Mein musikalisches Jahr 2018

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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 13. Mai 2019, 10:32

Ich kenne von ANTIMATTER tatsächlich nur ein paar einzelne Songs, die ich allesamt gut fand, mich aber nie dazu gebracht haben, mich wirklicht mit der Band zu beschäftigen.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Montag 13. Mai 2019, 11:56

Ich habe ein Album, aber nichts davon im Ohr. Muss ich mal ändern. Wenn ich mal Zeit hab.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Montag 13. Mai 2019, 21:55

Ich kann bloß immer wieder sagen hört mehr Antimatter.
Wie ich sehe hast du nur die "Lights Out". Andere Alben aus späterer Zeit könnten da auf jeden Fall mehr Zusagen.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 13. Mai 2019, 22:46

Ich habe in zwei Alben heute reingehört (das aktuelle und den Eike-Favoriten) und finde, dass ich es mir ganz gut anhören kann. Das war es aber leider auch schon für mich...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Montag 13. Mai 2019, 23:15

Mr. Know-It-All hat geschrieben:Ich habe in zwei Alben heute reingehört (das aktuelle und den Eike-Favoriten) und finde, dass ich es mir ganz gut anhören kann. Das war es aber leider auch schon für mich...


Ich bin schon ANTIMATTER-Freund. Aber nicht so, dass ich jedes Album haben muß. Letztes Jahr hat Mick Moss den besten Vocal-Beitrag auf Gleb Kolyadins Solo-Album abgeliefert. Astral architecture ist ein Träumchen
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 14. Mai 2019, 00:00

Danke Sally. Hiermit wird noch ein Album aus 2018 in meine Sammlung finden. Das klingt ausgesprochen gut.
Dabei wollte ich doch so langsam zum Ende kommen...

Der Thread könnte noch etwas länger gehen :?
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 14. Mai 2019, 11:02

BildBild
Between The Buried And Me | Automata I/IIBild
Genre: Progressive Metal
VÖ: 09.März / 13.Juli 2018


1. Condemned To The Gallows (06:35)
2. House Organ (03:41)
3. Yellow Eyes (08:45)
4. Millions (04:43)
5. Gold Distance (01:02)
6. Blot (10:27)

1. The Proverbial Bellow (13:16)
2. Glide (02:13)
3. Voice OF Trespass (07:58)
4. The Grid (09:45)


Die „Coma Ecliptic“ war für mich echt eine Überraschung und steht auch immer noch sehr hoch in meiner Gunst. So ist es klar, dass mich das neue Werk auch interessiert hat. Ich wusste zunächst nicht was ich davon halten soll, dass das Album versetzt in zwei Werken veröffentlicht wurde. Was hat mich zu erwarten? Ist „Automata“ wirklich so anstrengend, dass zwei Veröffentlichungen sein müssen? Oder gaukelt uns die Band hier was vor?

Mit “Condemned To The Gallows” fängt “Automata I” bockstark an und könnte eigentlich direkt vom Vorgänger stammen. Die Abfahrten, die klaren und die harshen Vocals klingen sehr vertraut und machen auf Anhieb spaß. Der klassisch anmutende Teil des Songs in den letzten zwei Minuten ist für mich das klare Highlight.

Nimmt man sich an dieser Stelle schon das Konzept des Albums vor Augen und hört nur diesen Opener erkennt man vielleicht schon, dass die Entscheidung „Automata“ in zwei Alben aufzuteilen, keine schlechte Idee ist. In 35 Minuten ist nämlich sehr viel geschehen und muss tatsächlich erarbeite werden. Zudem kommt noch die sehr dichte Stimmung hinzu. Die kann nämlich schon auch erdrückend wirken.
Nicht nur auch weil die Band hier sehr vertrackt zu Werke gehen und hin und wieder etwas distanziert wirken, wie in „Yellow Eyes“. Der Sänger variiert stark mit seinen Vocals selbst im harshen Bereich erkennt man immer wieder andere Nuancen, was der ganzen kompositorischen Wahnsinnigkeit noch eine Schippe drauflegt.

Danach wird es leicht versöhnlich und der Song geht mit dem Hörer ein wenig barmherziger um und lockert das Album auf um zum Schluss mit „Blot“ einen Knaller vor den Herrn auf die Hörer loszulassen.

Der erste Part des Albums kann durchaus überzeugen. Aber auch zunächst stark verwirren. Gespannt der Dinge die uns im zweiten Part erwarten…

„Automata II“ kommt vier Monate nach Veröffentlichung des ersten Teils raus. Ich habe diesen zweiten Teil noch gar nicht so lange. Man vernahm ja immer wieder, dass dieser wohl besser ankam als Teil 1. Und das kann ich auch nachvollziehen.

