Rafs Wilde 13

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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Raphael Paebst » Sonntag 9. März 2014, 00:10

AVATARIUM? Die muss ich dringend mehr hören.
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 9. März 2014, 01:20

Und noch ein Thread. Das freut mich wirklich sehr…

Anger As Art:
Super. Die Gitarren tönen wirklich sehr geil und dazu der Gesang. Erinnert mich irgendwie an ganz alte Flotsam & Jetsam. Volltreffer!

Procession:
Ach du meine Güte ist das intensiv. Im ersten Song, wenn der Sänger zum ersten Mal lauter wird, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Und die Riffs sind super. Das kommt wirklich sehr gut und wird ganz sicher notiert...schon passiert!
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon salisbury » Sonntag 9. März 2014, 13:06

ANGER AS ART hatte ich damals mal kurz angecheckt, fand ich ganz lustig. Hmm, das 'Speed Kills' ist jetzt aber nix besonderes. Und 'Time Devours Life' gefällt mir nun auch nicht. Hää, was hab ich denn da damals gehört, ich hab so ganz dunkel NEVERMORE in Erinnerung. Tja, vllt verwechsel ichs.

PROCESSION wird irgendwie auch von allen Seiten gut gefunden und ich versteh's nicht so recht. Dann eher HAMFERD drüben bei Holg. Live waren die ja recht energetisch, aber nach zwei Songs hab ich dann doch eher nach CDs gekruschdelt. Es sind einfach viel zu wenig Wechsel in der Musik, um mich bei Stage zu halten und irgendwie ist auch mal wieder der Gesang zu laut...hmm.
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Raphael Paebst » Sonntag 9. März 2014, 14:27

Also NEVERMORE und ANGER AS ART? Da verwechselst du sicher was, das kann ich mir dann selbst bei deinen Ohren nicht vorstellen. :-)

Für dich sind aber sicher auch noch ein paar Sachen dabei, wenn auch nicht direkt beim nächsten Platz...
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Raphael Paebst » Mittwoch 12. März 2014, 16:59

18. KRYPTS - "Unending Degradation"

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Death Metal ist bei mir ja eher eine seltene Spielwiese, vor allem aus den Gründen, die auch Rüdiger schon zum Thema Gesang geäußert hat. Vieles klingt charakterlos und austauschbar, wenn die Herren an den Mikrofonen anfangen, zu grunzen. Insofern mag ich vor allem frühen Death Metal und solchen mit ausdrucksstarkem Gesang. Zudem bin ich ein Freund von eher mittelschnellen und langsamen Liedern, weil man da dann auch noch ein bisschen was von den Instrumenten hört und es um Songs im eigentlichen Sinne und nicht nur um Geschwindigkeitsrekorde geht. Im letzten Jahr gab es letztendlich zwei Death Metal-Alben, die mich begeistern konnten, "Swallowed By The Ocean's Tide" von SULPHUR AEON und "Unending Degradation" von KRYPTS aus Finnland.
Letzteres gefällt mir noch einen Zacken besser, weshalb es hier auf Platz 18 gelandet ist. Morbide Atmosphäre, abgrundtiefes Gegurgel und ein angenehm muffiger Sound, hier passt für mich alles zusammen. Und in diesem Jahr werd ich dann auch endlich mal AUTOPSY hören, die sonst vermutlich auch in dieser Liste aufgetaucht wären. :-) Bis dahin freu ich mich über ein starkes Album mit düsteren Melodien und getragenen Songs, die mir nicht zu schnell werden. Böse Geister könnten auch vermuten, dass es der, nicht zu leugnende, Doom-Einschlag ist, der mich hier bei der Stange hält, aber das ist sicher nur ein Gerücht. ;-)

Einmal das Album als ganzes.

und für Ungeduldige:
'Beneath The Archaic

'Day Of Reckoning'
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 13. März 2014, 23:29

Da KRYPTS niemanden so richtig zu interessieren scheint, geht es hier direkt weiter.

17. OVVL - "Ovvl"

Bild

Jetzt kommen wir zum ersten Album, dem man den bösen Titel "Retro" anheften kann. OVVL spielt 70er Hard Rock und Proto Metal, der es in sich hat. Die Spielfreude erreicht beinahe SLOUGH FEG-Niveau, der Sound ist herrlich rau und die Kompositionen angenehm schräg. Der Gesang ist nasal, erinnert manchmal an den jungen Ozzy, manchmal noch mehr an Bobby Liebling von PENTAGRAM. Hier habe ich ein bisschen gemogelt, denn obwohl das Album von 2013 ist, sind die meisten Songs schon als Singles und auf Tapes vorher erschienen. Dennoch, ob in anderthalb Minuten, wie im Opener 'Gypsie River' oder einer knappen Viertelstunde, wie beim Rausschmeißer 'Thunder In The Sea', OVVL beherrscht alle Distanzen und ist jederzeit für eine Überraschung gut. Eigentlich gibt es an dem Album nichts zu meckern und hätte ich es deutlich früher gekauft und länger gehört, wäre wohl auch noch eine höhere Platzierung drin gewesen. So ist es Rang 17 und die Freude über 'Glaurung', 'Medicine Mirror' und das lange 'Thunder In The Sea', die ich hier mitteilen möchte.

'Glaurung'

'Medicine Mirror'
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 13. März 2014, 23:59

Mich interessieren beide Bands. Ich hoffe, ich komme die Tage mal zum Reinhören!
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon frankjaeger » Freitag 14. März 2014, 00:39

Hm. OVVL ist schräg. Ich habe sie hier, aber so richtig warm wurde ich mit der noch nicht.
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 14. März 2014, 01:06

Auch wenn ich grad' auf grantige Sounds stehe, habe ich mit KRYPTS doch so meine Schwierigkeiten. Das liegt auf der einen Seite am "Gesang", der mich tatsächlich mit der Zeit nervt. das klingt (bewusst) übersteuert und zu nahe am Mikrofon gestanden. Auf der anderen Seite brauche ich bei flotter Musik ein klareres Klangbild. Das hier wirkt dumpf, mollig und müffelnd.

Ovvl hingegen könnte mir bei intensivere Betrachtung durchaus zusagen. Die wissen offensichtlich (nicht), was sie wirklich wollen. Das ist schon mal sympathisch. Obendrein gibt es natürlich einen Pluspunkt für den kauzigen Namen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Rafs Wilde 13

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 14. März 2014, 09:35

Ja, die KRYPTS ist schon sehr dumpf, auch absichtlich auf frühen finnischen Death Metal produziert, quasi Retro Death Metal und somit wieder zeitgemäß. ;-)

Bei OVVL regiert tatsächlich das Chaos, da klingt alles so, als hätte die Band einfach aufgenommen, was ihnen gerade in den Kopf kam, das ist es dann auch, was mich bei denen begeistert.
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