
https://www.youtube.com/watch?v=Cd4gQv1Bl-U
Auf dem 18. Platz verweilen wir beim Buchstaben "R", wenden uns aber einer weitaus bekannteren Band zu.
Ideen?
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hölg reist ins Jahr 1990Re: hölg reist ins Jahr 1990Weiter geht es etwas tiefer im Underground. Techno-Thrash haben wir das damals genannt. Die Jungs von REALM mit dem heftigen Frickel-Knaller 'Energetic Discontent' haben mich damals komplett begeistern können. Ihr zweites Album "Suiciety" ist für mich bis heute ein kleines Meisterwerk, wenn es um diese Spielart der Thrash geht. Die Kombination aus sehr kraftvollem und gleichzeitig melodischem Gesang von Mark Antoni allein ist schon mehr als hörenswert. Dazu dann aber die musikalischen Kabinettstückchen der instrumentalen Fraktion und fertig ist die Glückseligkeit aller Frickel-Freunde. Dabei geht man aber nie ganz so verkopft wie zum Beispiel Watchtower, denn immer wieder werden wunderbar saftige Riffattacken eingestreut, zu denen man auch ohne Primzahlenabitur die Rübe schütteln kann. Genau zu dieser Thematik ist mein gewählter Song wohl das Paradebeispiel auf dem Album. Vielleicht habe ich ihn unterbewusst nur gewählt, damit die anderen vier Kollegen unserer konspirativen Treffen nicht zufällig alle gleichzeitig zur Keramikbefeuchtung den Raum verlassen wollen. Laut metal-archives ist die Band seit einiger Zeit wieder aktiv, aber wer, wie ich damals, jemals versucht hat, einen längeren Kontakt zur Band zu halten, weiß, wie schwierig sich dies immer gestaltete. Als Last-Crack-Sänger Buddo mit einigen Beteiligten die Band White Fear Chain am Start hatte, konnte man wenigstens über ihn ein paar Infos bekommen, aber ohne ihn, endete jegliche Konversation nach einer Antwort im Nirvana. Selbst zugesagte Interviews blieben unbeantwortet, was im Zeitalter der postalischen Kommunikation doppelt ärgerlich war. Aber auch mein kurzes Intermezzo mit zwei Musikanten vor einigen Jahren auf Gesichtsbuch endete nach zwei Dialogen im Nichts. Wer nicht will, der hat wohl schon …
![]() https://www.youtube.com/watch?v=Cd4gQv1Bl-U Auf dem 18. Platz verweilen wir beim Buchstaben "R", wenden uns aber einer weitaus bekannteren Band zu. Ideen? Zuletzt geändert von Holger Andrae am Dienstag 23. April 2024, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Endet vielleicht auf -iot?
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Ich erwarte den oder einen anderen Song im 90er Game. Aber ich muss ehrlich sein. Mir gibt der Song nicht ganz so viel. Aber ich kenne das Album auch noch nicht. Liegt schlicht und einfach daran, dass mich frühere Alben mehr begeistern. Ich sie aber nicht so unfassbar gut kenne, weil sie einfach nicht aufzutreiben sind.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Wohl auch bei mir das Album neben "Reign In Blood", dass ich am wenigsten höre. Obwohl da eben auch "Dead Skin Mask" und der Titelsong drauf ist. Den Hybridgedanken von Wulder verstehe ich. Und ich frage mich hier ebenfalls gerade ob es am Klampfensound liegen kann. Hier tun sich eventuell gerade Erkenntnisse auf über die ich noch nie nachgedacht habe. Wird demnächst mal gecheckt.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
War eine zeit lang die absolute Nummer eins. Ich mag aber auch "Lucretia" sehr gerne.Von absoluten stinkern würde ich hier zwar nicht sprechen. Aber ich verstehe die Meinung. Die angesprochenen Songs überragen halt alles andere massiv. Mir geben heutzutage die älteren Alben auch einfach viel mehr. Das hat sich etwas verschoben. Und trotzdem kann ich jeden verstehen, der das Album auf die 1 setzt. Hat vielleicht auch viel mit dem romantischen Gedanken zu tun. Wer weiß... Eine Erwähnung des Album ist es aber auf jeden Fall wert.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Ich sag es immer wieder. Eine Re-release auf CD wird verdammtnochmal endlich mal Zeit. Solche Perlen müssen an die Lauscher. Was habe ich mich aufgeregt, als ich dachte, die "Endless War" würde endlich verfügbar werden. Aber nein, Vinyl Only angesagt. Machste nix...ist aber trotzdem nervig ![]()
Re: hölg reist ins Jahr 1990Es ist RIOT, die Band, die damals noch mit Mark Reale und ohne römischen Ziffernzusatz und Zuckerzusätzen in ihrer Melodiefindung unterwegs war. Das Album: "Privilege Of Power"! Nachdem man zuvor mit dem Donnerschlag "Thunder Steel" eine kaum für möglich gehaltene Reunion hingelegt hat, folgt 1990 dieses Album, welches man als Konzeptalbum betrachten kann. Es gibt Menschen, die stören sich an den Zwischenspielen, für mich gehören sie dazu. Mit dieser Besetzung gibt es allein schon rhythmisch das volle Pfund und zwar mit Anlauf und den Berg hinunter. Bobby Jarzombek ist halt ein Monster an seinem Gerät. Dazu dann Tony Moore am Mikrophon; ein Sänger, der alles in Grund und Boden jodelt. Der für mich herausragende Song hört auf den Namen 'Dance Of Death' und ist die musikalische Umsetzung von genau diesem Titel. Die orientalische Melodieführung in dieser ultra-rasanten Abfahrt fasziniert vom ersten Anhören bis zum heuteigen Tage. Sensationell!
