Dead_Guys pers. Jahresabschluss

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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Pillamyd » Freitag 2. Januar 2026, 18:22

Dead_Guy hat geschrieben:8. Neptunian Maximalism - Le Sacre Du Soleil Invaincu



Finde die Ästhetik sehr spannend. Inhaltlich viele Zutaten, die meinem Gusto entsprechen. Zusammen ergibt das eine so wilde Mischung, die durch die dronige Handbremse den Weg nach unten sucht anstatt es nach oben verläuft.
Aber solche Alben müssen einen direkt mitnehmen können. Mir ging es 2024 mit KAMASI WASHINGTON. Ereignisreich, ebenfalls in Minuten ellenlang, aber es hat mich begeistert. Damit wird man niemand abholen können. Aber die Begeisterung kann ich nachempfinden.
Wirklich interessante Wahl.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Pillamyd » Freitag 2. Januar 2026, 18:32

Dead_Guy hat geschrieben:7. Imperial Triumphant - Goldstar


Inhaltlich habe ich Fragezeichen, aber so geht es mir oft, wenn das Wort Avantgard fällt. Da weiß ich einfach nicht was das Ziel dahinter ist. Es ist halt wirklich sehr weit weg um mich damit zu berühren. Aber, der Sound bzw. die Produktion ist brutal direkt und das hat mich etwas am BEHEMOTH um 2014 erinnert. Toller Bass. Im Gesamtbild aber leider nichts was mich reizt.
Zuletzt geändert von Pillamyd am Freitag 2. Januar 2026, 21:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Dead_Guy » Freitag 2. Januar 2026, 20:37

Und das ist von den anstregenden Sachen von Imperial Triumphant noch sie eingängigste ^^.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Dead_Guy » Freitag 2. Januar 2026, 20:37

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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon salisbury » Freitag 2. Januar 2026, 21:58

Ich finde Havoc sollte mal in die IMPERIAL TRIUMPHANT hinein lauschen.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 4. Januar 2026, 19:52

6. Teitanblood - From The Visceral Abyss
Auch wenn ich gut und gerne Death Metal in seinen verschiedensten Ausprägungen höre so schafft es meist nur die schwärzeste Variante sich bei mir nach ganz oben zu spielen. Und in diesem Bereich sind Teitanblood nach wie vor meine Nummer 1 trotz Bands wie Black Curse. Das letzte Album ist zwar trotz der Qualität leicht am schwächeln gewesen, mir pers. fehlte der Wahnsinn und die Ranzigkeit. Neustes Werk dagegen kann wieder an alte Stärken anknüpfen und ist quasi eine Best-Of der Band geworden. Noch immer prügelt keine andere Band so humorlos und fanatisch wie diese und schafft es die Intensität des Bestial Black Metals zu erreichen, dazu die beste Produktion die die Band bisher hatte und manchmal sind sogar die Riffs einprägsam. So gibt es Dauergeprügel, Riffgeschwader die mit einem Bein im Black Metal stehen und die üblichen sinnlosen Quitsch-Solis, was die Band von ähnlichen abhebt ist neben besagter Intensität das technische Know-How, denn die können spielen, passen ihr Können aber der Musik an, und das Songwritting ist auch meilenweit über dem was sonst in dem Subgenre anzutreffen ist.
5. Qrixkuor - The Womb Of The World
Nochmal angeschwärzter Death Metal: die Band aus Irland hat schon auf dem Debüt Bands wie Portal, Dead Congregation und Grave Miasma mit psychedelischen bei zwei Mammutsongs geschaffen, das sich deutlich vom Rest abhob. Auf neustem Album wird das grundlegende Rezept beibehalten, aber um symphonische Elemente erweitert, damit sind aber kein Keyboardkitsch gemeint sondern echte Streicher und mehr. Und so kriegt das Werk zusätzlich noch eine altertümliche Stimmung spendiert sowie Dramatik. Ein Album was man nicht immer hören kann, denn es passiert doch einiges gleichzeitig was durchdrungen werden will, gleichzeitig ein Album wo man lange dran zu verdauen hat und man immer neues entdecken kann.
4. Esoctrilihum - Ghostigmatah-Spiritual Rites Of The Psychopomp Abxulöm
Nochmal symphonische Elemente und nochmal ein Album was einen zunächst erschlägt. Esoctrilihum ist ein Einzelkämpfer aus Frankreich der symphonischen Black Metal mit Dissonantem Stoff und einer Prise Death Metal zu Alben von über einer Stunde vermengt und dies in schönster Regelmäßigkeit. Dabei spielt der Macher hinter der Band nicht nur die üblichen Rock-Instrumente alle selber sondern eine riesige Anzahl an klassischer Instrumente und sorgt so für übergroße Epik. Emperor trifft auf Blut Aus Nord meets Orchester oder so ähnlich. Klar das ganze überfordert mit seinen Ideen und der Spielzeit, aber da sind so viele grandiose Momente das man für die Anstrengung immer belohnt wird und die Kompositionen sind immer im Fluss und sind mehr wie halt Kompositionen denn Rocksongs arrangiert worden.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 6. Januar 2026, 11:54

