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von trent » Montag 12. November 2018, 12:40
Neben RAMMSTEIN hoffe ich noch auf eine neue APOCALYPTICA. Die letzte ist je mittlerweile auch schon wieder über drei Jahre her. Gleiches gilt für NIGHTWISH, wobei da die Vorfreude nach dem letzten Album einer gewissen Skepsis gewichen ist.
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von frankjaeger » Montag 12. November 2018, 13:06
"Nach dem letzten Album"? Du meinst "Endless Forms...", da beste NIGHTWISH-Album bislang und das erste mit einer wirklich großartigen Sängerin anstatt einer Trällerelse? 
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von MarioDahl » Montag 12. November 2018, 15:54
frankjaeger hat geschrieben:"Nach dem letzten Album"? Du meinst "Endless Forms...", da beste NIGHTWISH-Album bislang und das erste mit einer wirklich großartigen Sängerin anstatt einer Trällerelse? 
Da muss ich dir tatsächlich zustimmen! 
Thrash til Death!
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von Jhonny » Dienstag 13. November 2018, 13:51
Die FLOTZIS und DREAM THEATER sind bisher auch meine zentralen Ausblicke 
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von cgrage » Dienstag 13. November 2018, 13:56
Jhonny hat geschrieben:Die FLOTZIS
Klingt wie so Youtube Influencer-Scheiß.
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von trent » Dienstag 13. November 2018, 14:53
frankjaeger hat geschrieben:"Nach dem letzten Album"? Du meinst "Endless Forms...", da beste NIGHTWISH-Album bislang und das erste mit einer wirklich großartigen Sängerin anstatt einer Trällerelse? 
Genau das meine ich. Es war für mich eine der größten musikalischen Enttäuschungen bisher. Der Einfachheit zitiere ich dazu mal meine amazon-Kritik: trent hat geschrieben:Das neue Nightwish-Album hat etwas geschafft, was ich bisher noch nie erlebt habe. Während manche Alben erst eine Weile brauchen, bis sie zünden (dann aber so richtig) und andere zwar anfangs begeistern, man sich aber recht schnell an ihnen satt gehört hat, ist es hier so, dass ich das Album anfangs durchaus mochte, es mich aber mit jedem Hören mehr und mehr nervt.
Nach knapp zehn Durchläufen möchte ich behaupten, kein Song kommt an das Niveau des Vorgängers heran. Es gibt gute Momente, ja, aber auch (und deutlich mehr) schwache. “Shudder before the beautiful” ist ein typischer Nightwish-Song, allerdings klingt der Refrain wie schon mehrmals von Nightwish gehört und erinnert mich von der Melodie sehr stark an “Dark Chest of Wonders” (war da aber besser gelöst). "Weak Fantasy" gefällt mir durchaus gut, zumal Floor hier ihre Stimme etwas vielseitiger einsetzen kann. "Élan" ist ein sehr poppiger Song, tut aber nicht weh. “Yours is an empty Hope” gefällt mir ebenfalls recht gut, auch wenn der (wie schon in einer anderen Rezension genannt) instrumental aus "Dark Chest of Wonders" und "Master Passion Greed" zusammengesetzt scheint. Der Song dürfte aber einer der härtesten Nightwish-Songs sein, wie es auf jedem Album bisher einen gab.
Ab “Our Decades In The Sun” wird’s dann kritisch. Der Song ist zugekleistert von Kitsch, was an sich bei Nightwish-Balladen nichts Neues ist, aber im Gegensetz zu bspw. “Ever Dream” begeistert in keiner Weise. “My Walden” hat sich bisher noch gar nicht bei mir festgesetzt, der Song und insbesondere der Refrain ist musikalisch völlig belanglos. Gleiches gilt für den Titelsong, auch hier ist nichts, was im Ohr bleibt, gleichzeitig klingt der Song wie schon tausend Mal (und meist besser) woanders gehört.