![]() https://www.youtube.com/watch?v=tupYAME8ymk Zuletzt geändert von Holger Andrae am Dienstag 23. April 2024, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölg reist ins Jahr 1990Weiter geht es mit einem so genannten Big Player und einem gern mal verschmähten Album. Die Rede ist von Queensryche und "Empire". Sicher, auch ich war damals erstmal etwas irritiert, was das denn für ein gradliniger Sound war, aber schnell konnten mich etliche Songs hier komplett begeistern. Sicher, die Kollegen von Metallica hatten mit dem schwarzen Album einen Mega-Seller an Bord und plötzlich konnte man richtig Geld verdienen. Was hätte die Band denn nach "Operation:Mindcrime" sonst machen können? Noch ein Konzeptalbum? Sich selbst kopieren? Aha. Von daher war dieser Schritt auch irgendwie logisch und immerhin hat man es danach ja noch einmal geschafft, die Hörer positiv zu überraschen. Also, zumindest mich. Aber dazu kommen wir in einem späteren Jahrgang. Wer jetzt denkt, ich hätte natürlich einen der progressiveren Songs gewählt, ist hier auf dem Holzweg, denn ich mag zum Beispiel 'Della Brown' nicht sonderlich gern. Die Highlights sind entweder die tollen Uptempo-Nummern wie der Titelsong oder der Opener 'Best I Can', den Frank drin hatte, oder die ruhigen Momente. Ich hätte beinahe 'Anybody Listening' drin gehabt, aber irgendwie ist es dann doch die Balladen-Single geworden. 'Silent Lucidity' lebt von Geoffs wundervoller Stimme, die so emotional aus den Boxen schmelzt, dass man einfach ergriffen sein muss. Der verpönte Einsatz von Streichern funktioniert als Emotions-Keule natürlich auch in diesem Song fabelhaft und so muss ich das einfach hier nennen.
![]() https://www.youtube.com/watch?v=jhat-xUQ6dw Zuletzt geändert von Holger Andrae am Dienstag 23. April 2024, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Ha, also doch Als ich das Album damals entdeckte, fand ich das was ich da hörte, ziemlich hektisch. Die ganzen Bläser sind ziemlich ungewohnt. Es dauerte ein wenig bis das Album an mich rankam. Aus heutiger Sicht ein absoluter knaller. Ganz großartig! Übrigens: Die beiden Vorgänger habe ich bis zum heutigen Tage nicht. Sollte ich mal ändern.
Re: hölg reist ins Jahr 1990
Das letzte richtig überzeugende Album...für viele. Ich mag "Empire" ziemlich gerne. Das klingt alles ziemlich groß. "Silent Lucidity" ist natürlich eine großartige Wahl. Der Part nachdem Goldkehlchen Geoff völlig befreit "Or has it just begun?" singt, dieser melanacholische Bogen, geführt von wundervollen Streichern...hach da stockt mir jedes Mal der Atem. Daneben ist "Best I Can" für mich eine Top Nummer, der sich Großstadtmäßig aufbauscht. Dazu schließt das Album mit einem nicht weniger mächtigen Song ab. Hier überragt der Gesang im Spiel mit der Musik. Rhytmisch, absolut geniale Back Gesängen usw. Tolles Album!
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