Dead_Guy hat geschrieben:6. Teitanblood - From The Visceral Abyss


Du hast mit deiner Beschreibung des Sounds nicht zu wenig versprochen. Das ist tatsächlich sehr ranzig, sehr schwarzmetallisch. Ich habe mir einmal den ersten Track des Albums angehört. Ziemlich wildes Gehacke, was ich da zu hören bekomme. Ich mags ja eigentlich etwas präziser. Wobei ich das hier nicht weniger als unpräzise einstufen würde, ich schätze das liegt größtenteils am Sound. Nicht ganz meines, aber das hier ist schon auch irgendwie beeindruckend.
Im Song danach ("Sepulchral Carrion God") klingt es etwas druckvoller. Stimme tiefer, Gitarren hervorstechender. Gefällt mir etwas besser und macht es auch etwas interessanter. Gerade entdeckt, dass DARKTHRONE die in einm ihrer Artworks "gehuldigt" haben. Witzig :grins:
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 6. Januar 2026, 12:07

Dead_Guy hat geschrieben:5. Qrixkuor - The Womb Of The World


Ah, das ist das symphonische Black Metal Album :grins: ;-)
Nun, "So Spoke The Silent War" hat tatsächlich einen interessanten Anfang. Danach ist es mir persönlich ein wenig tröge für 12 Minuten. Ich finde den Song aber immer dann interessant, wenn die Arrangements aufblitzen. Die Streicher sind aber tatsächlich toll eingesetzt, weil sie die Dramatik verschärfen. Mehr kann ich dazu aber noch nicht sagen. Nur ein erster Höreindruck.
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 6. Januar 2026, 12:16

Dead_Guy hat geschrieben:4. Esoctrilihum - Ghostigmatah-Spiritual Rites Of The Psychopomp Abxulöm


Ich habe gerade mal nachgeschaut. Wie bitte? 15 Alben in 9 Jahren, davon 4 aus dem letzten Jahr?b Sonst hat der auch nix zu tun, oder? :grins:
Nein, im ernst. Auch hier habe ich in den ersten Song reingehört. Das finde ich durch seine treibende, direktere Art durch die herausstechende Rhythmik gleich mal etwas zugänglicher. Du hast recht, da passiert ziemlich viel, so dass ich mich nur zu zitieren brauche. Das Artwork ist aber auch richtig cool. Harter Tobak, gibt es also auch hier.

Ehrlich, bis jetzt ziemlich interessante Top 10. Hat was von Horizonterweiterung. Und zeigt deine Variabilität in Sachen Musik. Das finde ich super spannend. Ich freue mich auf das, was da noch kommen mag.

Kleiner Tipp: wenn du Artworks einbetten würdest und ein zwei Songs dazu, dann wäre es für den Leser nicht nur angenehmer, sondern wäre direkter ins Gesicht gehüpft. Aber das soll deine Entscheidung sein ;-)
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Re: Dead_Guys pers. Jahresabschluss

Beitragvon Dead_Guy » Dienstag 6. Januar 2026, 14:14

Ich kenn mich mit den ganzen technischen Aspekten hier im Forum ehrlich gesagt nicht aus, war im DFF und bin im RHF und überall ist das anders wie man gewisse Dinge macht. Wüsste gern wie ich Bilder einfüge, leider kann ich die bisherigen nicht bearbeiten um es zu ergänzen. Kann man YT Links auch einbetten oder nur stumpf als Link einfügen?
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