Die gibt es tatsächlich recht günstig: https://www.discogs.com/sell/list?sort= ... &format=CD
Vielleicht sollte ich mir die Auflage mti dem Originalcover auch mal ins Regal stellen.
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Mein musikalisches Jahr 2018Re: Mein musikalisches Jahr 2018Die gibt es tatsächlich recht günstig: https://www.discogs.com/sell/list?sort= ... &format=CD
Vielleicht sollte ich mir die Auflage mti dem Originalcover auch mal ins Regal stellen.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Jo, sind alles griechische Bootlegs.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Mit dem Line-Up habe ich gar nicht mitbekommen. Das ist sehr bedauerlich. Und zum anderen Punkt: Ich habe ja schon öfters geschrieben, warum das Forum für mich im musikalischen Bereich so wichtig ist. Ich muss aber auch sagen, dass das Forum für mich auch als "archiv" sehr hilfreich ist. Die ganzen Top 100 Listen schaue ich mir z.B. immer wieder aufs neue an. Da gibt es immer noch tolle Dinge zu entdecken. Ich habe auch wieder mit erschrecken festgestellt, dass ich mir vor fast 10 Jahren hier angemeldet hab. Und seitdem ist es (auch mit Pause) ein fast täglicher Begleiter.
Das würde ich tatsächlich gern mal machen. Flohmärkte hier sind allerdings mangelware. In Stuttgart gibt es zuhauf. Aber da die ja auch gern Samstags sind wird das eher schlecht mit meinem neu begonnenen Studium und den Vorlesungen am Samstag.
Jetzt musste ich auch schmunzeln
Wäre sie Nein im ernst. Früher oder später landet die Platte in irgendeiner Form in meinen Regal. Da bin ich sehr zuversichtlich. Was die discogs.com Sachen betrifft. Die eine oder andere Scheibe hab ich mir darüber auch schon bestellt. Meist aber Sachen die man sonst auch problemlos bekommt. Zum Beispiel schaue ich immer mal wieder rein, mit der Hoffnung vernünftige Preise für "King Diamond" CDs oder die ersten zwei "Mercyful Fate" zu finden. Meistens erfolglos. Und wenn ich dann sehe woher die Teile kommen soll, lass ich es halt bleiben.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Die "Graceful Inheritance" steht bei mir auch seit knapp 15 Jahren auf einem der unteren Ränge der imaginären Einkaufsliste...
Oder doch vielleicht mal die Neue? ![]()
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Iron Void | Excailbur Genre: Doom Metal VÖ: 26. Oktober 2018 ![]() 1. Dragon’s Breath (06:23) 2. The Coming Of A King (04:17) 3. Lancelot Of The Lake (04:47) 4. Forbidden Love (04:32) 5. Enemy Within (05:02) 6. The Grail Quest (04:50) 7. A Dream To Some, A Nightmare To Others (04:45) 8. The Death Of Arthur (07:19) 9. Avalon (04:18) Band aus England. Excalibur. Arthus-Saga. Doom. Das klingt wie eine Mischung die ich benötige, da sie mir sehr gut reinläuft. Und genauso ist es auch. Ich höre das Album und nicke mit dem Kopf. Ja, genau das was du erwartet hast. Denn die 3 Jungs haben hier wirklich griffige Songs geschrieben. Die Mystik hinter dem Thema wird natürlich durch die Musik klar unterstrichen. Die Mischung zwischen klassischen Heavy Metal und meinem liebgewonnenen Doom Metal ist hier sehr gut gelungen. Natürlich sind die Songs überwiegend schleppender Natur, hat aber auch ganz klar Ausreißer wie „Forbidden Love“, welches dann doch auch mal schneller wird. Natürlich könnte man jetzt auch die komplette Bandbreite an Klischees raushauen, wie ausgelutschtes Thema in Verbindung mit ganz viel Pathos und so weiter. Finde ich hier aber unnötig. „Enemy Within“ haut mich auch um. Das Riff im Mittelteil des Songs und der Übergang zum Solo ist sehr geil umgesetzt. Könnte ich ewig hören. Oder „A Dream To Some, A Nightmare To Others“ erfreut mich mit seinem epischen Refrain. Oder aber auch “The Death Of Arthur”, der mächtiges erahnen lässt. Der Sänger bewegt sich eher in entspannter Tonlage. Passend zur Musik halt. Ist aber absolut passend zur Musik. Unterstreicht er doch mit seinem Gesang die Thematik der Songs. Die Band werde ich weiterhin verfolgen, mir die noch fehlenden Platten zulegen (sind ja Gott sei Dank nicht so viele). Auf youtube und bandcamp leider keine passenden Songbeispiele (nur ganze Alben).
