Longtracks

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Samstag 27. Januar 2024, 14:49

Danke für die Kommentierung Pilly!
Dein Vergleich von MYSTERY beim Songaufbau zu ARENA geh ich mit. Ich entdecke ja grad 2 Arena-Scheiben. Die Songs sind zwar meist etwas kompakter, aber eine Parallele ist schon da.


Ich komme aktuell wenig zum Schreiben. Hab grad andere „hedgehogs to brush“…
Sollte aber im Februar wieder etwas intensiver werden hier. :)
(bzw. auch bei den Top100 etc.)
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Re: Longtracks

Beitragvon Pillamyd » Montag 29. Januar 2024, 14:39

Jo, gerne.
Man muss halt nehmen was kommt. Es ist noch weniger geworden, als ich es für möglich gehalten hätte. Ändern kann man es aber leider nicht. Ist halt bloß die Frage, in welchem Umfang man selbst noch was macht.

Aber abseits davon machen mir die Longtracks hier viel spaß. Vor allem, weil ich da selbst nicht mehr hinterher bin. Gut wenn man es dann "serviert" bekommt.

Ich musste gerade einmal checken, welche zwei Alben es sind. Mal in den "Weekly Playlist" Thread reinschauen. Ah ja, "The Visitor" kenne ich selbst noch nicht und auch sonst bin ich bei "Arena" recht blank. Aber da werde ich nach und nach reinfuchsen. "The Theory Of..." lief hier auch mal wieder und hat an seinem Zauber nichts verloren. Gut das du nicht mit "Double Vision" angefangen hast, die sich dann doch von der sperrigen Seite zeigt. "Immortal?" und "The Unqiuet Sky" sind aber definitiv weitere Alben die ich empfehlen kann.
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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 30. Januar 2024, 00:39

Was ist weniger geworden? Das Feedback? Naja, das Thema hatten wir ja schonmal an anderer Stelle. Denke es lesen schon einige, aber die Zeit zum Kommentieren oder direkten Konsumieren fehlt halt auch bei vielen hin und wieder. Auf einige Sachen greift man ggf. auch erst später zurück. Ist trotzdem ein gutes Archiv hier :)

Ich befürchte, du wirst hier jetzt auch nicht mehr ganz so viel in den letzten 4 Songs „neu entdecken“ :grins:
Naja, ich habe aber schon weitere tolle LT‘s vom letzten Jahr in der Hinterhand, die ich leider erst jetzt oder Ende 2023 entdeckt habe, die in der Liste aber keine Berücksichtigung mehr finden konnten. Wenn sie den Langzeittest bestehen, hau ich sie mal zwischendurch hier rein ;-)

ARENA:
Nein, ich hab mit Wilson angefangen, weil das mein 1. Argument für die Band war. Der andere Sänger ist aber auch gut. Ich möchte mich aktuell nicht überfordern und zu sehr in die Breite hören. Hab aber beide deiner Empfehlungen auf meine Liste genommen. Denke, die werden im Laufe des Quartals noch laufen… THX!
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Re: Longtracks

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 30. Januar 2024, 00:52

kingdiamond hat geschrieben:Was ist weniger geworden? Das Feedback?


Ja, ja...hatten wir schon. Ich bin trotzdem immer wieder verwundert. Egal, soll jetzt hier nicht auch noch Thema werden. Sorry!

kingdiamond hat geschrieben:Ich befürchte, du wirst hier jetzt auch nicht mehr ganz so viel in den letzten 4 Songs „neu entdecken“


Ich kann mir schon vorstellen, dass ich davon zwei kennen werde. Aber wenn, dann bin ich auf das Geschriebene sehr gespannt. Man hört ja doch auch unterschiedlich, auch wenn man die gleichen Sachen mag.

kingdiamond hat geschrieben:ARENA:
Nein, ich hab mit Wilson angefangen, weil das mein 1. Argument für die Band war. Der andere Sänger ist aber auch gut. Ich möchte mich aktuell nicht überfordern und zu sehr in die Breite hören. Hab aber beide deiner Empfehlungen auf meine Liste genommen. Denke, die werden im Laufe des Quartals noch laufen… THX!


