Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 7. Mai 2010, 22:56

Jhonny hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:HEAVEN SHALL BURN sind moderner Death Metal.


eine der wenigen Bands, die das wirklich GUT machen, finde ich.


Nö. :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Samstag 8. Mai 2010, 12:17

Dekalog der Elemente hat geschrieben:ich mag halt irgendwie die leicht knarzige Stimme von Carl McCoy...btw, kennst du NFD? Ist ne Band aus ehemaligen Fields Mitgliedern...is auch recht angenehm zu hören.

Jo, die "Dead Pool Rising" habe ich mir einst geholt, weil sie bei Saturn unter FOTN einsortiert war. Hat sich allerdings schneller abgenutzt als THE NEFILIM...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Samstag 8. Mai 2010, 12:23

Nachtrag (Beitrag ändern nur 30 Sekunden?):

An Sisters mag ich vor allem die Texte, dieser Schuss Cyberpunk samt britischem Humor. Als ob P.K. Dick mit Monty Python ein Anime in Dystopia drehen würde...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 8. Mai 2010, 12:33

Holger Andrae hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:HEAVEN SHALL BURN sind moderner Death Metal.


eine der wenigen Bands, die das wirklich GUT machen, finde ich.


Nö. :grins:


Kannst du irgendwie beschreiben, was dir daran nicht zusagt?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 8. Mai 2010, 21:49

Oliver Passgang hat geschrieben:Kannst du irgendwie beschreiben, was dir daran nicht zusagt?


Ja, kann ich. :grins:

Abgesehen von meiner Aversion gegen Sänger, die melodieresistent Würfelhusten mit Klümpchen auf den Lungenflügeln bin, geht mit dieser Sound Overkill nach spätestens drei Songs komplett auf die Eier. Das ist einfach "an". Die wirklich guten Gitarrenidee versumpfen dabei komplett in diesem Wall Of Sound. Es gibt weder differenzierte Rhythmik, noch Abwechslung, noch Spannungsbögen. Es ist einafch immer komplett gleich brutal. Kann ich mir sechs Mal in zwei Tagen anhören, ohne dass irgendetwas hängenbleibt (erprobt).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Samstag 8. Mai 2010, 22:22

Holger Andrae hat geschrieben:geht mit dieser Sound Overkill nach spätestens drei Songs komplett auf die Eier. Das ist einfach "an". Die wirklich guten Gitarrenidee versumpfen dabei komplett in diesem Wall Of Sound. Es gibt weder differenzierte Rhythmik, noch Abwechslung, noch Spannungsbögen. Es ist einafch immer komplett gleich brutal. Kann ich mir sechs Mal in zwei Tagen anhören, ohne dass irgendetwas hängenbleibt (erprobt).
Dieses Phänomen kommt mir ziemlich bekannt vor. Und das ist leider nicht auf irgendwelche Bands oder Stilistiken beschränkt. Oft zerschweißt einfach eine sogenannte "zeitgemäße" Produktion ein komplettes Album, bzw. kotzt es mit Lärm zu.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 9. Mai 2010, 12:05

Holger Andrae hat geschrieben:Abgesehen von meiner Aversion gegen Sänger, die melodieresistent Würfelhusten mit Klümpchen auf den Lungenflügeln bin


Meldodieresistent? Mag sein. Aber ich bin der Meinung, dass Marcus eine der geilsten Stimmen im Hartwurst-Bereich hat. Dass manchen Leuten das Dauergeschrei nicht mundet, kann ich verstehen - ich vergöttere ihn dafür.

[...] geht mit dieser Sound Overkill nach spätestens drei Songs komplett auf die Eier. Das ist einfach "an". Die wirklich guten Gitarrenidee versumpfen dabei komplett in diesem Wall Of Sound. Es gibt weder differenzierte Rhythmik, noch Abwechslung, noch Spannungsbögen. Es ist einafch immer komplett gleich brutal. Kann ich mir sechs Mal in zwei Tagen anhören, ohne dass irgendetwas hängenbleibt (erprobt).


Wieder ein Punkt, den ich nur zu gut nachvollziehen kann, aber für mich macht HSB einfach auch u.a. genau das aus. Neben dem grandiosen Songwriting (da widerspreche ich dir mal ganz entschieden) fühle ich mich nach dem Hören immer regelrecht plattgewalzt - und genau das erwarte ich von dieser Musik auch gewissermaßen. Und ich habe eigentlich kein Problem damit, aus dem "Sound-Overkill" Feinheiten herauszuhören.

Aber wie gesagt, ich kann deine Ansichten sehr gut nachvollziehen. Ich als kleiner Fanboy werde das aber wohl ewig anders sehen. ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon 123_7 » Sonntag 9. Mai 2010, 13:59

Das sind so diese Veröffentlichungen, die einen wieder erkennen lassen, warum man diese Kunstform so schätzt und dass es nach wie vor Leute gibt, die sehr idealistisch und uneigennützig handeln, um einen besonderen Release zu verwirklichen. Da wird man ja ganz sentimental.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Sonntag 9. Mai 2010, 14:03

In der Tat seeeehr schick...auch wenn ich Magnolia gar nicht kenne. :-/



Euphorie kann schnell vergehen. Man sollte sich nicht aus einer Euphorie heraus gleich alles von einer Band kaufen. Manchmal ist die Euphorie schon vorbei bevor die weiteren Alben dann eintreffen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon 123_7 » Sonntag 9. Mai 2010, 14:05

Havoc hat geschrieben:In der Tat seeeehr schick...auch wenn ich Magnolia gar nicht kenne. :-/

Glaub das ist auch gar nichts für dich... besonders nach deinen eher abfälligen Bemerkung gegenüber Country :-D

Euphorie kann schnell vergehen. Man sollte sich nicht aus einer Euphorie heraus gleich alles von einer Band kaufen. Manchmal ist die Euphorie schon vorbei bevor die weiteren Alben dann eintreffen.

Kenne ich, aber ich kann mich da mittlerweile zügeln und eine neue Band erstmal setzen lassen. Erweist sich diese aber als Dauerbrenner ist die ganze Diskographie schnell da ;-) Um welche Band(s) handelt es sich bei dir im speziellen?
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