Bewertungsschema

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Bewertungsschema

Beitragvon salisbury » Mittwoch 18. September 2013, 10:37

Lustig, wir sind von uns aus von einer allgemeinen Notenskala-Diskussion zu einer Zehnerdiskussion gekommen. Die hatten wir intern schon. Zeigt, dass wir uns selber nicht ganz sicher sind, ob wir im Verhältnis "richtig" damit umgehen ;-)
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon salisbury » Mittwoch 18. September 2013, 11:06

Holger Andrae hat geschrieben:Finde ich von der Grundüberlegung her auch sehr gut, leider hat auch dies der Leser nicht verstanden.


Huch? Was kann man daran nicht verstehen?

Ich empfehle nach wie vor: Guckt nicht auf die dusseligen Noten, lest die Reviews 8-) .
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. September 2013, 11:29

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Finde ich von der Grundüberlegung her auch sehr gut, leider hat auch dies der Leser nicht verstanden.


Huch? Was kann man daran nicht verstehen?

Ich empfehle nach wie vor: Guckt nicht auf die dusseligen Noten, lest die Reviews 8-) .


Weil sowohl Leser, wie auch Promoter und Musiker eine "10/20" nicht als "Gut", sonder als "durchschnittlich" lesen.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon ishina » Mittwoch 18. September 2013, 11:45

Auch ich gehöre zu den Menschen, die eine 10/20 d.h. eine 5/10 d.h. eine 2.5/5 d.h. eine 7/15 oder 8/15 als durchschnittlich lesen.

Zahlen beschreiben eine lineare Entwicklung, wenn nicht gerade eine logarithmische Skala explizit vorgegeben ist. 10/20 als "gut" zu bezeichnen bedeutet, eine logarithmische Skala zu verwenden, wo die Unterscheidungen nach oben hin immer kleiner werden.

Um Verständnisprobleme zu vermeiden würde ich immer eine lineare Skala verwenden, auch wenn das bedeutet, dass die unteren 50% der Skala deutlich weniger verwendet werden als die oberen 50%.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. September 2013, 11:50

ishina hat geschrieben:Auch ich gehöre zu den Menschen, die eine 10/20 d.h. eine 5/10 d.h. eine 2.5/5 d.h. eine 7/15 oder 8/15 als durchschnittlich lesen.

Zahlen beschreiben eine lineare Entwicklung, wenn nicht gerade eine logarithmische Skala explizit vorgegeben ist. 10/20 als "gut" zu bezeichnen bedeutet, eine logarithmische Skala zu verwenden, wo die Unterscheidungen nach oben hin immer kleiner werden.

Um Verständnisprobleme zu vermeiden würde ich immer eine lineare Skala verwenden, auch wenn das bedeutet, dass die unteren 50% der Skala deutlich weniger verwendet werden als die oberen 50%.


Absolut richtig. Aber: Ist es nicht egal, _wie_ beschissen ich ein Album finde? Ob ich da nun1 oder 3 Punkte gebe, macht im Endeffekt kaum einen Unterschied. Spannender ist es doch, zu unterscheiden, _wie_ gut ein Album ist. Aber genau das will ja keiner lesen, denn dann müsste man sich zumindest marginal mit den Inhalten und Schemen beschäftigen. Anstregend. Man klickt kurz auf ein Review, scrollt nach unten, sieht eine Ziffer und glaubt zu wissen, was man wissen möchte. Oftmals sogar unabhängig davon, welcher Redakteur die Note vergeben hat.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 18. September 2013, 11:58

Kurze Anmerkung: Ab 7 Punkte kommt bei mir eine Scheibe auf die Kaufliste.

"7.0 - 7.5
Ein gutes Album, dem der letzte Kick fehlt, um es dauerhaft auflegen zu wollen."

Bei mir bleibt da erstmal "ein gutes Album" stehen. Was lege ich schon dauerhaft auf? Dafür hab ich eh keine Zeit, das mache ich, wenn ich in Rente bin.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. September 2013, 12:04

frankjaeger hat geschrieben:Bei mir bleibt da erstmal "ein gutes Album" stehen. Was lege ich schon dauerhaft auf? Dafür hab ich eh keine Zeit, das mache ich, wenn ich in Rente bin.


Ja, Frank, das wird den meisten hier so gehen, aber wir sind ja auch zum Glück nicht normal.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon salisbury » Mittwoch 18. September 2013, 12:06

Holger Andrae hat geschrieben:
ishina hat geschrieben:Auch ich gehöre zu den Menschen, die eine 10/20 d.h. eine 5/10 d.h. eine 2.5/5 d.h. eine 7/15 oder 8/15 als durchschnittlich lesen.

