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The Raven's Random RelicsRe: The Raven's Random RelicsMit der Band an sich habe ich mich noch nie beschäftigt. Obwohl, man den Namen ja schon auch kennt. Ganz schön heftiger Stoff. Da hört man die Brecheisen fliegen. Aus mehreren Ecken. Ziemlich deftig produziert, aber irgendwie auch schon modern. Läuft gut rein.
Re: The Raven's Random RelicsDa war man schon sehr metallisch unterwegs. Tolle Truppe, zu jeder Zeit, in den 80ern muss man aber Punk mögen-
Re: The Raven's Random Relics
Boah, was für eine Überraschung. Bei THE EXPLOITED hatte ich dich rein gar nicht verortet. Was fürn geiles Teil! Mein „Metal-Anfixer“ hat mir genau dieses Album gegeben, kurz vor Erscheinen der „Fuck The System“. Ich kenne ehrlich gesagt auch nur die beiden Alben. Hab die Band dann irgendwann mal (ca. 2003/2004) beim „With Full Force“ gesehen und danach auch wieder aus den Augen verloren. Die Alben sind für mich „genug Metal“ zum Hören, punkiger darf es dann aber auch nicht sein. Politisch hatte ich damals keine Einstellung dazu. Heutzutage würde ich aus der Sicht bestimmt diese Musik eher kritisch sehen. Musikalisch ist es dennoch cool! ![]() Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
Re: The Raven's Random RelicsTHE EXPLOITED hatte ich immer als reine UK-Schrammel-Punk-Band verortet, bis von der hier vorgestellten Scheibe eine Nummer auf einem Rock Hard-Sampler war, ich glaube es war der Titelsong. Das klang überraschend kraftvoll und dynamisch, in den Strophen fast schon ein bisschen nach MINISTRY. Das Break vor dem Chorus schnürt einem irgendwie die Luft ab. Und diese Underdog-Lyrik geht mir ziemlich schnell auf den Keks. Na ja, irgendwie schon stark gemacht und spannend, aber letztlich doch nichts, was ich mir zum Vergnügen anhören würde. Aus musikhistorischem Interesse natürlich schon...!
![]() 668 - Neighbor of the Beast
Re: The Raven's Random RelicsSpannendes Feedback, Collegae!
Ich bin ja immer wieder überrascht, was alles so überrascht, aus meinem Fundus. Manchmal deucht es mir, als sei mein Ruf fast ein Quäntchen bescheuklappter als der Kerl hinter dem Rufe es ist. Nein, ernsthaft, klar, ich bin nun nicht als das Punk-/Hardcore-Häschen der Redaktion bekannt, aber dafür umso mehr als glühender Verehrer von markanten Stimmen und von Mucke mit ausgiebigem Faustfaktor. THE EXPLOITED bringt in dieser Phase sicher beides in einem gerüttelt Maß mit. Punkigen Metal, metallischen Punk und aggressiven Punk mag ich an sich allgemein recht gerne. Nur bei Fun-Punk mit Surfbrett oder Skateboard ist es mir manchmal zu fröhlich und zu leichte Muße, aber Punk der angenehm aggro und ansprechend asslig ist, finde ich fast immer recht angenehm zum Hören. Was die politische und lyrische Komponente angeht, habe ich nicht allzu viel zu kritisieren. Ich bin mir sicher, dass ich als doch recht ausgeprägter Philantrop mit Wattie wohl öfters mal über Kreuz liegen könnte, der ja doch zu sehr vielen Dingen eine ausgesprochene Anti-Attitüde pflegt, doch dafür steht Punk ja irgendwie auch, ebenso wie für die Underdog-Lyrik. Für mich passt das zusammen. Aber ich muss mit ihm zusammen ja auch keinen Verein leiten und keine Gemeinderatssitzungen ausstehen. Mir macht das schon Spaß, und ich finde das auf allen Ebenen überzeugend. Diese Scheibe und den Nachfolger ganz besonders, aber auch den noch deutlich weniger metallischen Vorgänger. Von der Frühphase habe ich nur eine Compilation. Passt auch, als Asselpunk, aber mit der Metalkomponente im Gepäck gibt mir die Band nochmal deutlich mehr. Das ist schon ein toller Abriss. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: The Raven's Random RelicsDiese Band Ragnarok ist mir bisher nicht bekannt. Wenig Wunder, wenn man auf das Subgenre schielt. Anfang der 90er war ich im tiefsten Demo-Krautwerk und in der Entdeckung der Dinosaurier, sowie im aufkommenden Neo-Prog unterwegs. Pandahausens' Musik kannte ich in erster Linie durch unterhaltsame Inner-Circle-Grillveranstaltungen. Höre ich nun den ersten verlinkten Song, so muss ich zwar schmunzeln, kann aber die Faszination dafür verstehen. Das erinnert mich an frühe Minotaur-Tage, an denen drei Schulkollegen plötzlich anfingen "ernsthaft" Musik zu machen und man hautnah dabei war. Es scheppert und rumpelt, aber man spürt sofort die Begeisterung dahinter. Dass die entstehenden Songs jetzt nicht zu meiner Begeisterung führen, wird hier niemanden erstaunen und die teils arg krummen Taktverschiebungen, die man später man Breaks nennen wird, sind auch eher lustig als gut, aber das ist komplett zweitrangig. Das Xylophon im zweiten Song ist dann natürlich ein weiteres Highlight. Und das meine ich jetzt nicht ausschließlich komisch, denn der Einsatz solch stil-fremder Instrumente zeugt von einer kreativen Motivation, die ich grundsätzlich erstmal spannend finde.Vergleiche ich jetzt die drei Songs, so muss ich schon sagen, dass die Band ziemlich abwechslungsreich ist, wenn der Schlagzeug nicht mit Rollerblades unterwegs ist. In diesen Momenten verliert man mich schnell. Nichtsdestotrotz war das eine unterhaltsame Viertelstunde. Vielen Dank dafür!