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von Havoc » Sonntag 29. Oktober 2023, 17:47
Pillamyd hat geschrieben:Immortal: Bei den Alben die ab 2000 erschienen sind, war ich noch in anderen musikalischen Feldern unterwegs. Aber die Band habe relativ schnell kennengelernt. Und die ein oder andere Empfehlung, nachdem ich die "At The Hearts Of Winter" und die Frühphase kennengelernt habe, ging dann eben zu "Damned In Black" über "Sons Of Northern Darkness". Und ich fand das erschreckend schwach. Die stampfigen Parts von "At The Hearts Of Winter" wurden auf die Spitze getrieben und konnten da überhaupt nicht mehr mithalten. Seitdem, kann mich die Band nicht mehr überzeugen. Mit keinem Album.
Krass! Da wär ich wirklich nie drauf gekommen. Mein erstes Werk war auch 1999 die "At The Heart Of Winter", welche ich von Beginn an überragend fand. Die beiden Nachfolger fand ich dann aber auch megageil, wenn auch nicht mehr ganz so bahnbrechend. Sogar das gerne kritisierte 2009er "All Shall Fall" finde ich super. Und erst dieser Tage lief die "Nothern Chaos Gods". Auch die finde ich mittlerweile richtig stark. Das neueste Album fehlt mir noch. Kommt aber sicher auch bald ins Haus. So auf Anhieb fällt mir zu diesem Thread-Thema Steven Wilson ein. Die ersten Alben fand ich super und ich wartete gespannt auf jede VÖ. "To The Bone" fand ich dann sogar noch stark, aber mit dem elektronischeren "The Future Bites" war der Ofen dann irgendwie aus. Weiß aber gar nicht, ob es an seiner Musik selbst liegt...kann auch sein, dass mein Geschmack insgesamt halt wieder eher in eine metallischere härtere Richtung gegangen ist.
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von Julian Rohrer » Montag 30. Oktober 2023, 12:24
Spannendes Thema. Am nachdrücklichsten mit kurzem Nachdenken und zuletzt in diesem Forum diskutiert: ENSLAVED (wahrscheinlich "In Times", vielleicht sogar "Axioma Ethica Odini") und THRESHOLD (vlt "Legends of the Shires" aber ganz sicher "Dividing Lines").
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von Holger Andrae » Montag 30. Oktober 2023, 15:42
Julian Rohrer hat geschrieben:Spannendes Thema. Am nachdrücklichsten mit kurzem Nachdenken und zuletzt in diesem Forum diskutiert: ENSLAVED (wahrscheinlich "In Times", vielleicht sogar "Axioma Ethica Odini") und THRESHOLD (vlt "Legends of the Shires" aber ganz sicher "Dividing Lines").
Oh, Threshold überrascht in diesem Zusammenhang etwas, da ich da nur die Sängerwechsel als stärkere Veränderung im Sound wahrnehme.Dass ich mit den letzten beiden Alben nicht warm werde liegt an mangelndem Hitpotential und nicht an starker Stiländerung. Dachte ich zumindest bis eben.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Montag 30. Oktober 2023, 16:21
Pillamyd hat geschrieben: Crippled Black Phoenix: Ab der "Bronze" fand ich da aber nichts mehr zwingend. Alles fühlte sich ab da sehr zäh an und einfach viel zu lang. Das konnte ich einfach nicht mehr nachvollziehen und irgendwann hat die Aufmerksamkeitsspanne für die Art von Musik nicht mehr ausgereicht. Der ständige Besetzungswechsel hat mich ebenfalls überfordert.
Oooh, hier möchte ich gerne widerspechen. Ich fand "Bronze" damals okay, im Nachhinein mäh, und ich hab danach auch etwas den Anschluß verloren, auch weil ich Änghede als Sänger nicht so sehr mochte. Doh die letzten beiden Alben haben Armeen von Gänsehäuten hinterlassen, und nicht nur wegen Belinda Kordic. Ich empfehle, sich einfach mal in "Banefyre" fallen zu lassen. Die bringt obendrein noch ein paar nie dagewesene Aspekte in den CRIPPLEX-Sound. Der neue Sänger bringt ein wenig NEW MODEL ARMY-Feeling mit. Also ich bin sehr begeistert. 