Als mit „The Proverbial Bellow“ die ersten Töne erklingen, empfinde ich den Sound als etwas zugänglicher. Die atmosphärische Dichte von der ich eben in Teil 1 sprach ist zwar immer noch da, wirkt aber auch weitaus offener und zugänglicher. Teilweise so wie ich sie auf „Coma Ecliptic“ kennengelernt habe.

Und hier ist auch „Automata II“ weitaus überraschender ausgefallen. Wer vermutet denn nach der Abfahrt des Opener bitte mit einem Singer Songwriter anmutenden kurzen Song der nahtlos in den nächsten Song laut übergeht um dann komplett in „Voice Of Trespass“ zu eskalieren. Kompromissloser kann man nicht vor sich her swingen und dabei wie eine in die heutige Zeit versetzte Kapelle aus den goldenen Zwanziger in einer abendfüllende Show klingen. Um dann doch kurz abzubremsen und typisch nach „BTBAM“ zu klingen und trotz allem sehr frisch daherkommen. Was ein Monster von einem Werk. Und das wieder in nur knapp 8 Minuten. Das ist doch übernatürlich.

Ich glaube die Band hat mit „Automata“ einiges gewagt und vieles dazugewonnen. Auch gerade weil Teil 2 wirklich super offen und verspielter geraten ist. Wunderbares Projekt!
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Jakob » Dienstag 14. Mai 2019, 12:52

Da bin ich natürlich ganz bei dir :bier:
Allerdings halte ich nach wie vor nix davon, dass das Album gesplittet wurde. Das hört man ihm einfach an.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Drumtier » Dienstag 14. Mai 2019, 21:31

Hab gerade noch in deine Sammlung reingesehen und eine hohe Überschneidungsrate bei ANTIMATTER gesehen, sonst ja eher weniger. Ich bin auch durch das Forum auf die Band gebracht worden und hab sie zeitweise recht viel gehört. Auch ein Konzert vor einigen Jahren durfte ich erleben. Also ja, Zustimmung in allen Punkten, dennoch hat die Faszination mit der Zeit nachgelassen und so gehen dann auch neue Alben an mir vorbei, die ich zwar registriere aber keinen Drang mehr verspüre reinzuhören oder gar zu kaufen.

Zumindest das reinhören hole ich jetzt nach und ja, klingt immer noch gut, die Stimme ist immer noch Dreh- und Angelpunkt der Musik, aber es gefällt, ist gefällig, und trotzdem springt der letzte Funke nicht mehr so über. Wenn mich die Lust auf diese Art von Musik überkommt, fühle ich mich mit meinen bisherigen Alben von ihnen ausreichend versorgt, mehr brauche ich nicht mehr.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 14. Mai 2019, 22:35

Jakob hat geschrieben:Allerdings halte ich nach wie vor nix davon, dass das Album gesplittet wurde. Das hört man ihm einfach an.


Ja, schwierig. Ich bin mir nicht sicher wie es gewirkt hätte alles auf einmal zu veröffentlichen. Vielleicht denkt man darüber auch zu viel nach.

Drumtier hat geschrieben:Hab gerade noch in deine Sammlung reingesehen und eine hohe Überschneidungsrate bei ANTIMATTER gesehen, sonst ja eher weniger. Ich bin auch durch das Forum auf die Band gebracht worden und hab sie zeitweise recht viel gehört. Auch ein Konzert vor einigen Jahren durfte ich erleben. Also ja, Zustimmung in allen Punkten, dennoch hat die Faszination mit der Zeit nachgelassen und so gehen dann auch neue Alben an mir vorbei, die ich zwar registriere aber keinen Drang mehr verspüre reinzuhören oder gar zu kaufen.

Zumindest das reinhören hole ich jetzt nach und ja, klingt immer noch gut, die Stimme ist immer noch Dreh- und Angelpunkt der Musik, aber es gefällt, ist gefällig, und trotzdem springt der letzte Funke nicht mehr so über. Wenn mich die Lust auf diese Art von Musik überkommt, fühle ich mich mit meinen bisherigen Alben von ihnen ausreichend versorgt, mehr brauche ich nicht mehr.


Na ja ein paar Überschneidungen haben wir schon. Ob ich den Death Metal Anteil steigen kann weiß ich nicht. Ein paar Sachen hab ich seit Ewigkeiten auf der Liste. Was "Antimatter" angeht: Ich bin mir sicher das wenn man die Musik mag, mit sicherheit das neue Album haben muss. Ich finde halt das sie das Niveau nochmals steigern konnten. Aber das ist nur meine kleine Meinung.
Das man in der Stimmung sein muss für "Antimatter" versteh ich auch ebenfalls. Das muss man vielleicht noch erwähnen, bei dieser Art von Musik.
Im Winter vor ungefähr 9 Jahren, habe ich das Album zu jeder Sekunde gehört. Meistens im Zug auf den Weg zum Berufskolleg nach Stuttgart und zurück. Das war mein Soundtrack damals mit der "Belus" von Burzum.
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