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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Kenneth Thiessen » Mittwoch 16. Februar 2022, 18:59
4. DER WEG EINER FREIHEIT - Noktvrn Diese Band habe ich auch sehr spät entdeckt. Es war in der Phase, in der ich angefangen habe, neben Death und Thrash Metal auch mehr Black Metal zu hören. Bei Bands, die ich neu entdecke, höre ich meistens erst das neueste Werk, wenn es in der jeweiligen Zeit "vor kurzem" veröffentlicht wurde. Das War bei DWEF der Fall, zumal das Album erst im November des letzten Jahres veröffentlicht wurde. Bei den Jungs hat dann, beim Hören für mich, alles zusammengespasst: Von den deutschen Black Metal Vocals, zu den komplexeren und vielfältigeren Songs, zu dieser Epik, die aufgebaut wird und zu den typischen Black-Metal-Elementen, die sehr ansprechend umgesetzt wurden. Dazu kommt noch die Produktion, die nicht zu sauber und auch nicht zu roh ist. Mit 'Haven' hat man noch eines dieser Atmospheric-Black-Metal-Stücke auf dem Album, das sich aber organisch in das Ganze einfügt. Die meisten von euch werden "Noktvrn" schon gehört haben, wenn das nicht der Fall ist, dann holt es auf jeden Fall nach.
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von MarioDahl » Mittwoch 16. Februar 2022, 19:39
"Noktvrn" ist das erste Album von DER WEG EINER FREIHEIT, das ich aktiv zum Release wahrgenommen habe. Ich habe in den letzten Monaten einige Alben der Band gekauft und wollte "Noktvrn" eigentlich auch blind vorbestellen. Ich bin froh, dass ich es nicht gemacht hab. Das Album war ja im Soundcheck und mich hat es überhaupt nicht erreicht. Vielleicht war ich auch nie in der richtigen Stimmung, aber bei mir ist gar nichts hängen geblieben, außer dieses Gefühl der Enttäuschung. Evtl muß ich der Scheibe demnächst nochmal eine Chance geben, aber momentan verspüre ich da keinerlei Drang nach.
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von MarioDahl » Mittwoch 16. Februar 2022, 19:44
Aber "Noktvrn" ist auch ein gutes Beispiel, dass du dir die Vorfreude auf saß neue SABATON-Album nicht nehmen lassen darfst, nur weil sie womöglich schlecht im Soundcheck abschneidet. "Noktvrn" hat nämlich den letzten Platz im Soundcheck belegt, dir gefällt sie aber trotzdem. 
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von Eike » Mittwoch 16. Februar 2022, 19:52
Kenneth Thiessen hat geschrieben:5. DEEP PURPLE - Turning To Crime Deep Purple war die Band, die mich dazu gebracht hat, mich mehr mit Musik im Allgemeinen und mit Musik der härteren Gangarten zu beschäftigen. Von Rock zu Hard Rock, von da zum Thrash Metal und von da zum Death- und Black Metal. Das geschah alles mit dem Album "Whoosh", das mich beim ersten Hören vor fast zwei Jahren sehr beeindruckte. Der Stil, den die Band bediente, gefiel mir sofort, weil ich ähnliches vorher schon gehört hatte, aber nicht genau den Stil der legendären Truppe. Ich freute mich natürlich als angekündigt wurde, dass ein weiteres Studioalbum erscheinen wird. Bei den ersten Singles hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass es ein reines Coveralbum wird. Das hat sich dann aber von selbst erklärt, als ich die Tracklist sah. Was mich an "Turning To Crime" so fasziniert ist diese Vielfalt. Das Album bietet so viel. Einiges wird im DEEP PURPLE-Stil veredelt, einiges wird in ganz neuen Stilen interpretiert. Und wie immer ist das Gespielte auf höchstem Niveau. Auch wenn ich außerhalb von Metal nicht viel höre, ist DEEP PURPLE eine Band, die mich immer wieder begeistert.