Zahlen beschreiben eine lineare Entwicklung, wenn nicht gerade eine logarithmische Skala explizit vorgegeben ist. 10/20 als "gut" zu bezeichnen bedeutet, eine logarithmische Skala zu verwenden, wo die Unterscheidungen nach oben hin immer kleiner werden.

Um Verständnisprobleme zu vermeiden würde ich immer eine lineare Skala verwenden, auch wenn das bedeutet, dass die unteren 50% der Skala deutlich weniger verwendet werden als die oberen 50%.


Absolut richtig. Aber: Ist es nicht egal, _wie_ beschissen ich ein Album finde? Ob ich da nun1 oder 3 Punkte gebe, macht im Endeffekt kaum einen Unterschied. Spannender ist es doch, zu unterscheiden, _wie_ gut ein Album ist. Aber genau das will ja keiner lesen, denn dann müsste man sich zumindest marginal mit den Inhalten und Schemen beschäftigen. Anstregend. Man klickt kurz auf ein Review, scrollt nach unten, sieht eine Ziffer und glaubt zu wissen, was man wissen möchte. Oftmals sogar unabhängig davon, welcher Redakteur die Note vergeben hat.


Oh. Haha, ich glaube, ICH selber hatte die Skala gar nicht richtig verstanden :grins: . Aber sie drückt genau das aus, was ich ein paar Seiten vorher beschrieben habe. Die "okayen und guten" Scheiben alle zwischen 6,0und 8,5 zu quetschen, ist sehr beengend. Wenn man die okayen in den 4-6er-Bereich schiebt, wird auf einmal viel Platz frei. Ich hatte mal einen SC, in dem ich 11-12 Scheiben auf sieben oder siebenfünf geschoben habe. Die hab ich alle meinen Lebtag nimmer gehört, an die ERINNER ich mich ned mal, ausser dass ie "ganz gut so" waren :schade: . Die sind ab jetzt alle zwischen 4 und 6. Auch große Namen.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 18. September 2013, 13:01

Holger Andrae hat geschrieben:Ich habe bereist mit einem 20er System gearbeitet, nämlich mit diesem:
Bild
Das wird dort auch immer noch verwendet. Finde ich von der Grundüberlegung her auch sehr gut, leider hat auch dies der Leser nicht verstanden.


Das Noten-System des großartigen UNDERGROUND EMPIRE ist und bleibt in der Tat das Beste, was ich kenne. Aber auch dieses System schützt nicht vor dramatischen Fehleinschätzungen; ich denke da nur an das "Into The Mirror Black"-Review. ;-) Immerhin habt ihr damals u.a. die volle Brillanz als von GYPSY KYSS wie kaum jemand sonst erkannt!! :dafuer:

Wenn ich jedes 7-Punkte-Album kaufen würde, bräuchte ich schon längst eine Zweit- und eine Drittwohnung, um den Krempel unterzustellen... Ich kaufe Originale inzwischen nur noch bei ca. 8,5 Punkten aufwärts - bzw. nach guter alte Jhonny-Strategie bei 8 oder 7,5 Punkten bei Gelegenheit im Sonderangebot. ;-)
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 18. September 2013, 13:29

Martin van der Laan hat geschrieben:Wenn ich jedes 7-Punkte-Album kaufen würde, bräuchte ich schon längst eine Zweit- und eine Drittwohnung, um den Krempel unterzustellen... Ich kaufe Originale inzwischen nur noch bei ca. 8,5 Punkten aufwärts - bzw. nach guter alte Jhonny-Strategie bei 8 oder 7,5 Punkten bei Gelegenheit im Sonderangebot. ;-)


:dafuer:

Ich bräuchte auch drei Jobs für jedes 7-Punkte-Album :grins:

Wobei ich natürlich trotzdem die mir lieb gewordenen Bands komplettieren will, das ist das Sammler-Herz. Da kommen dann auch mal 5- oder 6-Punkte Alben in die Sammlung. Ich möchte auf No prayer For The Dying, Nostradamus, Gods Of War und Fight For The Rock jedenfalls nicht verzichten.

Neu kaufe ich erst ab 9 Punkten sowie die Handvoll absoluter Lieblingsbands.
8-9 Punkte gerne Mal im Midprice (wie die neuesten Deep Purple / Volbeat Scheiben). Oder eben klar unter 10 €, besser für 3-6 €.


Dazu kommt aber immer das Interesse, alle großen Metal-Bands ganz gut zu kennen. Das machts nicht einfach :D
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