Wenn ich auf meinen PS zurückgreife:
Ich habe dieses Gefühl vor allem bei Neal Morse. Ich beschreibe die Veröffentlichung seit 10 Jahren ja gern mal als Fast Food Prog. Ich höre da nichts mehr Neues raus. Auch vieles, was sich anhört wie schon einmal gehört. Viel extremer finde ich es aber, dass der Herr mit seiner Musik einem kaum noch Zeit lässt sich damit zu beschäftigen. Da wird immer fast jährlich nachgelegt. Wer soll die Menge an Musik denn verinnerlichen? Das hat für mich etwas von den Hörgewohnheiten der heutigen Zeit. Die Charts, Spotify, youtube. Das sehe ich sogar ziemlich problematisch. Da ist ein Song so schnell in Dauerschleife, aber eben auch sehr schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. So ähnlich verhält es sich für mich auch mit den Alben. Weil mir das zu anstrengend ist, kann ich da kaum die Muse und Zeit aufbringen, abgesehen davon, dass sich das für mich einfach ziemlich ähnlich anhört.
Und die Sachen werden auch gern mal über alle Maßen hinaufgestellt.