Tolle Band, die ich schon live sehen durfte. Neue Alben brauche ich nicht zu kaufen, da ein Freund ein großer Fan ist und sich die alle besorgt. Bin schon gespannt auf die beiden neuen, "Whoosh" und "Turning To Crime", die wir hören werden, sobald wir uns wiedersehen. Ganz großartig finde ich "In Rock", die ich selbst besitze, den anderen alten Klassiker, "Machine Head" hat mein Kumpel, wobei ich meine alte Scheibe deutlich besser finde. 
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von Kenneth Thiessen » Mittwoch 16. Februar 2022, 23:14
Zu DER WEG EINER FREIHEIT: Ich hätte nie vermutet, dass die Band im SC nur so schlecht abgeschnitten hat. Das müsste doch mehrere Leute in der Redaktion ansprechen. Aber, So lange es mir gefällt, ist ja alles in Butter Zu DEEP PURPLE: "Whoosh" fand ich auch richtig gut. Meine Favoriten sind da "Nothing At All" und "Throw my Bones". Als Warnung: Der Sound ist sehr poliert. "Machine Head" habe ich übrigens auch. Ist für mich das ultimative Hard Rock-Album, auf dem jedes Lied unfassbar gut ist.
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von Eike » Mittwoch 16. Februar 2022, 23:54
Dann check mal "In Rock"!
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. Februar 2022, 00:59
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Zu DER WEG EINER FREIHEIT: Ich hätte nie vermutet, dass die Band im SC nur so schlecht abgeschnitten hat. Das müsste doch mehrere Leute in der Redaktion ansprechen. Aber, So lange es mir gefällt, ist ja alles in Butter
Genau so muss es ja auch sein. Für mich ist DER WEG EINER FREIHEIT irgendwie ein Paradebeispiel dafür, wie schwer für mich als Fan der alten Black-Metal-Schule bisweilen modernere Black-Metal-Bands mit dezenten Post-Rock-Neigungen zugänglich sind. Irgendwie springen da meine BM-Rezeptoren nicht so an, weil die urigen, reduzierten, charismatischen, wahnhaften Elemente für mich zu sehr in einer Wall of Sound untergehen. Das finde ich immer nicht schlecht, aber so richtig springt der Funke nicht über.
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von Jhonny » Donnerstag 17. Februar 2022, 16:22
DER WEG EINER FREIHEIT durfte ich ja schon mal live sehen - mit MOONSORROW und PRIMORDIAL. Da sind sie für mich, in einem starken Line-Up, nicht wesentlich abgefallen. In der Sammlung steht bisher aber nix.
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von Kenneth Thiessen » Donnerstag 17. Februar 2022, 16:27
3. IRON MAIDEN - SenjutsuJa, die Überraschung ist nicht groß, dass Maiden es in meine Liste geschafft hat. Ich war mir noch unsicher, ob ich dem japanischen Krieger den zweiten oder dritten Platz geben sollte, habe mich dann aber am Ende für den dritten Platz entschieden. Die Veröffentlichung dieses Albums war eine der ersten Großen, die ich aktiv mitbekommen habe. Ich habe das Album aber lange links liegen lassen, weil 1. IRON MAIDEN mich zunächst gar nicht interessiert hat und 2. Weil ich erstmal von der Länge abgeschreckt war. Die Länge ist auch noch immer eines meiner größten Probleme mit dem Album - Fast jedes Lied kommt auf eine Länge von 10 Minuten. Aber diese 10 Minuten bieten halt an den meisten Stellen genug Zeit eine unvergleichliche Epik zu beschwören. "Hell On Earth" kann hier als Beispiel dienen, das neben "Darkest Hour" mein Favorit der Scheibe ist. Dahinter kommt für mich "Days Of Future Past". Aber jeder Track ist auf einem unfassbaren Niveau, wie man es von den Jungs schon länger gewohnt ist. Ihr habt alle das Album bestimmt schon zigmal gehört, deswegen muss ich es hier ja nicht nochmal extra erwähnen. Ach, und Nein: HELLOWEEN wird nicht auf Platz 2 oder 1 landen 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. Februar 2022, 19:54
