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von Jhonny » Donnerstag 10. März 2016, 23:49
Jetzt noch in PANOPTICON reingehört... das ist also Cascadian Black Metal. Man lernt nie aus. Bisher ist meine Black Metal Sozialisation ja stark norwegisch / schwedisch und ein wenig polnisch geprägt. Das hier klingt aber auch stark. Bei dem Bandnamen hatte ich langweiligen Post Rock Kram befürchtet... Man, das ist echt gut! Wandert auch gleich noch auf den Einkaufszettel! Warum hatte ich da nicht gleich reingehört, nachdem du das gepostet hattest?!?
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Jhonny
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von Tragic_Idol » Freitag 18. März 2016, 21:20
Uuund noch jemanden auf die Band aufmerksam gemacht, top, so gefällt mir das. Platz 17 ist zwar alles andere als ein Geheimtipp, aber nichtsdestotrotz ne klasse Scheibe, nämlich: Enslaved - In Times  Die letzten beiden Enslaved-Alben „Axioma Ethica Odini“ und „Riitiir“ habe ich regelrecht verschlungen, um so erfreuter war ich natürlich bei der Ankündigung des Nachfolgers „In Times“. Allerdings, nach den ersten Durchläufen wollte sich keine so wirkliche Euphorie einstellen – das Album ist zwar definitiv weniger verschachtelt-proggig als der direkte Vorgänger „Riitiir“, das Gefühl, dass das Album von Durchlauf zu Durchlauf mehr von sich offenbart, blieb bei „In Times“ jedoch aus. Gleichzeitig fehlten auch, mit Ausnahme des Refrains von „Building With Fire“ und dem Wardruna-Chor in „One Thousand Years Of Rain“, die ganz großen Momente welche „Axioma Ethica Odini“ auszeichneten, was dazu führte, dass das neue Enslaved-Werk erstmal im Regal verstaubte. Welch Fehler! Glücklicherweise habe ich mich im Herbst dazu entschlossen, der Scheibe nochmal eine Chance zu geben und siehe da, es hat sozusagen "Klick" gemacht. „In Times“ ist um einiges epischer als seine Vorgänger, gerade in der zweiten Songhälfte sind die meisten Songs auf „In Times“ sehr ausladend. Gerade auf diese Atmosphäre musste ich mich wohl erstmal einlassen und in sie eintauchen, bis das mit mir und der neuen Enslaved doch noch ein gutes Ende genommen hat. Die Prog-Einflüsse der Band sind aber natürlich ebenfalls noch da, man beachte nur die zackigen Parts in oben genanntem „Building With Fire“, oder das wilde Instrumentalfeuerwerk, welches in „Nauthir Bleeding“ nach ruhigem Einstieg abgebrannt wird – und bevor die Epik wieder die Hand übernimmt. Diese vertrackten Einwürfe, sind dabei verdammt gut in den Fluss des Albums eingebaut, die Genialität fällt ja teilweise erst bei genauerem Hinhören auf. Die absolute I-Tüpfelchen stellen allerdings die beiden letzten Songs „In Times“ und „Daylight“ dar, welche mit noch ausschweifenderen, leicht psychedelischen Momenten überzeugen können und den Hörer auf dem Ozean, der auf dem Cover abgebildet ist, mitnehmen. „Besser spät als nie“ trifft es wohl recht gut, wenn es um meine Beziehung zur neuen Enslaved geht. Ich zumindest musste mich wohl erstmal auf die Atmosphäre einlassen, seitdem will ich "In Times" aber nicht mehr missen! Anspieltipps: Building With FireIn Times
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von Havoc » Freitag 18. März 2016, 23:04
Jawohl. Auch aus meiner Sicht ein sehr sehr starkes Album. "Building With Fire" schlug damals direkt wie eine Bombe ein. Der Rest wurde danach auch immer besser. Es lief mir also schneller rein als Dir. Manchmal ertappe ich mich sogar bei dem Gedanken daran, dass das vielleicht das allerbeste Enslaved Album sein könnte. Es klingt wie die Essenez all dessen was sie je gemacht haben. Ich möchte mich da aber nicht festlegen, da auch andere Werke der Band der Hammer sind. Mein heimlicher Liebling wird wohl auf ewig die 2008er "Vertebrae" bleiben.
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von Pillamyd » Donnerstag 24. März 2016, 14:38
Ahab |The Boats Of The Glen Carrig Stand eigentlich auf meiner Einkaufsliste im letzten Jahr. Nicht weil ich drauf gewartet habe, sondern weil ich mit dem Release mal checken wollte, ob das was für mich ist. Ist dann aber in dem ganzen Wahn der letztes Jahr veröffentlicht wurde aber untergegangen. Weiß auch nicht ob das jetzt der beste Einstieg in die Band wäre. Aber an sich juckt mich die Band schon. „The Thing That Made Search“ ist jetzt schon interessant. Werde ich mal im Blick behalten.
Grave Pleasures | Dreamcrash Ist ne Überlegung wert mir die anzuschaffen. Mir hat ja auch die neue Hexvessel gut gefällt (eher aus Zufall drauf gestoßen). Die zwei Hörproben gefallen mir.
Enslaved | In Times Sehr tolles Album. Als das Album rauskam, habe ich mich dann auch mal mit anderen Releases der Band beschäftigt. Ich brauche noch einiges von der Band. Aber zu der Zeit habe ich die Band halber inhaliert. "In Times" hat mich total abgeholt. Später von mir dann auch mehr...