Achso, ich bin davon ausgegangen, dass "The Visitor" das erste Album war, das du gehört hast. Wie gesagt, ich kenne das noch gar nicht. Die Band hatte schon einen unglaublichen Sängerverschleiß. Auf der "The Visitor" hörst du einen anderen Sänger, als auf "Immortal?" und auf der "The Unquiet Sky" singt auch jemand anders. Zahlentechnisch sind sie bei dem fünften Sänger angelangt :grins:
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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 30. Januar 2024, 01:15

Platz 4 - „To Say Goodbye, Part V: Water Child“ von ICE AGE (Länge: 14:45 / Album „Waves Of Loss And Power“)

https://youtu.be/YCR8XvNXjCg?si=asyADhTtL0e1jG8c

(Hier noch Part IV, wer das Klavierintro vorher gerne hören möchte…)

https://youtu.be/NEqOVcOJUXA?si=SHcAd0PJpRD0CPPg


Ich weiß auch nicht, was mich an dem Album letztes Jahr so „gekickt“ hat, aber ich war schockverliebt nach ca. 3-4 Durchläufen. WER Schuld hat, das weiß ich schon, hehe! ;-)

Ich denke die Mischung aus ein paar eher straighten (Prog)Rockern und den 3 (!!!) Longtracks ist schon alles in allem sehr abwechslungsreich. Zur Musik hatte ich im direkten Thread ja schon was geschrieben - das Review von Stefan Kayser auf der Hauptseite gibt ebenfalls gute Referenzen. Ich hab ja letztes Jahr (durch das 70s-Spiel hier) auch die im Review erwähnten STYX für mich entdeckt. Vielleicht ist das tatsächlich DER Einschlag, der bei mir grad voll einschlägt… :? :)

Der Song selber als „Part V“ wird direkt vorher mit dem 2,5-minütigem Klavierstück „Part IV“ eingeleitet.
Dann folgt erstmal einige Minuten „rotzecooles Rumgegroove“. Schwerpunkt im Song bilden der theatralische Gesang, der über allem schwebt und eine für mich nahezu immer gut hörbare Stimmlage hat.
Der Tastendrücker hat in diesem Song auch große Anteile und liefert sich am Ende des Liedes auch ein tolles „Duell“ mit dem Sänger - welches vorher mit mehrstimmigen Gesang eingeleitet wird. Dies ist ein grandioses Finale eines für mich grandiosen Albums. Ich hoffe mal, sie sagen damit nicht direkt wieder „Goodbye“, nach der doch ziemlich langen Pause.
Durch die albenübergreifende Fortsetzung der einzelnen Song-Teile ist dann auch direkt der Wiedererkennungswert auf den anderen Alben gegeben. Für mich direkte Ankerpunkte auf den ersten beiden ICE AGE-Werken. Entdeckung des Jahres 2023! (die komplette Band-Diskographie)
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Re: Longtracks

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 30. Januar 2024, 10:24

Heute Morgen mal ein bisschen Zeit für Musik. Hihihi, nicht, dass hier in jeder freien Minute Musik laufen würde, aber momentan kommt so viel Neues, was teilweise auch zum Pflichtprogramm wird, da komme ich kaum dazu in Tipps hinein zu hören. Und die langen Dinger hier hört man ja auch nicht mal eben so nebenbei.

Eben lief Advent Horizon. Lustig, denn vorher hatte ich seit Jahren mal wieder das grandiose Debüt von Marillion im Player, welches ich damals gehasst habe. Weshalb? Weil es in meinen beiden Lieblingsradio-Sendungen auf BFBS andauernd Sendeplatz für wahren Stahl gekostet hat. Mit der "Fugazi" bin ich aber zum Fan geworden. Wieso ist das in meinen Ohren lustig in Bezug auf Advent Horizon? Weil ich so bereits in der Stimmungslage für solche Klänge war. Während ich aber bei Marillion andauernd am mitsingen und summen bin, rauscht der Song von Advent Horizon etwas an mir vorbei. Erst zum Schluss wird ein bisschen gerockt. Das ist also schon mal keine Musik, die ich nach einmaligem Test in irgendeiner Weise bewerten kann und möchte. Handwerklich natürlich gut, aber mir fehlt so spontan ein Anker, der mich dazu animiert, es erneut hören zu wollen. Der Sänger war irgendwie gut, aber auch nicht herrausragend. Vielleicht mal unterm Kopfhörer. Aber wann?

Ganz anders natürlich Diamonds Hadder. Auf das Album fiebere ich hin. Selten lief etwas rein digital erhältliches so oft in Gänze. War auch nur nicht in meinen Perlen bzw. nur in den honourable mentions, weil nicht greiffbar. Das Album ist eine kleine Sensation! Irgendwie setzt die Band da an, wo Queensryche mit "Rage For Order" eine Duftwolke - das hier war der Thread für Wolken, ne? - gesetzt haben, die niemals von irgendwem erneut aufgenommen wurde. Das Klangbild ist allein schon originell. Die Melodien gehen sofort ins Ohr, ohne sich abzunutzen. Der Sänger ist der Hammer und die Storline scheint auch sehr cool zu sein. Bald schon in Echt! Bombenteil!
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Re: Longtracks