Der absolute Tiefpunkt ist aber mit “Edema Ruh” erreicht. Mir ist völlig klar, dass ich damit womöglich einen S***storm provoziere, aber ganz ehrlich, der Song ist ein Schlager und passt so auch problemlos in den ZDF-Fernsehgarten. Die Melodie (insbesondere des Refrains), kombiniert mit den Pianos und vor allem den Glöckchen ist kitschig-klebrig ohne Ende. Gleiches gilt für die E-Gitarren in der zweiten Strophe und das Solo. Dass der Männerchor in der Bridge dann allen Ernstes "...and repeat the chorus once more" singt, setzt dem Ganzen dann die Krone auf. “Alpenglow” ist wieder etwas besser, hat aber auch seine kompositorischen Momente, bei denen ich denke “Wie kann man nur?”. Teilweise wirkt es wie mal schnell dahin geschustert. Dann das Instrumental, was an sich ganz nett ist, wäre da nicht diese männliche Gsangsstimme, die die völlig überflüssige Portion Kitsch liefert.
"The Greatest Show on Earth" soll eigentlich den Höhepunkt des Albums darstellen und ist (bis auf wenige Momente) richtig gut - hätte er ca. ein Drittel der Länge. Das Intro zieht sich und die letzten zehn bis fünfzehn Minuten könnte man ebenfalls locker streichen. Abgesehen davon geht mir die Sprecherstimme unheimlich auf die Nerven, sowohl vom Klang her als auch vom Inhalt.
Noch ein paar Worte zur Produktion des Albums: Es ist an sich gut produziert, alle Instrumente sind klar hörbar. Aber die Gitarren sind selbst für Nightwish extrem weichgespült. Vergleicht man das mit den Vorgängern, fällt das schon sehr auf. Zudem scheint das Album deutlich leiser zu sein als seine Vorgänger, obwohl es durchaus ähnlich stark komprimiert wurde, wie bei modernen Produktionen üblich. So fehlt dann doch etwas die Durchschlagskraft, was insbesondere den härteren Songs einiges an Power nimmt.
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von frankjaeger » Dienstag 13. November 2018, 18:18
Bis auf die Kritik an 'Edema Ruh' und dass dir der Sprecher nicht gefällt stimmt da allerdings nichts dran  'Shudder' ist mein Lieblings-Song von NIGHTWISH und von dem Longtrack möchte ich keine Sekunde missen. Davon abgesehen, dass ich Dawkins' wissenschaftliche Arbeiten inhaltlich gut umgesetzt finde, als musikalische Essenz aus "Climbing Mount Unprobable", "The Blind Watchmaker" und dem albumtitelgebenden Buch.
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von Feamorn » Mittwoch 14. November 2018, 09:29
frankjaeger hat geschrieben:Bis auf die Kritik an 'Edema Ruh' und dass dir der Sprecher nicht gefällt stimmt da allerdings nichts dran  'Shudder' ist mein Lieblings-Song von NIGHTWISH und von dem Longtrack möchte ich keine Sekunde missen. Davon abgesehen, dass ich Dawkins' wissenschaftliche Arbeiten inhaltlich gut umgesetzt finde, als musikalische Essenz aus "Climbing Mount Unprobable", "The Blind Watchmaker" und dem albumtitelgebenden Buch.
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von trent » Mittwoch 14. November 2018, 10:44
frankjaeger hat geschrieben:Bis auf die Kritik an 'Edema Ruh' und dass dir der Sprecher nicht gefällt stimmt da allerdings nichts dran  'Shudder' ist mein Lieblings-Song von NIGHTWISH und von dem Longtrack möchte ich keine Sekunde missen. Davon abgesehen, dass ich Dawkins' wissenschaftliche Arbeiten inhaltlich gut umgesetzt finde, als musikalische Essenz aus "Climbing Mount Unprobable", "The Blind Watchmaker" und dem albumtitelgebenden Buch.
Dann hör dir doch mal die Refrains von "Shudder before the beautiful" und "Dark Chest of Wonders" nacheinander an. Die Ähnlichkeiten bei der Gesangsmelodie sind schon sehr auffällig. Gleiches gilt für das Hauptriff von "Yours is an empty Hope" was sehr stark an jenes von "Master Passion Greed" angelehnt ist. Ansonsten sind es wohl klassische Geschmacksfragen oder wie man es im Englischen sagen würde: "We agree to disagree." 
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von frankjaeger » Mittwoch 14. November 2018, 11:07
Ähnlich ja - aber eben verbessert! Vor allem, weil Floor Jansen einfach variabler ist und die insgesamt stärkere Stimme hat.
Aber natürlich ist das Geschmackssache. Sonst gäbe es hier ja auch gar nichts zu bereden, wenn etwas objektiv beurteilbar wäre. Was wäre das langweilig...
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