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von Jhonny » Montag 19. März 2012, 22:40
Germon hat geschrieben:Ich frage mich wer von den SABATON Lästermäulern die überhaupt schon mal live gesehen hat.
Live fand ich sie in der Tat wesentlich besser als, das was ich von den letzten Alben so gehört habe. Gerade aber "Primo Victoria" ist für mich immer noch ganz starker Power Metal. Zumindest diese Scheibe sollte eigentlich Kultstatus haben.
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von Holger Andrae » Montag 19. März 2012, 22:41
Jhonny hat geschrieben:VAN CANTO finde ich schon originell. Es sagt mir nur einfach nicht so zu. Aber: So etwas in der Metal-Szene gibt es sonst meines Wissens nach nicht. Klar machen viele Acapella-Gruppen das im Pop-Bereich. Aber im Metal - ist das schon originell.
Nu weil es etwas in der Metal-Szene nicht gibt, ist es gleich originell? Demnächst gibt es Ernst Mosch mit Gebläse, der Cannibal-Corpse-Songs nachspielt. Ist das dann auch originell? Es gibt Dinge, die man einfach gar nicht braucht. Es hat auch noch niemand Rush-Songs auf einem Xylophon eingespielt. Wobei das originell wäre.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Montag 19. März 2012, 22:44
Germon hat geschrieben:Ich frage mich wer von den SABATON Lästermäulern die überhaupt schon mal live gesehen hat.
Ganz ehrlich Germon, schaust Du Dir eine Band live an, die Du auf Konserve widerlich findest? Wohl kaum. Ich habe wirklich diverse Live-Ausschnitte im Netz gesehen und halte den Sänger ja schon rein optisch für unerträglich. Wenn die Jungs dann anfangen zu spielen, ist es für mich anstatt "Apres-Ski.Hits" eben "Apres-Metal-Hits". So viel Alkohol kann ich gar nicht trinken, um davon nicht genervt zu sein. Aber Dein Kampfwille ist beeindruckend.
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von Jhonny » Montag 19. März 2012, 22:49
Holger Andrae hat geschrieben:Nu weil es etwas in der Metal-Szene nicht gibt, ist es gleich originell? Demnächst gibt es Ernst Mosch mit Gebläse, der Cannibal-Corpse-Songs nachspielt. Ist das dann auch originell?
"originell" ist für mich nicht gleichbedeutend mit "gut". Wenn etwas neu ist, Grenzen überschritten werden, anderes ausprobiert wird, mutig experimentiert wird - dann ist das doch in der Regel recht "originell". Dass viele der Experimente fehlschlagen ist doch klar - vieles ist doch nur progressiv, experimentell oder avantgardistisch um des Ausprobierens, des Fortschrittes oder des kommerziellen Erfolgs willen. In letztere Schublade kann man vielleicht auch VAN CANTO ganz gut packen. Ich finde St. Anger weiterhin sehr originell. Holger Andrae hat geschrieben:Es gibt Dinge, die man einfach gar nicht braucht.
Ich habe wenig Alben gehört, die so schlecht sind wie St. Anger. Es ist zwar originell, aber kein Schwein braucht es. Für mich also kein Widerspruch. Ich kann gut nachvollziehen, wie man VAN CANTO bockschlecht und völlig sinnlos findet. Aber eine gewisse Originalität kann man ihnen doch zusprechen, oder nicht? Damit spricht man ihnen ja keine Qualität zu.
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von frankjaeger » Dienstag 20. März 2012, 00:01
Ich. Ich habe SABATON live gesehen. In Frankfurt, in der Halle. Die Vorgruppe war im Vergleich ziemlich gut, ich bin nach ein paar Songs Sabbelton gegangen. Und damals kannte ich sie nicht, ging nur hin weil es hieß, die wären gut. Waren sie nicht. Und ich war wirklich unvoreingenommen. Aber nur als kleines Indiz: Ich sammele meine Konzerttickets seit 1993, und wenn es mal kein Ticket gab, schreibe ich es mindestens auf. Die habe ich absichtlich weggelassen....