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: The Raven's Random RelicsMit diesem Album von den Watty-Boys wollte ich mich immer mal beschäftigen. Aber, ihr alle wisst es, zwei Ohren, 24 Stunden, Arbeit und ähnliche Faktoren lassen uns nur eine begrenzte Zahl an Musik konsumieren. Daher ist es schön, wenn hier Reminder gepostet werden und man mit einem Kaffee am Ohr an einem verregneten Sonntagnachmittag mal eine Reise ins Jahr 1996 machen kann. Wie erwartet ohrt das ungemein gut und ich bin bannig erstaunt, dass unser Rabe bei diesen Texten nicht ein blümerantes Gefühl in den Ohrmuscheln bekommt. Mich stört das natürlich weniger. Das ist herrlich abgefackt, ungestüm und ruppig. Hätte noch etwas mehr Cro Mags im Sound erhofft,a ber auch so landet das auf der Einkaufsliste.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: The Raven's Random Relics![]() HALFORD "Resurrection" (2000) Auch wenn es halbwegs Konsens in der Szene zu sein scheint, dass die Soloalben von Rob Halford richtig was können, so scheinen die Scheiben mit der Reunion doch irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein. Spricht jedenfalls kaum mehr jemand regelmäßig davon. Dabei sind alle ganz formidabel, vor allem jedoch die "Resurrection", mit der sich der Metal God zum Metal zurück gemeldet und quasi wieder bei seiner ex-Band beworben hat. Wie zuvor auch Bruce Dickinson, ließ er sich von Roy Z produktionstechnisch und beim Songwriting unterstützen, hat eine bärenstarke Band um sich geschaart, und mit besagtem Bruce Dickinson bei 'The One You Love To Hate' auch noch einen ganz besonders prominenten Gastsänger an Bord. Den braucht er aber gar nicht - auch wenn der Song cool ist -, denn natürlich sind auch die Songs, die er alleine einsingt richtig gut, teils bestechend. Namentlich sind der eröffnende Titelsong, 'Made In Hell' und vor allem der absolute Überflieger 'Silent Screams' nicht von dieser Welt, und "Temptation" ist so ein Ohrwurm, den vergisst man nie wieder. Aber diese Songs seien nur exemplarisch genannt, denn für mich ist "Resurrection" absolut ein "all killer, no filler"-Album und eine wirklich eindrucksvolle Rückmeldung im traditionellen Sektor nach allerlei Experimenten zuvor. Auch 'Locked And Loaded', 'Night Fall' oder die Abschlusshymne 'Saviour' halten absoluten jeden Post-Reunion-Priest-Standard, und damit stellt sich diese Scheibe mit Roy Z at the helm in eine wirklich eindrucksvolle Reihe mit den vergleichbaren Dickinson-Soloalben "Accident Of Birth" und "Chemical Wedding", in jeder Hinsicht. Brilliante Alben, die leider durch die - an sich sehr begrüßenswerten Reunions - heute nicht mehr so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie sie verdient haben. 'Resurrection' - https://www.youtube.com/watch?v=RtP4K8ihe3g 'Silent Screams' - https://www.youtube.com/watch?v=mnwfMzTlXqM 'The One You Love To Hate' - https://www.youtube.com/watch?v=pHuqLM4f7Gk 'Temptation' - https://www.youtube.com/watch?v=p2uJ_EYuqgo 'Saviour' - https://www.youtube.com/watch?v=gvrKI027eiM alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: The Raven's Random RelicsIch habe über Jahre den Fehler gemacht, mich von den Albencover so dermaßen abschrecken zu lassen, dass mir die Songs eine ziemlich lange Zeit verborgen blieben. Und auch wenn ich zu dieser großartigen Erkenntnis gekommen bin, dass ich das brauche, war es immer wieder aus meinem Fokus verschwunden.
Vielleicht ja jetzt, denn immerhin kam mir der Gedanke, dass das ja ein guter Zeitvertreib wäre bis zum neuen "Priest" Album.
Re: The Raven's Random RelicsJa Rüdiger, da hast du durchaus recht. Auch bei mir ist die gute „Ressurrection“ doch arg in Vergessenheit geraten. Zumindest bis letzte Woche
Ich hatte dieses Jahr im Frühjahr - glaube zu Beginn des 70s Spiel - mal die „Live Insurrection“ drauf, da ich mal wieder Lust ein altbekanntes (Priest Hits) Livealbum hatte. Anno 2002, mein erstes „Bang Your Head!!!“-Festival. HALFORD Co-Headliner vor SLAYER. Was für ein Abend für einen damals jungen Burschen, der das erste mal die beiden sieht. Ich fands geil, erinnere mich gerne zurück. Im Vorfeld hörte ich viel die „Resurrection“ und o.g. Live-Scheibe. Daher war sie mal bestens bekannt. Ich würde aus dem Bauch aber behaupten, dass ich sie bestimmt 15 Jahre lang nicht mehr gehört habe. Daher grad mal zum Anlass genommen und „Welthalfordauffrischungsabend“ ausgerufen. @Pille Guter Gedanke! ![]() Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
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