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von Tragic_Idol » Sonntag 10. April 2016, 21:42
So, erstmal ein fettes Sorry dafür, dass jetzt schon länger nichts mehr kam - das wollen wir doch sofort ändern, nämlich mit Platz 16! Sulphur Aeon - Gateway To The Antisphere  Ich und Death Metal? Ne, bis Anfang letzten Jahres hätte ich wohl da klipp und klar gesagt, dass das keine glückliche Beziehung mehr wird. Die „Hauptschuldigen“, die meine Ohren dann doch noch für das Genre sensibilisiert haben und letztendlich dafür verantwortlich waren, dass ich auch immer mehr nach den Klassikern geschürft habe, waren wohl Tribulation und Morbus Chron, welche Death Metal eindrucksvoll mit Psych, Prog und Goth Rock verbunden haben. Allerdings erschien vor ziemlich genau einem Jahr eine weitere Death Metal-Platte, welche einen mächtigen Eindruck bei mir hinterlassen hat – und dies sogar gänzlich ohne unmetallische Einflüsse! Die Rede ist natürlich von „Gateway To The Antisphere“ von Sulphur Aeon. Woran das liegt, dass das Album so bei mir eingeschlagen ist? Nun gut, dem Black Metal bin ich ja durchaus zugeneigt und die Lovecraft-Fans schaffen es, eine Atmosphäre zu erzeugen, welche mich eher an Watain auf „Sworn To The Dark“ und „Lawless Darkness“ erinnert - mehr majestätisch als räudig, dabei aber trotzdem pechschwarz und brutal. Zudem kann man auch auf Songs wie beispielsweise „Abysshex“ eine leichte BM-Kante ausfindig machen, was einem Schwarzwurzler ebenfalls den Einstieg erleichtert. Abseits davon ist aber auch das Niveau des Songwritings auf „Gateway To The Antisphere“ verdammt hoch, so wechseln die Nummern gekonnt zwischen brachialem Midtempo, schwerfälligeren Passagen und schnelleren Parts, dabei werden gekonnt melodische Gitarreleads eingebaut (z. B. zu Beginn von „Titans“ und „Calls From Below“). „Diluvial Ascension – Gateway To The Antisphere“ hat gar einen hymnischen Refrain und epischer als mit „Into The Courts Of Azatoth“ kann man ein Album wohl kaum abschließen. Und ich scheine ja nicht der einzige zu sein, dem es mit „Gateway To The Antisphere“ so ergangen ist, gerade wenn man bedenkt, welchen enormen Konsens Sulphur Aeon mit diesem Album erzielt haben – das natürlich völlig zu Recht! Hörproben TitansDiluvial Ascension - Gateway To The Antisphere
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von Pillamyd » Mittwoch 29. Juni 2016, 15:23
Sulphur Aeon | Gateway To The AntisphereDas Ding steht immer noch auf meiner Kaufliste. Allerdings nicht mehr so weit oben wie zu Anfang. Natürlich hat mich erstmal das übermächtige Cover Artwork neugierig gemacht. Hatte meine Prioritäten aber auf andere VÖs gelegt, so dass „Gateway…“ erstmal hinten anstehen musste. Landet definitiv noch in meine Sammlung. Die Songs munden 
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von Permafrost » Sonntag 10. Juli 2016, 00:04
Scheint so, als wäre ich in diesem Treppchenthread ein wenig früher dabei, sehr schön.  PANOPTICON habe ich in meinem Gedächnis als "Kentucky Banjo Metal" abgespeichert. Hab den Bandcamplink mal abgespeichert und in meinem Bandcampbookmarkordner verstauben lassen. Finde die Musik recht interessant, mein Musikgeschmack ist aber momentan überhaupt nicht auf dieser Wellenlänge, daher verstaubt der Link noch ein wenig mehr. Das wahnsinnige an Panopticon ist ja auch, dass der Herr alles alleine komponiert und kreiert, dabei auch noch eine so hohe Qualität an Material durchgehend produzieren kann. Seine Discographie kann sich sehen lassen. Ich muss aber sagen, dass ich beim Hören des Albums jetzt die Qualität des Sounds viel ansprechender finde, als schon vorher (wie du schon erwähnt hast). Da ich ja Produktionsnazi bin (aber auch schon weniger als bisher! ...oder?), kommt mir das recht entgegen und macht die Scheibe für mich ansprechender. Vielleicht doch nicht verstauben lassen? Von AHAB gefällt mir leider wirklich nur das Artwork. Dieses hingegen ist superschön und würde ich auch an die Wand hängen. Die Musik habe ich wirklich versucht... GRAVE PLEASURES geht total an mir vorbei. Warum ich mir ENSLAVED noch nicht wirklich in die Ohren gestopft habe, weiss ich nicht, denn Building With Fire zündet so richtig gut. Die Band kenne ich schon lange, keine Ahnung was da los war mit mir. Zu viele Bands, die man anschauen muss vielleicht, da geht die eine oder die andere unter. Sehr schön auch die Clean Vocals, das ist super Musik! Zu SULPHUR AEON muss ich nicht gross was sagen, die Meinung dazu ist ja fast überall etwa die gleiche und wurde auch im Pollthema und anderen Orten diskutiert. Ein Album, das man haben sollte, wenn man nur annähernd etwas mit Death am Hut hat. Lege ich sehr oft auf und lass mich von Cthulhu in die Tiefen ziehen. ABYSSHEEEEEEEXXXXXXXX!!!!
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