Musik und Emotion

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musik und Emotion

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 29. Dezember 2010, 14:19

Jhonny hat geschrieben:war ja nur ein Beispiel - dein Musikgeschmack, aber auch der von Loenz, Eike oder Teichfrosch ist mir auch zu 85% ein Rätsel ;-)


Dafür kam aber von dir in meinem Thread schon oft "ganz okay" oder sowas. ;-) Aber ja, das kann so Pi mal Daumen schon stimmen und beruht mit Sicherheit auf Gegenseitigkeit :grins:


Loenz hat geschrieben:Dabei hör ich ja im Gegensatz zu Regina und Jesus, ja eher Weichei Musik.


Du findest doch häufig auch harten Kram gut, oder lieg ich da jetzt total falsch? Musst nur anfangen es dann auch privat zu hören. Oder ist bei dir "gefällt mir gut" nicht gleichbedeutend mit "werd ich mir auch mal zulegen"? Also soweit ich mich erinnern kann besteht bei dir noch Hoffnung 8-)


@Topic: Wenn wir jetzt allgemein von "Emotionen" sprechen, dann berührt mich auch MANOWAR tief emotional, weil es mich einfach oft aggressiv macht :P Andere Sachen die ich selten oder garnicht höre wie beispielsweise IRON MAIDEN machen mir auch Spaß und lösen in der Richtigen Situation sicher sowas wie "Freude" aus, aber wirklich tief berührt mich das nicht. Wenn ich zu mir selbst ganz ehrlich bin dann lässt mich quasi keine Musik so richtig kalt, irgendwelche Emotionen löst selbst der grauenhafteste Schlager bei mir aus.

Das Kriterium "Faustmusik" kenne ich im übrigen auch, bei mir kommt das eher durch extremen Blackmetal oder Hardcore, nur würde ich das als keine solch tiefe und bewegende Emotion bezeichnen wie das, was ich bei eher ruhiger oder getragener Musik empfinde. Wenn mich etwas zu Tränen rührt dann packt mich das ungleich tiefer als wenn ich zu IMMORTAL mit einem riesen Spaß auf meinem Fahrrad durch Köln brause.
Um mal bei diesem Beispiel zu bleiben: Auf einer Emotionsskala von 1-10 packen mich IMMORTAL genauso stark wie meinetwegen TOOL, also beide mit sagen wir 10, allerdings sprechen beide Bands ganz unterschiedliche Gefühle an, und das traurige und morbide bei TOOL empfinde ich als intensiver und nachhaltiger als das Fistraising/Kraft/Energie-Gefühl bei IMMORTAL. Beide Bands bedienen dabei das dazugehörige Gefühl gleich stark, aber für mich ist das Gefühl bei TOOL einfach nachhaltiger.
Genauso kann ich zu irgendwelchem belanglosen und nervigen Pop beim abzappeln tierisch viel Freude und Glück empfinden, wirklich einprägsam und nachhaltig wirkt dagegen eine intensive Listeningsession mit NEUROSIS.

Andere Menschn sind da nunmal anders gepolt.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 29. Dezember 2010, 14:26

Loenz hat geschrieben:Dabei hör ich ja im Gegensatz zu Regina und Jesus, ja eher Weichei Musik.

Unser Prog-Teddybär ;-)

Zum Thema Faustmusik und Tool vs Immortal: Ich habe die Erfahrung gemacht, die Intensität der Musik (d.h. Härte, Lautstärke etc) ist nicht immer gleichbedeutend mit der Intensität der ausgelösten Emotionen. So steckt in Tool meines Erachtens viel mehr Zorn drin als in mancher Black-Metal-Band. Und Beyond Dawn zum Beispiel, die ganz hintergründig traurig sind, ziehen mich weitaus stärker runter als Opeth oder so.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Loenz » Mittwoch 29. Dezember 2010, 14:28

Joa, sicher mag ich auch harte Musik. ich hör sie halt nur nicht oft wie diverses andere Zeug der Sammlung. Nicht umsonst hatte ich Death in den Top 10 meiner Liste, oder halt sowas wie Slayer und Sodom usw. Aber generell bin ich zur Zeit eher auf den Progressiven Trip. Spricht mich derzeit einfach mehr an. Aber lassen wir Reginas Thread mal leben. Die sperrt uns sonst zu Jesus in den Keller und peitscht uns aus. Wollen wir das riskieren ;-)?
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 29. Dezember 2010, 14:57

Loenz hat geschrieben:Die sperrt uns sonst zu Jesus in den Keller und peitscht uns aus.


Ach, die tut nur so fies und gemein. Wer derartig gestylt und posend vor der Webcam für ein Avatarfoto rumhüpft, der kann garnicht so dunkel und gemein sein. :D
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:06

Teichfrosch hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben:Die sperrt uns sonst zu Jesus in den Keller und peitscht uns aus.


Ach, die tut nur so fies und gemein. Wer derartig gestylt und posend vor der Webcam für ein Avatarfoto rumhüpft, der kann garnicht so dunkel und gemein sein. :D

Nur weil ich mal den Moment grafisch festhalten wollte, wo ich mal meine mti frischem Kinderblut verfeinerte Kriegsbemalung abgelegt hatte... :schade:
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:10

Regina Löwenstein hat geschrieben:Nur weil ich mal den Moment grafisch festhalten wollte, wo ich mal meine mti frischem Kinderblut verfeinerte Kriegsbemalung abgelegt hatte... :schade:


Blutgräfin Löwenstein? Tja, wenn man solch Dummheiten begeht verfolgen sie einen ein Leben lang.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:12

:grins:
Übrigens süß, wie du vom Styling auf innere Werte schließt. Das ist richtig männlich :dafuer:
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Loenz » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:12

Schön das der Thread nun endgültig Off Topic ist.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:19

Loenz hat geschrieben:Dabei hör ich ja im Gegensatz zu Regina und Jesus, ja eher Weichei Musik.


mit der kann ich doch bekanntlich auch nix anfangen ;-)
Der Pop, den du hörst mag gut gemacht sein, rauscht bei mir aber zum einen Ohr raus, zum anderen wieder rein.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Loenz » Mittwoch 29. Dezember 2010, 15:26

Hey du kannst doch nicht einfach so wieder über Musik sprechen. Das geht doch nicht ;-)

Joa so sind die Geschmäcker halt unterschiedlich. Aber das ist ja auch nicht schlimm. Ich finde gerade die Mischung hier bei Powermetal.de im Forum ganz interessant. Wir haben hier Leute die traditionelle Sounds mögen, dann Leute die Krach mögen, dann Leute die Experimentelles mögen usw. Ist doch cool. Kann man sich von allen das beste raus suchen.
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