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von Germon » Dienstag 20. März 2012, 01:04
Ja, manchmal schaue ich mir auch Bands an, die ich auf CD beschissen finde. Vielleicht kann man da doch noch was mitnehmen, warum denn nicht? Mal davon abgesehen...aber es macht wirklich keinen Sinn Sich dann über die Band bzw. die Leser, die diese Band wohl live offenbar geil finden, auszulassen, wenn man das selbst gar nicht beurteilen kann, oder doch? Ich finde btw. die ersten beiden SABATON Scheiben ziemlich geil. Tlw. Kirmes, aber geil!
@ Frank Ich weiß ja nicht wie oft die in dem Laden gespielt haben, aber ich habe sie dort auch mal gesehen ud die haben das Ding auseinandergenommen. Das war schon spitze! Und ja, ich habe schon ein paar Konzerte miterlebt.
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von salisbury » Dienstag 20. März 2012, 01:41
Holger Andrae hat geschrieben:Wieso man sich hier nur immer daran aufhängt, dass ich ab und an mal die Fakten aufzähle.
Brauchst mich micht mit "man" generalisieren  Ich häng mich nicht dran auf, ich find das süß! 
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von salisbury » Dienstag 20. März 2012, 01:50
Jhonny hat geschrieben:Wenn etwas neu ist, Grenzen überschritten werden, anderes ausprobiert wird, mutig experimentiert wird - dann ist das doch in der Regel recht "originell". Dass viele der Experimente fehlschlagen ist doch klar - vieles ist doch nur progressiv, experimentell oder avantgardistisch um des Ausprobierens, des Fortschrittes oder des kommerziellen Erfolgs willen. In letztere Schublade kann man vielleicht auch VAN CANTO ganz gut packen. Ich finde St. Anger weiterhin sehr originell.
Jhonny ist jung aber ein weiser Mann. Fortschritt entsteht nur durch mutiges Ausprobieren. Das kann in die Hose gehen, und dennoch wird es Leute geben, die den Gedanken aufschnappen, die Fehler analysieren und besser machen. Ich versteh nur so ganz den Dreh zum "kommerziellen Erfolg" nicht. Mein Eindruck ist (ohne Beweis), daß kommerzieller Erfolg nicht mit mit Fortschritt einher geht. Gerne lass ich mich vom Gegenteil überzeugen (und finde selber DREAM THEATER...). Aber die Regel ist es ehr nicht. Holger Andrae hat geschrieben:Es gibt Dinge, die man einfach gar nicht braucht.
Sorry, my friend. Woher nimmst Du Dir das Recht, zu bestimmen, was "man" braucht und was nicht??? 
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von salisbury » Dienstag 20. März 2012, 01:58
Germon hat geschrieben:...aber es macht wirklich keinen Sinn Sich dann über die Band bzw. die Leser, die diese Band wohl live offenbar geil finden, auszulassen, wenn man das selbst gar nicht beurteilen kann, oder doch?
Doch, und zwar wenn man Redakteur eines Magazins ist und feststellt, daß man im eigenen Interesse diametral anders liegt als der Leser und die Bands, die der Leser (oder ein Großteil der Leser) liebt. Ich für meinen Teil sehe mich in der Pflicht, mich mehr mit dieser Musik zu beschäftigen und zu verstehen, was der Leser daran findet.
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von Jhonny » Dienstag 20. März 2012, 10:50
Sicher mag kommerzieller Erfolg nicht das Hauptziel von Veränderungen in der Musik sein. Aber oft genug war er die Folge, und ich denke, andere Bands merken das und probieren ähnlich aus. Auch GENESIS wollten schon vor 1978 Erfolg haben - und selbst CIRITH UNGOL hätten ihn gerne gehabt. Und deren Musik war ohne Zweifel damals innovativ.
Die BEATLES, die BEACH BOYS oder THE WHO sind selbst aus heutiger Perspektive noch enorm innovativ - und mir kann keiner versichern, dass sie sich nicht die großen Erfolge zumindest herbei gesehnt haben. Das war nicht immer nur Fortschritt, damit die Kreativität grenzenlos zum Einsatz kommt - manchmal hat man da sicher schon ein paar Dollar oder Pounds erhofft.
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