So, dann mal geballt: 9. CANNIBAL CORPSE Die Band ist immer wenigstens gut, wobei ich die Fisher-Ära tatsächlich sogar musikalisch und gesanglich besser finde als die Barnes-Ära. Die neue Scheibe war mir auch wieder 8,5 Punkte wert, aber ich habe sie mir dann doch nicht gekauft, weil mich bei Cannibal Corpse das Thema der unterschiedlichen Versionen bzw. Artworks maßlos ärgert. Dafür, mir jedes Album zweimal zu kaufen, mag ich die Band dann doch nicht gerne genug, und auf teure Importe habe ich ebenso wenig Lust wie darauf, überhaupt nur zu forschen, wie viele Artwork-Versionen es gibt und welche mir besser gefällt. Totaler Nervfaktor für Sammler. 8. MAYHEM Dazu habe ich per Review und auch sonst an allerlei Orten alles gesagt, was zu sagen ist. Tolle EP. Muss man als Mayhem-Fan sicherlich haben. 7. FLOTSAM & JETSAM War auch in meiner Liste. Feines Album, das aber noch viel besser wäre, wenn der Sound nicht so ballerig wäre. 6. TRIVIUM Erstaunlicher Weise habe ich tatsächlich vier Alben von der Band, die habe ich aber alle geschenkt bekommen. Ist nie so wirklich meine Band gewesen, auch wenn sie unter all den moderner ausgerichteten US Bands der Neuzeit sicher unter den am wenigsten schlimmen Exponaten ist. Heafy ist ein cooler Fronter, und die gitarrentechnischen NWoBHM-Referenzen hier und da sind auch nett. Jo... 5. DEEP PURPLE Von den vier großen alten Brit-Hardrock-Legenden bei mir leider nur auf Platz 3, deutlich hinter Sabbath und Heep, aber ebenso deutlich vor Zeppelin. Habe daher noch ziemlich große Lücken in der Diskographie, die ich aber durchaus zu schließen gedenke. Gut ist alles, was ich von der Band je gehört habe. Die Coverscheibe habe ich noch nicht gehört, sollte ich aber ggf. mal tun, denn wenn mich der Udo Dirkschneider mit so etwas begeistern kann, dann sollte das Deep Purple ggf. auch gelingen. Bei Ozzy war's damals eher lau, als er das versucht hat. 4. DER WEG EINER FREIHEIT Habe ich ja bereits gepostet. Wall of Sound und Post-Rock-Tendenzen sind für mich etwas, mit dem ich mir im Black Metal unheimlich schwer tue, oder auch darüber hinaus. Ich genieße es fast immer mehr, wenn der Song und der Sänger mehr im Mittelpunkt stehen, und nicht das Konzept der Klanglandschaften. Gerade bei der neuen D.W.E.F. finde ich, dass der Gesang und damit auch die Lyrik oft zu sehr im Sound-Dickicht untergeht, und ich brauche im Black Metal und im Death Metal fast immer die charismatische Stimme, die mich durch die Songs führt. Das beherrscht fast keine modernere BM-Band in einer Art und Weise, die mir zur Gänze zusagt. 3. IRON MAIDEN Puh. Also ich war ja von der neuen Iron Maiden durchaus positiv überrascht. Sehr positiv sogar. Aber trotzdem ist sie von meinen Top-20 schon sehr, sehr, sehr weit weg. Vielleicht sogar von den Top-100 (hätte ich alle gekauft, die ich höher bewertet habe). Nettes Album, Bruce besser als auf den beiden Alben davor, auch drei echt coole Songs (Senjutsu, Stratego, Darkest Hour...), aber ansonsten halt doch wieder viel zu langatmig, zu viele Schleifchen und Mäander, und am Ende halt auch nicht mit viel Biss gesegnet. Jetzt bin ich auf die Top-2 noch gespannt. 
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