenständig ist. Doch, die Scheibe ist sehr, sehr schön geworden. Zum Schluss gibt’s von mir hier noch den Titelsong als Hörbeispiel. Ein super abwechslungsreiches zweites Album der Band und ich wünsche mir für „Vola“ mehr Aufmerksamkeit. Sollten sie wieder auf Tour in der Nähe sein werde ich mir das gerne nochmal geben.
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von Jakob » Dienstag 8. Oktober 2019, 19:44
Oh, sehr cool! Voller Support für VOLA (insbesondere live) 
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von Pillamyd » Sonntag 13. Oktober 2019, 14:53
Jakob hat geschrieben:Oh, sehr cool! Voller Support für VOLA (insbesondere live) 
Ja, vor allem live. Unbedingt.
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von Pillamyd » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:01
Visigoth | Conqueror’s Oath  Genre: Heavy Metal VÖ.: 09. Februar 2018 1. Steel And Silver (06:01) 2. Warrior Queen (05:28) 3. Outlive Them All (04:32) 4. Hammerforged (04:55) 5. Traitor’s Gate (06:53) 6. Salt City (03:49) 7. Blades In The Night (04:18) 8. The Conqueror’s Oath (06:25) Da holt die Kneipe diese Band in meine Stadt und ich habe es nicht mitbekommen. So hätte ich die Band schon früher entdeckt. Dann erscheint dieses Album und ich vergesse es immer und immer wieder. Der Weg hätte definitiv kürzer sein können. Wer vor Titeln wie „Steel And Silver“ zurückschreckt verpasst was. Wen genau das triggert, bekommt das, was er vermutlich erwartet. Abgesehen von der Epik die die Songs fest im Schwitzkasten hat, können die Twin-Guitar (die auch natürliche an alte Heldentaten erinnern) völlig überzeugen. Die Songs, einem nachdem anderen kommen mit messerscharfen Riffs daher, dass es nur so eine Freude ist und trotz der gewissen Gleichförmigkeit, wird es nie langweilig. Im Gegenteil, man freut sich während dem Hören schon auf den nächsten Song. Zumal die dreiviertel Stunde halt auch so schnell rumgehen, dass man das Teil auch gern zweimal am Stück hören kann. Sprich, „Conqueror’s Oath“ wird einfach nicht langweilig. Ein auch nicht zu verachtendes Merkmal ist der Gesang. Der ist nämlich sagenhaft, wenn es darum geht den Songs Ausdruck zu verleihen. Wenn ich es mit der anderen großen Epik-Schleuder aus meiner Liste vergleichen müsste, würde ich dieses hier zwar als etwas „geschliffener“ ansehen. Aber was sollen die Vergleiche bei der Quailität? Tolles Album!!!
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von Pillamyd » Donnerstag 17. Oktober 2019, 10:44
Michael Romeo | War Of The Worlds // Pt. 1Genre: Progressive Metal  VÖ.: 27. Juli 2018 1. Introduction (03:41) 2. Fear Of The Unknown (04:20) 3. Black (06:19) 4. F**cking Robots (04:29) 5. Djinn (07:29) 6. Believe (08:22) 7. Differences (04:32) 8. War Machine (03:09) 9. Oblivion (05:06) 10. Constellations (05:34) Das Konzert von „Symphony X“ in diesem Jahr, hat bei mir so einen bleibenden Eindruck hinterlassen und mir endlich fehlende Alben der Band in das Regal zu stellen. Umso besser, dass mein neu gewecktes Interesse zu der Zeit mit dem Tiefpreis des Romeos Album kollidierte. Ein Schnapper, den ich mir nicht entgehen lassen konnte. So und wie hört sich jetzt ein Solo Album von Romeo an? Genau, nicht besonders anders als „Symphony X“ Alben. „War Of The Worlds“ hat ohne Zweifel tolle Songs, wie z.B. „Black“. Aber die Signature fällt auf. Und da liegt vielleicht auch das Problem. Auch wenn das hier mit Sicherheit alles andere als ein schlechtes Album ist. So erwische ich mich immer bei der Frage: Wie das jetzt mit Allen geklungen hätte? Der Sänger kommt mir hier nämlich an manch einer Stelle Kraft- und Saftlos vor. Hört euch einen Song wie „Believe“. Wie viel besser hätte das mit Russel geklungen. „Djinn“ hätte so oder ähnlich auf der „Underworld“ stehen können. Die Strukturen, der Mittelteil, der mir mit seiner orientalischen Note ausgesprochen gut gefällt. Mit der beste Song auf dem Album. „War Of The Worlds“ ist mit Sicherheit kein schlechtes Album, ganz im Gegenteil. Mich holt der Gesang bloß nicht 100 prozentig ab. Und die Nähe zur Hauptband, bringt halt keinerlei Überraschung mit sich.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. Oktober 2019, 12:03
Holger Andrae hat geschrieben:Ohne jetzt mit dem Salzstreuer in Wunden aktiv werden zu wollen: ich habe die sogar drei Mal. Vinyl, Black Dragon CD und Hellion Reh mit Boni und anderem Sound. Habe kurz über eine Reduzierung nachgedacht und mich dann ausgelacht.
Ich hab sie auch dreimal, aber in anderer Zusammenstellung: 1 x Black Dragon VINYL (1986, 13 Tracks) 1 x Hellion Rerelease (1999, 15 Tracks) 1 x Death Rider Rerelease von Oli Weinsheimer (2012, 20 Audio Tracks + DVD)
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. Oktober 2019, 12:12
Weiter im Threadthema:
IRON VOID:
Logo, Bandname und Artworks sind mir lange ein Begriff, wohl aus Shadow Kingdom Werbung. Oder ich bin vor all den typischen Doomband-Namen in die Knie gegangen und hab sie durcheinander gewürfelt... Iron Man, Void Moon...
Musste sogar nachschauen, ob ich nicht irgendwo doch ein Album habe, aber Musiksammler sagt: "Nein!"
Feiner Doom, gefällt mir. Könnte sein, dass ich da bei Gelegenheit mal einkaufen werde. Jetzt weiß ich auch endlich, woher der Begriff "Anaal Natrakh" kommt und was er bedeutet.
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von Pillamyd » Donnerstag 17. Oktober 2019, 12:36
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich hab sie auch dreimal, aber in anderer Zusammenstellung:
1 x Black Dragon VINYL (1986, 13 Tracks) 1 x Hellion Rerelease (1999, 15 Tracks) 1 x Death Rider Rerelease von Oli Weinsheimer (2012, 20 Audio Tracks + DVD)
Ich schaue ja immer wieder Mal nach ob ich die zu einem angenehmen Preis bekomme. Nichts zu machen. Ob ich mich bei den Re-releases von Anacrusis ranhalten sollte? Rüdiger Stehle hat geschrieben:Feiner Doom, gefällt mir. Könnte sein, dass ich da bei Gelegenheit mal einkaufen werde. Jetzt weiß ich auch endlich, woher der Begriff "Anaal Natrakh" kommt und was er bedeutet.
Freut mich das es dir gefällt. Und das mit "Anaal Natrakh" ist mir tatsächlich nicht aufgefallen.
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