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von Peter Kubaschk » Samstag 30. April 2022, 23:37
Havoc hat geschrieben:1983? Da war ich bestenfalls gerade 4 Jahre alt. Viele Alben aus dem Jahrgang werde ich sicher nicht haben. Auf die Schnelle fallen mir da gerade nur "Crystal Logic" von MANILLA ROAD und "Into Glory Ride" von MANOWAR ein.
Maiden, Mercyful Fate und U2 müsstest du noch haben, oder?
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von Jens Wilkens » Sonntag 1. Mai 2022, 10:20
Die "Born In America" ist die schwächste RIOT aus der Phase vor "Thundersteel". Ich habe sie wirklich sehr selten aufgelegt. Die "Restless Breed" finde ich mittlerweile wirklich richtig gut. Götz Kühnemund schrieb vor einiger Zeit im Deaf Forever, dass "Restless Breed" besser gealtert sei als "Rock City" und "Narita", und ich kann das nachvollziehen, auch wenn ein Klassiker wie "Warrior" fehlt. Jedenfalls war es eine große Überraschung, ein Album im Plattenschrank zu haben, das ich über die Jahre komplett falsch eingeschätzt habe, nur weil es nicht wie "Fire Down Under" klingt (in etwa Platz 11 oder 12 meiner ewigen Alben-Bestenliste). Bei "Born In America" gab es leider dieses Aha-Erlebnis nicht.
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von salisbury » Sonntag 1. Mai 2022, 11:37
Dabei ist "Born In America" ja sogar wieder etwas härter/metallischer als "Restless Breed". Schwer zu erklären, warum das Album nicht richtig funktioniert. Ich finde, die Produktion und Musik von "Restless Breed" passt mehr zum Gesang, der Rhett Forester war eigentlich ein Guter, vor allem in den gefühlvolleren Nummern. Höre grad 'Showdown', das ist wunderbar 
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von salisbury » Sonntag 1. Mai 2022, 12:03
AC/DC - Flick Of The Switch  Zu AC/DC stehe ich ähnlich wie zu MOTÖRHEAD. Finde die Musik immer cool, manche Songs großartig, aber so richtig großer Fan wurde ich nie. Wobei ich AC/DC persönlich vor MOTÖRHEAD einsortieren würde. "Back To Black" (wie "Ace Of Spades" auch 1980!) war prägender, 'Hell's Bells' einer der ersten Songs, den ich auf der Gitarre gelernt habe. Generell war/ist mein Interesse an AC/DC's Musik vor "Back In Black" größer als nach der Scheibe, doch die 80er-Reise gibt die Gelegenheit, sich auch mit diesen Releases zu befassen. "For Those About To Rock" 1981 hat noch einen großen Hit, ansonsten fand ich die nur noch ordentlich, aber weit vom Meilenstein entfernt. Von "Flick Of The Switch" kannte ich nun gar keinen Song, zumindest nicht bewusst. Klar, rein klanglich ist AC/DC auch 1983 wieder ganz vorne, so druckvoll, klar und transparent flutscht hier kaum etwas aus den Boxen. Und der Opener 'Rising Power' ist auch ein guter Song. Oberflächlich betrachtet ist da gar nicht so vieles anders als bei 'Back In Black'. Aber am Ende kommt nicht auch nur ein Song annhähernd an gar den schwächsten Song von "Back In Black" ran. Warum ist das so, frage ich mich? Die einfache Antwort, dass "Back In Black" einfach bessere Songs hat, ist nicht befriedigend. Warum sind sie besser? Sind sie überhaupt besser? Ich gehe mal davon aus, dass hier kaum jemand behaupten würde, "Flick Of The Switch" sei ebenbürtig. Ich hatte folglich nicht mal einen Song auf meiner erweiterten Liste und das Album wurde in der Runde auch nicht aufgelegt. Rising PowerThis House Is On Fire
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von Holger Andrae » Sonntag 1. Mai 2022, 16:17
Schöner Thread. Könnte fast ein Artikel sein.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Sonntag 1. Mai 2022, 21:53
DIO - Holy Diver  Ich weiß nicht genau warum, aber DIO war nicht Teil meiner metallischen Frühphase. De facto kam DIO erst spät in den Fokus, eigentlich erst mit Powermetal.de. Klar kannte man einige Songs, aber selbst BLACK SABBATH's "Heaven And Hell" ist eher eine neuere Entdeckung, so richtig tief damit befasst tatsächlich erst mit der Vorbereitung auf die 1980er-Sitzung. Schon wieder 1980. Was war das für ein Jahr: "Heaven And Hell", "Back In Black", "Ace Of Spades",... Das erste DIO-Solo-Album also nun '83, durchaus ein Schwergewicht mit so einigen Evergreens. Ein Album, das ich durchweg sehr gerne mag, wenn auch die SABBATH-Scheiben mit DIO ein wenig höher rangieren. Natürlich sind hier die offensichtlichsten Lieder auch meine erste Wahl, aber ich muß sagen, dass auch Songs wie 'Caught In The Middle' oder 'Gypsy' und auch alle anderen Songs einen großen Reiz haben. In unserer Gruppe war ich dann mit meiner Songauswahl und -Reihenfolge ein Stückweit ein Außenseiter. Denn mein Lieblingssong auf der Scheibe ist 'Don't Talk To Strangers'(#15/25). Einfach ein perfekter Song. Dann kommt 'Rainbow In The Dark' (#18/25). Und dann erst der Mega-Klassiker, den jeder kennt, jeder mitsingen kann, jeder unweigerlich mit DIO assoziiert. Aber die vorher genannten mag ich einfach noch mehr. Und so kam es, dass das Blautier 'Holy Diver' nicht auf seiner Top25-Liste hatte und damit einsam und allein in der Ecke sitzen musste, während die vier anderen Protagonisten den Tiger ritten. Allein war ich aber auch bei 'Don't Talk To Strangers'. Komische Ohren...(?). Ach übrigens: 'Caught In The Middle' bekam auch eine Stimme. Don't Talk To StrangersCaught In The Middle
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von Pillamyd » Montag 2. Mai 2022, 00:22
Boah. Tolles Thema. Das geht ja auch Schlag auf Schlag hier. Da komme ich gerade nicht mit um aktuell darüber selber zu schreiben. Ich werde aber definitiv mitlesen!
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von salisbury » Montag 2. Mai 2022, 11:40
Pillamyd hat geschrieben:Boah. Tolles Thema. Das geht ja auch Schlag auf Schlag hier. Da komme ich gerade nicht mit um aktuell darüber selber zu schreiben. Ich werde aber definitiv mitlesen!
Ich hab das WE mal Gas gegeben, weil es sicher bald wieder Phasen gibt mit wenig Zeit für so etwas. Ich freu mich auf Reaktionen und Meinungen, auch nach Wochen und Monaten 
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von Pillamyd » Montag 2. Mai 2022, 11:56
Ich habe genau 40 Alben aus 1983 in meiner Sammlung. 4 Scheiben die du hier präsentiert hast, besitze ich. Ich werde mir die Zeit nehmen, beim lesen alles nochmal anzuhören. Spannend...
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von Kenneth Thiessen » Montag 2. Mai 2022, 13:06
Die "Holy Diver" läuft auch bei mir recht oft. Meistens dann im Auto. 'Caught in The Middle' wäre mein Favorit. Wahrscheinlich mit 'Dont Talk To Strangers'. Das Intro dabei ist einfach perfekt.
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