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von Holger Andrae » Dienstag 31. Oktober 2023, 00:31
Def Leppard: Nach den NWoBHM-Knaller-Scheiben (doch, Monsieur Elliot) "On Through The Night" und "High'n'Dry" gab es das Mutt-Lange-Album "Pyromania". Pete Willis wird durch ex-Girl-Klampfer Phil Collen ersetzt und die eh schon melodische Marschrichtung wird rund gefeilt. Dazu ein massentaugliches Klangbild und Refrains, die Dir noch während des ersten Ein ... äh... Rundlaufes metertief in er Gehörgängen verwurzelt sind. Parallel dazu erscheinen Alben von Metallica, Exciter und anderen Geschwindigkeitsbrechern. Trotzdem feiern wir alle dieses Album ab und bis heute ist ein mein Favorit der Band, die sich bekanntlich danach aufgelöst hat. Ach nee, angestachelt durch diesen Erfolg - ich erinnere mich an Zeiten, wo nur "Thriller" verkaufstechnisch vor "Pyromania" stand - wartete man auf den einarmigen Banditen und erschuf eine Disco-Metal-Melange namen "Adrenalize". Während das Warten auf Rick Allen natürlich ein mehr als feiner Zug war, befindet sich auf diesem Album wenig Musik, die ich heute hören möchte. Damals wollte ich mir das Schönhören, aber auch auch das gelang nur bei einigen Songs. Irgendwann mal wieder aufgelegt, und danach mit dem großen Zahnstocher den Zuckerguß aus den Ohren gefriemelt. Über die Schlafwagen-Rock-Alben danach schweigen wir im Mantel des Vergessens.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Pillamyd » Dienstag 31. Oktober 2023, 12:29
Havoc hat geschrieben:So auf Anhieb fällt mir zu diesem Thread-Thema Steven Wilson ein. Die ersten Alben fand ich super und ich wartete gespannt auf jede VÖ. "To The Bone" fand ich dann sogar noch stark, aber mit dem elektronischeren "The Future Bites" war der Ofen dann irgendwie aus. Weiß aber gar nicht, ob es an seiner Musik selbst liegt...kann auch sein, dass mein Geschmack insgesamt halt wieder eher in eine metallischere härtere Richtung gegangen ist.
Jo, für mich ja eher das beste Beispiel dafür, dass einem die Arroganz des Musikers, die Musik ordentlich versauen kann. Unabhängig davon, finde ich aber auch die Werke die ich früher toll fand, allen voran "Hand.Cannot.Erase." gar nicht mehr so großartig. salisbury hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben: Crippled Black Phoenix: Ab der "Bronze" fand ich da aber nichts mehr zwingend. Alles fühlte sich ab da sehr zäh an und einfach viel zu lang. Das konnte ich einfach nicht mehr nachvollziehen und irgendwann hat die Aufmerksamkeitsspanne für die Art von Musik nicht mehr ausgereicht. Der ständige Besetzungswechsel hat mich ebenfalls überfordert.
Oooh, hier möchte ich gerne widerspechen. Ich fand "Bronze" damals okay, im Nachhinein mäh, und ich hab danach auch etwas den Anschluß verloren, auch weil ich Änghede als Sänger nicht so sehr mochte. Doh die letzten beiden Alben haben Armeen von Gänsehäuten hinterlassen, und nicht nur wegen Belinda Kordic. Ich empfehle, sich einfach mal in "Banefyre" fallen zu lassen. Die bringt obendrein noch ein paar nie dagewesene Aspekte in den CRIPPLEX-Sound. Der neue Sänger bringt ein wenig NEW MODEL ARMY-Feeling mit. Also ich bin sehr begeistert. 
Ich frage mich worin du mir widersprechen möchtest? Das danach nichts mehr tolles kam? Das habe ich nicht gesagt. Aber da ich "Bronze" echt nicht gut fand, habe ich da eben den Anschluss verloren und absolut keinen Zugang mehr gefunden.
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von cgrage » Mittwoch 1. November 2023, 13:22
Pillamyd hat geschrieben:Coldplay: Eine Band die recht zeitnah zum Release des Albums "X&Y" in meinen Fokus gerückt ist. Ich finde das Album immer noch sehr atemberaubend. Weil hier unglaublich viel Liebe zum Detail reingesteckt wurden. Darüber hinaus finde ich die Produktion atemberaubend. In einer Art und Weise, wie man sich heutige Pop Produktionen wünschen würde. Diese Transparenz im Sound ohne leer zu klingen. Bis dahin habe ich mich dann rückwärts durch die Diskographie gearbeitet. Und das ist immer cool gewesen, aber an "X&Y" kam nichts vorbei. Die ganzen Kritiker habe ich nicht verstanden. Klingen die Produkitonen vor besagten Album doch etwas muffig in meiner Wahrnehmung, war auf "X&Y" zusätzlich zu dem atemberaubenden Arrangements vor allem die frische direkt zu spüren. Die Band hat sich seitdem immer weiterentwicklet. Ein gutes Album ist dazwischen noch erschienen ("Ghost Stories"). Spätestens aber ab "A Head Full Of Dreams" war ich dann raus. Weil die Produktion einen wesentlichen Anteil genommen hat, die Songs nicht mehr zwingend waren und das eingetreten ist, was ich weiter oben vermutet hatte. Es klingt alles unfassbar leer. Seitdem konnten sie mich nie wieder so abholen, wie 2005.
Ich bin ja beim 2. Album bei Coldplay eingestiegen. X&Y fand ich auch überragend. Aber danach hat mich die Band nicht mehr so gepackt. Einzelne Songs fand ich immer noch gut. Aber im Zusammenhang eines Albums fand ich das nicht mehr so prickelnd, wie noch bei den ersten drei Alben. Aber live sind die Jungs echt stark. Da kann ich auch über die Avicii Songs hinwegsehen.
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