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Riverside | Wasteland ![]() Genre: Progressive Rock VÖ.: 28. September 2018 1. The Day After (01:48) 2. Acid Rain (06:03) 3. Vale Of Tears (04:48) 4. Guardian Angel (04:24) 5. Lament (06:09) 6. The Struggle For Survival (09:32) 7. River Down Below (05:41) 8. Wasteland (08:25) 9. The Night Before (03:59) Ich bin ja einer, der die ersten vier Alben leider immer noch nicht hat und kennt. Ich bin mit „Shrine Of New Generation Slaves“ eingestiegen. Und mit „Love, Fear And The Time Machine“ haben Riverside sogar das bessere Album rausgebracht (für mich). Was für mich weniger nach Retro klingt, als das Album zuvor. Gerade 5 Monate nach Release verstirbt plötzlich Piotr. Ein schwerer Schlag für die Band. Zwei Monate zuvor bekam ich ebenfalls so eine Nachricht. Damit umzugehen ist nicht so leicht umzugehen. Klar. Umso beeindruckender ist es, das die Band weitermacht. Da gehört sehr viel dazu. Ich muss gestehen, ich habe mich nicht getraut das Album zu kaufen. Nicht weil ich Angst hatte die Musik könnte mich nicht überzeugen. Nein, darum geht es nicht. Die Dinge die die Band erfahren hat in den Monaten zuvor, erinnerten mich zu sehr an die Meiner kurz zuvor. Irgendwie schreckte mich das ab. Im Februar diesen Jahres erhielt ich das Album aber dann. Und was soll ich sagen? Wenn Mariusz anfängt mit den Zeilen: „What if it’s not?//If it’s not meant to be?“ schießt es mir schon die Gänsepelle nach oben. Außerdem erinnert mich das Lied an irgendein türkisches Kinderlied, das meine Oma immer wieder summte um meine Geschwister in den Schlaf zu wiegen. „Vale Of Tears“ ist sogar eine vergleichbare sehr harte Nummer. Mir fällt aber sofort auf, dass es im Vergleich der letzten Alben viel flüssiger daherkommt. Ein „Celebrity Touch“ oder „#Addicted“ klingt dagegen sehr abgehackt. Nicht das die Nummern schlecht wären. Aber hier wird alles viel einheitlicher dargeboten, mit dem Touch (den ich zwar nicht bewerten kann, da ich die früheren Alben noch nicht kenne) den viele Fans wohl so vermisst haben, wenn man sich die Meinungen im Internet durchliest. Manchmal gehen Riverside auch in leicht folkige Gefilde. Das wunderschöne „Guardian Angel“ und seinem Anfang zum Beispiel. Toller Song. Es wäre natürlich vermessen „The Struggle For Survival“ nicht zu erwähnen. Der Prog-Brocken der seinesgleichen sucht. Viel Spielwitz, sehr viel Raffinesse machen den Song zu einem Ohrenschmaus. Zu einem weiteren Highlight zählt für mich das tieftraurige „River Down Below“. So klingt der Song zu Anfang sehr dunkel. Irgendwo in Richtung „Watershed“. So kommt die komplette Schönheit nach ca. einer Minute zur Geltung. Das Einsetzen des Basses und das leicht verschleppte Schlagzeugs verpasst mir jedes Mal eine Gänsehaut. Zweite Gänsehaut wenn Mariusz „Linger beside me//You’re all I have left“ und alle Instrumente zu einer Einheit verschmelzen. Diese Gesangslinie. Dann das Solo. Das ist einfach höchstklassig. Ich bin ja wirklich Fan der zwei Alben zuvor. Aber was Riverside hier abgeliefert haben ist einfach unglaublich. Ich hab höchsten Respekt vor der Band und deren Musik.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Tolles Album und die logische Weiterentwicklung der beiden Alben davor.
Aber du solltest unbedingt auch mal in die ersten Scheiben hineinhören. Das ist zwar stilistisch schon was anderes als "Wasteland", aber unverkennbar RIVERSIDE und unglaublich gut. Meine beiden Favoriten sind "Rapid Eye Movement" und "Anno Domini High Definition".
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Die Platte ist tatsächlich komplett an mir vorbeigegangen, obwohl ich RIVERSIDE mal sehr mochte. Und wahrscheinlich immer noch tue. Mal wieder reinhören. Danke für die Erinnerung!
![]() Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Das finde ich überhaupt nicht. "Wasteland" knüpft für mich total an die ersten drei Alben an und ist in vielerlei Hinsicht eine "Rückentwicklung". Es gibt ja sogar ganz klare Parallelen zu "Second Life Syndrome" (stehen in meiner Rezi, glaube ich).
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Schon immer wieder interessant, wie die Empfindungen bei sowas auseinander gehen können. Einig sind wir uns aber sicher darin, dass alle Alben der Band hörenswert sind.
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