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 30. Januar 2024, 10:38

Earthside hatte ich im Bandthreat schon mal was zu geschrieben. Hier läuft jetzt zum zweiten Mal 'The Lesser Evil' und dieses Mal bin ich tatsächlich minimal genervt. Weshalb? Es gibt schon wieder diesen kratzbürstigen Kreide-Auf-Tafel-Gitarren-Klang, den moderne Proggels offenbar ganz toll finden. Mich törnt das komplett ab. Dazu dann auch noch Gebläse und Singstimmen, die zwar alle Töne treffen, mich aber durch ihre fast klassisch wirkende Klarheit erschlagen. Ja, das ist proggy im Wortsinn und daher auch spannend. Die überall zu lesende Begeisterung der prog-affinen Ohren verstehe ich, aber erneut muss ich hier kapitulieren. Wo ich Anfang der 90er auf damals schräge Klänge wie Tribe After Tribe, Last Crack oder Primus steil gegangen bin (und es heute noch tue), komme ich mit diesem Klangkosmos überhaupt nicht klar.
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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Donnerstag 1. Februar 2024, 09:07

Finale - Das Stockerl Teil 1:

Platz 3 - „Ascension“ von THRONEHAMMER (Länge: 11:22 / Album „Kingslayer“)

https://youtu.be/a9mZFLggQZM?si=p5fyZV1qIxLVXbWv

Review www.powermetal.de von M.D.: 10/10 - welch Ausrufezeichen! :grins:

Hier wäre meines Erachtens ein 8er-Schnitt im Soundcheck möglich gewesen und damit ein heißer Kandidat für das Album des Monats… aber hätte hätte… auch ohne diesen „Monatssieger-Titel“ können die Herren/Dame auf ganzer Linie überzeugen.
Vor dem hier erwähnten Finaltrack des Albums doomen sich 8 lupenreine epische Schlachten aneinander. Fetter „First Class Heavy-Doom“ at it‘s best!
Die Mischung aus Klargesang und Growls gefallen mir über die komplette Distanz der Platte. Und das sind immerhin über 73 Minuten. Also keine schnelle Nummer - im wahrsten Sinne des Wortes, hehe. ;)

Zum Song:
Das hier ist für mich DIE DEFINITION eines epischen Songs! Doom + Death + Epic in Perfektion. Anhören, niederknien, geil finden.
Wem dieser Song „zu ruhig“ ist, keine Angst - vorher geht es teilweise etwas mehr ab auf dem Album.

…Onward to Valhallaaaaa…. :donner:
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Re: Longtracks

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 1. Februar 2024, 22:56

Jetzt nochmal Mystery getestet. Die Laber- und Werbeblöcke bei den Darts sind ja lang genug. 8-)
Heute Abend will mir das deutlich besser gefallen als vor ein paar Wochen. Klint noch immer wie ein neuzeitlich produziertes Produkt der britischen Neo-Prog-Szene aus den 90ern. Der Gesang ist so glockenklar, da könnte fast AOR bei raus kommen. Dafür ist der Song aber zu lang, nicht zu proggy. :D
Nee, im Ernst, das gefällt mir tatsächlich sehr gut. Aufgeräumt, leicht, fluffig, etwes Singer/Songwriter, etwas Folk, etwas Classic Rock, etwas Kitsch, etwas Prog. Alles drin, Prog ist aber nur aufgrund der Länge. Oder aufgrund der Tatsache, so viele Subgenres zu kombinieren. Wenn die Frage erlaubt ist, ob Sorcerer noch Doom ist, frage ich hier, ist das Prog?
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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Freitag 2. Februar 2024, 03:57

Äh ja, die Frage ist gut! Und so wie bei SORCERER würde ich sie auch hier mit JAIN/JEIN beantworten.
Deine Beschreibung passt erstmal super zum Song/Sound.

Zur „proggy“-Frage:
Rückblickend stelle ich fest, dass ich Bands wie ARENA/MYSTERY/MOON SAFARI etc. schon nach max. 3-4 Spins recht gut intus habe. Ja das ist teilweise lang (Songs/Albums), aber wie du schreibst, nicht extrem komplex. Kommt aber wohl auf die Hörgewohnheiten an.

Bands wie HAKEN/CALIGULAS HORSE oder die von euch letztes Jahr kennengelernten SUN CAGED/TERRA ODIUM zünden meist erst final nach 5-6+ Spins. In die Kategorie zählen für mich auch altbekannte Bands wie PSYCHOTIC WALTZ oder ggf. auch WATCHTOWER (ja, ich werfe die auch hier in einen Topf)…

Andere Faktoren sind natürlich: aufmerksam hören/nebenbei hören… Länge des Albums etc.

Zurück zu MYSTERY: wie ich schon schrieb - „Wohlfühlprog“. Das ist für mich ein Gesamtsound, der auch „nebenbei“ nicht stört. Daher eine Band, die man immer laufen lassen kann. Unheimlich progressiv sicher nicht…
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